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Newsletter 6/2020



Inhaltsverzeichnis:

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Hochschulpolitik
Konjunkturpaket: Licht und Schatten für die Wissenschaft

Quelle: istockphoto.com

Zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie haben sich die Spitzen der Großen Koalition auf ein Konjunktur- und Zukunftspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt. Nach Angaben von Bundesministerin Anja Karliczek fließt mit mehr als 60 Milliarden Euro fast die Hälfte der Mittel in Bildung, Forschung und Innovation. Allein für die Zukunftsbereiche Wasserstoffwirtschaft, Quantentechnologien und Künstliche Intelligenz seien 13 Milliarden Euro vorgesehen. Darüber hinaus sollen Mittel in die Forschung und Produktion von Impfstoffen und Medizinprodukten fließen sowie die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben. Auch die Schulen sollen weiter digitalisiert werden und die Ganztagsbetreuung ausgebaut werden. Für forschende Unternehmen wird zudem die steuerliche Forschungsförderung erweitert.


Keine Berücksichtigung fand ein Vorschlag der Landeswissenschaftsministerinnen und -wissenschaftsminister zur Digitalisierung der Hochschulen. Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, hatten sie 500 Millionen Euro an Bundesmitteln für den Zeitraum von Oktober 2020 bis Oktober 2022 einsetzen wollen, um die digitale Lehre und Infrastruktur an den Hochschulen zu stärken.


Kritisch zum Konjunkturpaket äußerte sich die Deutsche Hochschulmedizin, der Zusammenschluss des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands und des Medizinischen Fakultätentags. Für eine bessere Ausstattung der Krankenhäuser werde mit dem Konjunkturpaket der Strukturfonds der Krankenhäuser um drei Milliarden Euro erhöht. Eine Förderung der Universitätsklinika durch diesen Fonds sei aber nur sehr begrenzt möglich und mit zu hohen Hürden verbunden, hieß es.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/kritik-am-corona-konjunkturpaket-des-bundes-2841/


Rektoren fordern Digitalpakt von Bund und Ländern für Hochschulen


Nach dem Start des Sommersemesters 2020 als Online-Semester hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine positive erste Zwischenbilanz gezogen, zugleich aber auch den verbleibenden Handlungsbedarf benannt. So sei bald eine gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern und Hochschulen notwendig, um die digitalen Infrastrukturen an den Hochschulen dauerhaft zu ertüchtigen. „Ein Förderprogramm des Bundes und der Länder, das die Digitalisierungsbedürfnisse der Hochschulen berücksichtigt, wäre daher sehr zu begrüßen“, so die HRK weiter.


Großer Aufmerksamkeit bedürfe aktuell die Situation der deutschen Kunst- und Musikhochschulen. Sie blieben in besonders hohem Maße auf praktische Lehrformate angewiesen, die in vollem Umfang nur im Präsenzunterricht möglich seien. Gerade hier seien deshalb der Infektionslage angemessene Lockerungen der physischen Unterrichtsbeschränkungen von besonderer Bedeutung. Einem großen Teil der Kunst- und Musikhochschulen drohe zudem ein für das Wintersemester 2020/21 möglicherweise eintretender Rückgang der Zahl internationaler Studierender erhebliche Probleme zu bereiten. Auch dies müsse die Politik im Blick behalten.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/sommersemester-erfolgreicher-start-aber-herausforderungen-bleiben-besondere-unterstuetzung-fuer-kun/


Aufruf zur Präsenzlehre


Quelle: istockphoto.com

In einem offenen Brief haben rund 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Wert der Präsenzlehre erinnert: „Wir weisen auf die Gefahr hin, dass durch die aktuelle Situation die herkömmlichen Präsenzformate an Wertschätzung und Unterstützung durch die Hochschulleitungen, die Bildungsministerien und die Politik verlieren könnten.“ Insbesondere drei Aspekte könnten virtuelle Formate, deren Wert und Bedeutung die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner keineswegs leugnen wollen, nicht abbilden: So sei die Universität erstens „ein Ort der Begegnung“. Wissen, Erkenntnis, Kritik, Innovation entstünden dort „nur dank eines gemeinsam belebten sozialen Raumes“. Studieren sei zweitens „eine Lebensphase des Kollektiven“. Während des Studiums erarbeiteten sich die Studierenden Netzwerke und Freundschaften, die für ihren beruflichen Erfolg und ihre individuelle Zufriedenheit von substantieller Bedeutung seien. Die universitäre Lehre beruhe drittens „auf einem kritischen, kooperativen und vertrauensvollen Austausch zwischen mündigen Menschen“. Dafür sei das Gespräch zwischen Anwesenden „noch immer die beste Grundlage“.


Vor diesem Hintergrund forderten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine schrittweise Rückkehr zu Präsenzformaten. „Was die Schulen zu leisten in der Lage sind, sollte auch Universitäten möglich sein: die Integration von Elementen der Präsenzlehre, etwa in kleineren Gruppen in größeren zeitlichen Abständen, je nach Bedarf, je nach lokalen Gegebenheiten.“
https://www.praesenzlehre.com/


Neues Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das kommende Wintersemester



Studieninteressierte sollen in diesem Jahr coronabedingt mehr Zeit bekommen, ihre Zeugnisse für einen zulassungsbeschränkten Studienplatz einzureichen. Bis zum 20. August 2020 müssen Bewerbungen nun erfolgen, teilten Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz gemeinsam mit. Hintergrund ist, dass in einigen Ländern wegen der Covid-19-Pandemie die Abiturprüfungen in den Mai verschoben wurden und das Bewerbungsportal bei der Stiftung für Hochschulzulassung nicht am 15. April 2020 geöffnet werden konnte. Dieser Schritt soll nun am 1. Juli 2020 erfolgen. Als Vorlesungsbeginn für Studienanfängerinnen und Studienanfänger in zulassungsbeschränkten Studiengängen wird der 2. November 2020 angestrebt.
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/bewerbungs-und-zulassungsverfahren-fuer-das-wintersemester-202021-kann-starten.html


Weiterhin großes Vertrauen in die Wissenschaft


Die Mehrheit der Deutschen befürwortet weiterhin eine wissenschaftsbasierte Politik im Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Dies zeigt eine erneute Befragung zum Wissenschaftsbarometer Corona Spezial, die im Auftrag von "Wissenschaft im Dialog" am 25. und 26. Mai 2020 durchgeführt wurde. Danach stimmen aktuell 73 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass politische Entscheidungen im Umgang mit Corona auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten. Mitte April 2020 waren es 81 Prozent.


66 Prozent der Befragten gaben aktuell an, in Wissenschaft und Forschung zu vertrauen. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zur Befragung des Wissenschaftsbarometer Corona Spezial Mitte April 2020, in dem 73 Prozent der Befragten ihr Vertrauen in Wissenschaft und Forschung bekundeten (vgl. Newsletter 5/2020). Dennoch ist auch in der aktuellen Befragung der Anteil derjenigen, die in Wissenschaft und Forschung vertrauen, deutlich höher als in den Erhebungen in den Jahren 2017, 2018 und 2019. Damals gab jeweils circa die Hälfte der Bevölkerung an, dies zu tun.


Wie bereits Mitte April 2020 attestiert gut die Hälfte der Befragten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich derzeit äußern, einen angemessenen Umgang mit Unsicherheiten. 30 Prozent zeigen sich unentschieden, ob Wissenschaftler deutlich zwischen dem unterscheiden, was sie bereits zu Corona wissen und was noch offene Fragen sind. 15 Prozent sind der Meinung, dass den Forschenden diese Unterscheidung nicht gelingt.
https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftsbarometer/wissenschaftsbarometer-corona-spezial/


Britische und deutsche Universitäten wollen stärker zusammenarbeiten


In einem gemeinsamen Aufruf haben die „German U15“ und die „Russell Group“ mehr internationale Zusammenarbeit in der Politik nach dem Vorbild der Wissenschaft gefordert. In einem Aufruf, der im „Tagesspiegel“ und in „Times Higher Education“ erschienen ist, kritisieren sie ein zu starkes Denken in nationalen Grenzen bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. In der politischen Diskussion kämen multilaterale Ansätze zu kurz.


„Der Kontrast zu Wissenschaft und Forschung kann kaum stärker sein“, schreiben die Vorsitzenden der German U15, Professor Hans-Jochen Schiewer, und der Russell Group, Professor Sir Anton Muscatelli. Die beiden Organisationen repräsentieren insgesamt 39 große Universitäten in Deutschland und Großbritannien.


In der Pandemie hätten sich weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler frühzeitig, schnell und umfassend an die Erforschung des neuartigen Coronavirus gemacht, so die Autoren. Dabei hätten sie sich international vernetzt und ihre Arbeit und Erkenntnisse geteilt. „Was für die Wissenschaft gilt, sollte auch für die Staatengemeinschaft gelten“, heißt es in dem Aufruf. Nur durch internationale Zusammenarbeit könne sich die Wirtschaft erholen und könnten die sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie bewältigt werden. Hierzu wollen die vertretenen Universitäten ihre Kräfte künftig noch stärker bündeln als bisher und ihren Beitrag leisten. Um die enge deutsch-britische Partnerschaft auch nach dem Brexit aufrechtzuerhalten, sei eine frühe und vollumfängliche Assoziierung Großbritanniens an das neue EU-Förderprogramm „Horizont 2020“ erforderlich. Sollte dies nicht realisierbar sein, werde ein Überbrückungsprogramm benötigt, um die wegbrechende EU-Förderung aufzufangen und die hervorragende und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien fortsetzen zu können.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/aufruf-britischer-und-deutscher-universitaeten-kooperativ-und-solidarisch-durch-die-krise-gegen-corona-und-brexit/25850302.html


Hochschulen müssen Solidaritätsbeitrag leisten


Zur Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie verlangt das Land Sachsen-Anhalt von den Landeshochschulen, insgesamt sechs Millionen Euro im Zeitraum von 2022 bis 2024 an das Land abzuführen. Der Akademische Senat der Universität Halle-Wittenberg ließ in einer Protestnote an die Landesregierung wissen, dass die geplanten Einsparungen zu Lasten von Forschung, Lehre und Verwaltung gingen. Einsparungen bei Personal und Sachmitteln würden für die Universität Halle-Wittenberg, für die sich die Rückforderungen auf knapp 2,5 Millionen Euro belaufen, unumgänglich werden. Die Universität akzeptiert die Zahlung nur zähneknirschend: Das Land habe unmissverständlich klargemacht, welche weitreichenden und schwerwiegenden Konsequenzen die Verweigerung der Unterzeichnung der vorliegenden Zielvereinbarung nebst Protokollnotiz für die Universität haben werde.

Im Rahmen der neuen Zielvereinbarungen sollen die Landeshochschulen mehr Planungssicherheit erhalten. Das Hochschulbudget wird in den Jahren 2020 bis 2024 bei rund 383 Millionen Euro liegen und damit gut sechs Prozent oder 22 Millionen Euro höher als noch 2019 (361,2 Mio. Euro). Im Vergleich zu 2016 (324,3 Mio. Euro) beträgt der Aufwuchs sogar 18 Prozent bzw. rund 59 Millionen Euro. Darin enthalten sind u.a. erstmals ein Inflationsausgleich, eine Kompensation für wegfallende Langzeitstudiengebühren sowie Zuschüsse für die aufgestockte Lehramtsausbildung und Baumaßnahmen.
Zur Protestnote:
https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=3282

Zur Presseerklärung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung:
http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=911094&identifier=1d69ee89c41261814a40cb76645ca55a

28.200 Deutschlandstipendiaten


Im Jahr 2019 haben 28.200 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz erhalten. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten damit gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Ihr Anteil an allen Studierenden lag, gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2019/2020, wie im Vorjahr bei einem Prozent.


Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden. Das Gesetz sieht einen Anteil von acht Prozent geförderter Studierender als Höchstgrenze vor.


Wie bereits im Vorjahr verzeichnete das Saarland mit 1,6 Prozent den höchsten Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten an allen Studierenden im Wintersemester 2019/2020. Den geringsten Anteil gab es in den Ländern Berlin, Hamburg und Thüringen mit jeweils 0,5 Prozent.


Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Von privaten Mittelgebern warben die Hochschulen 2019 Fördermittel in Höhe von 29 Millionen Euro ein, das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr.
https://www.deutschlandstipendium.de/index.htmlemitteilungen/2020/05/PD20_173_213.html


Institutionelle Akkreditierung auf dem Prüfstand


Die private Allensbach Hochschule in Konstanz hat einem Bericht der „FAZ“ zufolge vor dem Verwaltungsgericht gegen das Land Baden-Württemberg geklagt. Gegenstand der Klage sei die Entscheidung des Landes, die Hochschule nicht zu reakkreditieren, sondern lediglich eine bis Ende 2022 befristete Anerkennung unter Auflagen auszusprechen. Diese Entscheidung beruhe auch auf einer Stellungnahme des Wissenschaftsrats, in der der Hochschule im Februar eine „institutionelle Akkreditierung“ versagt worden war. Das Verfahren, bei dem vor allem überprüft wird, ob die Hochschule in der Lage ist, Lehre und Forschung nach anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben zu leisten, wird damit erstmals zum Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung.

Laut „FAZ“ wirft die Hochschule dem Wissenschaftsrat vor, sich bei der Akkreditierung an einem Leitfaden zu orientieren, „der in willkürlicher Weise einen Begriff der Hochschulförmigkeit ausbuchstabiert, der kein Rechtsbegriff ist“. Ebenso agiere der Wissenschaftsrat als eine Behörde ohne Rechts- oder Fachaufsicht. Zudem sei die betreffende Stellungnahme veröffentlicht worden, ohne dass die Hochschule vorher angehört worden sei.

Diese Stellungnahme habe der Wissenschaftsrat inzwischen von seiner Webseite entfernt, heißt es in dem Bericht weiter, jedoch ohne sich von dessen Inhalt zu distanzieren. Man habe damit „möglichst positive und druckfreie Rahmenbedingungen für die Auseinandersetzung“ schaffen wollen, erklärte das Gremium gegenüber der „FAZ“.
https://fazarchiv.faz.net/document/FAZ__FD1202006176020750?offset=&all=

37.200 Gasthörer


Das Interesse an einem Gaststudium an einer der deutschen Hochschulen bleibt nahezu unverändert. 37.200 Gasthörerinnen und Gasthörer waren im vergangenen Wintersemester eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,5 Prozent weniger als im Wintersemester 2018/2019 (37.400). Dabei blieb die Zahl der deutschen Gaststudierenden mit 33.400 (-0,1 Prozent) weitgehend konstant, während die Zahl der ausländischen Gaststudierenden um 4,5 Prozent auf 3.900 zurückging. Insgesamt machen Gaststudierende einen Anteil von 1,3 Prozent der insgesamt 2,9 Millionen immatrikulierten Studierenden aus.


Am stärksten zugenommen hat die Zahl der Gasthörerinnen und Gasthörer ab 80 Jahren: 1.900 Gaststudierende waren in dieser Altersgruppe, zehn Prozent mehr als im Wintersemester 2018/2019. Insgesamt lag das Durchschnittsalter bei knapp 53 Jahren. Der Frauenanteil blieb mit 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konstant.


Geschichte bleibt das beliebteste Fach mit 4.200 Gasthörerinnen und Gasthörern. Dahinter folgen die Wirtschaftswissenschaften mit 3.500 und Philosophie mit 3.000 Gaststudierenden.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_176_213.html


Umstrukturierung: Brandbrief an den Minister


Die Dekane aller Fachbereiche der Universität Koblenz-Landau haben sich nach einem Bericht der "Rhein-Zeitung" in einem offenen Brief an Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf gewandt. Anlass ist die geplante Umstrukturierung der Universitätslandschaft in Rheinland-Pfalz. Während der Universitätsstandort Koblenz von 2023 an eigenständig werden soll, ist für Landau der Zusammenschluss mit der Technischen Universität Kaiserslautern zur Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität vorgesehen (vgl. DHV-Newsletter 5/2020).

Die Dekane befürchten “irreversible Schäden” für die beiden Standorte, sollte durch das Land nicht mehr Geld investiert werden. Die Universität Koblenz-Landau sei von der Landespolitik seit ihrer Gründung im Bereich der Grundfinanzierung systematisch und massiv gegenüber anderen Universitäten benachteiligt worden. Die nunmehr für die Strukturreform angesetzten acht Millionen Euro seien deutlich zu wenig, heißt es in dem offenen Brief. Die Landesregierung habe die Neurordnung bestellt, "sie möge sie auch bezahlen!", so die Dekane weiter. Hochschulpaktmittel, auf die die Landesregierung ebenfalls verweise, seien für die Verbesserung der Lehre und nicht für Strukturpolitik gedacht.
https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-brandbrief-an-minister-so-gross-ist-die-zukunftsangst-an-der-uni-_arid,2131588.html


Universität distanziert sich von Hochschullehrer



Die Universität Hannover hat sich von Äußerungen ihres Hochschullehrers Professor Stefan Homburg distanziert. Der Finanzwissenschaftler hatte sich zuletzt öffentlich und erkennbar als Hochschullehrer der Universität Hannover zur gegenwärtigen Covid-19-Pandemie geäußert, die Gefährlichkeit des Virus bezweifelt und die von der Politik beschlossenen Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen scharf kritisiert. Für öffentliche Aufmerksamkeit hatte dabei seine Gleichsetzung der derzeitigen Verhältnisse in der Bundesrepublik mit denen im Deutschen Reich des Jahres 1933 gesorgt. In einer gemeinsamen Stellungnahme hielten dazu Senat, Präsidium und Hochschulrat der Universität Hannover fest, dass diese Gleichsetzung „eine unerträgliche Verharmlosung der Geschehnisse im Jahr 1933“ darstelle. Es bestehe die Gefahr, dass die Freiheit von Forschung und Lehre „durch die Vermischung von wissenschaftlicher Meinungsäußerung und politischer Betätigung beeinträchtigt wird“.
https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/online-aktuell/details/news/gemeinsame-stellungnahme-des-senates-des-praesidiums-und-des-hochschulrates-der-gottfried-wilhelm-le/


Rassismus-Debatte um deutschen Hochschullehrer in den USA


Nach Äußerungen über die Protestbewegung „Black Lives Matter“ sieht sich Professor Harald Uhlig, Hochschullehrer an der Universität Chicago, in den USA Rassismusvorwürfen ausgesetzt. Auf Twitter hatte der Ökonom nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd zu verstehen gegeben, dass die „Black Lives Matter“-Bewegung mit ihrer Forderung nach Budgetkürzungen für die Polizei zu weit gehe. Ebenso bemängelte er, dass sich die Bewegung nicht genug von Plünderern distanziere und ihren Protest nicht mit der Polizei koordiniere.

Seine ironisch gehaltenen Kommentare wurden als herablassend wahrgenommen und vielfach heftig kritisiert, unter anderem auch vom Nobelpreisträger Professor Paul Krugmann und von der ehemaligen Präsidentin des Federal Reserve Board Professorin Janet Yellen. Kolleginnen und Kollegen forderten die Ablösung von Uhlig als Mitherausgeber des prestigeträchtigen „Journal of Political Economy“.

Uhlig wurde inzwischen nicht nur von diesem Amt beurlaubt, laut „FAZ“ überprüft die Universität Chicago auch Uhligs Lehrtätigkeit. Anlass ist ein Vorfall, den der ehemalige Student Bocar Bo, inzwischen Professor an der Universität Irvine, ebenfalls per Tweet öffentlich machte. Demnach soll sich Uhlig in einer Vorlesung über den Martin-Luther-King-Day lustig gemacht und Bocar Bo diskriminierend behandelt haben.

Uhlig selbst kann sich laut Medienberichten an diesen Vorfall nicht erinnern und geht von einem Missverständnis aus. Mit Blick auf seine Tweets zu „Black Lives Matter“ ist er unterdessen um Schadensbegrenzung bemüht: „Ich habe mich hier an Humor probiert und versucht, die Diskussion etwas zu entspannen. Das mag ungeschickt gewesen sein: Herablassend war es jedenfalls nicht gemeint“, erklärte Uhlig gegenüber der „Zeit“. „Black Lives Matter“ habe „wichtige und ernste Themen ins Rampenlicht gebracht, und das ist gut so. Jetzt brauchen wir ernsthafte Lösungen.“
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/wie-sich-die-rassismus-debatte-um-den-oekonomen-harald-uhlig-zuspitzt-16814652.html
Zum Zeit-Interview:
https://www.zeit.de/2020/26/harald-uhlig-rassismus-vorwurf-universitaet-chicago


Kaiser Wilhelm II: Universität entscheidet 2022 über Namenspatron


Die Universität Münster will sich in den nächsten 24 Monaten kritisch mit ihrem Namensgeber Kaiser Wilhelm II. auseinandersetzen. 2022 soll dann die Universitätsleitung einen Vorschlag über eine mögliche, aber keineswegs zwangsläufige Namensänderung unterbreiten, die insbesondere von Studierendenvertretungen gefordert wird. Das hat der Senat der Hochschule am 27. Mai 2020 beschlossen. Dem Votum zugrunde lagen Empfehlungen einer Arbeitsgruppe um den Historiker Professor Olaf Blaschke, nach deren Befund Wilhelm II. „überaus militaristisch und nationalistisch, antislawisch und geradezu obsessiv antisemitisch war“.


Ein Maßnahmenpaket soll nunmehr dazu beitragen, einen breiten öffentlichen Diskurs über den bisherigen Namenspatron zu befördern. Hierzu gehören beispielsweise Informationstafeln zum deutschen Kaiser am Schloss und in zentralen Gebäuden der Universität, die seit 1907 den Namen des Stifters trägt. Auch sollen die Erstsemester bereits bei der Begrüßung über den Namensgeber aufgeklärt werden. Öffentliche Diskussionsreihen und eine Ausstellung zur Universitätsgeschichte und zu Wilhelm II. sollen die Meinungsbildung unterstützen.


Diskussionen um den Namenspatron der Universität hatte es bereits früher gegeben. Noch 1997 hatte sich der Senat gegen eine Umbenennung ausgesprochen.
https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=11026


Cyberangriff auf Bibliotheken


Die Universität zu Köln hat nach einem Cyberangriff die Server der Universitäts- und Stadtbibliothek vorrübergehend vom Netz nehmen müssen. Nutzerdaten sollen nicht entwendet worden sein. Zentrale Dienste wie Recherche und Buchausleihe waren zeitweise nicht verfügbar. Gleiches galt für die von der Universitätsbibliothek vergebenen Mail-Adressen. Wie die „FAZ“ berichtet, zielte der mutmaßliche Angriff darauf ab, die Rechenleistung der Server für die Produktion digitaler Währungen zu kapern. Ähnliche Attacken seien auf Supercomputer von Universitäten und Forschungszentren in Bochum, Jülich, Stuttgart und Garching sowie Dresden, Karlsruhe und Freiburg verübt worden.


Karriere

Professorengehälter seit 2010: Die Besoldungsschere öffnet sich stetig weiter

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Über die letzte Dekade hinweg hat sich die Besoldungsschere in der Professorenbesoldung zwischen den Ländern weiter geöffnet. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, die die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrer Juni-Ausgabe veröffentlicht. Bei der Besoldungshöhe erweist sich demnach Baden-Württemberg unter Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren und unter Einberechnung der in einigen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge als Spitzenreiter. Über den Zeitraum von 2010 bis 2020 konnte das Land den Besoldungsvorsprung weiter ausbauen. Besonders deutlich zeigt sich dies in der W3-Besoldung: Thüringen zahlte 2010 ein W3-Grundgehalt von 5.150 Euro und lag damit nur um 170 Euro hinter dem W3-Grundgehalt in Baden-Württemberg in Höhe von 5.320 Euro. Das W3-Grundgehalt in Thüringen beträgt 2020 6.495 Euro, in Baden-Württemberg ist es inzwischen auf 7.473 Euro gestiegen und damit um knapp 1.000 Euro (978 Euro) höher.

Um überhaupt mit der Grundbesoldung eines gut bezahlenden Bundeslandes wie Baden-Württemberg oder Bayern noch mithalten zu können, müssten viele Bundesländer eigentlich überproportionale Berufungs- oder Bleibeleistungsbezüge gewähren. Erstaunlich sei, dass durchaus finanziell starke Länder wie Hessen eher schlecht vergüteten, während finanzschwächere Länder wie die Stadtstaaten Bremen und Hamburg mit ihren Grundleistungsbezügen für eine durchaus wettbewerbsfähige Grundvergütung sorgten. Die wachsenden föderalen Besoldungsunterschiede lassen sich laut DHV angesichts vergleichbarer Anforderungen weder mit dem Leistungsprinzip noch mit dem Hinweis auf die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten rechtfertigen.
https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/professur/immer-groessere-unterschiede-bei-grundgehaeltern-2821/


Zusätzliche Personal- und Sachmittel


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt ihre von der Covid-19-Pandemie betroffenen Förderprojekte ab sofort auch mit zusätzlichen Geldern. In zahlreichen Förderverfahren können nun zusätzliche Personal- und Sachmittel beantragt werden, um Forschungsarbeiten, die nicht wie geplant durchgeführt werden können, fortzusetzen und abzuschließen. Die Finanzhilfe hat ein Volumen von mindestens 175 Millionen Euro, zu der die bei DFG-Förderungen übliche Programmpauschale von 22 Prozent für indirekte Kosten der Projekte hinzukommt.


Die jetzt beschlossene Finanzhilfe richtet sich zunächst an Projekte, deren Förderung zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2021 endet. Falls keine bewilligten Mittel mehr zur Verfügung stehen, können zusätzlich für drei Monate bis zu 80 Prozent der Mittel beantragt werden, die während der Förderung durchschnittlich für dieselbe Zeit bewilligt worden waren. Diese Regelung gilt für alle Sachbeihilfen, Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und zahlreiche andere Verfahren der sogenannten Projektförderung und damit für den Großteil der mehr als 30.000 DFG-geförderten Projekte.


Bei den großen Forschungsverbünden können Sonderforschungsbereiche, deren jetzige Förderperiode zwischen dem 30. Juni 2020 und dem 30. Juni 2021 endet und deren Fortsetzung nicht beantragt werden kann, eine pauschale Zusatzfinanzierung für drei Monate in Höhe von 80 Prozent der ursprünglich im Durchschnitt für diesen Zeitraum bewilligten Mittel erhalten.


Ausgenommen von pandemiebedingten Hilfen bleiben Förderzusagen im Rahmen der Exzellenzstrategie und von Großgeräten.


Bereits im März hatte die DFG bekanntgegeben, die Fristen von Ausschreibungen und Projekten sowie die Laufzeiten von Stipendien und Doktorandenverträgen zu verlängern (vgl. Newsletter 3/2020).
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_16/index.html


Neue Runde in der Philipp Schwartz-Initiative


(Uf.) Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, bietet Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender zu beantragen. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den von ihnen nominierten Forschenden Stipendien für zunächst bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Eine Verlängerung bis zu einem Jahr ist möglich.

Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Expertinnen und Experten, insbesondere des Scholars at Risk Network, des Scholar Rescue Fund und des Council for At-Risk-Academics. Antragsschluss ist der 11. September 2020. 20 Förderungen werden zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen unter:
https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html#s1


PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung:
https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Vorsichtige und schrittweise Rückkehr zu Präsenzformaten?

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Rund 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in einem offenen Brief die vorsichtige und schrittweise Rückkehr zu Präsenzformaten gefordert. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?


Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Große Mehrheit sieht Hochschulen nicht digital gerüstet

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Mai gefragt, ob sie wie Deutschlands Hochschulleitungen die Hochschulen überwiegend für das digitale Semester gerüstet sehen. 3,9 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagten Ja und 96,1 Prozent Nein.

Recht aktuell

BVerfG hält Niedersächsisches Hochschulgesetz für verfassungsgemäß


Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde gegen Neuregelungen im Hochschulrecht des Landes Niedersachsen zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nicht angenommen (Az.: 1 BvR 2862/16). Der Beschwerde komme „keine grundsätzliche Bedeutung“ zu. Das teilte das BVerfG in seiner Begründung mit.


Die Beschwerde betraf die Neuregelungen über die Verteilung der Entscheidungskompetenzen zwischen Senat und Vorstand im Niedersächsischen Hochschulgesetz. Der vom Deutschen Hochschulverband unterstützte Beschwerdeführer hatte moniert, dass noch immer eine strukturelle Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit vorliege. Für zentrale Entscheidungen der Leitung der MHH sei weiterhin nur ein Benehmen mit dem Senat vorgesehen. Dies sei kein hinreichender Schutz vor „wissenschaftsinadäquaten Entscheidungen“. Auch habe der Vorstand weitreichende Befugnisse, ohne dass der Senat wissenschaftsinadäquate Strukturentscheidungen verhindern könne. Darüber hinaus sei die Möglichkeit der Abwahl von Vorstandsmitgliedern defizitär, da eine Mehrheit von drei Viertel der Mitglieder des Senats vorgesehen sei.


Die Neuregelungen zur Organisation verletzen dem BVerfG zufolge im Ergebnis nicht die Anforderungen der Wissenschaftsfreiheit. Der Gesetzgeber habe von dem ihm zustehenden Gestaltungsspielraum im Hochschulrecht in „verfassungsrechtlich vertretbarer Weise Gebrauch“ gemacht.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/03/rk20200306_1bvr286216.html


Zulagenaffäre: Verfahren gegen Professoren eingestellt


Bei der juristischen Aufarbeitung der möglicherweise fehlerhaften Vergabe von Leistungszulagen an der Verwaltungshochschule Ludwigsburg ist das Verfahren gegen ein Dutzend Professorinnen und Professoren (vgl. DHV-Newsletter 8/2019) vorläufig eingestellt worden. Die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer haben sich bereiterklärt, Geldauflagen zwischen 20.000 und 26.000 Euro wegen Beihilfe zur Untreue zu zahlen, wie das Landgericht Stuttgart am 18. Mai 2020 mitteilte. Ein weiterer wegen Beihilfe zur Untreue angeklagter Professor sei mit der Regelung nicht einverstanden gewesen. Er müsse sich deshalb nun in der neuen Hauptverhandlung ab September und gemeinsam mit dem ehemaligen Rektor und einstigen Kanzler der Hochschule vor der Wirtschaftsstrafkammer verantworten (Az. 5 KLs 120 Js 6253/15).

Der früheren Hochschulspitze werden unzulässige finanzielle Ausschüttungen für 13 Professorinnen und Professoren vorgeworfen, die in die W-Besoldung gewechselt waren. Im Prozess hatten der ehemalige Hochschulleiter und der frühere Kanzler die Vorwürfe zurückgewiesen und sich darauf berufen, dass sie sich auf die Auskunft des Landesamtes für Besoldung verlassen hätten.
https://landgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Aktuelles/Strafverfahren+Hochschule+Ludwigsburg/?LISTPAGE=1195716

Personalia

Fünf neue Humboldt-Professuren ausgewählt


Fünf Wissenschaftler aus Großbritannien, den Niederlanden und den USA sind für die  Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.


Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Der Biophysiker Professor Oskar Hallatschek von der University of California, Berkeley wurde von der Universität Leipzig vorgeschlagen. Der Robotikexperte Professor Christoph Keplinger von der University of Colorado Boulder soll künftig an der TU Dresden arbeiten. Der Psychologe Professor Kou Murayama von der University of Reading soll an die Universität Tübingen, der Mikrobiologe Professor Bart Thomma von der Universität Wageningen an die Universität zu Köln und der Hydrologe Professor Thorsten Wagner von der University of Bristol an die Universität Potsdam wechseln.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2020-08.html


Shaw-Preis für Biowissenschaften

Foto: Christian Wiese

Drei Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den mit 1,2 Millionen US-Dollar dotierten Shaw-Preis für Biowissenschaften. Professor Gero Miesenböck von der Universität Oxford, Professor Peter Hegemann von der HU Berlin und Professor Georg Nagel von der Universität Würzburg hätten mit der Entwicklung der Optogenetik die Neurowissenschaften revolutioniert, hieß es zur Begründung. Durch die Technologie werden neue Einblicke in die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns ermöglicht. Krankheiten wie Parkinson, Depression oder Schizophrenie lassen sich dadurch besser verstehen.


Neue Vorsitzende

Quelle: TU München

Die Medizin- und Forschungsethikerin Professorin Alena Buyx von der TU München ist neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Sie folgt auf den Theologen Professor Peter Dabrock von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die stellvertretenden Vorsitzenden sind der Jurist Professor Volker Lipp von der Universität Göttingen, der Philosoph und Staatsminister a.D. Professor Julian Nida-Rümelin von der LMU München und die theoretische Neurowissenschaftlerin Professorin Susanne Schreiber von der HU Berlin.


Erstmals eine Rektorin

Quelle: Universität Freiburg

Professorin Kerstin Krieglstein, bisherige Rektorin der Universität Konstanz, wird die erste Rektorin in der Geschichte der Universität Freiburg. Zum 1. Oktober 2020 wird sie ihre Amtszeit von sechs Jahren antreten. Die Neurowissenschaftlerin und Pharmakologin folgt auf Professor Hans-Jochen Schiewer.


Neuer Präsident

Foto: Robert Lohse

Der langjährige Rektor der TU Dresden, Professor Hans Müller-Steinhagen, übernimmt zum 1. Oktober 2020 die Präsidentschaft der Dresden International University. Die Weiterbildungsuniversität der TU zählt nach eigenen Angaben mit mehr als 2.000 Studierenden aus 33 Ländern zu den größten Privatuniversitäten in Deutschland. Müller-Steinhagen folgt auf den Mediziner Professor Richard Funk.


Präsident gesucht I


Zum 1. Oktober 2021 ist an der Universität Kassel die Stelle einer neuen Präsidentin bzw. eines neuen Präsidenten zu besetzen. Gesucht wird eine wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit mit umfassender Leitungserfahrung in herausgehobener Position des Wissenschaftssystems und internationalen Erfahrungen. Dieses schließt die Anerkennung von Vielfalt und Förderung von Gleichstellung einerseits und die Vermittlung zwischen Fachbereichen und Administration andererseits ein. Erwartet werden Integrationsfähigkeit und dialogorientierte Mitarbeiterführung, strategische Kompetenz sowie ein selbstbewusster Umgang mit Wissenschaftspolitik und -administration. Erwartet werden zudem Interesse an der Vielfalt der Fächerkulturen und an Interdisziplinarität, an Lehrerbildung sowie studentischen Anliegen.

Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2020. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Juni-Ausgabe 2020 von „Forschung & Lehre“ auf Seite 562 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift „Forschung & Lehre“, unter:
https://www.academics.de/jobs/praesident-m-w-d-universitaet-kassel-kassel-1024661


Präsident gesucht II


An der Universität Gießen ist zum 16. Dezember 2021 die Stelle der Universitätspräsidentin bzw. des Universitätspräsidenten zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit hoher Führungs- und Organisationskompetenz, die über bildungs- und hochschulpolitische Erfahrung verfügt. Sie soll die Entwicklung und Profilbildung der Universität Gießen weiterführen und ihre Positionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb ausbauen. Erwartet werden Überzeugungskraft, Kommunikations-, Integrations- und Kooperationsfähigkeit nach innen und außen.

Bewerbungsschluss ist der 17. Juli 2020. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Juni-Ausgabe 2020 von „Forschung & Lehre“ auf Seite 562 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift „Forschung & Lehre“, unter:
https://www.academics.de/jobs/universitaetspraesident-m-w-d-justus-liebig-universitaet-giessen-giessen-1024954

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels


Der mit 25.OOO Euro dotierte Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an den Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Professor Amartya Sen. Geehrt werde damit ein Vordenker, "dessen Arbeiten zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit in Bezug auf Bildung und Gesundheit heute so relevant sind wie nie zuvor", hieß es zur Begründung.

(Foto: Fronteiras do Pensamento)


Vermischtes

Dr. h.c. Moose Davis

Instagram: vtherapydogs

Ein flauschiger Mitarbeiter des College für Veterinärmedizin an der Virginia Polytechnic Institute and State University darf sich laut Nachrichtensender „CNN“ über eine besondere Auszeichnung freuen: Moose betreut als Therapiehund Studierende, die beispielsweise unter großem Druck stehen oder mit anderen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Nach sechs Jahren im Dienst darf sich der Labrador nun mit einem Ehrendoktortitel schmücken. Seit seinem Arbeitsantritt 2014 hat er seinem Besitzer Trent Davis zufolge mehr als 7.500 Therapiestunden beigewohnt. Zwar leide Moose inzwischen an einer Krebserkrankung an der Prostata. Doch trotz Bestrahlungstherapie habe er sein fröhliches Naturell behalten und leiste als Therapiehund weiterhin wertvolle Unterstützung für Studierende, die sich in einer psychologischen Notfallsituation befänden.
https://edition.cnn.com/2020/05/17/us/virginia-tech-therapy-dog-diploma-honorary-doctorate-trnd/index.html



Termine

DHV und Adobe

Foto: AdobeStock

(Gü.) Kostenloses Webinar-Angebot: Digitale Medien in Forschung und Lehre

Hochschullehrende haben heute die Möglichkeit, eine Fülle von medialen Ausdrucksformen zu nutzen, um Studierende gezielt zu erreichen und Forschungsergebnisse wirksam darzustellen.
In dieser Serie von vier Webinaren erfahren Sie, wie Sie die Themenbereiche Infografik, grundlegende Gestaltungsprinzipien, digitales Storytelling und Lernvideos in Ihrer Arbeit einsetzen und mithilfe von Adobe Creative Cloud effektiv umsetzen können.
Die Webinare finden im Juli 2020 statt und können einzeln oder komplett besucht werden. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es hier.

DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Webinare



Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten

Montag, 22. Juni 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungsverhandlungen_medizinische_fakultaet_webinar

Zielvereinbarungen in Besoldungsverhandlungen und bei Ausstattungsangeboten
Dienstag, 23. Juni 2020, 10:00-11:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/zielvereinbarungen_besoldung_ausstattung_webinar

Digitalisierung der Lehre
Mittwoch, 24. Juni 2020, 14:00-19:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/digitalisierung_lehre_webinar

Verhandlungen bei Erstberufung
Freitag, 26. Juni 2020, 9:30-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/erstberufung_webinar

Betreuung von Doktorand/innen
Dienstag, 30. Juni 2020, 10:00-15:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/promotionsbetreuung_webinar

Bewerbungen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/ Fachhochschulen
Dienstag, 7. Juli 2020, 9:30-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/bewerbung_angewandte_wissenschaften_fachhochschulen_webinar

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Donnerstag, 9. Juli 2020, 10:00-13:45 Uhr
https://www.dhvseminare.de/bewerbung_professur_medizinische_fakultaeten_webinar

Bewerbung auf eine Professur
Donnerstag, 16. Juli 2020, 13:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/bewerbung_auf_eine_professur_webinar

Onboarding neuberufener ProfessorInnen
Montag, 27. Juli 2020, 9:00-12:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/onboarding_neu_berufener_professoren_webinar

Berufungsverhandlungen nach Österreich und Bleibeverhandlungen in Deutschland
Dienstag, 28. Juli 2020, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungen_oesterreich_deutschland_webinar

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de
Publikationen
Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


Vorankündigung: "Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache" 


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Jetzt vorbestellen (Erscheinungstermin voraussichtlich Ende Juni 2020):
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe


Compliance in der Wissenschaft

Mit Beiträgen von Thomas Schröder, Beatrix Weber, Rainer Wernsmann u.a.


Weitere Beiträge

Vanessa Adam
Zu eng gefasst
Wie hochschulinterne Richtlinien das WissZeitVG aushebeln können

Albert Albers / Florian Marthaler
Vertrauenskultur hat sich etabliert
Ergebnisse einer Studie des Allgemeinen Fakultätentag über kooperative Promotionen

Kai Bremer | Christoph König
Wissenschaftsfreiheit und „neue Normalität“
Für eine differenzierte Diskussion über die aktuellen Möglichkeiten der Universitäten

u.a.

"Forschung & Lehre" online


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Mitglieder werben lohnt sich


(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.
Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das Ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:
- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- digitale Lehre
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Kooperationspartner

DHV und rheform


(Gü.) Campus³-Preis
Für die visionäre bauliche Weiterentwicklung von Hochschulen


Gemeinsam mit dem Deutschen Hochschulverband prämiert die rheform - EntwicklungsManagement GmbH kreative Konzepte von Studierenden und Promovierenden, die vorbildlich zeigen, wie gute, flexibel nutzbare Architektur in Zukunft das Forschen, Lehren und Lernen an Hochschulen voranbringen kann.


Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert und wird unter den drei besten Konzepten aufgeteilt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des Bauwelt-Kongresses am 4. Dezember 2020 in Berlin. Das Siegerkonzept wird anschließend in einer Ausgabe der Bauwelt vorgestellt.


Teilnehmen können Studierende oder Promovierende aller baufachlichen Disziplinen. Visionäre Lösungen, bei denen die Raumkonzepte die funktionalen Anforderungen optimal unterstützen, gehen dabei in besonderem Maße in die Bewertung ein.


Zugelassen sind Arbeiten aus den Bereichen


• Städtebau und Campusentwicklung
• Architektur und Hochbau
• Innenarchitektur und Möblierung


Einsendeschluss ist der 13. September 2020.


Weitere Informationen:
https://www.rheform.de/campus-3-preis-2020/


DHV und Erich Schmidt Verlag I


(Gü.) Der Start ins Sommersemester 2020 war ein ganz besonderer. Es war ein digitaler Start für Dozentinnen und Dozenten und alle Studierenden, die isoliert im Homeoffice arbeiten müssen. Der ESV unterstützt mit der eLibrary den digitalen Bedarf an Fachliteratur. Die ESV-Studienliteratur bietet weiterhin vielseitige Neuigkeiten.


Neueste betriebswirtschaftliche Studienliteratur überzeugt z.B. oft mit zusätzlichen Online-Materialien für digitale Präsentationen. Zum Sommer findet man aktualisierte Klassiker wie HABERSTOCK, Kostenrechnung oder das Standardwerk DÖRING/BUCHHOLZ, Buchhaltung und Jahresabschluss – und weitere Novitäten zu Managementtheorie (Reese/Schätzer), Marketing (Pepels, Verkaufsförderung), IT-Management (Resch) oder Finanzierung (Behringer, Unternehmenstransaktionen).


Auch die Studienliteratur aus der Philologie zeigt sich wieder vielseitig: von der Mediävistik (z.B. Hartmann von Aue von Ludger Lieb oder Deutsche Literatur des Mittelalters von Thomas Bein) und Romanistik (z.B. Einführung in die Fachdidaktik Spanisch von Corinna Koch) bis zu wichtigen Grundlagenwerken (Einführung in die deutsche Sprache der Wissenschaften von Günter Schade u.a. oder Fachsprachen von Thorsten Roelcke).

Kostenlose Dozentenprüfstücke und das Gesamtprogramm findet man über:
www.ESV-Campus.de/dozenten.html.


DHV und Erich Schmidt Verlag II


istockphoto.com
(Gü.) ESV-Akademie

Die ESV-Akademie bietet im Juni/Juli wieder ein abwechslungsreiches Webinar-Programm an:

Besuchen Sie am 8. Juni 2020 das kostenfreie Webinar Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Zeiten von Corona mit Dr. Hartmut H. Frenzel zu den neuesten Entwicklungen für Sicherheitsverantwortliche:
https://www.esv.info/lp/esv-akademie/coronasicher

Professor Claus W. Gerberich bietet das kostenfreie Webinar Finanzielles Krisenmanagement in Zeiten von Corona am 9. Juni 2020 an und erläutert, wie sich die Finanzierungslage einer Organisation besser einschätzen und verbessern lässt:
https://www.esv.info/lp/esv-akademie/krisenmanagement

Am 25. Juni 2020 wiederholen wir das Webinar Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt mit aktuellen Hinweisen zu Corona. Dr. Stefan Poppelreuter zeigt auf, worauf man beim Umgang mit psychischen Belastungen bei der Arbeit aktuell besonders achten muss:
https://www.esv.info/lp/esv-akademie/psychischeerkrankungen

In unserem Webinar am 30. Juni 2020 Verantwortung, Delegation und Aufsichtspflichten der Führungskräfte im Arbeitsschutz gibt Professor Thomas Wilrich einen soliden Einblick in das Pflichtenprogramm von weisungsbefugten Vorgesetzten, die meist automatisch auch Arbeitsschutz- und Sicherheitsverantwortung tragen:
https://www.esv.info/lp/esv-akademie/verantwortung

Und am 2. Juli 2020 informieren wir in unserem Webinar Corona – Beschaffung und Inverkehrbringen von Atemschutzprodukten (PSA) für den professionellen Einsatz im Gesundheits – und Pflegebereich, wie in Zeiten der Pandemie Atemschutzprodukte für den professionellen Einsatz im Gesundheits- und Pflegebereich beschafft werden können und wie die Genehmigung für das Inverkehrbringen abläuft:
https://www.esv.info/lp/esv-akademie/atemschutz


DHV und Brother


(Gü.) Drucklösungen und Big Data: Mit Managed Print Services zu mehr Effizienz


Big Data ist allgegenwärtig. Egal, ob in den Medien oder der Führungsebene von Unternehmen: Überall wird vermehrt auf die große Bedeutung der rasant wachsenden Datenströme hingewiesen. Wo liegen die Vorteile im Hinblick auf Drucklösungen? In „Kompass“, dem Unternehmensblog von Brother, erhält man im neuesten Beitrag einen Einblick und eine Erklärung, wie man mit Big-Data-Analysen Arbeitsabläufe schneller, effizienter und kostengünstiger gestalten kann. Dazu gehören auch innovative Drucklösungen, die über intelligente Datenanalyse viele Vorzüge bereitstellen. Brother bietet dazu mit PRINT Smart verschiedene Konzepte von Managed Print Services (MPS) an, die sich an verschiedenste Anforderungen anpassen lassen. Der zentrale Verwaltungsdienst für Drucker und Multifunktionsgeräte hält diverse Vorzüge für Unternehmen bereit. Die automatisierten und Cloud-basierten Managed Print Services verwalten sämtliche verbundenen Geräte, was die Kosten im Vergleich zur Einzelwartung deutlich senkt. Das Monitoringsystem weiß über den Ersatztoner-Bedarf jedes Druckers ebenso Bescheid wie über fällige Reparaturen. Automatische Bestellprozesse erhöhen zusätzlich die Effizienz und sparen Zeit.

https://www.brother.de/blog/digitalisierung/2020/big-data-mps


DHV und CarFleet24


(Gü.) Konfigurieren sie Ihr persönliches Trendauto


Seit Jahren gibt es Best Cars, Lieblingsmodelle, eben einfach Fahrzeuge, die in ihrer Klasse die beliebtesten Trendautos sind.

Ganz vorn in der Allzeit-Bestenliste ist nicht, wie zu erwarten, der VW Golf. Dieser erreicht immerhin ausnahmsweise Platz Nummer zwei. Der erste Platz gebührt tatsächlich dem Porsche 911 mit seinen Ausführungen als Coupé, Cabrio und als Targa. Der BMW Fünfer ist der wohl bislang beliebteste Dienstwagen in Deutschland. Aber auch der Q7 von Audi und der VW Polo gehören zu den beliebtesten Modellen ihrer Klasse.

Doch welches ist Ihr persönliches Trendauto?

Mit unserem Online-Konfigurator können Sie sich Ihr persönliches Wunschfahrzeug selbst zusammenstellen. Sie möchten lieber persönlich beraten werden? Das schaffen wir – mit unserem Rückrufservice!

Unsere freundlichen markenunabhängigen Neuwagenberater haben immer ein offenes Ohr für Ihr Anliegen und nehmen sich die Zeit, die Sie wirklich brauchen, bis Ihr Trendauto mit allen Ausstattungskriterien zusammengestellt ist.

Überzeugen Sie sich selbst und finden Sie Ihren Traumwagen zu attraktiven Konditionen!

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de

Passwort: hochschulverband

Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 €/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen]



Redaktion

Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Jacqueline Güldenring (Gü.)

Angelika Wirth (Wi.)

Birgit Ufermann (Uf.)


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Serviceadresse
Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
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Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80

Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77


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