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Newsletter 12/2019



Inhaltsverzeichnis:

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Hochschulpolitik

Hochschulbau soll wieder Bund-Länder-Aufgabe werden


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will den Hochschulbau wieder zu einer gemeinsamen Bund-Länder-Aufgabe machen. Dass sich der Bund seit der Föderalismusreform des Jahres 2006 aus dem Hochschulbau verabschiedet habe, ist nach den Worten von Professor Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, „ein Fehler“, der umgehend korrigiert werden müsse. Wenn nunmehr allmählich auch die Entflechtungsmittel des Bundes für den Hochschulbau versiegten, drohe „eine Katastrophe“. „Ohne die Mitwirkung des Bundes werden die Länder angesichts der Schuldenbremse ihre veraltete Gebäude- und Infrastruktur weder in Stand halten noch modernisieren können“, betonte Kempen. Der DHV-Präsident verwies in diesem Zusammenhang auf Berechnungen, nach denen der Sanierungsstau an Hochschulen und Universitätsklinika bis zum Jahr 2025 auf bis zu 50 Milliarden Euro ansteigen werde. 

Hochschulen hätten allerdings nicht nur einen Sanierungs-, sondern auch einen Ausbaubedarf, weil die Zahl der Studierenden und Hochschulbeschäftigten kontinuierlich wachse. „In Hörsälen regnet und zieht es. Labore und Gebäude verrotten. Seit Jahrzehnten wird überall die Bausubstanz vernachlässigt“, erklärte Kempen. „Exzellente Wissenschaft setzt eine adäquate baulich-technische Infrastruktur voraus. Sie kann in Bruchbuden nicht gedeihen.“ Weil die Länder überfordert seien, müsse der Bund einsteigen. Es sei inhaltlich richtig und geboten, beim Hochschulbau wieder zur Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zurückzukehren.



Rangliste des Ansehens: Professoren auf Platz 2


Professoren genießen in der Öffentlichkeit hohen Respekt. Die Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wird, war aber auch schon höher. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung hervor. Demnach glaubten 26 bzw. 48 Prozent der Befragten, dass Professoren sehr viel bzw. viel Respekt genießen. Lediglich Hausärzte erzielten einen besseren Wert. Ihnen sprachen 26 Prozent sehr viel und 49 Prozent viel Respekt in der Öffentlichkeit zu.

Auf den hinteren Rängen rangieren Politiker und Journalisten. Laut Studie haben vor ihnen nur sieben Prozent der Deutschen sehr viel und weitere 18 Prozent viel Respekt. Die Journalisten schneiden mit sieben und 25 Prozent kaum besser ab. 

Die Studie macht zudem deutlich, dass nahezu alle Berufsgruppen an Ansehen verloren haben. Am meisten eingebüßt haben Lehrer. 42 Prozent der Befragten gaben an, Lehrer hätten früher mehr Anerkennung genossen, lediglich 14 Prozent sagten, der Respekt sei gestiegen. Im Saldo macht das ein Minus von 28 Prozent. Ähnlich schlecht steht es um Hausärzte (minus 21 Prozent), Polizisten (minus 18) und Politiker (minus 17). Bei Professoren beträgt das Minus sieben Prozent. 18 Prozent meinten, Professoren wäre früher mehr Respekt entgegengebracht worden, lediglich 11 Prozent vertraten die Ansicht, früher wäre es weniger Respekt gewesen.
Zur Umfrage:



Professor Gerhard Trabert ist „Hochschullehrer des Jahres“

Foto: Andreas Reeg

Gerhard Trabert, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der Hochschule RheinMain, wird "Hochschullehrer des Jahres". Erstmals zeichnet der Deutsche Hochschulverband (DHV) damit einen Fachhochschullehrer als „Hochschullehrer des Jahres“ aus. 

„Herr Kollege Trabert ist ein Hochschullehrer und Helfer, der sich mit Herz und Seele der Versorgung von Menschen in Notsituationen verschreibt“, erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, die Entscheidung. Auf den Hochschullehrer und Vorsitzenden des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“ gehe das bundesweit vorbildliche „Mainzer Modell“ zurück, das eine niedrigschwellige medizinische Versorgung für Wohnungslose offeriere. 

„Herr Kollege Trabert ist ein Sozialmediziner, dessen Wirken weit über den Hörsaal hinausreicht. Er hat seine Berufung darin gefunden, kranken und sozial benachteiligten Menschen ein Stück Würde zurückzugeben. Er hilft nicht nur individuell und persönlich, sondern macht als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Fachartikel und Bücher auch nachdrücklich auf die Kausalität von Armut und Gesundheit bzw. Gesundheit und Armut aufmerksam“, hob Kempen hervor. Hierbei scheue er sich auch nicht, gesellschaftsstrukturelle Unrechtsmechanismen zu benennen und deren Abschaffung einzufordern. Einen Namen habe sich Trabert zudem als Verfasser von Kinderbüchern über den Umgang mit Krebs gemacht. 2003 gründete er den Verein „Flüsterpost – Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern“. Trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen nehme er sich regelmäßig noch Zeit für humanitäre Auslandseinsätze, jüngst etwa zur Rettung von Bootsflüchtlingen vor der libyschen Küste und in Flüchtlingslagern in der Rojava-Region (Nordsyrien). „Herr Kollege Trabert ist ein tatkräftiger Pionier der Sozialmedizin, der das Herz am rechten Fleck hat“, so der DHV-Präsident weiter. „Es gibt kaum einen Wissenschaftler, der Lehre und Praxis, Wissenschaft und ihre Umsetzung besser verkörpern könnte als Herr Kollege Trabert.“

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Trabert am 6. April 2020 im Rahmen der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ in Berlin verliehen, auf der auch academics - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die „Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres“ vergeben wird. Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält Professor Andreas Vogelsang, der an der TU Berlin das Fachgebiet „Automotive Software Engineering“ leitet und dort Gruppenleiter für „Software Engineering“ am Daimler Center for Automotive Information Technology Innovations (DCAITI) ist. Neben herausragenden Forschungsleistungen zeichne er sich durch sein besonderes Engagement in der Vermittlung seiner Forschung in die Gesellschaft aus, hieß es zur Begründung.



Bundespräsident wirbt für „neue Streitkultur“

Angesichts des Streits um die Meinungsfreiheit an den Universitäten und in der Gesellschaft hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dafür plädiert, Streitkultur aufs Neue zu lernen: Mit ihr und nicht mit der Meinungsfreiheit hätte die Gesellschaft ein Problem. „Wenn wir das Streiten wieder lernen wollen, dann bitte hier – an den Universitäten“, sagte der Bundespräsident zum Auftakt der Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 18. November 2019 an der Universität Hamburg, die in den vergangenen Wochen Schauplatz intensiver Auseinandersetzungen über den Vorlesungsbeginn des AfD-Gründers Professor Bernd Lucke (vgl. Newsletter 11/2019) war. 

Die Universität solle kein Ort der geistigen Schonung sein, sondern ein Ort der Freiheit aller zum Reden und zum Denken, so der Bundespräsident weiter. Was die Demokratie so dringend brauche, „den erwachsenen Streit, die argumentative Kontroverse, den zivilisierten Disput“ müssten Universitäten pflegen und einüben. Wer als Professorin oder Professor bzw. Studentin oder Student glaube verhindern zu müssen, dass „unorthodoxe wissenschaftliche Thesen zu Wort kommen, wer glaubt, Bücher mit kontroversen Inhalten sollten aus den Bibliotheken verschwinden“, der hantiere aus dem Innern der Wissenschaft mit „tödlichem Gift“. 
Steinmeier unterstrich, dass es keine staatliche Meinungszensur und keine staatliche Sprachpolizei gebe. Jedem „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, müsse auch ein „da wird man ja wohl auch widersprechen dürfen“ folgen können.

Zum Redemanuskript:



Frauenanteil steigt langsam


In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus der „23. Fortschreibung des Datenmaterials (2017/2018) zu Frauen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen“ hervor, die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) veröffentlicht hat.

Seit dem Jahr 1992 hat sich ihr Anteil in allen Qualifikations- und Karrierestufen erhöht: Bei den Promotionen waren es 1992 28,9 Prozent, inzwischen sind es 44,8 Prozent, die Zahl der Habilitationen von Frauen stieg von 12,9 auf 29,3 Prozent, die der Professorinnen von 6,5 auf 24,1 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren liegt inzwischen bei 44,5, auf C3/W2-Stellen bei 24,8 und auf C4/W3-Professuren bei 19,9 Prozent.

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist laut GWK der Frauenanteil in Führungspositionen von 1993 bis 2018 von 2,6 auf 18,6 Prozent gestiegen. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 25,8 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 22,9 und der Helmholtz-Gemeinschaft mit 19,3 Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur 3,9 Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet werden.



HRK I: Mehr Frauen in Leitungspositionen in der Wissenschaft

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Hochschulen kommen bei der Chancengleichheit zu langsam voran. Zwar nehme der Frauenanteil immer weiter zu, doch seien die Ergebnisse „nach wie vor unbefriedigend“. Das gab die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in einer Entschließung anlässlich ihrer Mitgliederversammlung in Hamburg bekannt. Der Anteil von Wissenschaftlerinnen in besonders einflussreichen und sichtbaren Leitungspositionen müsse deutlich erhöht werden. 

„Klare Signale“ aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft selbst, dass mehr Frauen in Spitzenpositionen erwünscht seien, seien daher unerlässlich. So seien Frauen aufgrund ihres geringen Anteils auf höheren Karrierestufen in der Wissenschaft besonders häufig in Gremientätigkeiten eingebunden. Die HRK halte es für notwendig, dass Frauen vor allem einflussreichere Aufgaben übernehmen. „Das bedeutet, dass Frauen Leitungspositionen übertragen werden, und sie nicht – wie es häufig der Fall ist – Aufgaben in zweiter Reihe übernehmen, die in der Regel mit keinem geringeren Aufwand, aber deutlich geringerem Einfluss verbunden sind“, heißt es in der Entschließung. Die Hochschulen sollten Prozesse und Verfahren implementieren, die eine entsprechende Entwicklung unterstützten. Auch müssten insbesondere Hochschulleitungen für das Thema Gleichstellung sensibilisieren und es als Querschnittsaufgabe angehen.

Auf keinen Fall dürften sich traditionelle Geschlechterstereotypen und Rollenmuster verfestigen, indem etwa das Thema Vereinbarkeit von Familie und Karriere ausschließlich Frauen zugeschrieben werde. „Gleichstellung betrifft alle Geschlechter. Dafür müssen wir systematisch sensibilisieren“, so die HRK.



HRK II: Entfristungen auf Qualifikationsstellen schädlich


Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) will sich weiterhin für bessere Karrierechancen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stark machen. Mit dem Einstieg des Bundes in die dauerhafte Kofinanzierung der Hochschullehre sei ein „bedeutsamer Schritt für die Verlässlichkeit der Hochschulfinanzierung“ getan worden, hieß es anlässlich der Mitgliederversammlung in Hamburg. Hochschulen sollten Studium und Lehre daher insbesondere durch neues unbefristetes Hochschulpersonal weiter verbessern. In Qualifikationsverhältnissen, wie sie das Wissenschaftszeitvertragsgesetz vorsehe, unterstütze die HRK dagegen angemessene Befristungen. Alles andere wäre nicht nur nicht möglich, sondern schädlich. „Es ist eine Frage der Generationengerechtigkeit, keine Blockade von Qualifizierungsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte zu installieren“, betonte HRK-Präsident Professor Peter-André Alt. 

Erfolgreiche Qualifizierungsangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs scheiterten häufig an der Abhängigkeit von Drittmitteln und befristeten Landes- und Bundesmitteln sowie Vorgaben in Zielvereinbarungen. Die HRK plädierte für stärkere Kooperationen mit anderen Hochschulen oder außerhochschulischen Partnern. Dadurch könnten mehr und längerfristige Angebote für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen.



Fast 2,9 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen


Im Wintersemester 2019/2020 sind nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 2.897.300 Studentinnen und Studenten an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2018/2019 um 29.100 (ein Prozent). Im Zehnjahresvergleich sind damit aktuell rund 37 Prozent mehr Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert (Wintersemester 2009/2010: 2.121.200 Studierende). 

Gegenwärtig sind 1.778.600 (61,4 Prozent) Studierende an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen haben mit 1.028.500 Studierenden einen Anteil von 35,5 Prozent. An Verwaltungsfachhochschulen studieren im Wintersemester 2019/2020 rund 53.100 Studentinnen und Studenten (1,8 Prozent) und an Kunsthochschulen 37.100 (1,3 Prozent).

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2019 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 Prozent auf 508.200 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 3,1 Prozent und an den Kunsthochschulen bei 0,3 Prozent. Demgegenüber gab es an den Fachhochschulen (+1,2 Prozent) und an den Verwaltungsfachhochschulen (+14,3 Prozent) einen Zuwachs.

Damit sank die Studienanfängerzahl zum zweiten Mal hintereinander: Bereits im Studienjahr 2018 waren im Vorjahresvergleich weniger Studienanfängerinnen und -anfänger zu verzeichnen (-0,2 Prozent gegenüber 2017).



Mehr Studierende und Lehrpersonal, aber schlechtere Betreuungsrelation

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Im Jahr 2017 haben Bund und Länder aus den Mitteln des Hochschulpakts 2020 mehr als vier Milliarden Euro für die Hochschulen und für zusätzliche Erstsemester bereitgestellt. Mit 2,5 Milliarden Euro vom Bund und 1,9 Milliarden Euro von den Ländern war es das bislang finanzstärkste Jahr des Programms. Gegenüber dem Basisjahr 2005 wurden erneut mehr als 150.000 neue Studiermöglichkeiten geschaffen. Seit Beginn des Hochschulpakts im Jahr 2007 konnten die Hochschulen somit insgesamt 1,2 Millionen Erstsemester mehr aufnehmen, als ohne den Hochschulpakt möglich gewesen wäre. Das teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern mit.

Danach haben 2017 wieder mehr als eine halbe Million junge Menschen, 52 Prozent des betreffenden Altersjahrgangs, ein Hochschulstudium in Deutschland aufgenommen. Seit 2005, dem Bezugsjahr des Hochschulpakts, sei die Studienanfängerzahl um insgesamt mehr als 41 Prozent gestiegen, an den Universitäten um 24 und an den Fachhochschulen sogar um 75 Prozent.

Die Zahl des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals ist laut GWK-Bericht im selben Zeitraum um fast 28 Prozent angewachsen, die der Professorinnen und Professoren um 26 Prozent. Den stärksten Anstieg hat es seit 2005 jedoch bei den Lehrbeauftragten mit 72 Prozent gegeben.

Kamen im Jahr 2005 auf eine wissenschaftliche Vollzeitstelle an Universitäten 18,2 Studierende, so hat sich die Betreuungsrelation dem GWK-Bericht zufolge 2017 auf 19,4 verschlechtert. Auch an Fachhochschulen liegt sie demnach im Jahr 2017 mit 26,1 über dem Niveau des Ausgangsjahrs 2005 (25,5).



„Innovation in der Hochschullehre“: Zuschlag für die Toepfer Stiftung


An der Hamburger Toepfer Stiftung gGmbH soll die Organisationseinheit zur Bund-Länder-Vereinbarung „Innovation in der Hochschullehre“ angesiedelt werden. Das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz am 7. Dezember 2019 bekannt. Die Förderlinie hat die Weiterentwicklung der Lehre an Hochschulen sowie ihre Stärkung im Hochschulsystem zum Ziel. Die Toepfer Stiftung fungiert hierbei als Trägerinstitution: Die an die Stiftung angedockte Organisationseinheit soll durch entsprechende Förderformate Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Hochschulleitungen dafür gewinnen, sich weiterhin verstärkt für Qualitätsverbesserungen in Studium und Lehre einzusetzen. Auch die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure soll sie unterstützen. Bund und Länder stellen für die Umsetzung der Vereinbarung jährlich 150 Millionen Euro bereit (vgl. Newsletter 5 und 6/2019).

Die Toepfer Stiftung gGmbH ist eine Tochtergesellschaft der Toepfer Stiftung, die 1931 vom Hamburger Kaufmann und Landwirt Alfred C. Toepfer gegründet wurde und sich europaweit auf den Gebieten Kultur, Wissenschaft, Bildung und Naturschutz engagiert. Sie fungiert unter anderem bereits als Trägerin des noch bis 2020 laufenden und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Lehren“, eines Exzellenznetzwerks für lehrbezogene Hochschulentwicklung.



Vertrauen in Wissenschaft höher als in andere Gesellschaftsbereiche


Drei von vier Deutschen finden es richtig, dass Forschende sich öffentlich äußern, wenn Politikerinnen und Politiker wissenschaftliche Erkenntnisse, beispielsweise zum Klimawandel, nicht berücksichtigen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) denkt, dass politische Entscheidungen wissenschaftsbasiert sein sollten. Wird explizit danach gefragt, ob es zu den Aufgaben von Forschenden gehört, sich in die Politik einzumischen, bejaht das die Hälfte der Deutschen. Für 29 Prozent gehört das hingegen nicht zu deren Auftrag. Dies geht aus der aktuellen Umfrage „Wissenschaftsbarometer 2019“ hervor, mit der die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ seit 2014 jährlich die Einstellungen der Deutschen gegenüber Wissenschaft und Forschung untersucht.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genießen demnach im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Gruppierungen hohes Vertrauen. 46 Prozent der Befragten gaben an, Wissenschaft und Forschung zu vertrauen. Das sagten nur 17 Prozent über die Politik, 18 Prozent über die Medien und 27 Prozent über die Wirtschaft. 

Der Umfrage zufolge wissen die Deutschen die Wissenschaftsfreiheit zu schätzen. 61 Prozent plädieren dafür, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst entscheiden dürfen, woran sie forschen. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) finden allerdings, dass der Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft zu groß sei. Gleichwohl haben die meisten Befragten klare Erwartungen an die Wissenschaft: Zwei Drittel meinen, dass Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung vor allem vor dem Hintergrund getroffen werden sollten, ob sie einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten. Wie in den Vorjahren ist rund die Hälfte der Befragten der Auffassung, dass die Öffentlichkeit nicht ausreichend in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung einbezogen wird.



„Bachelor Professional“ und „Master Professional“ kommen


Der Bundesrat hat die Novelle des Berufsbildungsgesetzes am 29. November 2019 verabschiedet. Nachdem der Bundesrat im Juli noch eindeutige berufliche Abschlussbezeichnungen gefordert hatte (vgl. Newsletter 7 und 11/2019), stimmte die Länderkammer nunmehr dem Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zu. Damit werden für berufliche Abschlüsse zum 1. Januar 2020 die Bezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ eingeführt.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Peter-André Alt, kritisierte die Entscheidung. Statt, wie von Karliczek beabsichtigt, die Gleichwertigkeit beruflicher und hochschulischer Abschlüsse zu unterstreichen, „verwischen die neuen Bezeichnungen die Unterschiede und beeinträchtigen die Sichtbarkeit beruflicher Qualifikationen“. Das gelte insbesondere im europäischen Ausland, wo Bachelor und Master ausschließlich im wissenschaftlichen Kontext vergeben werden.



AG Med fordert nationale Digitalisierungsstrategie

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Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) sieht in der Digitalisierung der Hochschulmedizin große Chancen für eine effizientere und bessere Gesundheitsversorgung in Deutschland. Die Vorteile für die Patientenversorgung, die sich zum Beispiel aus neuen Möglichkeiten der Telemedizin, der Biomedizininformatik, des maschinellen Lernens und der personalisierten Medizin ergeben, wurden bislang nicht ausreichend ausgeschöpft. Um international den Anschluss zu halten, müssten Bund und Länder zeitnah eine nationale Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen verabschieden.

Der digitale Wandel werde insbesondere den Arztberuf und das Medizinstudium grundlegend verändern. Für die fundierte Integration aller Aspekte der Digitalisierung innerhalb des Medizinstudiums müsse der Bundesgesetzgeber durch eine Modifikation der Approbationsordnung für Ärzte sorgen. 

Digitalisierung könne den medizinischen Fortschritt beschleunigen, unter anderem indem der Wissenschaft Patientendaten zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt werden. Dafür müsse aber der ethische Konflikt zwischen Wissenschaftsfreiheit auf der einen Seite  und dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung auf der anderen aufgelöst werden. Unter diesen Voraussetzungen könnte zum Beispiel eine forschungsorientierte elektronische Patientenakte, mit der der Wissenschaft anonymisierte Patienteninformationen zu Forschungszwecken zugänglich gemacht werden, zum Nukleus des digitalen Gesundheitswesens werden. Dazu müssten jedoch Bund und Länder der Hochschulmedizin als Innovationsmotor des deutschen Gesundheitswesens die hierfür notwendigen finanziellen Ressourcen zeitnah zur Verfügung stellen. 

Benötigt werde zudem ein klarer gesetzlicher Ordnungsrahmen, der die Entwicklungspotentiale der Digitalisierung berücksichtige, zugleich aber die Grenzen der Digitalisierung festlege. Digitalisierung müsse immer dort in die Schranken verwiesen werden, wo sie gegen ethische Grundprinzipien verstoße. 



Deutscher Erfolg bei „ERC Consolidator Grants 2019“

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Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Gewinner der „ERC Consolidator Grants 2019“ bekanntgegeben. 301 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa erhalten über das „Horizon 2020“-Programm zusammen 600 Millionen Euro Forschungsförderung. Mit dem Geld können die Geförderten bis zu fünf Jahre lang eine eigene Forschungsgruppe aufbauen. Wie der ERC mitteilte, schaffen die neuen Stipendien so rund 2.000 Stellen für Postdoktoranden, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter. 

In der aktuellen Förderrunde haben sich demnach 2.453 Forschende beworben. Jedes dritte Stipendium (31 Prozent) gehe an eine Bewerberin. 

In Deutschland können sich mit 52 Geförderten die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ein Stipendium der EU freuen, darunter befinden sich 18 Frauen (35 Prozent). Die meisten weiteren Geförderten arbeiten in Großbritannien (50 Stipendien), Frankreich (43) und den Niederlanden (32). Die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind Deutsche (55), gefolgt von Franzosen (33), Niederländern (28) und Italienern (23).
Die „ERC Consolidator Grants“ werden an herausragende und vielversprechende Forscherinnen und Forscher vergeben, die über sieben bis zwölf Jahre Berufserfahrung nach der Promotion verfügen.



Nationaler Bildungsrat tot, Alternative in Sicht


Nach dem angekündigten Ausstieg Bayerns und Baden-Württembergs aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat haben sich die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder Medienberichten zufolge bei ihrer Konferenz in Berlin auf das weitere Vorgehen verständigt. Demnach soll möglichst schon beim nächsten Treffen der Ministerinnen und Minister im März ein Staatsvertrag oder eine Ländervereinbarung geschlossen werden, damit Schülerleistungen über Bundesländergrenzen hinweg besser vergleichbar werden.

Alternativ zum Nationalen Bildungsrat soll nun ein Expertenrat aus der Bildungsforschung entstehen. Dieser soll die Länder in Fragen der Weiterentwicklung des Bildungswesens sowie der Qualitätssicherung und -entwicklung bei der Vergleichbarkeit des Bildungswesens beraten. Nur bei Fragen, die den Bund und die Länder gemeinsam betreffen, ist geplant, den Bund zu beteiligen.

Den Aufbau eines Nationalen Bildungsrats hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Experten und Vertreter von Bund und Ländern sollten demnach Empfehlungen aussprechen, um das Bildungsniveau der Bundesländer anzugleichen (vgl. Newsletter 1/2018). Bayern und Baden-Württemberg hatten nach monatelangen Beratungen allerdings Ende November angekündigt, aus dem Vorhaben auszusteigen, weil sie zu viel Einfluss aus Berlin auf ihre Bildungspolitik befürchten. 



Mehr Frauen in den DFG-Fachkollegien


Vom 21. Oktober bis 18. November 2019 konnten rund 150.000 wahlberechtigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler online über die Besetzung von insgesamt 49 Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Amtsperiode von 2020 bis 2023 entscheiden. Laut vorläufigem Ergebnis haben insgesamt rund 53.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Wahl teilgenommen und ihre bis zu sechs Stimmen elektronisch auf 1.659 Kandidierende verteilt. 

Von den 632 Mitgliedern der neuen Fachkollegien ist fast jedes dritte weiblich; der Anteil der gewählten Fachkollegiatinnen liegt bei dieser Wahl bei 32,1 Prozent und hat sich damit nach 16,8 Prozent bei der Fachkollegienwahl 2007 über 20,79 Prozent bei der Wahl 2011 und 23,5 Prozent bei der Wahl 2015 ein weiteres Mal erhöht.

Nach der Mitteilung des endgültigen Wahlergebnisses an den DFG-Senat konstituieren sich die neu besetzten Fachkollegien im Frühjahr 2020. Diese bewerten die bei der DFG eingereichten Forschungsvorhaben und beraten zur Weiterentwicklung der Förderprogramme.



36 weitere Philipp Schwartz-Stipendiaten


Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der sechsten Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt: 30 Einrichtungen aus ganz Deutschland können mithilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Vergeben wurden diesmal Fördermittel für insgesamt 36 Forscherinnen und Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen ab Januar 2020 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten an den ausgewählten Einrichtungen. 27 von ihnen stammen aus der Türkei, sechs aus Syrien, zwei aus Venezuela und einer aus Kamerun.

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Mittlerweile steht fest, dass sie dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt. Jährlich können so bis 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.



Kehrtwende: Keine Studienbeiträge für Nicht-EU-Ausländer in NRW


Für Studierende aus Nicht-EU-Ländern soll es in Nordrhein-Westfalen nun doch keine Studienbeiträge geben. Das erklärte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Interview mit der „Westdeutschen Zeitung“. Damit die Hochschulen mehr Lehrpersonal einstellen können, sollten diese Studienbeiträge ursprünglich nach einem Modell in Baden-Württemberg (vgl. Newsletter 5/2017) eingeführt werden. „Aber wir haben gesehen, dass das auch eine Menge Verwaltungsaufwand erfordert, gerade bei der Prüfung der Befreiungsgründe. Daher sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir das Problem anders lösen müssen“, führte sie aus. Um die Studien- und Lehrqualität zu verbessern, setzt die Ministerin nun auf den „Zukunftsvertrag Studium und Lehre“, der als Nachfolgeregelung zum Hochschulpakt 2021 in Kraft tritt (vgl. Newsletter 5 und 6/2019).
Zum Interview:



Universität vereinbart enge Kooperation mit SAP


In einer langfristig angelegten Forschungskooperation wollen die TU München und der Softwarekonzern SAP gemeinsam die Technologierevolution der Digitalisierung vorantreiben. Die nach eigenen Angaben deutschlandweit umfangreichste Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft zwischen einem Unternehmen und einer Universität konzentriert sich auf die Kernthemen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie deren sichere Anwendung. 

SAP wird demnach rund 100 Millionen Euro in einen Forschungsneubau auf dem Gelände des Campus Garching investieren. Das Grundstück gehört dem Freistaat Bayern, der es für einen befristeten Zeitraum unentgeltlich zur Verfügung stellt. Dort sollen ab Ende des Jahres 2022 dann 700 Mitarbeiter von SAP und TU München gemeinsam an innovativen Technologielösungen forschen. Zudem sollen durch neue Lehr- und Promotionsprogramme die nächsten Generationen an Studierenden auf die sich rasch wandelnden Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden.

Die Kooperationen zwischen der TU München und Wirtschaftsunternehmen stehen immer wieder in der Kritik. Immer wieder wird die Unabhängigkeit der Forschung in Zweifel gezogen. Zuletzt hatte die TU München wegen einer Forschungskooperation mit Facebook (vgl. Newsletter 2/2019) Unmut auf sich gezogen. 



Wissenschaftsministerium: Potsdam, Cottbus und retour


Der geplante Umzug des Brandenburger Wissenschafts- und Kultusministeriums von Potsdam nach Cottbus kommt mit der neuen Landesregierung nicht. Um gut miteinander arbeiten zu können, sei die Landesregierung auf kurze Wege angewiesen, führte die zuständige Ressortchefin Manja Schüle in der rbb-Sendung „Brandenburg aktuell“ am 23. November 2019 aus.

Im April hatte die frühere rot-rote Regierung den Umzug des Wissenschaftsministeriums von Potsdam nach Cottbus beschlossen, um die unter dem Braunkohleausstieg leidende Lausitz zu stärken (vgl. Newsletter 4/2019).



Universität nach Cyberattacke offline


Die Universität Gießen geht nach einem möglichen Hackerangriff davon aus, noch länger offline zu sein. Der „Gießener Anzeiger“ zitierte Professor Joybrato Mukherjee, den Präsidenten der Universität Gießen, mit den Worten: „Wir rechnen mit der Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit des ganzen Netzes nicht in Tagen, sondern in Wochen.“ Tausende Studierende und Beschäftigte wurden aufgefordert, sich persönlich neue E-Mail-Passwörter abzuholen.

Die Universität Gießen hatte nach einem „schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall“ alle Server heruntergefahren und Anzeige wegen des Verdachts auf einen Cyber-Angriff gestellt. Seit dem 8. Dezember 2019 können weder das Internet, E-Mail-Systeme noch interne Netzwerke genutzt werden. Das Ausmaß des Schadens ist noch unklar. Die Universitätsleitung hat einen Krisenstab eingerichtet. Der Lehr- und Forschungsbetrieb findet planmäßig statt.


Karriere

Etwas Entspannung auf dem Stellenmarkt für Universitätsprofessuren

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Der Stellenmarkt für Universitätsprofessuren bleibt angespannt, doch gibt es inzwischen auch erste Anzeichen für etwas Entspannung. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Deutschen Hochschulverbandes hervor, die in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ erschienen ist. Demnach hat die Anzahl ausgeschriebener Universitätsprofessuren in den letzten Jahren leicht zugenommen. Existierten im Jahr 2015 an Universitäten noch 1.254 Vakanzen, waren es im Jahr 2017 mit 1.315 etwas mehr. Hinzu kommen noch 111 Ausschreibungen an Kunsthochschulen.

Gestiegen ist auch die Zahl der aus Altersgründen ausscheidenden Professorinnen und Professoren. Während sich ihre Zahl 2015 auf 610 belief, waren es 2017 677. Mit einer weiteren Verbesserung aus Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses ist erst in den nächsten Jahren zu rechnen. Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge werden ab dem Jahr 2020 800 und dann zusehends mehr Professorinnen und Professoren altersbedingt ausscheiden. 

Die Zahl der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die demgegenüber eine Professur anstreben könnten, ist derweil unverändert hoch. Kamen 2015 auf einen altersbedingt ausscheidenden Universitätsprofessor sieben qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, sind es 2017 noch sechs. 



So viel Zeit wenden Wissenschaftler für Forschung, Lehre und Selbstverwaltung auf


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland wenden ein gutes Drittel ihrer Arbeitszeit für eigene Forschung auf. Fast der gleiche Anteil geht in die Lehre und die Betreuung von Studierenden. Das geht aus einer Auswertung der Wissenschaftlerbefragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem Jahr 2016 hervor, an der 4.844 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 59 Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen in ganz Deutschland teilgenommen haben.

Professorinnen und Professoren verbringen demnach einen weitaus größeren Anteil ihrer Arbeitszeit mit Lehre als mit Forschung. Bei nichtpromovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verhält es sich genau anders herum. Bei promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist das Verhältnis von Forschung und Lehre dagegen annähernd ausgeglichen.

Neben Forschung und Lehre werden Aufgaben wie Gremienarbeit, Begutachtung, Drittmittelakquise und Management immer wichtiger, je weiter die Karriere der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fortschreitet: Bei den Professorinnen und Professoren nehmen die genannten Aufgaben zwei Fünftel ihrer Arbeitszeit ein, bei den meisten Promovierenden und Postdocs spielen sie dagegen kaum eine Rolle.

Im Fächervergleich zeigt sich dem DZHW zufolge, dass die Unterschiede zwischen den Statusgruppen in den Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften am stärksten ausgeprägt sind. In den Geistes-und Sozialwissenschaften ist der verwendete zeitliche Anteil für Lehre deutlich höher als in anderen Fächergruppen. Zudem werden hier Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler früher und in größerem Umfang in die Lehre eingebunden.



Warum Wissenschaftler ins Ausland wechseln


Sieben von zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind offen für einen Arbeitsplatzwechsel ins Ausland. Das geht aus einer Umfrage des Portals „ResearchGate“ unter 10.000 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hervor. 

Als Hauptgrund gaben die meisten Befragten Gehaltsgründe an. Für 21 Prozent ist das entscheidend. 18 Prozent richteten ihre Wahl nach dem Standort. Weitere wichtige Gründe sind zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers und Familienfreundlichkeit (jeweils zwölf Prozent) sowie Lebenshaltungskosten (neun Prozent) und Internationalität der Forschungseinrichtung (acht Prozent). 

Bei der Tätigkeit selbst legten die meisten vor allem Wert darauf, dass die Tätigkeit ihren Forschungsinteressen entspricht (32 Prozent). Jeweils 12 Prozent der Befragten waren vor allem an bahnbrechender Forschung sowie dem Einfluss ihrer Arbeit auf die Gesellschaft interessiert.

Die beliebtesten Zielländer der Befragten waren die USA und Kanada. Dahinter folgt die Ländergruppe Deutschland, Österreich und die Schweiz vor Großbritannien und Irland. 


Barometer

Unabhängigkeit der Forschung in Gefahr?

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Die TU München baut ihre Kooperation mit dem Softwareunternehmen SAP aus. Sehen Sie dadurch die Unabhängigkeit der Forschung in Gefahr?


Klares Nein zu Wissenschaftskommunikation als Kriterium für Forschungsförderung

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im November gefragt, ob sie es für eine gute Idee halten, dass Bundesministerin Karliczek Wissenschaftskommunikation zum Kriterium für Forschungsförderung erheben will. 98,5 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein und 1,5 Prozent mit Ja.

Recht aktuell

MHH muss Zahl der Medizinstudienplätze erhöhen


Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) muss nach einer Entscheidung des 
Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg die Zahl ihrer Studienplätze aufstocken. Die Zahl der derzeit vorgehaltenen 290 Studienplätze für Anfängerinnen und Anfänger im Fach Humanmedizin sei zu gering und müsse auf 302 erhöht werden, teilte das OVG 
mit.

Die Entscheidung betrifft die Zahl der Studienplätze im Wintersemester 2018/19 und im Sommersemester 2019. Dem Gericht zufolge will die MHH ab dem Wintersemester 2020/21 ohnehin ihre Studienplatzkapazitäten auf 320 Studienplätze anheben. Schon seit dem Wintersemester 2015/2016 hatte das OVG entschieden, dass die vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium festgelegte Ausbildungskapazität von 270 Plätzen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger nicht ausreichend sei. Aufgrund von Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Hannover war daraufhin die Kapazität auf 290 Studienplätze erhöht worden.


Verwaltungsgericht erklärt Gremienwahl für ungültig


Bei Gremienwahlen an der Leuphana-Universität in Lüneburg wurde nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Lüneburg (Az.: 6 A 84/18) massiv gegen Vorschriften verstoßen. Für ungültig erklärt wurden die Wahl zum Fakultätsrat in der Fakultät Bildung und die Wahl der Mitarbeitervertreter im Senat, die beide Ende 2017 durchgeführt wurden, berichtet „Spiegel Online“.

Geklagt hatte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Bildung, die für beide Abstimmungen Wahllisten eingereicht hatte. Der Wahlausschuss strich jedoch zwei Kandidaten auf diesen Listen, angeblich weil die Personen nicht eindeutig bezeichnet worden seien.

Als rechtswidrig und damit „eine unzulässige Wahlbeeinflussung“ bezeichnete das Gericht auch eine Mail des Dekans wenige Tage vor der Wahl, die der Professor an die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät verschickt hatte. Als Dienstvorgesetzter habe er sich darin zu einer Wahl einer Gruppe geäußert, „der er selbst gar nicht angehört und auf die er grundsätzlich keinen Einfluss nehmen darf", so das Gericht. Die Universität muss bis Anfang nächsten Jahres entscheiden, ob sie gegen das Urteil Berufung einlegen will.


Universität verklagt deutschen Professor


Die Murdoch Universität in Perth hat eine Millionenklage gegen einen deutschen Mitarbeiter und außerordentlichen Professor der Hochschule eingereicht. Professor Gerd Schröder-Turk hatte sich zuvor öffentlich kritisch zu den Auswahlverfahren ausländischer Studierender an australischen Hochschulen geäußert – auch an seiner eigenen Universität. 

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, ist der Physiker aus Deutschland damit ins Zentrum einer Affäre an australischen Universitäten geraten. Bei der Auswahl internationaler Studierender in Australien geht es demnach um ein Milliardengeschäft. Die Zahl der ausländischen Studierenden habe sich dort innerhalb von zehn Jahren verdoppelt, die meisten kämen aus China und Indien. Insgesamt verdiene Australien jährlich mehr als 20 Milliarden Euro an den internationalen Studierenden. 

Damit möglichst viele Studierende nach Australien kommen, seien bei vielen Bewerberinnen und Bewerbern die Standards für die Zulassung gesenkt worden. Vielfach wurde demnach auf Sprachtests verzichtet. Schröder-Türk hatte dies in einer Fernsehsendung angesprochen und wurde daraufhin von der Hochschule wegen Schadensersatzes verklagt.

Sowohl australische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch die Universität Erlangen, an der Schröder-Turk habilitiert worden ist, haben die Universität in offenen Briefen aufgefordert, die Klage gegen den Physiker fallen zu lassen.


Neuer AhD-Newsletter


Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten.

Zum aktuellen AhD-Newsletter:

Personalia

Stabwechsel

Foto: Georg Banek

Zum 16. Januar 2020 wird die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig von Professor Ralf Alexander Lorz, Kultusminister des Landes Hessen, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) übernehmen. Lorz wird Vizepräsident der KMK. Weitere Vizepräsidentinnen für das Jahr 2020 sind die brandenburgische Ministerin Britta Ernst und die schleswig-holsteinische Ministerin Karin Prien.


Neue Ministerin

©Karoline Wolf, BILDHAUS

Manja Schüle ist am 20. November 2019 in Potsdam als Ministerin des Landes Brandenburg für Wissenschaft, Forschung und Kultur vereidigt worden. Die bisherige Bundestagsabgeordnete folgt auf Martina Münch.


Neue Kommissarin

Foto: europa.eu

Mariya Gabriel ist neue EU-Kommissarin für Forschung, Innovation, Bildung, Kultur und Jugend. Ursprünglich sollte die Generaldirektion lediglich die Bezeichnung Innovation und Jugend führen. Zahlreiche Proteste (vgl. Newsletter 9 und 10/2019) haben nunmehr zur Umbenennung geführt.


Rektor des Jahrzehnts

Foto: Till Eitel

Professor Lambert T. Koch, Rektor der Universität Wuppertal, ist vom Deutschen Hochschulverband (DHV) am 4. Dezember 2019 in Bonn als „Rektor des Jahrzehnts“ geehrt worden. Kein anderer Rektor oder Präsident hat die Auszeichnung „Rektor des Jahres“ so oft wie Koch erhalten. Die Auszeichnung ist ihm in den Jahren 2011, 2014, 2017 und 2019 zugesprochen worden. Im DHV-Rektorenranking hat er seit 2010 zudem sechs Mal Platz zwei belegt.

Seit diesem Jahr konnten Hochschulleiterinnen und -leiter, die bereits dreimal zum „Rektor/Rektorin des Jahres“ gekürt worden sind, nicht mehr an der Wahl durch die Mitglieder des DHV teilnehmen. Koch, der den Preis „Rektor des Jahres“ als einziger vier Mal errungen hat, konnte daher nach dem neuen Reglement für 2020 nicht mehr antreten. Als nicht mehr übertreffbarem Preisträger wurde ihm daher die besondere Ehrung „Rektor des Jahrzehnts“ zuteil (vgl. Newsletter 11/2019). 


Neuer Präsident I

Foto: Carsten Costard

Professor Gerald Haug, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz sowie Professor an der ETH Zürich, wird neuer Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Der Klimaforscher übernimmt das Amt am 1. März 2020 von Professor Jörg Hacker. Der Mikrobiologe führte die Akademie seit 2010 und scheidet nach zwei Amtszeiten turnusgemäß aus.


Neuer Präsident II

©Thomas Meyer/OSTKREUZ

Professor Christoph Markschies ist zum neuen Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt worden. Er folgt auf den Mathematiker Professor Martin Grötschel, dessen fünfjährige Amtszeit am 30. September 2020 endet.


Neuer Präsident III

Foto: Daniel Nartschick

Professor Norbert Palz wird neuer Präsident der Universität der Künste Berlin. Der bisherige Erste Vizepräsident folgt auf Professor Martin Rennert, dessen Amtszeit am 9. Januar 2020 endet und der neues Mitglied im Vorstand der Einstein-Stiftung wird.


Zwei neue Humboldt-Professuren ausgewählt


Zwei Wissenschaftler, die derzeit in Großbritannien forschen, sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.

Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Der Biophysiker Kristian Franze von der University of Cambridge soll an die Universität Erlangen-Nürnberg wechseln. Der Informatiker Professor Daniel Rückert vom Imperial College London soll künftig an der TU München arbeiten. 


Leibniz-Preise 2020


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2020 zugesprochen. Sie waren zuvor aus 114 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen vier aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, drei aus den Lebenswissenschaften, einer aus den Naturwissenschaften und zwei aus den Ingenieurwissenschaften. 

Ausgezeichnet werden am 16. März 2020 in Berlin der Chemiker Professor Thorsten Bach von der TU München, der Materialwissenschaftler Baptiste Jean Germain Gault vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, der Kunsthistoriker Professor Johannes Grave von der Universität Jena, der evangelische Theologe Professor Thomas Kaufmann von der Universität Göttingen, der Zellbiologe Professor Andrea Musacchio vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund, der Informatiker Professor Thomas Neumann von der TU München, der Neuropathologe Professor Marco Prinz von der Universität Freiburg, der Biogeochemiker Professor Markus Reichstein vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, die Sinologin Professorin Dagmar Schäfer vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin sowie die Literaturwissenschaftlerin Professorin Juliane Vogel von der Universität Konstanz. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.


Wissenschaftspreis Niedersachsen


Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler hat am 28. November 2019 in Hannover den diesjährigen Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhielt Professor Henrik Mouritsen vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg. In der Kategorie Lehre wurde Professor Lorenz Grigull, Oberarzt in der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, ausgezeichnet. Der Preis für Nachwuchswissenschaftler in Höhe von 20.000 Euro ging an den Physiker Murat Sivis von der Universität Göttingen.


Deutscher Zukunftspreis

Deutscher Zukunftspreis

Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher sind am 27. November 2019 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihr Projekt „Process Mining - Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Arbeit und Wertschöpfung in Unternehmen“ mit dem Deutschen Zukunftspreis 2019 ausgezeichnet worden. Rinke und seine Mitstreiter, die  2011 die Firma Celonis SE als Start-up aus der TU München heraus gegründet hatten, hatte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für den Preis vorgeschlagen. Der Preis für Technik und Innovation ist mit 250.000 Euro dotiert.


Schader-Preis

David Ausserhofer/WZB

Der Schader-Preis 2020 geht an Professorin Dorothea Kübler von der TU Berlin. Die Wirtschaftswissenschaftlerin habe mit ihren Arbeiten wesentlich zur Etablierung der Verhaltensökonomie als Gesellschaftswissenschaft beigetragen, begründete die Schader-Stiftung am 17. Dezember 2019 die Auszeichnung. Unter anderem entwickelte sie ein Verfahren für die Vergabe von Studienplätzen, das die Vorlieben der Bewerber stärker berücksichtigt.

Vermischtes

Nedderdüütsch studeern


Das Land Niedersachsen will Plattdeutsch stärker fördern und stellt dafür nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ 350.000 Euro jährlich zur Verfügung. An der Universität Oldenburg soll ein Lehrstuhl für Niederdeutsche Literatur aufgebaut werden.

Mit der neuen Professur wird Plattdeutsch aber nicht komplett neu an der Universität eingeführt: Seit mehr als zehn Jahren können Studierende der Germanistik in Oldenburg Niederdeutsch und Saterfriesisch als Schwerpunkt belegen. Angehende Lehrerinnen und Lehrer bekommen dabei vermittelt, wie sie den Dialekt an Schulen unterrichten und damit zum Erhalt der Sprache beitragen können. In vielen Grundschulen vor allem im Nordwesten wird der Unterricht in bestimmten Fächern wie etwa Sport „op platt“ abgehalten.

DHV-Seminare

DHV-Seminare und Workshops im Januar/Februar 2020
Datenschutz an der Hochschule
Mannheim, Freitag,17. Januar 2020, 10:00-17:00 Uhr

F+E-Verträge
Mannheim, Montag, 20. Januar 2020, 10:00-17:00 Uhr

Neue Wege des wissenschaftlichen Publizierens
Bonn, Montag, 20. Januar 2020, 10:00-17:00 Uhr

Projektmanagement an der Hochschule
Mannheim, Donnerstag, 23. Januar 2020, 10:00-18:00 Uhr

Versorgung und Vorsorge
Bonn, Montag, 27. Januar 2020, 11:00-16:00 Uhr

Rechte und Pflichten in Gleichstellungsfragen an Hochschulen
Mannheim, Dienstag, 28. Januar 2020, 10:30-17:00 Uhr

Karriere im Wissenschaftsmanagement
Bonn, Dienstag, 28. Januar 2020, 11:00-17:00 Uhr

Grundlagen des Prüfungsrechts an Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 30. Januar 2020, 11:00-16:30 Uhr

Mitarbeitergespräche führen
Bonn, Freitag, 31. Januar 2020, 10:00-18:00 Uhr

Gestaltung von Prüfungen
Bonn, Dienstag, 4. Februar 2020, 10:00-18:00 Uhr

Verhandlungen bei Erstberufung
Berlin, Donnerstag, 6. Februar 2020, 10:30-16:00 Uhr

Diversity Management an Hochschulen
Bonn, Donnerstag, 6. Februar 2020, 10:00-18:00 Uhr

Juniorprofessur, Tenure-Track-Professur und Nachwuchsgruppenleitung
Berlin, Freitag, 7. Februar 2020, 10:00-17:00 Uhr

Personalauswahl in Berufungsverfahren
Berlin, Dienstag, 11. Februar 2020, 11:00-17:00 Uhr

Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre
Mannheim, Dienstag, 11. Februar 2020, 10:00-18:00 Uhr

Digitalisierung der Lehre
Mannheim, Mittwoch, 12. Februar 2020, 10:00-17:00 Uhr

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Terminen bis Ende 2020 kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de
Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.dhvseminare.de
Termine

Veranstaltung „Vorwürfe ohne Absender. Umgang und Verfahren der Wissenschaft mit (anonymen) Anschuldigungen“ am 20./21. Februar 2019 an der Universität Passau


Der (häufig) anonyme Vorwurf eines faktischen oder insinuierten Fehlverhaltens hat in der Vergangenheit wiederholt zur Zurückhaltung von Forschungspreisen, Auflösung von Arbeitsverhältnissen oder Entfernung aus Führungspositionen geführt.

Das System „Wissenschaft“ ist für anonyme Vorwürfe besonders anfällig, da Forschungsergebnisse in der Regel hochinnovativ und zum Teil spekulativ sind, so dass der Qualität des Forschungsprozesses und der Reputation der Forschenden ein besonderes Gewicht zukommen. Die Schädigung des öffentlichen Ansehens kann deswegen schwerwiegende Konsequenzen für die Betroffenen haben, während ein solches Vorgehen für die Personen, die die Vorwürfe in die Welt setzen, nur mit geringen persönlichen Risiken verbunden ist. Diese Asymmetrie könnte die Austragung von Konflikten mittels anonymer Vorwürfe attraktiv und zu einer bedenkenlos geübten Praxis der Machtausübung machen. Dadurch ist eine erhebliche Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit zu befürchten.

Die Universität Passau will das Phänomen „(Anonyme) Anschuldigungen in der Wissenschaft“ mit dieser Tagung thematisieren und analysieren. Dazu scheint ein Diskurs über den Umgang und die Verfahren von wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen mit solchen „Vorwürfen ohne Absender“ geeignet, der an unterschiedlichen Ebenen ansetzt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Deutschen Hochschulverband, der Hochschulrektorenkonferenz  und der Forschungsstelle für Wissenschafts- und Hochschulrecht der FAU Erlangen-Nürnberg statt.
https://www.uni-passau.de/absender-unbekannt

Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis 2019


(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 251,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 419 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten/innen und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com


Dritte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz


Jana Koehler: Maschinen statt Menschen? 
Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz aus Sicht der Informatik 

John-Dylan Haynes: Zusammenspiel 
Die Stärken von Computeralgorithmen und menschlicher Kognition 

Christiane Wendehorst: Ist der Roboter haftbar? 
Künstliche Intelligenz und gültige Rechtsnormen 

Weitere Beiträge 

Volker Ladenthin: Zukunftsparadox 
Universität - Ort der Bildung oder Ausbildung? 

Hubert Detmer: Welche W-Besoldungen zahlen die Bundesländer wirklich? 
Bis zu 1.500 Euro Unterschied pro Monat 

Thilo Klawonn: Kopieren erlaubt? 
Urherberrechtliche Grenzen des Web Scrapings


"Forschung & Lehre" online


Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

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DHV-Ticker

Verdienstorden für Professor Wildenhain

Foto: Julia Tetzke

Der ehemalige Rektor der Universität Rostock, Professor Günther Wildenhain, ist am 4. Dezember 2019 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Mathematiker ist Gründungsmitglied des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Hochschulverband und hat als langjähriger Landesverbandsvorsitzender mit großer Entschiedenheit die innere Einheit der Wissenschaft in Deutschland vorangetrieben.


DHV-Gruppe Bochum


(Wi.) In Nachfolge von Professor Peter Windel (Lehrstuhl für Prozessrecht und Bürgerliches Recht) wurde Professor Gereon Wolters (Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht) im Rahmen der Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe Bochum am 4. Dezember 2019 als neuer DHV-Vertreter gewählt.


DHV-Gruppe Chemnitz-Zwickau


(Wi.) Per Briefwahl hat die DHV-Gruppe Chemnitz im Dezember einen neuen Vorstand konstituiert. Wiedergewählt wurden Professor Roland Herzog (Numerische Mathematik), Professor Michael Hinz (Internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung), Professor Joachim Käschel (Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre), Professor Michael Schreiber (Theorie ungeordneter Systeme) sowie Professor Guntram Wagner (Verbundwerkstoffe). Neu in den Vorstand wurde Professor Christian-Andreas Schumann (Westsächsische Hochschule Chemnitz-Zwickau, Wirtschaftsinformatik) gewählt.


Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2020

istockphoto.com

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 69. DHV-Tages 2019 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2020 um 1,9 Prozent. 

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2020 zwischen 119 Euro und 222 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mitgliedschaft.html abrufen. 

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da eine Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge satzungsgemäß ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung beim Eintritt in den Ruhestand einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien


Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.


Kooperationspartner des DHV

DHV und MLP


(Gü.) 11. ZEIT-Konferenz „Hochschule und Bildung“ gemeinsam mit MLP


Die ZEIT-Konferenz 2019 unter der Leitfrage „Wem gehört die Wissenschaft?“ sorgte für lebhaften Austausch in Berlin.


Die Konferenz „Hochschule und Bildung“, die das Wochenmagazin ZEIT zum 11. Mal gemeinsam mit MLP Ende Oktober in der Kalkscheune in Berlin umsetzte, war mit mehr als 300 Teilnehmern bestens besucht. Unter dem Themenschwerpunkt „Wem gehört die Wissenschaft?“ diskutierten Experten aus Bildungspolitik, Wissenschaft und Wirtschaft über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft in einer Zeit, die durch Wissen und Bildung geprägt wird wie selten zuvor. Der „Hochschulmanager des Jahres“ wurde außerdem gekürt: Professor Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


Komplexe Welt erfordert Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
Auf die Frage, ob sich Universitäten in politische Fragen mehr einmischen sollten, sagte Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender von MLP: „Mehr geht immer, aber man kann genauso die Frage stellen, ob sich die Wirtschaft mehr einmischen sollte.“ Er sieht Wissenschaft, Politik und Wirtschaft als tragende Säulen der Gesellschaft, die jedoch nicht unabhängig voneinander sind, sondern untereinander korrespondieren. „Wir sind gemeinsam gefordert, uns immer wieder einzubringen, auch wenn es manchmal mühsam ist. Es nützt nichts, wenn die Wirtschaft in sich ist oder die Wissenschaft unter sich bleibt, dann dient sie unserer Gesellschaft nur eingeschränkt.“ In einer immer komplexeren Welt gehe es darum, die Kräfte zu bündeln – in vollem Respekt für den jeweils anderen.


Leitplanken notwendig
Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, fordert für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft klare Spielregeln: „Die Autonomie der deutschen Universitäten ist ein hohes Gut, das wir nicht einfach über Bord werfen sollten. Um mit der Wirtschaft zu arbeiten, bedarf es Leitplanken, um nicht in die Gefahr zu geraten, Ergebnisse unterdrücken zu müssen.“


Weitere Referenten waren unter anderem Professorin Katharina Anna Zweig (Professorin für Informatik, Technische Universität Kaiserslautern), Monika Lessl (Leiterin der Bayer Foundation), Professorin Muriel Helbig (Präsidentin der Technischen Universität Lübeck), Professor Stefan Leible (Präsident der Universität Bayreuth), Professorin Carolin Sutter (Prorektorin der SRH Schule Heidelberg), Professor Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft) und Professor Wolf-Dieter Lukas (Staatssekretär, Bundesministerium für Bildung und Forschung).
Zum Programm: https://convent.de/content/uploads/2019/09/191023_zeit_konferenz_hochschule_und_bildung.pdf
Zur Pressemitteilung der ZEIT:
https://www.zeit-verlagsgruppe.de/presse/2019/10/wolf-dieter-lukas-ueber-batteriefabrik-wir-haben-das-nach-den-besten-spielregeln-gemacht/


DHV und Sixt


(Uf.) Sondertarife bei Sixt für 2020

Der Deutsche Hochschulverband bietet für seine Mitglieder vergünstigte Mietwagenkonditionen aufgrund der bestehenden Firmenvereinbarung mit der Sixt GmbH & Co Autovermietung KG an. Sixt führt ab dem 1. Januar 2020 die Berechnung der WLPT-Gebühr in Höhe von 0,50 Euro/Tag (netto) und max. 10 Euro/Monat (netto) ein. Grund dafür ist, dass die Bundesregierung eine neue CO2-Fahrzeuglaborprüfung eingeführt hat, die nun auf realen Fahrdaten basiert und zu genaueren CO2-Emissionswerten führt. Die Kfz-Steuer sowie die Einteilung der Fahrzeuge in sogenannte „Effizienzklassen“ basiert auf dem CO2-Ausstoß. Da Sixt über eine Flotte, die nicht älter als sechs Monate (oder 24.000 km) ist, verfügt, beeinflusst die Gebühr jede Neuzulassung. Um das Servicelevel und die vereinbarten Preise einzuhalten, wurde diese eigentlich seit 6/2019 bestehende „Registrierungsgebühr“ aufgeschoben und wird nunmehr zum Januar 2020 eingeführt.

DHV und wbg


(Gü.) Fünf Tage zu zweit in Rom. Tauchen Sie ein in die ewige Stadt mit ihren historischen Schätzen und dem ‚Dolce Vita“ der italienischen Metropole! Machen Sie jetzt mit und gewinnen Sie einen von 100 Preisen!

Jetzt mitmachen:
https://mitmachen2.wbg-wissenverbindet.de/dhv-rom-gws/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=rom-gewinnspiel&utm_term=dhv

Die wbg wünscht Ihnen viel Glück!

Die wbg ist die Non-Profit-Gemeinschaft von 85.000 Akademikerinnen und Akademikern. Wir fördern den akademischen Nachwuchs, exzellente Editionen und vergeben den höchstdotierten Sachbuchpreis WISSEN!


DHV und Adobe


(Gü.) Fördern Sie die Digitalkompetenz Ihrer Studierenden

Gerade im Zeitalter der Automatisierung gehört kreatives Problemlösen mit digitalen Tools zu den gefragtesten Kompetenzen zukünftiger Arbeitnehmer. Digitale Medienprojekte können Ihren Studierenden dabei helfen, sich entscheidende Soft Skills anzueignen.

Durch den Einsatz von Creative Cloud lassen sich Schlüsselkompetenzen für die neue Arbeitswelt aufbauen: Neben dem Umgang mit digitalen Medien werden ganz selbstverständlich weitere Fähigkeiten geschult - Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken und Kreativität.

Erfahren Sie mehr: https://www.adobe.com/de/education/institutions.html?sdid=Z2G1FXGW&mv=email


DHV und Erich Schmidt Verlag


(Gü.) Was ist Datenrecht?

Internet der Dinge, Big Data, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Clouds, internationale Datentransfers: Der rechtliche Umgang mit Daten im digitalen Zeitalter zählt zu den facettenreichsten Herausforderungen unserer Generation. Dieses Buch definiert erstmals das neu entstehende „Datenrecht“ in seinen wichtigsten Ausprägungen.

Ein neues Rechtsgebiet blüht auf

Das innovative Praxisbuch adressiert die aktuell drängendsten neuen Rechtsfragen im Kontext der digitalen, global vernetzten Geschäfts- und Alltagswelt.

- Aktuelles Datenschutzrecht im Zukunfts-Check – z. B. zum Status und Grenzen von DSGVO und ePrivacy-VO, dem Umgang mit Virtual Reality, Automatisierung oder im Onlinemarketing,
- Herausforderungen datensensibler Praxisbereiche – z. B. zu Vermögensrechten an Daten, Rechtspositionen in EU/USA/China, vertragsrechtlichen Vorgaben für die Weitergabe und Nutzung von Daten, Kartellrecht, Insolvenzrecht,
- Neue Haftungsfragen – z. B. mit Blick auf Gesundheitsdaten oder autonomes Fahren,
- Kommunikation und Psychologie – z. B. zum Privacy Paradox als Widerspruch zwischen Wahrnehmung (Sorge um Privatsphäre) und Verhalten (sorglose Datenpreisgabe) oder zu innovativer Informationsvisualisierung.

Praktisch. Lösungsorientiert. Hochaktuell.

Ein hochaktueller Querschnitt und Ausblick, wie sich neuartige datenbezogene Rechtsfragen praktikabel lösen lassen.




Redaktion

Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Birgit Ufermann (Uf.)

Angelika Wirth (Wi.)


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Rheinallee 18-20
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Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80

Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77


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