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Newsletter 2/2020



Inhaltsverzeichnis:

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Hochschulpolitik

Die Forschung in Deutschland ist frei, aber…

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Die meisten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an deutschen Universitäten fühlen sich in ihrer Forschung frei, doch es gibt auch eine ganze Reihe von Problemen, die die wissenschaftliche Arbeit behindern. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Deutschen Hochschulverbandes und der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt hat. 93 Prozent der Befragten sagen, ihrer Ansicht nach gebe es in Deutschland sehr viel oder viel Wissenschaftsfreiheit. Damit gehört Deutschland zu den Ländern, denen die – oft international gut vernetzten – Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer am meisten Wissenschaftsfreiheit zuschreiben.

Doch Wissenschaftsfreiheit alleine garantiert noch nicht ungehinderte Forschung. Drei Viertel der Befragten stimmen der Aussage zu: „Zur Forschung gehört auch schöpferische Muße. Die fehlt“. Mehr als zwei Drittel, 68 Prozent, befürworten die These, dass „unter dem Zwang zum schnellen Publizieren die Forschung und die Lehre“ leide.

Ein besonderes Problem an den Universitäten sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der wachsenden Bürokratie: Gerade noch etwas mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit, 52 Prozent, verbringen sie mit Forschung und Lehre. Rechnet man die Prüfungen hinzu, kommt man auf 59 Prozent. Die übrige Zeit wird vor allem für die akademische Selbstverwaltung, Gutachten sowie Anträge aufgewendet. Vor rund vier Jahrzehnten entfielen, wie eine Allensbacher Umfrage aus dem Jahr 1977 zeigt, noch 72 Prozent der Arbeitszeit der Professorinnen und Professoren auf Forschung, Lehre und Prüfungen. Vor allem die Einwerbung von Forschungsmitteln belastet den Alltag erheblich: 71 Prozent der befragten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sagen in der aktuellen Umfrage, die Antragsverfahren seien zu kompliziert und aufwendig. Es koste zu viel Zeit, sich für Forschungsmittel zu bewerben.
Zu den Ergebnissen der Studie:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/Allensbach-Praesentation.pdf


Fegebank ist „Wissenschaftsministerin des Jahres“

Foto: Bina Engel

Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, ist von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zur „Wissenschaftsministerin des Jahres“ gewählt worden. Ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note 2,5 am besten bewertet. Die Senatorin verwies mit hauchdünnem Vorsprung den Vorjahressieger, Professor Armin Willingmann (SPD), Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, auf Platz zwei (Note 2,51). Dritte wurde Sachsens Ministerin Eva-Maria Stange (SPD) (Note 2,75), die 2010 „Wissenschaftsministerin des Jahres“ war. Gewählt werden konnten nur Ministerinnen und Minister, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren. Andernfalls stand der Amtsvorgänger bzw. die Amtsvorgängerin zur Abstimmung.


Zum zehnten Mal wurde der/die „Wissenschaftsminister/-in des Jahres“ in einer Online-Umfrage unter den fast 32.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 13. Dezember 2019 nahmen 3.493 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. Für das DHV-Ministerranking wurden sie gefragt, inwieweit sie die Bundesministerin bzw. die Landesministerinnen und –minister als geeignet für ihr Amt ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von „ideale Besetzung“ (Note 1) bis „denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6) angeben. Insgesamt sahen nur 8,5 Prozent ihre Ministerinnen und Minister als „ideale Besetzung“ an, aber 16,3 Prozent als „sehr schlechte“ bzw. „denkbar schlechteste Besetzung“. Die durchschnittliche Bewertung entspricht mit einem „Befriedigend minus“ (3,24) der Stufe „eher gute Besetzung“.


Als eine ungeeignete Besetzung empfinden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) (Note 4,64). Auch nach „zunehmender Einarbeitung“ wird ihr vor allem „mangelnde Erfahrung im Wissenschaftsbetrieb“ und „mangelnde Kenntnis des Wissenschaftssystems“ attestiert. Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Minister Professor Konrad Wolf (SPD) (Note 4,91) bildet Karliczek das Schlussduo im diesjährigen Ministerranking, das vom Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn wissenschaftlich begleitet wurde. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2020.pdf abgerufen werden.


Professor Michael Hoch/Universität Bonn ist „Rektor des Jahres“

Foto: Barbara Frommann

Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn, erhält die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum zwölften Mal vergibt. Mit dem von Santander Universitäten im Rahmen der Kooperation mit dem DHV gestifteten Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den fast 32.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 13. Dezember 2019 nahmen 4.788 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Mit der Prädikatsnote 1,55 erzielte Professor Hoch die Bestbewertung. Dem Biologen bescheinigten die meisten Kolleginnen und Kollegen, „kooperativ, koproduktiv, kommunikativ, konsensual“ zu agieren. Denkbar knapp hinter Hoch folgt Professor Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim und Sieger des Jahres 2016, mit einer Note von 1,56. Auf Rang drei und vier liegen der Rektor der Universität Münster und Sieger des Jahres 2018, Professor Johannes Wessels, und der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Stefan Leible, mit einer Bewertung von 1,70 bzw. 1,89. Platz fünf geht an den Rektor der RWTH Aachen, Professor Ulrich Rüdiger, mit einer Note von 1,90.

Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber als geeignet zur Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von „ideale Besetzung“ (Note 1) bis „denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6) angeben. Im Durchschnitt beurteilen knapp 70 Prozent der Befragten die eigene Hochschulleitung überwiegend positiv. Dabei sieht mehr als ein Viertel (26 Prozent) ihre jeweilige Führungspersönlichkeit als „ideale Besetzung“ an. Über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemittelt, erhielten die deutschen Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Durchschnittsnote „Befriedigend plus“ (2,72). Auch wenn der diesjährige Sieger Hoch nach dem Erfolg in der Exzellenzstrategie als „Exzellenzschmied“ gefeiert wird, spielt in den meisten Bewertungen der Erfolg oder Misserfolg in dem Prestigewettbewerb keine ausschlaggebende Rolle.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 57 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2020.pdf abgerufen werden.


Sagithjan Surendra ist „Student des Jahres“

Foto: privat

Sagithjan Surendra wird in diesem Jahr vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Student des Jahres“ ausgezeichnet. Der Student der Molekularen Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg ist Vorstandsvorsitzender und treibende Kraft des „Aelius Förderwerks e.V.“, das er 2017 im Alter von 18 Jahren ins Leben rief.

Junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, werden mit Hilfe des „Aelius Förderwerks“ darin unterstützt, ihren Bildungsweg unabhängig von der sozialen und finanziellen Situation des Elternhaushaltes selbstbestimmt zu gehen. Dank Surendras beherzter Initiative ist innerhalb kürzester Zeit ein breites Spektrum an Weiterbildungsseminaren, Workshops und Beratungsangeboten entstanden. Ein besonderes Element der ideellen Förderung ist das Mentoring-Programm „Dialog Chancen“. In diesem werden Schülerinnen und Schüler bis zum Schulabschluss individuell von einer persönlichen Mentorin bzw. von einem persönlichen Mentor aus Politik, Kultur oder Wissenschaft unterstützt, die bzw. der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das innovative Konzept trägt Früchte: Von der Arbeit des „Aelius Förderwerks“ haben schon 1.500 Schülerinnen und Schüler profitiert.

„Sagithjan Surendra ist als Sohn zweier Flüchtlinge aus Sri Lanka unter prekären finanziellen Umständen in Deutschland aufgewachsen. Diese Lebensgeschichte hat ihn jedoch nicht resignieren lassen, sondern zu einem beispielgebenden und herausragenden ehrenamtlichen Engagement animiert, für das er trotz eines zeitintensiven Studiums viel Herzblut und unzählige Stunden opfert. Sein beherztes Engagement bewegt auch andere, tätig zu werden. Um sich herum hat er ein inzwischen 50-köpfiges Team aus Studierenden unterschiedlichster Herkunft geschart, die oftmals selbst Hürden auf ihrem Bildungsweg überwinden mussten und ihr Erfahrungswissen nunmehr im Sinne der ,Hilfe zur Selbsthilfe‘ mit anderen teilen wollen. Mit dem Förderangebot, das sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien richtet, leisten Sagithjan Surendra und sein Team einen wichtigen Beitrag zu fairen Bildungschancen in Deutschland, wo die soziale Herkunft nach wie vor in stärkerem Maße über den Bildungserfolg entscheidet als in anderen Ländern“, erklärten DHV und DSW gemeinsam.

Der Preis „Student des Jahres“ wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 6. April 2020 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband gestiftet wird.

Wissenschaftsorganisationen für enge Zusammenarbeit nach dem Brexit

Foto: istockphoto.com

Der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hat zu zügigen Verhandlungen über die künftige wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der EU aufgerufen. „Für den Erhalt des internationalen Austausches mit Großbritannien in Forschung, Lehre und Studium brauchen wir schnell klare Regeln und Perspektiven“, forderte Professor Joybrato Mukherjee. Großbritanniens Austritt aus der EU stelle eine Bedrohung für die Leistungsfähigkeit der europäischen Wissenschaftssysteme dar.


Die nunmehr in Kraft tretende Übergangsphase bis Ende 2020 müsse daher dringend genutzt werden, um für die Zeit ab 2021 schnell verbindliche Regelungen bei den Themen Studiengebühren, Visa und Aufenthaltsrechte sowie der zukünftigen Beteiligung Großbritanniens an Erasmus+ und anderen EU-Programmen zu treffen. Nur so könne man die enge wissenschaftliche Zusammenarbeit und die guten Zahlen im akademischen Austausch mit Großbritannien erhalten.


Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat auf eine schnelle Einigung bei den Post-Brexit-Verhandlungen gedrängt. Gemeinsam mit 36 weiteren europäischen und britischen Wissenschaftsorganisationen hat sie an die nationalen Regierungen und die Europäische Kommission appelliert, sich auf die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit zu verständigen. Basis hierfür könne nur die volle Assoziierung des Vereinigten Königreichs an „Horizon Europe“ und „Erasmus+“ sein.
https://www2.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/75651-brexit-ein-schlag-gegen-die-buendelung-der-intellektuellen-kapazitaeten-europas/


Hirnforscher macht nach Streit über Tierversuche in China weiter

Foto: MPG

Der weltweit renommierte Hirnforscher Professor Nikos Logothetis wird Deutschland verlassen. Der jetzige Direktor des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen will dieses Jahr nach Shanghai wechseln. Wie die „FAZ“ berichtet, wird dort gerade eigens für ihn ein neuer Forschungscampus eingerichtet. Mit Logothetis werden demnach auch etliche Mitarbeiter das Institut verlassen.


Der Hirnforscher war öffentlich unter Druck geraten, als versteckt aufgenommenes Filmmaterial aus seinem Affenlabor veröffentlicht wurde (vgl. Newsletter 5/2015, 5/2017 und 3/2018). Logothetis, der gern in Deutschland geblieben wäre, fühle sich vor allem von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) im Stich gelassen, heißt es in der „FAZ“ weiter.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/tuebinger-hirnforscher-fluechtet-vor-der-scheinmoral-nach-china-16585439.html


Mehr Freiheit und Souveränität für Forschende


Mit dem Positionspapier zur Anwendungsorientierung in der Wissenschaft will der Wissenschaftsrat das Kontinuum zwischen den beiden Polen Grundlagenforschung und angewandter Forschung betonen und eine Offenheit in beide Richtungen anregen. Forscherinnen und Forscher sollten sich zügig in beide Richtungen neu- und umorientieren können. Wichtig sei es, dass Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Offenheit und Souveränität der Forschenden durch unterschiedliche Maßnahmen unterstützten. „Freiräume für einen offenen Austausch, neue Kooperationsformen und Partnerschaften können nur dann entstehen, wenn alle Beteiligten die Eigenlogik von Forschungsprozessen respektieren, übersteigerte Relevanzerwartungen zurückweisen sowie an den Standards wissenschaftlicher Integrität und forschungsethischer Praxis festhalten“, betonte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats.


Dies könnten die Einrichtungen nur leisten, wenn die Forschungsförderung entsprechend gestaltet werde. Für dringlich hält das wissenschaftspolitische Beratungsgremium eine Flexibilisierung der bestehenden öffentlichen und privaten Förderangebote: „Strikte Vorgaben hinsichtlich der thematischen Ausrichtung von Forschung und ihren Rahmenbedingungen, zum Beispiel Kooperationsvorgaben, können sich innovationshemmend auswirken“, erläuterte Brockmeier. Darüber hinaus müsse sich das akademische Bewertungsregime deutlich verändern, damit Forschende bereit seien, sich für die Öffnung der Wissenschaft zu engagieren. Leistungen, die genau für diese Kooperationen und für den Austausch erforderlich sein, müssten als wissenschaftliche Leistungen anerkannt und entsprechend in die Bewertung einbezogen werden.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2020/pm_0420.html


Wissenschaftsrat will Union der Akademien stärken



Das weltweit einmalige Akademienprogramm, für das im Jahr 2018 knapp 67 Millionen Euro zur Verfügung standen, übernimmt zahlreiche Funktionen, die von der Vergegenwärtigung des kulturellen Erbes über das Engagement für Kleine Fächer bis hin zur Unterstützung der Digitalisierung in den Geisteswissenschaften reichen. Das Förderprogramm sollte nach Auffassung des Wissenschaftsrats auch künftig verlässlich weiter finanziert werden. Dafür regt das Gremium an, es mit jährlich steigenden Mitteln in Anlehnung an den Pakt für Forschung und Innovation zu unterstützen. Empfohlen wird außerdem, das Programm in den Bereichen Personal, Diversitätsmanagement, Wissenschaftskommunikation und europäische Vernetzung strategisch-konzeptionell deutlich weiterzuentwickeln. Von besonders hoher Priorität sei es, ein programmübergreifendes Gesamtkonzept zur Digitalisierung zu erarbeiten.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2020/pm_0320.html


Gründungskonzept der TU Nürnberg: Licht und Schatten



Das Gründungskonzept für eine TU Nürnberg enthält nach Auffassung des Wissenschaftsrats zahlreiche überzeugende Elemente. Vor allem die netzwerkartige Grundstruktur sei zukunftsweisend: Die interdisziplinären Aktivitätsfelder und die Departments führten weg von klassischen Lehrstuhlkonzepten hin zu flachen Hierarchien einer Departmentstruktur. „Das macht die TU Nürnberg insbesondere für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler grundsätzlich attraktiv“, betonte Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats, „gleichwohl wird die Berufung internationaler Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Gründungs- und Aufbauphase eine besondere Herausforderung sein.“


Die Wirksamkeit aller interdisziplinären Konzepte in Forschung und Lehre wird nach Auffassung des Wissenschaftsrats davon abhängen, ob diese über das Nebeneinander verschiedener Disziplinen hinausgehen. Ebenso empfahl das Gremium, an der neuen Hochschule die Mehrsprachigkeit zu pflegen und die vorwiegend angedachten englischsprachigen Angebote „durch Deutsch als Fach- und Verkehrssprache“ zu ergänzen. Zudem regt der Wissenschaftsrat an, dass die TU Nürnberg sich von Anfang an eng mit der regionalen Wissenschaftslandschaft vernetzt. Auch künftig sollte der Freistaat Bayern bei der Finanzierung darauf achten, dass die Neugründung nicht zu Lasten der anderen Landeshochschulen gehe. Diese sollten gezielt gestärkt werden, so dass von der Neugründung die Region als Ganze profitiere.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2020/pm_0220.html


Forschungsprogramm LOEWE wird aufgestockt



Hessen will die Mittel der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonmischer Exzellenz (LOEWE) schrittweise von derzeit 60 Millionen auf 100 Millionen Euro im Jahr 2025 steigern. Das kündigte Wissenschaftsministerin Angela Dorn am 14. Februar 2020 an.

Neue LOEWE-Professuren sollen dabei helfen, die besten Köpfe nach Hessen zu holen. Pro Jahr sollen bis zu sechs international gefragte Forschende für fünf Jahre zwischen 1,5 und drei Millionen Euro für ihre Sach- oder Personalausstattung erhalten. Darüber hinaus sollen pro Jahr bis zu acht vielversprechende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium mit einer Ausstattung von zwischen einer und zwei Millionen Euro ebenfalls für fünf Jahre für den Wissenschaftsstandort Hessen gewonnen werden.

In der weiteren Förderlinie "LOEWE-Exploration" sollen schließlich Forschende die Freiheit erhalten, neuartigen, hoch innovativen Forschungsideen nachzugehen. Mit zwischen 200.000 bis 300.000 Euro für zwei Jahre können sie dann eine unkonventionelle Hypothese oder einen radikal neuen Ansatz testen.
https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/hochkaraetige-loewe-professuren-und-mut-zum-risiko-land-baut-forschungsfoerderung-aus


Rektor fordert nach Tumulten zum respektvollen Miteinander auf


Rektor Professor Heinz Engl setzt sich gegen den Versuch linker und rechter Gruppierungen zur Wehr, die Universität Wien „zu vereinnahmen“ und die universitären Werte der Freiheit von Wissenschaft und Lehre „zu ignorieren“. Anlass ist die Blockade einer Vorlesung des der FPÖ-nahestehenden Historikers Professor Lothar Höbelt durch 150 größtenteils vermummte Studierende am 14. Januar 2020, bei der es auch zu Sachbeschädigungen und zu tätlichen Auseinandersetzungen mit rechten Aktivisten gekommen ist. Höbelts Vorlesung war bereits zuvor mehrfach gestört worden, erstmals musste sie nunmehr auch abgesagt werden.

„Protest und auch Protestaktionen sind Teil der Universitätskultur - Vermummung und Gewaltbereitschaft dürfen dies aber niemals sein“, betonte Engl in einer Erklärung. Nach dem Vorfall rief er zu einem respektvollen Miteinander auf. Die Universität werde nun „alles ihr Mögliche unternehmen, um den ungestörten Lehrbetrieb sicherzustellen“.
https://medienportal.univie.ac.at/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/rektor-engl-appell-zum-respektvollen-miteinander/


Kopftuchdebatte endet in Schlägerei


An der Universität Frankfurt hat am 16. Januar 2020 die Gruppe „Studis gegen rechte Hetze“ eine Podiumsdiskussion über ein mögliches Kopftuchverbot in Deutschland gestört. Wie die „FAZ“ berichtet, verteilten die Aktivistinnen und Aktivisten Flyer, entrollten Transparente, hielten Plakate in die Höhe und verlasen lautstark Statements. Als die Gruppe sich nach mehrfacher Aufforderung weigerte, den Saal im Studierendenhaus zu verlassen, kam es der „FAZ“ zufolge zu einer Schlägerei, die die Polizei beendete. Die Veranstaltung sei daraufhin weitergeführt worden.
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/goethe-uni-frankfurt-kopftuch-debatte-endet-in-schlaegerei-16585977.html


Kompromiss bei Vollverschleierungsverbot


Schleswig-Holsteins Koalition aus CDU, FDP und Grünen hat ihren Streit um ein Vollverschleierungsverbot in Bildungseinrichtungen vorerst beigelegt. In Schulen sollen Nikab und Burka künftig gesetzlich verboten werden. In Hochschulen ist dies nicht vorgesehen. Dort soll es gleichwohl künftig gesetzliche Regelungen zur Identitätsfeststellung für Prüfungen und Einschreibungen geben. Sicherheitsbegründete Kleidervorschriften, etwa in Laboren, sollen ebenfalls weiterhin gelten.


Zuvor hatte die Fraktion der Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein ein Vollverschleierungsverbot an Hochschulen auch nach einer umfangreichen Landtagsanhörung ausgeschlossen. Eine weltoffene und rechtsstaatliche Gesellschaft zeichne aus, dass religiöse Symbole getragen oder auf sie verzichtet werden könne, ließ die Fraktion zunächst verlauten. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP hatten dagegen die Verankerung eines Vollverschleierungsverbots im Hochschulgesetz befürwortet.


Hintergrund ist der Fall einer muslimischen Studentin der Universität Kiel. Die Hochschule hatte ihr eine Vollverschleierung in Lehrveranstaltungen verboten. Die Studentin kam trotzdem immer wieder auch verschleiert zu Veranstaltungen. Die Universität hatte das Land deshalb gebeten, eine Regelung zu schaffen, die ein Verbot möglich machen würde.


Starker Zulauf an privaten Hochschulen


Private Hochschulen werden in Deutschland immer beliebter: Im Wintersemester 2018/2019 waren 246.700 Studierende an privaten Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das sieben Prozent mehr als im Wintersemester 2017/2018 (230.200). Dagegen stieg die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen in diesem Zeitraum lediglich um ein Prozent auf 2,87 Millionen.


Seit dem Wintersemester 2000/2001, als 24.600 Studentinnen und Studenten an privaten Hochschulen gezählt wurden, hat sich ihre Zahl verzehnfacht. Gefragt sind vor allem die privaten Fachhochschulen: Knapp neun von zehn Studierenden an privaten Hochschulen waren dort eingeschrieben. Der Anteil aller FH-Studierenden an den Studierenden insgesamt lag dagegen bei 35 Prozent.


Mehr als zwei Drittel der Studierenden an privaten Hochschulen (171.400) waren in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben. Im Vergleich dazu belief sich der Anteil dieser Fächergruppe an allen Studierenden auf nur gut ein Drittel (37 Prozent).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/01/PD20_026_213.html


Bundesregierung fordert Wissenschaftsfreiheit in der Türkei


Bundesministerin Anja Karliczek hat anlässlich der Eröffnung eines neuen Campus der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul klare Regeln für eine mögliche Zusammenarbeit mit der Türkei im Bereich Bildung und Forschung gefordert. Für den Erfolg der Hochschule werde es wichtig sein, dass Wissenschafts- und Redefreiheit herrschten, führte die Ministerin gegenüber der Funke-Mediengruppe aus.

Der Campus wurde im Beisein von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am 24. Januar 2020 eröffnet. Hierbei fand auch die Kanzlerin Medienberichten zufolge klare Worte. Sie selbst habe in der DDR erlebt, wie mangelnde Freiheit die Wissenschaft behindere.

Die Türkisch-Deutsche Universität in Istanbul wurde 2008 gegründet und bislang mit rund 28 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert. Der Lehrbetrieb startete im Wintersemester 2013. Zukünftig sollen hier 5.000 Studierende lernen und forschen, zurzeit sind es rund 2.500.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/karliczek-fordert-freie-forschung-fuer-tdu-2471/


Mehr Zeit für Forschung


Bayerns Professorinnen und Professoren sollen künftig mehr Zeit zur Forschungsarbeit erhalten: Die im Rahmen der Hightech-Agenda Bayern vorgesehene Hochschulreform sieht ein umfassendes Budget zur Stärkung der Forschung vor. Mit rund 600 Professuren sollen besonders forschungsstarke Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Lehrverpflichtung entlastet werden. „Das bedeutet: An jeder Hochschule im Freistaat werden hierfür in etwa zehn Prozent Professorinnen und Professoren mehr arbeiten als bisher“, erklärte Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

Die Hochschulleitungen können selbst darüber entscheiden, wen sie stärker in der Forschung einsetzen und in der Lehre entlasten wollen. Die Investition in das Forschungsbudget soll zudem dafür sorgen, dass mehr Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen entfristet werden können.
https://www.stmwk.bayern.de/wissenschaftler/meldung/6451/wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-erhalten-im-rahmen-der-hightech-agenda-ein-grosszuegiges-forschungsbudget.html


Studie: Hamburg verkennt Potenzial von Wissenschaft für Wohlstand


Im Vergleich der 50 wichtigsten europäischen Metropolregionen fällt Hamburgs Wirtschaft und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt kontinuierlich zurück. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist eine konsequente Steigerung der Forschungs- und Innovationsintensität in Hamburg erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine vergleichende Analyse zu den Perspektiven der wissenschaftlichen Metropolregion Hamburg, die das Hochschulberatungsunternehmen CHE-Consult in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Akademie der Wissenschaften in Hamburg erarbeitet hat. Der Hamburger Wissenschaftspolitik wird empfohlen, Hochschulen systematisch auszubauen und stärker finanziell zu unterstützen. Kooperationen von wissenschaftlichen Einrichtungen untereinander sowie mit Unternehmen seien ebenfalls zu stärken. Forschungsförderung sollte sich auf wirtschaftspolitisch erfolgversprechende Cluster konzentrieren. Grundsätzlich müsse sich Hamburg als Wissenschaftsstadt begreifen und darstellen. Dies könne gelingen, wenn die Stadt mit politischem Mut und Prioritätensetzung zugunsten der Wissenschaft dem bevorstehenden Strukturwandel entgegenwirke.

Damit die Wissenschaft einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs leisten könne, müsse wesentlich mehr investiert und müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden. Im Gegensatz zu den Vergleichsregionen sei auch die generelle Bedeutung der Wissenschaft von Politik und Gesellschaft in Hamburg noch nicht ausreichend erkannt worden.
https://www.awhamburg.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/3/2020-adwhh-hamburg-muss-handeln-um-im-wettbewerb-der-metropolen-zu-bestehen.html


Startschuss für die nächste Runde

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Die Initiative Pro Recyclingpapier sucht erneut die recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Hochschulen mit über 5.000 Studierenden sind bis zum 31. März 2020 zum fünften Mal aufgerufen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen.


Der Papieratlas 2020 würdigt alle teilnehmenden Hochschulen für die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und stellt die ökologischen Einspareffekte in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen anschaulich dar. Die Sieger in den Kategorien „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“, „Aufsteiger des Jahres“ und „Mehrfachsieger“ werden im Herbst 2020 im Bundesumweltministerium ausgezeichnet.


Der Papieratlas steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Kooperationspartner des Hochschulwettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.
Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:
http://www.papieratlas.de


Karriere

Arbeitsplatz Wissenschaft


Nach einer europaweiten Umfrage unter 4.300 Forscherinnen und Forschern sind 84 Prozent der Befragten stolz darauf, in der Wissenschaft zu arbeiten. Zugleich bedauern sie aber, dass ihre Gesundheit und Kreativität an zunehmendem Druck, schädlichem Wettbewerb und Job-Unsicherheit litten. Das geht aus einer Studie des britischen „Wellcome Trusts“ hervor.

43 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass ihre Institution mehr Wert auf die Definition von Zielvorgaben als auf tatsächliche Qualität lege. Rund 60 Prozent sind der Meinung, dass ihre Arbeitgeber eine kooperative Zusammenarbeit grundsätzlich förderten. Gleichzeitig glauben knapp 80 Prozent, dass der hohe Wettbewerb feindselige Forschungsbedingungen geschaffen habe. Rund 50 Prozent gaben an, dass sie unter Depressionen oder Ängsten litten. Lediglich auf der höchsten Karrierestufe äußerten 63 Prozent, eine langfristige Perspektive in der Forschung zu sehen. Von ihren Vorgesetzten würden sich viele mehr Unterstützung wünschen.
https://wellcome.ac.uk/reports/what-researchers-think-about-research-culture


Webinar „Die Juniorprofessur – good to know“


Der DHV hat am 24. Januar 2020 exklusiv für seine jüngeren Mitglieder ein einstündiges Webinar zur Juniorprofessur angeboten. Hubert Detmer, stellvertretender Geschäftsführer des DHV und Justitiar für Hochschul- und Beamtenrecht, und Ulrike Preißler, Justitiarin für Hochschul- und Beamtenrecht, haben in die Thematik eingeführt und Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort zu vielfältigen Fragen gestanden.
Das Webinar noch einmal nachverfolgen können Interessierte unter:
https://www.hochschulverband.de/webinar-juniorprofessur.html

Barometer

Vollverschleierung: Guter Kompromiss in Schleswig-Holstein?

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Die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein hat nach ihrem Streit um ein Vollverschleierungsverbot in Bildungseinrichtungen einen Kompromiss gefunden. In Schulen sollen Nikab und Burka künftig gesetzlich verboten werden, in Hochschulen soll es dagegen gesetzliche Regelungen zur Identitätsfeststellung für Prüfungen und Einschreibungen geben. Halten Sie das für einen guten Kompromiss?



Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Mehrheit begrüßt Deal mit Springer Nature

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Januar gefragt, ob sie die Open-Access-Vereinbarung des Projekts DEAL als einen guten Deal empfinden. 60,8 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 39,2 Prozent mit Nein.

Recht aktuell

Kein Entzug des Doktorgrads trotz Plagiats

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Ein Politikwissenschaftler darf seinen Doktorgrad trotz unbestrittenen Plagiats behalten. Die titelverleihende Universität Kassel, die den Doktorgrad nachträglich entziehen wollte, ist jetzt endgültig mit diesem Ansinnen vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert (Az.: 10 A 1651/18.Z), weil alle Mängel schon der damaligen Prüfbehörde genau bekannt waren. Deshalb könne von einer „vorsätzlichen Täuschung“ durch den Doktoranden und der Hochschule als seinem Opfer keine Rede sein, berichtet der „Tagesspiegel“. „Ob eine Täuschung vorliegt, ist nicht aus der Sicht eines am Promotionsverfahren nicht beteiligten Lesers der Arbeit zu beurteilen, sondern aus Sicht der die Dissertation beurteilenden Bediensteten“ der Hochschule, urteilte demnach das Gericht. 
https://www.tagesspiegel.de/wissen/gericht-weist-doktorentzug-zurueck-ein-plagiat-das-die-pruefer-kannten/25519342.html

Mitspracherecht für Professoren bei Evaluationen


Ein Juraprofessor der Hochschule Konstanz, der sich wegen der Bewertung seiner Lehrleistung unter Druck gesetzt fühlt, hat vor Gericht einen Teilerfolg erzielt. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg sind Evaluationen zwar grundsätzlich rechtmäßig. Die Evaluationssatzung der Hochschule Konstanz sei jedoch unwirksam, weil Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer nicht ausreichend Einfluss auf die Kriterien bei der Lehrevaluation haben. Welche hochschulinternen Gremien die Evaluationskriterien festlegen dürfen, sei nicht klar geregelt.


Bis zum Erlass einer gültigen Satzung muss sich der Professor vorerst nicht von Studierenden bewerten oder von übergeordneten Stellen kritisieren lassen. Eine Revision ließ der VGH nicht zu, gegen das Urteil kann jedoch Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden (Az.: 9 S 838/18).
https://verwaltungsgerichtshof-baden-wuerttemberg.justiz-bw.de/pb/,Lde/6007917/?LISTPAGE=1212860


A1-Bescheinigungen: Keine vorherige Beantragung bei Dienstreisen nach Frankreich und Österreich erforderlich


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will sich auf Bitte des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) weiterhin für „insgesamt einheitliche, pragmatischere und unbürokratische Vorgaben zu A1-Bescheinigungen“ einsetzen. Dies teilte Staatssekretär Rolf Schmachtenberg DHV-Präsidenten Professor Bernhard Kempen mit Schreiben vom 24. Januar 2020 mit. A1-Bescheinigungen muss jeder Beschäftigte bei Dienstreisen ins europäische Ausland mit sich führen. Laut EU-Verordnung sollen sie den ausländischen Sozialbehörden bescheinigen, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist und damit Sozialversicherungsbetrug unterbinden helfen (vgl. Newsletter 10/2019).


Dabei folgt eine Pflicht zur vorherigen Beantragung von A1-Bescheinigungen nicht aus Unionsrecht, sondern aus nationalen Bestimmungen einzelner Staaten. Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nunmehr mitteilt, sind in Frankreich und Österreich für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und damit auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler keine vorherige Beantragung erforderlich.


Forschungsförderung

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(Uf.) Seit 1. Januar 2020 gilt das Forschungszulagengesetz, das eine neue Steuerförderung von Forschung und Entwicklung bei Grundlagenforschung, industrieller Forschung und experimenteller Entwicklung ermöglicht. Anspruchsberechtigte sind un-/beschränkt Steuerpflichtige, die entsprechende Voraussetzungen erfüllen, sowie Gesellschaften (nicht aber steuerbefreite Körperschaften). Um dem selbstforschenden Einzelunternehmer förderfähige Aufwendungen zu ermöglichen, können für jede nachgewiesene Arbeitsstunde in einem begünstigten FuE-Vorhaben 40 Euro als förderfähige Aufwendungen angesetzt werden. Bei Personengesellschaften kann vertraglich vereinbart werden, dass Gesellschafter für ihre FuE-Tätigkeit eine Tätigkeitsvergütung erhalten. Die Förderung ist auf 500.000 Euro pro Anspruchsberechtigtem im Wirtschaftsjahr begrenzt, da die Zulage 25 Prozent der Bemessungsgrundlage beträgt. 


Nebentätigkeit im Saarland


(Uf.) Die neue Hochschulnebentätigkeitsverordnung gilt seit dem 1. Januar 2020 im Saarland. Die Regelung einer allgemeinen Genehmigung von Nebentätigkeiten für Hochschullehrer/innen, wenn die Vergütung jährlich insgesamt 1.848 Euro nicht übersteigt, ist abgeschafft worden. Stattdessen wird als Vergütung alles angesehen, sobald es sich um pauschalierte Aufwandsentschädigungen handelt, die 50 Euro im Monat übersteigen. Ebenfalls geändert sind die Vorschriften für Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst: Hier ist an den Dienstherrn eine bezogene Vergütung abzuliefern, soweit sie bei Beamten/Beamtinnen der Besoldungsgruppen C1 bis C3, W1 und W2 den Betrag von 4.800 Euro (brutto) und bei Beamten/Beamtinnen mit C4- und W3-Gehalt den Betrag von 5.400 Euro (brutto) für das Kalenderjahr übersteigt. Vor der Neuregelung lag der Betrag noch bei 10.000 Euro.

Personalia

Neue Vorsitzende

Foto: KIT

Professorin Dorothea Wagner ist neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats. Die Informatikerin vom Karlsruher Institut für Technologie gehört dem Wissenschaftsrat seit 2015 und war bislang stellvertretende Vorsitzende der wissenschaftlichen Kommission. Wagner folgt auf die Agrarökonomin Professorin Martina Brockmeier, die turnusgemäß nach sechs Jahren aus dem Wissenschaftsrat ausscheidet.


Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis


Professor Shimon Sakaguchi wird am 14. März 2020 mit dem mit 120.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis in Frankfurt geehrt. Der Immunologe, der an der Osaka-Universität forscht und lehrt, erhält die Auszeichnung für die Entdeckung der regulatorischen T-Zellen. Mit ihnen kann das Immunsystem erkennen, was fremd ist und was zum Körper gehört. Der Nachwuchspreis in Höhe von 60.000 Euro geht an Judith Reichmann vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg. Sie hat gezeigt, warum Maus-Embryonen mitunter die falsche Zahl an Chromosomen haben oder über mehr als einen Zellkern pro Zelle verfügen. Ihre Erkenntnisse sind auch für das Gelingen menschlicher Fortpflanzung interessant.


Heinrich-Mann-Preis

Foto: Universität Wien

Professorin Eva Horn von der Universität Wien erhält in diesem Jahr den Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste. Der mit 10.000 Euro dotierte Essayistik-Preis soll der Literaturwissenschaftlerin am 27. März 2020 übergeben werden. Horns Essays verbänden Wissenschaftsgeschichte mit Literatur und Kunst, hieß es zur Begründung.


Präsident/in gesucht


An der Universität Bamberg ist zum 1. Oktober 2020 die Position der/des Präsidenten/Präsidentin zu besetzen.
Die Wahl erfolgt durch den Universitätsrat, die Bestellung durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Die Amtszeit beträgt zwölf Semester einschließlich des Semesters, in dem die Bestellung wirksam wird.
Gemäß Art. 21 Abs. 2 Bayerisches Hochschulgesetz kann zum Präsidenten/zur Präsidentin gewählt werden, wer der Universität Bamberg als Professor oder Professorin angehört oder eine abgeschlossene Hochschulausbildung besitzt und auf Grund einer mehrjährigen verantwortlichen beruflichen Tätigkeit, insbesondere in Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Verwaltung oder Rechtspflege, erwarten lässt, dass er oder sie den Aufgaben des Amtes gewachsen ist.

Nähere Angaben zu den Rahmenbedingungen und Erwartungen des Universitätsrates kann der Vorsitzende machen. Der Universitätsrat empfiehlt, vor einer Bewerbung Kontakt mit ihm aufzunehmen.

Bewerbungsschluss ist der 6. März 2020. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Februar-Ausgabe 2020 von „Forschung & Lehre“ auf Seite 178 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift „Forschung & Lehre“, unter:
https://www.academics.de/jobs/praesident-m-w-d-otto-friedrich-universitaet-bamberg-bamberg-1019976


Vermischtes

Neue Professuren für Radverkehr

Foto: istockphoto.com

Das Bundesverkehrsministerium fördert mehrere Professuren zum Radverkehr und will damit auch die Attraktivität des Fahrradfahrens steigern. Das kündigte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Medienberichten zufolge an. Studienabsolventinnen und –absolventen sollen anschließend Kommunen und Städte zum Radverkehr beraten.

Um die vom Ministerium geförderten Professuren konnten sich die Hochschulen vorab bewerben. Den Zuschlag erhielten die Universität Wuppertal, die Hochschule Karlsruhe, die Hochschule RheinMain, die Ostfalia Hochschule, die Technische Hochschule Wildau, die Universität Kassel und die Frankfurter University of Applied Sciences. Die neuen Studiengänge beginnen zum Teil bereits 2020.
https://www.rnd.de/politik/verkehrsminister-scheuer-setzt-sich-fur-radverkehr-als-uni-fach-an-OWIIMYULNBL45K72VYMROF7QM4.html

DHV-Seminare

DHV-Seminare und Workshops im März/April 2020



Berufungsverhandlungen effektiv führen

Mannheim, Mittwoch, 4. März 2020, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=17

Humor in der Lehre
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 10./11. März 2020, Donnerstag 10:00 – Freitag 16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=73

Rhetorik in der Lehre
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 12./13. März 2020, Donnerstag 10:00 – Freitag 16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=72

Karriere und Berufung
Mannheim, Dienstag, 17. März 2020, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=2

Forschungsmanagement
Bonn, Donnerstag/Freitag, 19./20. März 2020, Donnerstag 12:00 – Freitag 12:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=65

Beschäftigung von Mitarbeitenden und Personalverantwortung
Bonn, Freitag, 20. März 2020, 11:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=31

Leitung und Organisation
Bonn, Dienstag, 24. März 2020, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=44

Veranstaltungen an Hochschulen sicher und rechtskonform durchführen
Bonn, Donnerstag, 26. März 2020, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=93

Bewerbung und Berufung – Bewerbungstraining für Natur- und Ingenieurwissenschaftler/innen
Bonn, Donnerstag/Freitag, 26./27. März 2020, Donnerstag 10:00 – Freitag 16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=10

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und -optimierungen in W
Berlin, Freitag, 27. März 2020, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=16

Übertragung von Arbeitsschutzpflichten
Berlin, Montag, 30. März 2020, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=62

Einführung neuer Studiengänge
Bonn, Dienstag, 31. März 2020, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=64

Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Bonn, Mittwoch/Donnerstag, 1./2. April 2020, Mittwoch 9:00 – Donnerstag 18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=80

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Terminen bis Ende 2020 kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de
Alle Termine und Programme finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de



Termine

Veranstaltung „Vorwürfe ohne Absender. Umgang und Verfahren der Wissenschaft mit (anonymen) Anschuldigungen“ am 20./21. Februar 2020 an der Universität Passau


Der (häufig) anonyme Vorwurf eines faktischen oder insinuierten Fehlverhaltens hat in der Vergangenheit wiederholt zur Zurückhaltung von Forschungspreisen, Auflösung von Arbeitsverhältnissen oder Entfernung aus Führungspositionen geführt.

Das System „Wissenschaft“ ist für anonyme Vorwürfe besonders anfällig, da Forschungsergebnisse in der Regel hochinnovativ und zum Teil spekulativ sind, so dass der Qualität des Forschungsprozesses und der Reputation der Forschenden ein besonderes Gewicht zukommen. Die Schädigung des öffentlichen Ansehens kann deswegen schwerwiegende Konsequenzen für die Betroffenen haben, während ein solches Vorgehen für die Personen, die die Vorwürfe in die Welt setzen, nur mit geringen persönlichen Risiken verbunden ist. Diese Asymmetrie könnte die Austragung von Konflikten mittels anonymer Vorwürfe attraktiv und zu einer bedenkenlos geübten Praxis der Machtausübung machen. Dadurch ist eine erhebliche Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit zu befürchten.

Die Universität Passau will das Phänomen „(Anonyme) Anschuldigungen in der Wissenschaft“ mit dieser Tagung thematisieren und analysieren. Dazu scheint ein Diskurs über den Umgang und die Verfahren von wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen mit solchen „Vorwürfen ohne Absender“ geeignet, der an unterschiedlichen Ebenen ansetzt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Deutschen Hochschulverband, der Hochschulrektorenkonferenz  und der Forschungsstelle für Wissenschafts- und Hochschulrecht der FAU Erlangen-Nürnberg statt.
Publikationen
Dritte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

Forschungsförderung außerhalb des Mainstreams


Mit Beiträgen von Thomas Heinze, Arlette Jappe, Jeannette Hussong, Thomas D. Kuehne, Klaus Reinhardt u.a.

Weitere Beiträge

Thomas Petersen
Die Forschung ist frei, aber...
Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zur Freiheit an den Universitäten

Thomas Krüger/Georg Rudinger
Rektor und Wissenschafts­minister des Jahres 2020
Ergebnisse des DHV-Rankings

Mario Fernandes/Andreas Walter
BWL-Professoren und -Professorinnen in Deutschland
Eine empirische Bestandsaufnahme


u.a.


"Forschung & Lehre" online


Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien


(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Kooperationspartner des DHV

DHV und Adobe


(Gü.) Adobe Creative Cloud zum Sonderpreis für Ihre Studierenden

Unterstützen Sie Ihre Studierenden dabei, die kreativen Fähigkeiten zu kultivieren, die sie für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt benötigen: Unsere Student License Pack-Lizenzen bieten kostengünstigen Zugang zu allen Adobe Creative Cloud Tools – egal ob in der Bildungseinrichtung, zu Hause oder unterwegs.

Packs ab 150 Lizenzen sind im Rahmen des Adobe Value Incentive Plan (VIP) für einzelne Fachbereiche oder die gesamte Einrichtung zu besonders günstigen Konditionen erhältlich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Adobe Fachhändler oder unter Tel. 0800 723 97 61 bzw. partner@adobe.com


DHV und CarFleet 24


(Gü.) CarFleet 24- Hier finden sie Ihr neues Auto

Beim Autokauf richtig viel Geld sparen – das geht nicht? Das geht doch! Und es ist gar nicht so schwer, wie Sie es sich vielleicht gerade vorstellen.

Ein breites Markenangebot mit deutschen Neuwagen steht den Verbandsmitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes sowie deren Mitarbeitern und Angehörigen zur Verfügung, so dass Sie keinerlei Einschränkungen haben. Bei Bestellfahrzeugen sind alle Ausstattungsmerkmale wie Motorisierung, Lackierung, Bereifung, Sonderausstattung etc. nach eigenen Wünschen konfigurierbar. Das bedeutet, Sie müssen also in keiner Weise auf Individualität beim Fahrzeug verzichten. Während Lagerfahrzeuge bereits produzierte Fahrzeuge sind, die bei einem Vertragshändler auf dem Hof stehen.

CarFleet24 steht für modernen Automobilvertrieb und kontinuierliche Leistungs- und Preisoptimierung, mit größtmöglicher Markttransparenz, übersichtlicher Präsentation von Fahrzeugen und Ausstattungsmöglichkeiten für eine einfache Kaufentscheidung für Sie.

Noch nie war es so einfach, einen Neuwagen zu kaufen, leasen oder finanzieren, der keine Wünsche offenlässt. Wir geben alles dafür, dass Sie beim Autokauf keine Kompromisse eingehen müssen und darüber hinaus Ihren Geldbeutel schonen können.

Sollten Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie!

Kontakt
CarFleet24
https://www.carfleet24.de

Passwort: hochschulverband

Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 €/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen


DHV und Erich Schmidt Verlag


Der Erich Schmidt Verlag (ESV) startet im Februar mit starken Novitäten im Steuerrecht: Die 6. Auflage von Walter Jost zum Vergütungs- und Kostenrecht im FG- und BFH-Verfahren ist als Ratgeber für Steuerberater und Rechtsanwälte unverzichtbar. Ebenso uneingeschränkt zu empfehlen ist die 5. Auflage von Michael Brinkmann zu Schätzungen im Steuerrecht mit Fallbeispielen und Informationen zu Methoden, zur Vermeidung und Abwehr von Schätzungen.

In der ESV-Akademie bieten wir am 18. März 2020 das steuerrechtliche Seminar „Quick Fixes in der unternehmerischen Praxis“ (https://www.esv.info/lp/esv-akademie/quickfixes) an. Topaktuell, denn seit dem 1. Januar 2020 ist mit den sogenannten Quick-Fixes die wohl größte Änderung des europäischen Mehrwertsteuersystems seit 2010 in Kraft getreten. Anlass genug, das Paket von Sofortmaßnahmen, das kurzfristig die Mehrwertsteuervorschriften aller EU-Mitgliedsstaaten vereinheitlichen und für mehr Rechtssicherheit sorgen soll, vorzustellen. Nutzen Sie den attraktiven Frühbucherpreis bis zum 26. Februar.


DHV und Stellaris Apartment Hotel


(Gü.) Stellaris Apartment Hotel – „home“-made living Garching

Nur Minuten mit der U-Bahn U6 vom Münchner Stadtzentrum entfernt, erstreckt sich ein neues Highlight des Forschungscampus der TU München. Der neue Galileo-Komplex stellt mit dem Stellaris Apartment Hotel, dem Science Congress Center und dem Courtyard by Marriott das neue Herz des Campus dar.

Eine angeschlossene Einkaufsstraße bietet Geschäfte und Restaurants des täglichen Bedarfs, wie Apotheke, Brauhaus, Friseur und Lebensmittelgeschäfte. Hier paart sich Gemütlichkeit mit Funktionalität, die Privatheit eigener vier Wände mit dem Service eines Hotels. Modernes Ambiente, umgeben von den Isarauen und in direkter Nachbarschaft von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der Exzellenzuniversität TU München. Stellaris Apartment Hotel ist Ihr Ground Control, egal ob für eine Woche oder ein Jahr.

Heimeligkeit mit Uni-Flair unter dem Sternenhimmel zeichnet uns aus! Unsere Zimmer erwarten Sie voll ausgestattet mit Kitchenette, Bettwäsche- und Handtuchservice bis hin zu Pflegeutensilien im Bad. Modern geschnitten und Tageslicht durchflutet, ist jedes Apartment ein idealer Rückzugsort.

Make yourself at home!

Kontakt:
Benjamin Küster
Sales Manager
sales@stellaris-apartment.de
c/o Munich Airport Marriott Hotel | Alois-Steinecker-Str. 20 |
85354 Freising
Adresse: Walther-von-Dyck-Strasse 16 | 85748 Garching
Tel. +49 (0)89 614 25 061


DHV und Courtyard by Marriott München Garching


(Gü.) HIER TRIFFT SICH AB DEM ERSTEN HALBJAHR 2020 DIE FORSCHUNG


AUF WIRTSCHAFT
Das Courtyard by Marriott München Garching mit seinen 256 hellen und modernen Zimmern ist das Herzstück der neuen Mitte auf dem Garchinger Forschungscampus in München.


Es liegt nahe der Allianz Arena, äußerst verkehrsgünstig auf halben Weg zwischen dem Münchener Flughafen und der bayerischen Landeshauptstadt, nahe der A9 und ist mit der U-Bahn direkt mit der Münchner Innenstadt verbunden.


VERANSTALTUNGEN
Der mit Tageslicht durchflutete im Hotel gelegene Tagungsraum bietet mit seiner Fläche von 106qm den idealen Rahmen für Ihre Tagungen, Konferenzen und Seminare. Planen Sie Größeres? Das im selben Gebäude und direkt mit dem Hotel verbundene Science Congress Center Munich bietet fast unendliche Möglichkeiten für Veranstaltungen jeglicher Art.


„THE FACULTY“ RESTAURANT, BAR, LOUNGE
Begeben Sie sich auf eine kulinarische Riese zu den unterschiedlichsten Fakultäten dieser Welt. Von regionalen bis internationalen Gerichten über saisonale Highlights und ausgewählten Drinks, getreu dem Motto: „ be smart, think clever, eat and drink at THE FACULTY“, dem Restaurant im Courtyard by Marriott München Garching.


Den Gästen stehen ausreichend Tiefgaragenplätze zur Verfügung und das hauseigene Fitnesscenter ist rund um die Uhr zugänglich.

Ihr Kontakt vor Ort:
David Buske
Director of Sales
0171 815 63 88
david.buske@courtyard-garching.de
und besuchen Sie uns unter
https://www.marriott.de/hotels/travel/muccg-courtyard-munich-garching/


DHV und Merkana


(Gü.) Ihr Verbandsreisebüro Merkana Reisen beschert Ihnen unvergessliche Reisemomente

Seit Anfang des Jahres ist Merkana Reisen offiziell FYNE Travel Partner. FYNE Travel steht für maßgeschneiderte Erlebnisse im Premium-Reisesegment. For Your New Experience: Wir schaffen für Sie unvergessliche Momente und Erinnerungen auf höchstem Niveau. Glamour, Glanz und Glitter waren gestern. Zeitgemäßer Luxus heißt: unvergessliche Erlebnisse, maximale Individualität und ein stilvolles Ambiente – bei gleichzeitig größtmöglicher Nachhaltigkeit der Reise. Merkana Reisen eröffnet Ihnen mit FYNE Travel neue Sphären und eine neue Dimension des exklusiven Reisens jenseits der klassischen Sternekategorien.
Die perfekte Luxusreise beginnt mit individueller Planung. Unsere FYNE Experts lieben das Außergewöhnliche. Sie sind mit Leidenschaft dabei und nehmen sich Zeit für Ihre individuellen Wünsche. Erst wenn wir Ihre Präferenzen genau kennen, entwirft Ihr persönlicher Reiseberater die perfekte Reise für Sie. Sie profitieren als anspruchsvoller Kunde von unserem Expertenwissen, einem starken internationalen Netzwerk und unserem umfangreichen Erfahrungsschatz mit Reisen im High-End-Segment.


Es geht um Ihre Wünsche und Ihren Traumurlaub – wir beraten individuell und unabhängig:
Merkana Reisen
Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Tel.: +49 2191 9288-100
dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de



Redaktion

Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Birgit Ufermann (Uf.)

Jacqueline Güldenring (Gü.)

Angelika Wirth (Wi.)


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