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Newsletter 7/2020



Inhaltsverzeichnis:

Hochschulpolitik Karriere Barometer Recht aktuell Personalia Vermischtes DHV-Seminare

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Hochschulpolitik
Rektoren bremsen Rückkehr zum Präsenzbetrieb

Quelle: istockphoto.com

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich einhellig zu einer Priorität des Gesundheitsschutzes bei der Gestaltung des kommenden Wintersemesters bekannt. Es sei völlig unstreitig, dass Hochschulen jetzt und in Zukunft Präsenzeinrichtungen seien und sein wollten. Die Forderung nach einer sofortigen vollständigen Rückkehr in den Präsenzbetrieb sei aber unter den anhaltenden Corona-Bedingungen verfehlt. Die Leitlinie müsse lauten, „so viel Präsenz wie möglich, aber nur im Rahmen des Verantwortbaren“, erläuterte HRK-Präsident Peter-André Alt. Es sei von einem Semester mit Schwerpunkt auf digitalen Angeboten auszugehen, wo immer vertretbar, kombiniert mit Präsenzangeboten.

Die HRK verweist darauf, dass in den meisten Bundesländern nach wie vor Corona-bedingte Hygienevorschriften gelten. Um in den dortigen Hochschulen die Einhaltung der notwendigen Abstandsregeln zu sichern, müssten für große Vorlesungen externe Räumlichkeiten mit Höchstkapazitäten angemietet werden, die Organisation in Bibliotheken oder Mensen wäre bei voller Präsenz aller Hochschulmitglieder nicht zu leisten.

„Die Hochschulen orientieren ihre Maßnahmen sinnvollerweise an den jeweiligen Bedarfen und Möglichkeiten“, betonte Alt. „Diese sind nach Größe, baulicher Situation und vor allem nach Fächern sehr unterschiedlich. In experimentellen Fächern etwa kann auf das Lernen im Labor nicht lange verzichtet werden, im Sport- und im Medizinstudium etwa nicht auf praktische Übungen. Das Fächerspektrum der künstlerischen Hochschulen wiederum erfordert einen hohen Anteil an Kleingruppen- und Individualstudium. Entsprechend kann und muss hier die Präsenzlehre wieder verstärkt zum Zuge kommen.“

Der HRK-Senat bekannte sich dazu, ein besonderes Augenmerk auf die Situation von Erstsemestern und Studierenden in Prüfungsphasen zu haben. „Es ist klar, dass diese Personengruppen einen besonderen Bedarf an vor-Ort-Angeboten haben“, so der HRK-Präsident weiter. „Wir müssen alles tun, damit die Hochschulen nicht zu Corona-Hotspots werden. Sie werden so schnell, wie es verantwortbar ist, in einen weitgehenden Präsenzmodus zurückkehren.“
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-prioritaet-fuer-gesundheitsschutz-so-viel-praesenzlehre-wie-moeglich-4742/


1.518 Habilitationen


Habilitation an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, nahm die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 0,7 Prozent ab. Dies lag vor allem an weniger abgeschlossenen Habilitationen in Mathematik und Naturwissenschaften. Dort ging die Zahl der Habilitationen von 218 auf 170 zurück.


Die meisten Habilitationen wurden wie in den Vorjahren in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften abgeschlossen (797 Habilitationen). Dahinter folgten die Geisteswissenschaften mit 212 und dahinter die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 199 Habilitationen.


Das Durchschnittsalter der im Jahr 2019 Habilitierten hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Es lag bei knapp 42 Jahren. Auch die Zahl der weiblichen Habilitierten blieb mit 484 weitgehend konstant. Das entspricht einem Frauenanteil bei Habilitationen von 32 Prozent. Zehn Prozent der Habilitationen wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern abgeschlossen.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/07/PD20_253_213.html


Wer wird „Hochschullehrer/in des Jahres“?



Zum fünfzehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) den/die „Hochschullehrer/in des Jahres“. Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen des Berufsstandes verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

„Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich in vielfältiger Weise“, erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. „Mit der Auszeichnung wollen wir dies sichtbarer machen und einer breiten Öffentlichkeit vor Augen führen, in welch großer Bandbreite Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sich auch außerhalb von Forschung und Lehre einsetzen.“

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2020 Kandidatinnen und Kandidaten als „Hochschullehrer/in des Jahres“ vorzuschlagen.
Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf



Wer wird „Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres“?



Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur „Hochschullehrer/in des Jahres“ zeichnet academics.de – das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung aus dem ZEIT-Verlag und „Forschung & Lehre“ – den/die „Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres“ aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2020 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis


Hochschulfinanzierung: Verpflichtungserklärungen der Länder veröffentlicht


Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat am 26. Juni 2020 die Verpflichtungserklärungen der Länder zur Umsetzung des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“ in den Jahren 2021 bis 2027 zur Kenntnis genommen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit ist die letzte Hürde auf dem Weg zum Start des Zukunftsvertrags am 1. Januar 2021 genommen worden. In ihren Verpflichtungserklärungen legen die Länder nach Konsultationen mit dem Bund individuell die Schwerpunkte und Maßnahmen fest, mit denen sie die Ziele des Zukunftsvertrags in den kommenden Jahren erreichen wollen.


Mit dem am 6. Juni 2019 von den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern beschlossenen Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ (vgl. DHV-Newsletter 5 und 6/2020) als strategische Nachfolge des Hochschulpakts 2020 wollen Bund und Länder gemeinsam die Qualität von Studium und Lehre verbessern und auch den Ausbau dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse in der akademischen Lehre sichern. Dafür stellt der Bund von 2021 bis 2023 jährlich 1,88 und ab dem Jahr 2024 dauerhaft jährlich 2,05 Milliarden Euro bereit. Die Länder stellen zusätzliche Mittel in derselben Höhe zur Verfügung, so dass durch den Zukunftsvertrag bis 2023 jährlich eine gemeinsame Milliardeninvestition in Höhe von rund 3,8 und ab 2024 jährlich insgesamt 4,1 Milliarden Euro zur Förderung von Studium und Lehre zur Verfügung stehen wird.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2020-05.pdf
Zu den Verpflichtungserklärungen:
https://www.gwk-bonn.de/themen/foerderung-von-hochschulen/hochschulpakt-zukunftsvertrag/zukunftsvertrag/


Ansehen der Wissenschaft wächst


Das Ansehen von Wissenschaft und Forschung ist infolge der Covid-19-Pandemie gewachsen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „FAZ“ hervor. Unter den Berufsgruppen, denen die Bürgerinnen und Bürger vertrauen, dass sie die Wahrheit sagen, liegen die Ärztinnen und Ärzte weiterhin vorne. Sprachen ihnen 2015 55 Prozent der Befragten ihr Vertrauen aus, sind es inzwischen 66 Prozent. Ähnlich gewachsen ist nur noch das Ansehen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (von 30 auf 43 Prozent) sowie der Professorinnen und Professoren (von 23 auf 33 Prozent).

Aus Sicht der Befragten werden insbesondere Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler als wichtige Impulsgeberinnen und -geber für die Zukunft wahrgenommen. Einen bedeutenden Einfluss auf die gesellschaftliche Gestaltung attestieren ihnen 54 Prozent und damit lediglich zwei Prozent weniger als noch vor drei Jahren, als dies zuletzt gefragt wurde. Damit rangiert die Berufsgruppe der Naturwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler auch vor den Universitäten, denen statt 54 nur noch 42 Prozent der Befragten einen bedeutenden gesellschaftlichen Einfluss zuschreiben. Auch anderen gesellschaftlichen Gruppen wie Bürgerbewegungen (von 42 auf 29 Prozent) und Journalisten (von 26 auf 19 Prozent) billigten die Befragten gegenwärtig weniger Einfluss zu als noch im Jahr 2017. Gewachsen ist dagegen der Anteil derer, die Parteien und Politiker als wichtige Zukunftsgestalterinnen und -gestalter sehen (von 25 auf 31 Prozent).
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-was-deutschland-von-der-forschung-haelt-16819668.html


Ministerin fordert für Universitätsklinika höhere Kompensationen des Bundes

Foto: Sabine Arndt

Die wegen der Covid-19-Pandemie unter finanziellen Druck geratenen Universitätsklinika müssen aus Sicht von Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ihren Einsatz vom Bund erstattet bekommen. Allein in Baden-Württemberg sei aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate ein Defizit von mehr als 500 Millionen Euro für dieses Jahr zu befürchten, so die Ministerin. „Die geplanten Hilfen des Bundes gleichen die Mindererlöse und Mehraufwendungen nur sehr unzureichend aus“, kritisierte Bauer.


Der Bund habe zwar durch die Ausgleichsverordnung nachgesteuert. „Aber leider nur halbherzig“, wie die Ministerin betonte. Deshalb müssten die nun angepassten Ausgleichzahlungen rückwirkend gezahlt werden. Schließlich sei das Defizit seit März entstanden. Bauer monierte zudem, dass die dringend erforderlichen Ausgleiche im Ambulanzbereich ausgeblieben seien. Gerade dort seien hohe Erlösausfälle entstanden.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe versprochen, dass kein Krankenhaus finanzielle Nachteile durch die Pandemie hinnehmen müsse. „Dass nun trotzdem Retter im Regen stehen bleiben, ist gewissermaßen ein Skandal“, so die Ministerin. Die Universitätsklinika hätten mit der Verschiebung elektiver Maßnahmen und der Verdoppelung der Beatmungskapazitäten Leistungen im Auftrag der Solidargemeinschaft erbracht, die entsprechend auch die dabei entstandenen Kosten tragen müsse.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/wissenschaftsministerin-bauer-bund-darf-universitaetskliniken-nicht-auf-corona-kosten-sitzen-lassen/


Covid-19: 80.000 ausländische Studierende weniger


Die Covid-19-Pandemie hat die Studierendenmobilität in Deutschland stark beeinträchtigt. Das geht aus einer Befragung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervor, die von Ende April bis Mitte Mai 2020 unter den International Offices und Akademischen Auslandsämtern von 268 Hochschulen durchgeführt wurde. An zwei Drittel der Hochschulen konnten internationale Studierende Corona-bedingt ihr Studium in Deutschland nicht beginnen oder fortsetzen. Rund 80.000 ausländische Studierende hätten Deutschland aufgrund der Pandemie verlassen.


Dem DAAD zufolge haben neun von zehn Hochschulen ihre Studierenden im Ausland bei der Rückreise unterstützt. Den Wegfall der Präsenzlehre fing die Hälfte der Hochschulen mit vollständig virtuellen Veranstaltungen auf, die andere Hälfte setzte auf ein Mischmodell aus Präsenz- und digitaler Lehre. 98 Prozent der Hochschulen ermöglichten ihrem Personal Heimarbeit, knapp 90 Prozent boten den Studierenden virtuelle Beratungsstunden an.
https://www2.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/77076-hochschulen-berichten-ueber-pandemie-auswirkungen-im-sommersemester-2020/


DFG will Chancengleichheit fördern

Quelle: istockphoto.com

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Empfehlungen zur Gleichstellung in der Wissenschaft verabschiedet. Mehr Frauen sollen bereits ab der Promotions- und während der Postdoc-Phase unter anderem durch eine bessere Planbarkeit der Karriere gewonnen werden, zum Beispiel durch Tenure-Track-Stellen oder Verträge mit längeren Laufzeiten. Auswahlverfahren sollen außerdem professioneller und transparenter gestaltet werden. Wichtig sind demnach offene Stellenausschreibungen und breit definierte Professuren, die Festlegung fachspezifischer Zielmarken oder auch das Monitoring und Controlling der Verfahren und Maßnahmen. Nicht zuletzt müssten alle Beteiligten im Wissenschaftssystem – insbesondere aber auf der Führungsebene – weiter an einem Kulturwandel arbeiten, um vorhandene Vorurteile und traditionelle Rollenbilder zu durchbrechen.


Eine stärkere Präsenz von Frauen in der Wissenschaft will die DFG auch dadurch befördern, dass Gremientätigkeit in der wissenschaftlichen Leistungsbewertung stärker als wesentlicher Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens anerkannt wird. Flankiert werden solle dieser Schritt durch individuelle Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen wie Lehrdeputatsreduktionen oder Forschungs(frei)semester. Explizit werden fachspezifische Quoten entlang des Kaskadenmodells empfohlen, nach dem sich die Ziele für den Frauenanteil einer jeden Karrierestufe durch den Anteil der Frauen auf der direkt darunterliegenden Qualifizierungsstufe ergeben.
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_29/index.html


3,3 Milliarden Euro für 31.150 Projekte


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2019 rund 31.150 Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von nahezu 3,3 Milliarden Euro gefördert. Davon wurden 7.330 Projekte neu bewilligt. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Förderorganisation hervor.


Auch 2019 waren mit 17.128 Projekten mehr als die Hälfte aller geförderten Projekte in der Einzelförderung angesiedelt; für sie wurden insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro Fördermittel bewilligt. In den Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen Koordinierten Programmen wurden 850 Verbünde mit gut 11.806 Teilprojekten und einer Gesamtbewilligungssumme von rund 1,43 Milliarden Euro gefördert.


Aufgeteilt nach den großen Wissenschaftsbereichen erhielten die Lebenswissenschaften mit rund 1,2 Milliarden Euro die meisten Fördermittel (35,5 Prozent der Gesamtbewilligungssumme), gefolgt von den Naturwissenschaften mit rund 735 Millionen (22,4 Prozent), den Ingenieurwissenschaften mit rund 639 Millionen (19,5 Prozent) und den Geistes- und Sozialwissenschaften mit rund 493 Millionen Euro (15,0 Prozent); fachübergreifende Projekte wurden mit rund 252 Millionen Euro (7,7 Prozent) gefördert.
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_25/index.html
Zum Jahresbericht 2019:
https://www.dfg.de/dfg_profil/jahresbericht/index.html


Vier von zehn Studiengängen bleiben zulassungsbeschränkt


Bundesweit sind 40,6 Prozent aller Studiengänge mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Das entspricht einem minimalen Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung). Die höchste Quote im Ländervergleich weist demnach Berlin mit einem Anteil von 66,1 Prozent auf, gefolgt von dem Saarland und Hamburg mit 65,4 bzw. 64,2 Prozent. In Thüringen haben Studieninteressierte die geringsten NC-Hürden. Hier findet mit einem Anteil von 19,4 Prozent lediglich bei jedem fünften Studiengang eine Auswahl unter den Bewerberinnen und Bewerbern statt.


Je nach Fach, Hochschultyp und Abschlussart variiert die NC-Quote stark: In den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ist bundesweit etwa jeder zweite Studiengang zulassungsbeschränkt. In Mathematik und den Naturwissenschaften stehen dagegen mehr als 60 Prozent der Angebote allen Erstsemestern unabhängig von ihrer Abiturnote offen.


Studiengänge an Universitäten sind weiterhin zu einem geringeren Anteil (37,2 Prozent) mit einem NC belegt als die an Fachhochschulen (45 Prozent). Bachelorstudiengänge weisen mit 42 Prozent NC-Quote einen etwas höheren Wert als im Masterbereich (38,8 Prozent) auf.
https://www.che.de/2020/wintersemester-2020-21-leipzig-und-saarbruecken-mit-den-hoechsten-nc-quoten-in-deutschland/


18 von 24 europäischen Hochschulallianzen mit deutscher Beteiligung



Bei 18 von 24 neuen Hochschulallianzen, die die Europäische Union nunmehr in einer zweiten Bewilligungsrunde als „Europäische Hochschulen“ fördert, sind insgesamt 20 deutsche Hochschulen beteiligt. Bereits in einer ersten Runde vor einem Jahr (vgl. Newsletter 7/2019) waren in 14 der 17 ausgezeichneten Netzwerke insgesamt 15 deutsche Hochschulen vertreten.


Die Netzwerke werden in den kommenden drei Jahren jeweils mit bis zu fünf Millionen Euro aus dem „Erasmus+“-Programm und bis zu zwei Millionen Euro aus dem „Horizont 2020“-Programm gefördert. Insgesamt stehen für die ersten 41 Netzwerke mit 280 beteiligten Hochschulen damit für drei Jahre über 287 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen ihrer Strategien sollen gemeinsame Studiengänge entstehen, die Mobilität von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden gefördert sowie Strukturen für gemeinsame Forschung aufgebaut werden. Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert deutsche Hochschulen im Rahmen der Initiative zusätzlich.
https://www.bmbf.de/de/deutsche-hochschulen-bringen-europaeische-vernetzung-voran-12086.html


Boom an privaten Hochschulen


Die Studierendenzahl an privaten Hochschulen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Etwa 244.000 Studierende sind an einer der 106 privaten Hochschulen eingeschrieben. Das heißt, fast jeder elfte Studierende (8,5 Prozent) in Deutschland entscheidet sich dafür. Dies sind Ergebnisse der Studie „Private Hochschulen – Entwicklungen im Spannungsfeld von akademischer und gesellschaftlicher Transformation“, die der Stifterverband herausgegeben hat.

Anders als vielfach diskutiert, seien private Hochschulen nicht primär für Elite-Studierende interessant. Mehr als 90 Prozent der Hochschulen bildeten ältere, oft berufstätige und in Teilzeit Studierende aus. 48 Prozent aller Teilzeit und 41 Prozent der Fernstudierenden in Deutschland seien an einer privaten Hochschule, um sich weiter zu qualifizieren. Die mit Abstand meisten Studierenden an privaten Hochschulen gebe es in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hessen, Hamburg und Berlin. Eine hohe Unternehmensdichte oder große Studierendennachfrage seien unter anderem Gründe für die Konzentration auf einige Bundesländer. Der Großteil der privat Studierenden (knapp 70 Prozent) ist in Wirtschafts-, Rechts- oder Sozialwissenschaften eingeschrieben.
https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2020_06_24_studie_private_hochschulen



Jacobs-University kämpft um ihr Überleben


Die Jacobs-University in Bremen ist in erhebliche Schwierigkeiten geraten, weil ihr Hauptgeldgeber – die Jacobs Foundation – die finanzielle Unterstützung einstellt. Bereits zugesagte Gelder in Höhe von 63 Millionen Euro will die Stiftung noch zahlen. Damit kann die private Hochschule wahrscheinlich noch bis Anfang 2023 den Betrieb aufrechterhalten.


Um zu klären, wie es mit der Privatuniversität weitergeht, will Bremens Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling bis November dieses Jahres ein Konzept vorlegen. Laut Medienberichten könnte die Jacobs University in die öffentlichen Hochschulen eingegliedert werden. Ebenso könnte auch ein anderer Geldgeber die Privatuniversität weiterführen.


Wissenschaftsrat für Neuordnung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz


Der Wissenschaftsrat hat auf Bitten der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien „Strukturempfehlungen zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)“ vorgelegt. Darin spricht sich das Gremium dafür aus, die Dachstruktur der SPK aufzulösen und den Verbund der Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz und das Ibero-Amerikanische Institut jeweils organisatorisch zu verselbstständigen. Für das Staatliche Institut für Musikforschung mit seinem Musikinstrumenten-Museum empfiehlt es eine Eingliederung in die Staatlichen Museen. Ziel sei es, die Handlungsspielräume der Einrichtungen zu erweitern und eine klarere Profilbildung zu ermöglichen. Die derzeitige Dachstruktur der Stiftung schränke die Weiterentwicklung der darunter versammelten Einrichtungen unter anderem durch „tief gestaffelte Hierarchien und unklare Entscheidungsprozesse“ zu sehr ein. Erforderlich sei zudem eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung der Einrichtungen.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2020/pm_1820.html


HRK fürchtet Deakademisierung des Lehramts


Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HKR) hat vor einer Ausbildung zu „Lehrkräften zweiter Klasse“ gewarnt. Auch bei der Fortbildung von Seiten- und Quereinsteigern für das Lehramt seien die akademischen Standards in der Lehrerbildung nicht verhandelbar, heißt es in einer Stellungnahme.


Der Seiteneinstieg in den Lehrerberuf müsse auf die Expertise der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an Hochschulen zurückgreifen, erklärte HRK-Präsident Professor Peter-André Alt. Das gelte bei fachlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Aspekten. Eine schleichende De-Akademisierung und damit De-Professionalisierung müsse verhindert werden.


Bis 2025 werden in Deutschland voraussichtlich 32.000 Lehrkräfte an den Schulen fehlen. Schon jetzt unterrichten dort immer mehr Lehrerinnen und Lehrer, die als Seiten- oder Quereinsteigende zuvor keinen Lehramtsstudiengang an einer Hochschule absolviert haben. Das notwendige pädagogische und fachliche Rüstzeug sollen sie durch begleitende Betreuung und kurzfristige Qualifizierungsmaßnahmen erhalten, die sich je nach Bundesland unterscheiden. Für eine kompetente Erziehungsarbeit müsse diese auf wissenschaftlich begründeten Konzepten basieren und stärker systematisiert werden, so die HRK.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-zu-seiten-und-quereinstieg-in-den-lehrerberuf-akademische-standards-nicht-verhandelbar-4/


Nationaler Bildungsbericht: Trend zu Abitur und Studium flacht ab


Nach einem jahrzehntelangen Anstieg des Bildungsstandes der Bevölkerung in Deutschland ist laut dem am 23. Juni 2020 veröffentlichten Bericht „Bildung in Deutschland 2020“ ein Ende dieses Trends in Sicht. Darauf deuteten stagnierende und zum Teil sogar sinkende Anteile von Schülerinnen und Schülern hin, die aufs Gymnasium wechseln, und auch sinkende Absolventenquoten mit mittlerem Abschluss und Hochschulreife.


Seit 2013 sei beispielsweise der Anteil der Schulabgänger ohne einen Hauptschulabschluss von 5,7 auf 6,9 Prozent (2018) stetig gestiegen, die Absolventenquote bei der Hochschulreife sei dagegen zurückgegangen (2014: 53 Prozent; 2018: 50 Prozent). Der Anteil der Kinder, die nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln, habe sich derweil bei 43 Prozent eingependelt. Weitere 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchten Gemeinschaftsschulen, an denen mehrere Abschlüsse möglich sind. Dies trägt dem Bericht zufolge dazu bei, dass die Durchlässigkeit des Gesamtsystems über die Jahre erheblich gewachsen sei.


Der nationale Bildungsbericht wird alle zwei Jahre veröffentlicht und setzt seinen Fokus auf Stand und Entwicklungsperspektiven in verschiedenen Bereichen des deutschen Bildungssystems. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf dem Bereich der Digitalisierung. Hier wird vor allem in den Schulen noch großer Nachholbedarf gesehen.
Zum Bericht:
https://www.bildungsbericht.de/static_pdfs/bildungsbericht-2020.pdf


Bundesweite Abiturstandards für Naturwissenschaften festgelegt


Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 18. Juni 2020 einheitliche Leistungsanforderungen für die gymnasiale Oberstufe und das Abitur in den Naturwissenschaften für alle 16 Bundesländer festgelegt. Dazu wurden verbindliche Bildungsstandards in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik beschlossen. Der KMK zufolge werden damit Anforderungen festgelegt, die Schülerinnen und Schüler am Ende der gymnasialen Oberstufe im jeweiligen Fach im Durchschnitt bewältigen sollen. Sie sollen ab dem Schuljahr 2022/2023 umgesetzt werden und im Schuljahr 2024/25 auch in die Abiturprüfungen einfließen. Für Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch gibt es solche Vereinbarungen für die gymnasiale Oberstufe bereits. „Damit gehen wir innerhalb der föderalen Strukturen weiter den Weg zu mehr Verbindlichkeit und mehr Vergleichbarkeit unter den Ländern“, erklärte die Präsidentin der KMK und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Stefanie Hubig.
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kultusministerkonferenz-beschliesst-bildungsstandards-fuer-die-allgemeine-hochschulreife-in-den-naturw.html

Wieder Herausgeber

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Professor Harald Uhlig von der Universität Chicago fungiert wieder als Herausgeber des „Journal of Political Economy“. Der Beirat der Publikation hatte Uhlig freigestellt, weil ihm vorgeworfen worden war, sich unangemessen über den amerikanischen Feiertag für Martin Luther King geäußert zu haben. Uhlig selbst hatte angegeben, sich an einen solchen Vorfall nicht erinnern zu können. Die Universität Chicago hatte eine Überprüfung eingeleitet, ob Uhlig sich in der Lehre diskriminierend verhalten habe (vgl. Newsletter 6/2020). Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sieht die Universität derzeit „keine Grundlage für eine weitere Untersuchung oder ein Disziplinarverfahren“. Der Beirat des „Journal of Political Economy“ habe beschlossen, dass Uhlig als Herausgeber zurückkehren könne.



Karriere

Wissenschaftlerinnen veröffentlichen weniger

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Wissenschaftlerinnen publizieren in der Covid-19-Pandemie weniger als zuvor. Im April sank der Anteil der wissenschaftlichen Artikel mit einer Erstautorin um mehr als zwei, im Mai sogar um sieben Prozentpunkte. Damit fiel der Anteil der Erstautorinnen auf knapp 27 Prozent, wie eine Studie des Unternehmens „Digital Science“ ergab. Das auf Analyse-Tools spezialisierte Unternehmen hat laut „Times Higher Education“ 60.000 internationale Fachzeitschriften verschiedener Fächer ausgewertet.

Die Zahl an Publikationen von Wissenschaftlerinnen ist demnach seit Mitte März entgegen der vorangegangenen Entwicklung gesunken. Dieser Zeitraum fällt mit den Schließungen von Kindertagesstätten und Schulen in vielen Ländern zusammen.
https://www.timeshighereducation.com/news/pandemic-lockdown-holding-back-female-academics-data-show

PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung:
https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Gutes Krisenmanagement?

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Die Covid-19-Pandemie hat die Hochschulen vor vielerlei Herausforderungen gestellt. Hat das Krisenmanagement der Hochschulen funktioniert?


Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Zwei-Drittel-Mehrheit zurückhaltend bei Rückkehr zu Präsenzformaten

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Juni gefragt, ob sie die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einem offenen Brief erhobene Forderung nach einer vorsichtigen und schrittweisen Rückkehr zu Präsenzformaten unterstützen. 31,1 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagten Ja und 68,9 Prozent Nein.

Recht aktuell

Promotionsberater scheitert mit Klage gegen Entzug seines Doktorgrades


Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Prozess gegen den Geschäftsführer einer gewerblichen Promotionsberatung hat das Bundesverfassungsgericht die Klage des Verurteilten gegen den Entzug seines Doktorgrades abgewiesen. Wegen Begründungsmängeln habe diese nicht die Annahmevoraussetzungen erfüllt (Az.: 1 BvR 2103/17).


Der Kläger hatte als Geschäftsführer einer Promotionsberatung Promotionswillige gegen Geld an Professorinnen und Professoren vermittelt und war wegen Bestechung mit drei Jahren Haft und einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro belegt worden. Die Universität Bonn hatte ihm daraufhin den von ihr verliehenen Doktorgrad wegen strafrechtlich relevanten Fehlverhaltens nach der Promotion aberkannt. Der Kläger war dagegen ohne Erfolg bis vors Bundesverwaltungsgericht gezogen.


Das Bundesverfassungsgericht ließ nunmehr Zweifel daran erkennen, ob eine Universitätssatzung als Grundlage für den Entzug eines Doktorgrads wegen eines späteren Fehlverhaltens ausreiche. Laut nordrhein-westfälischem Hochschulgesetz seien in einer Promotionsordnung lediglich „Folgen von Verstößen gegen Prüfungsvorschriften“ zu regeln. Dazu gehöre das Verhalten nach der Prüfung nicht. Wegen der Begründungsmängel in der Klage verfolgte das Gericht diese Frage aber nicht mehr weiter.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/05/rk20200525_1bvr210317.html



Rechtsstreit mit deutschem Hochschullehrer beigelegt

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Die Murdoch Universität im australischen Perth hat ihre Klage gegen einen deutschstämmigen außerordentlichen Professor fallen gelassen. Wie „University World News“ berichtete, hat die Universität die Klage noch vor Prozessbeginn zurückgezogen. Der Physiker Gerd Schröder-Turk darf auch seinen Senatsposten behalten, muss seine Klage jedoch ebenfalls fallen lassen.

Schröder-Turk hatte im Mai 2019 öffentlich die Zulassungsverfahren für ausländische Studierende an australischen Hochschulen kritisiert (vgl. DHV-Newsletter 12/2019). Anschließend hatte die Murdoch Universität versucht, ihn von seinem gewählten Senatsposten zu entfernen. Die daraufhin von Schröder-Turk erhobene Klage hatte sie mit einer Gegenklage auf Schadensersatz in Millionenhöhe beantwortet.
https://www.universityworldnews.com/post.php?story=20200616093754231

Primatenzentrum im Visier der Staaatswanwaltschaft


Im Deutschen Primatenzentrum Göttingen (DPZ) sollen zehn Weißbüschelaffen grundlos getötet worden sein. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt deshalb wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und hat Unterlagen zu Versuchsvorhaben am DPZ sicherstellen lassen. Den Anstoß für die Ermittlungen gab offenbar eine Strafanzeige des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Das DPZ wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück: "Nach bisherigem Stand gehen wir davon aus, dass die Vorwürfe im Wesentlichen auf einer missverständlichen oder nicht ausreichend detaillierten Dokumentation beruhen. Wir kooperieren eng mit der Staatsanwaltschaft, um dies aufzuklären und zu erläutern. Unser Vertrauen in die verantwortungsbewusste und rechtskonforme Durchführung der Tierversuche durch die beschuldigten DPZ-Mitarbeiter ist ungetrübt."
https://www.dpz.eu/de/startseite/einzelansicht/news/ermittlungen-am-dpz-was-ist-da-los-1.html

Zweites Corona-Steuerhilfegesetz

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(Uf.) Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit zahlreichen steuerlichen Maßnahmen verabschiedet. Um den Binnenkonsum zu stärken, wurde für die Zeit vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 eine befristete Senkung der Umsatzsteuer von 19 auf 16 bzw. von sieben auf fünf Prozent verabschiedet.


Als steuerlicher Investitionsanreiz ist die Möglichkeit der degressiven Abschreibung für Abnutzung (AfA) anstatt der bisher nur möglichen linearen Abschreibung eingeführt worden mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25 Prozent pro Jahr – nur für bewegliche Wirtschaftsgüter in den Steuerjahren 2020 und 2021 (§ 7 Abs. 2 EStG).


Wegen des erhöhten Betreuungsaufwands für Alleinerziehende in der Corona-Zeit wird der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende von derzeit 1.908 für zwei Jahre auf 4.008 Euro angehoben. Der Erhöhungsbetrag für jedes weitere Kind in Höhe von 240 Euro bleibt bestehen (§ 24b Abs. 2 Satz 3 EStG). Um Familien zu unterstützen, ist des Weiteren ein einmaliger Kinderbonus von 300 Euro pro Kind für jedes kindergeldberechtigte Kind beschlossen worden. Der Anspruch kann geltend gemacht werden für jedes Kind, für das im Kalenderjahr 2020 für mindestens einen Kalendermonat ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Dieser Bonus wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet und nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Die Auszahlung soll in zwei Teilen von 200 Euro im September und 100 Euro im Oktober 2020 erfolgen.


Rückwirkend zum 1. Januar 2020 und bis zum 31. Dezember 2025 wird der Fördersatz der steuerlichen Forschungszulage von bisher zwei Millionen Euro auf eine Bemessungsgrundlage von bis zu vier Millionen Euro pro Unternehmen angehoben (§ 3 Abs. 5 FZulG). Hiermit sollen Forschung und Entwicklung in Unternehmen trotz der Krise gefördert werden.


Neuer AhD-Newsletter


Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten.


Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_2_2020.pdf

Personalia

Neuer Präsident


Professor Enrico Schleiff, früherer Vizepräsident und Professor für Molekulare Zellbiologie der Pflanzen an der Universität Frankfurt, ist am 8. Juli 2020 vom Erweiterten Senat zum Präsidenten der Goethe-Universität gewählt worden. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre und beginnt nach der Ernennung durch den Hochschulrat am 1. Januar 2021.


Schleiff setzte sich im dritten Wahlgang gegen die Amtsinhaberin Professorin Birgitta Wolff durch, die nach dem zweiten Wahlgang ihre Kandidatur im Interesse des Gesamtwohls der Universität und unter Betonung der eigenen Unabhängigkeit zurückgezogen hatte. Der Präsidentenwahl waren laut „FAZ“ heftige Auseinandersetzungen vorausgegangen. Die aus Mitgliedern des Senats und des Hochschulrats bestehende Findungskommission hatte außer Wolff und Schleiff noch zwei weitere Kandidaten vorgeschlagen, die der Hochschulrat zum Missfallen des Senats nicht zur Wahl zugelassen hatte. Daraufhin hatten sich laut „FAZ“ einige Mitglieder des Senats entschieden, durch die Abgabe ungültiger Stimmen die Wahl zum Scheitern zu bringen.
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/enrico-schleiff-neuer-praesident-der-frankfurter-universitaet-16851885.html


Neue Präsidentin


Professorin Simone Fulda wird neue Präsidentin der Universität Kiel. Die Medizinerin und bisherige Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastruktur der Universität Frankfurt/Main folgt auf Professor Lutz Kipp, der seine Bewerbung für eine zweite Amtszeit zurückgezogen hatte.


Neuer Sprecher

 Foto: David Außerhofer

Lukas Haffert, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich, ist neuer Sprecher der Jungen Akademie. Er folgt auf Professor Philipp Kanske, Psychologe und Neurowissenschaftler von der TU Dresden.


Zwei neue Vizepräsidenten


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei neue Vizepräsidenten: Die Mitgliederversammlung wählte am 1. Juli 2020 den Molekularbiologen Professor Axel A. Brakhage von der Universität Jena sowie den Ingenieurwissenschaftler Professor Hans Hasse von der TU Kaiserslautern in das Präsidium. Brakhage folgt auf Professorin Katja Becker, die seit Anfang 2020 DFG-Präsidentin ist, Hasse übernimmt das Amt vom Ingenieurwissenschaftler Professor Frank Allgöwer.


Neue Generalsekretärin

Foto: dfg © Lorenz

Heide Ahrens wird neue Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die derzeitige Senatsdirektorin und Leiterin der Abteilung Hochschulen und Forschung bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen tritt ihre neue Position voraussichtlich am 1.Oktober 2020 an. Sie folgt damit auf Professorin Dorothee Dzwonnek, die im November 2018 ausgeschieden war (vgl. DHV-Newsletter 11/2018).


Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2020

Foto: Friedrun Reinhold

Die Körber-Stiftung hat den ungarischen Mediziner Professor Botond Roska von der Universität Basel mit dem Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2020 ausgezeichnet. Roska habe mit seiner Arbeit die Augenheilkunde revolutioniert und zähle zu den weltweit führenden Experten für die Erforschung des Sehens und der Netzhaut, teilte die Stiftung am 23. Juni 2020 mit. Der Preisträger habe sich zum Ziel gesetzt, Erblindeten das Augenlicht zurückzugeben. Die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung wird Roska am 7. September 2020 in Hamburg übergeben.


Gerda Henkel Preis 2020


Die Wissenschaftshistorikerin Professorin Lorraine Jenifer Daston erhält den Gerda Henkel Preis 2020. „In einer Zeit, in der Wert und Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnis auf ganz unerwartete Weise relativiert oder auch grundsätzlich in Frage gestellt werden, kommt den wissenschaftshistorischen Forschungen der Preisträgerin höchste Bedeutung und Aktualität zu“, so die Jury in ihrer Begründung. Professorin Daston, bis 2019 Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, wird die Auszeichnung am 17. Mai 2021 in Düsseldorf entgegennehmen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Reimar Lüst-Preise 2020


Der deutsche Historiker Professor Robert Gerwarth, der am University College in Dublin forscht und lehrt, und der südkoreanische Rechtswissenschaftler Professor Sung-Soo Kim von der Yonsei Law School in Seoul erhalten die diesjährigen Reimar Lüst-Preise, die die Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung jährlich vergibt. Die mit 60.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an internationale Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen, die die akademischen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und ihrem Herkunftsland geprägt haben.

Reimar Lüst-Preisträger 2020 Robert Gerwarth (li) und Sung-Soo Kim (re)
Yonsei University Press (Kim)
Collage: Alexander von Humboldt-Stiftung

Sigmund-Freud-Preis

Foto: Bill Cormack
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Professorin Ute Frevert den mit 20.000 Euro dotierten Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Die Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung habe nach richtungsweisenden Arbeiten zur Sozial- und Geschlechtergeschichte ihr Forschungsinteresse auf die Geschichte der Gefühle konzentriert und in einer Fülle von Studien gezeigt, auf welche Weise Emotionen geschichtlich geprägt sind und ihrerseits geschichtsbildende Kraft entfalten. Der Preis wird am 31. Oktober 2020 in Darmstadt vergeben.

Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik


Der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten 2020 geht an Stephan Krusche, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Informatik an der TU München. Der Preis wird gemeinsam von 4ING und dem Stifterverband vergeben. Er ist mit 25.000 Euro dotiert.


Vermischtes

Riesenkrabbenspinne Thunberga

© Rémy Eudeline, Lyon

Der Arachnologe Peter Jäger hat eine neu entdeckte Spinnengattung nach der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg benannt. Unter dem Namen Thunberga werden nun fünf Arten der auf Madagaskar beheimateten Riesenkrabbenspinnen zusammengefasst, wie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mitteilte.

Riesenkrabbenspinnen bauen keine Netze, sondern sind als aktive Jagdspinnen bekannt. Die Vertreter dieser Gruppe unterscheiden sich von anderen Riesenkrabbenspinnen vor allem durch die einzigartige Bezahnung ihrer Kieferklauen sowie ihren außergewöhnlich gepunkteten Vorderleib.

Der Name Thunberga soll dabei bewusst an die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihr Engagement gegen den Klimawandel erinnern. Jäger will damit auf die Bedrohung der madagassischen und globalen Artenvielfalt aufmerksam machen.

Termine

DHV-Symposium 2020: „Was nun?
Die Herausforderungen des Klimawandels– im Spiegel der Wissenschaft

Quelle: istockphoto.com

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 9:30-16:30 Uhr,
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Der menschengemachte Klimawandel schreitet voran. Die Folgen sind bereits spürbar: Die Zunahme extremer Wetterphänomene, schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel und sich ausbreitende Wüsten bedrohen die Lebensgrundlagen der Menschheit.

Im Kampf gegen den Klimawandel müssen global umfassende technische, wirtschaftliche und politische Maßnahmen ergriffen werden. Der Handlungsdruck wächst. Insbesondere die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wirft Politikerinnen und Politikern vor, die Zukunft ihrer Generation zu verspielen. Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder „Extinction Rebellion“ gewinnen an Zulauf und fordern höchste Priorität für die Bewältigung des Klimawandels.

Welche Folgen des Klimawandels sind schon zu sehen und welche drohen noch? Ist die Erderwärmung noch zu stoppen, vielleicht sogar revidierbar? Inwieweit sind Anpassungen unserer Lebenswelt möglich? Welche Lösungsansätze gibt es und was kann jeder Einzelne, was können der Staat und die Staatengemeinschaft tun? Wie muss Klimapolitik gestaltet werden? Ist ein wirksamer Klimaschutz in Demokratien möglich oder bedarf es gar einer „Ökodiktatur“? Gibt es eine Korrelation zwischen (nationalem) Klimaschutz und (nationalem) Wohlstand?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 7. Oktober 2020 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der „Köpfe, die Wissen schaffen“, will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,
Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.
Anmelden können Sie sich auch online unter
https://www.dhvseminare.de/symposium_2020


DHV-Seminare

DHV-Online-Seminare Juli bis August 2020



Berufungen nach Österreich – (Bleibe-)Verhandlungen in Deutschland

Dienstag, 28. Juli 2020, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=149

Bewerbung auf eine Professur
Mittwoch, 29. Juli 2020, 13:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=115

Die Professur - Rechte und Pflichten
Donnerstag, 30. Juli 2020, 09:00-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=133

Berufungspraxis aktuell
Freitag, 14. August 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=118

Wissenswertes zur Vorsorge und Versorgung
Montag, 17. August 2020, 10:45-13:45 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=151

Grundlagen des Prüfungsrechts
Dienstag, 18. August 2020, 09:00-12:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=153

Die Professur - Karriereziele und Verhandlungserfolge
Donnerstag, 20. August 2020, 13:00-16:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=145

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Freitag, 21. August 2020, 09:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=161

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur (nur für Frauen)
Montag, 24. August 2020, 9:00-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=114

Verhandlungen bei Erstberufung
Dienstag, 25. August 2020, 9:30-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=113


Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de
Publikationen
Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


NEU: "Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache" 


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe


Cybersicherheit an Hochschulen

Mit Beiträgen von Gudrun Oevel, Michael Niemeier, Uwe Cantner, Claudia Eckert u.a.


Weitere Beiträge

Detlef Müller-Böling
Bilanz der „Entfesselten Hochschule“
Eine Antwort an Alfred Kieser

Hans Joachim Meyer
Nach 30 Jahren
Die ostdeutschen Hochschulen im Vereinigungs­prozess

Roland Kaehlbrandt
Mit Abstand das Beste
Eine Sprachglosse

Andreas König | Lorenz Graf-Vlachy
Empathie in der Krise
Herausforderungen für Führungskräfte in Universitäten

u.a.

"Forschung & Lehre" online


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Mitglieder werben lohnt sich


(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.
Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das Ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:
- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- digitale Lehre
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Kooperationspartner

DHV und Adobe

Foto: adobestock

(Gü.) Kostenloses Webinar-Angebot: Digitale Medien in Forschung und Lehre

Hochschullehrende haben heute die Möglichkeit, eine Fülle von medialen Ausdrucksformen zu nutzen, um Studierende gezielt zu erreichen und Forschungsergebnisse wirksam darzustellen.

In dieser Serie von vier Webinaren erfahren Sie, wie Sie die Themenbereiche Infografik, grundlegende Gestaltungsprinzipien, digitales Storytelling und Lernvideos in Ihrer Arbeit einsetzen und mithilfe von Adobe Creative Cloud effektiv umsetzen können.

Die Webinare finden im Juli 2020 statt und können einzeln oder komplett besucht werden.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: https://event.on24.com/wcc/r/2419855/9524F05FB2490ECBA857E8A20C310FFE/1139693?partnerref=DHVmail2


DHV und wbg


(Gü.) Wählen Sie Ihren Favoriten für den „WISSEN! Sachbuchpreis für Geisteswissenschaften“

2021 vergibt die wbg (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) zum zweiten Mal den „WISSEN! Sachbuchpreis für Geisteswissenschaften“. Mit insgesamt 60.000 Euro Preisgeld lobt die wbg damit den höchstdotierten deutschen Sachbuchpreis aus.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des WISSEN – Preises werden unter Einbeziehung von Leserinnen und Lesern sowie des Handels ermittelt. In einer Onlineabstimmung aus den Verlagsprogrammen deutschsprachiger Verlage wurden 22 hervorragende Titel auf die Longlist gewählt.
Aus den 22 Titeln der Longlist wiederum entsteht in einer weiteren Abstimmung die aus fünf Titeln bestehende Shortlist. Wählen Sie Ihren Favoriten direkt auf der Wissen!Preis-Seite (https://wbg-wissen-preis.de) aus oder stimmen Sie per E-Mail (community-plattform@wbg-wissenverbindet.de) ab unter Angabe Ihrer wbg-Mitgliedsnummer. Alle 85.000 Mitglieder der wbg und alle deutschen Buchhandlungen können bis zum 31. Juli 2020 an der Abstimmung teilnehmen. Unser Dankeschön für Ihre gültige Teilnahme: ein wbg-Büchergutschein in Höhe von fünf Euro, den Sie in unserem Online-Shop (www.wbg-wissenverbindet.de) gerne einlösen können.


DHV und Erich Schmidt Verlag



(Gü.) Internationales Steuerrecht visuell durchschauen

Transparenz im internationalen Steuerrecht visuell ermöglichen. Dieses spannende Vorhaben wird mit einem innovativen Lehrbuch von Florian Haase und Philip Nürnberg erstmals systematisch eingelöst.


Ausschließlich in Form von Prüfschemata und Übersichten erhalten Studierende und Dozierende einen schnellen und dennoch umfassenden Einstieg in die Materie. Das gesamten Themenspektrum des Internationalen Steuerrechts erschließt sich in einem besonders eingängigen Überblick: 150 Prüfschemata und Übersichten zu einzelnen Normen, Normenketten, Normenkreisen zeigen das Wesentliche aktuell und kompakt.


Ein innovativer Zugang für Studium und Praxis, der Aufmerksamkeit und Verständnis intuitiv und zielgerichtet auf die wesentlichen Fragen des verzweigten und oft äußerst komplexen Internationalen Steuerrechts lenkt. Wer den schnellen und dennoch umfassenden Einstieg sucht, findet hier hinsichtlich des gesamten fachlichen Themenspektrums des Internationalen Steuerrechts einen besonders eingängigen Ein- und Überblick www.ESV.info/978-3-503-19140-6


Übersichten und Prüfschemata zum Internationalen Steuerrecht
von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht Prof. Dr. Florian Haase M.I.Tax und Dipl.-Finanzwirt (FH) Philip Nürnberg M.I.Tax , Format A4, 156 Seiten, (D) 39,80 Euro,
www.ESV.info/978-3-503-19140-6


DHV und Dorint Hotels & Resorts


(Gü.) FreiRaum – die Freiheit genießen

Jetzt bis zu 19 Prozent* sparen


Durchatmen und raus – weite und eigene Freiräume erleben! Sichern Sie sich jetzt 19 Prozent Preisnachlass auf den regulären Preis bei der Buchung Ihres nächsten Urlaubs in den Dorint Hotels & Resorts. Attraktive Reiseziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz warten auf Sie ab dem 6. Juli 2020.
Buchen Sie hier direkt bei uns online oder telefonisch unter: +49 221 48567-444**.


Freiraum: Angebot mit 18 Prozent* Preisnachlass, hier buchen:
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Buchungszeitraum: 6. Juli 2020 – 6. August 2020
Reisezeitraum: 6. Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Buchungsbedingungen:
* Nach Verfügbarkeit. Nur für Neubuchungen, nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Stornierbar bis drei Tage vor Anreise. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bei Buchungen von Übernachtungen gelten die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Dorint Hotelgruppe.
** montags bis samstags von 7.00 bis 21.00 Uhr


DHV und Bayer Gastronomie


(Gü.) Willkommen im Weinkeller im Kasino Leverkusen der Bayer Gastronomie

Genießen Sie unser Angebot! Wählen Sie aus über 400 ausgesuchten Weinen aus Europa und Übersee, die wir Ihnen bequem nach Hause liefern – zum Probieren, zum Studieren, zum Feiern – und natürlich zum Genießen.

Ob Sie den richtigen Wein zu einem Menü suchen, einen edlen Tropfen vor dem Kamin genießen möchten oder den idealen Wein für einen Abend mit Freunden suchen: Bei uns sind Sie richtig. Neben unserem großen Angebot an Weinen bieten wir Ihnen darüber hinaus eine Auswahl von edlen Spirituosen an. Von Armagnac bis Rum finden Sie alles im Weinkeller der Bayer Gastronomie.

Abgerundet wird das Angebot durch unsere Monatsaktion, in der wir Ihnen jeweils fünf Weine vorstellen. Darunter sind Neuentdeckungen sowie auch Bestseller. Diese Weine bieten wir Ihnen für den Aktionszeitraum in der beliebten 5+1 Aktion an. Die aktuellen Aktionsweine des Monats Juli kommen aus dem Weinland Portugal. Sie kaufen von einer Sorte der Aktionsweine fünf Flaschen und wir geben Ihnen die sechste Flasche gratis dazu.
Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise. Übrigens versenden wir ab 19,90 Euro versandkostenfrei.


DHV und a&o Hostels


(Gü.) Mit den a&o Deutschland und Europa entdecken!

Du bist noch am überlegen, wohin Du diesen Sommer verreisen möchtest? a&o bietet 39 Hostels in 23 europäischen Städten, viele davon in Deutschland. Also nicht überlegen, sondern jetzt einen Kurztrip buchen! Wie wäre es mit Weimar – für ein Selfie mit Goethe und Schiller? Oder ins Dreiländereck nach Aachen? Für Dich muss es etwas größer sein? Kein Problem! Auch in Amsterdam, Berlin, Hamburg, Kopenhagen, Köln, München und Wien gibt es ein gutes Angebot. Ach übrigens: Das Institut Fresenius hat das a&o HygieneKonzept zertifiziert, welches wir ständig vom TÜV kontrollieren lassen. So kannst Du ganz sicher sein!
https://www.aohostels.com/de/



Redaktion

Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Jacqueline Güldenring (Gü.)

Angelika Wirth (Wi.)

Birgit Ufermann (Uf.)


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Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80

Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77


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