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Newsletter 7/2020



Inhaltsverzeichnis:

Hochschulpolitik Karriere Barometer Recht aktuell Personalia Vermischtes DHV-Seminare

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Hochschulpolitik
Studienabbruch: Jeder Dritte im Bachelor, jeder Fünfte im Master


Während sich die Studienabbruchquote an Fachhochschulen rückläufig entwickelt, stagniert sie an Universitäten. Das geht aus neuen Analysen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) auf Basis des Absolventenjahrgangs 2018 hervor. An Fachhochschulen gingen die Abbrüche im Bachelorstudium demnach von 25 auf 23 Prozent zurück, im Masterstudium von 19 auf 13 Prozent. An den Universitäten verharrt die Studienabbruchquote dagegen bei 32 Prozent im Bachelor und 19 Prozent im Master.


Im Bachelorstudium an Universitäten scheiden Studierende vor allem in Mathematik und in den Naturwissenschaften überdurchschnittlich häufig aus (43 Prozent). Ähnlich hohe Abbrecherzahlen verzeichnen auch die Geisteswissenschaften (41 Prozent). Unterdurchschnittliche Quoten weisen dagegen die Lehramtsstudiengänge (16 Prozent), die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (21 Prozent) sowie die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften (20 Prozent) auf.


Im Masterstudium an Universitäten zeigen sich überdurchschnittliche Abbruchwerte in den Geisteswissenschaften (30 Prozent), unterdurchschnittliche dagegen in Ingenieurwissenschaften sowie in Mathematik und Naturwissenschaften (beide jeweils 15 Prozent). Eine solch disparate Situation ist auch in Studiengängen anzutreffen, die mit einem Staatsexamen abgeschlossen werden: Die Studienabbruchquote in Humanmedizin beträgt nur zehn, in Rechtswissenschaften aber 32 Prozent.
https://www.dzhw.eu/services/meldungen/detail?pm_id=1558


DFG wackelt nach Beitrag von Dieter Nuhr


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Audio-Statement des Kabarettisten Dieter Nuhr zur Kampagne „DFG2020 – Für das Wissen entscheiden“ nach einer vorübergehenden Löschung wieder online gestellt. „Die DFG bedauert es ausdrücklich, das Statement von Dieter Nuhr vorschnell von der Internetseite der Online-Aktion #fürdasWissen heruntergenommen zu haben“, teilte die Organisation mit. „Herr Nuhr ist eine Person, die mitten in unserer Gesellschaft steht und sich zu Wissenschaft und rationalem Diskurs bekennt. Auch wenn seine Pointiertheit als Satiriker für manchen irritierend sein mag, so ist gerade eine Institution wie die DFG der Freiheit des Denkens auf Basis der Aufklärung verpflichtet.“


Nuhr hatte in seinem Beitrag u.a. erklärt, dass Wissenschaft von Irrtum und fortlaufenden Korrekturen lebe: „Und wer ständig ruft ‚Folgt der Wissenschaft!‘ hat das offensichtlich nicht begriffen.“ Das zielte offensichtlich auf eine entsprechende Bemerkung der Klimaaktivistin Greta Thunberg. Nachdem Nuhrs Beitrag auf Twitter eingestellt worden war, sah sich die DFG heftiger Kritik ausgesetzt und nahm den Beitrag von ihrer Kampagnenseite und aus ihrem YouTube-Kanal.


Das nach der Löschung unterbreitete Angebot an Nuhr, das Statement kommentiert wieder online zu stellen, hatte der Kabarettist zurückgewiesen. Nach der Wiederveröffentlichung zeigte er sich aber versöhnt.
Derweil kündigte die DFG an, die Geschehnisse zum Anlass für eine Diskussion über die gesellschaftliche Debattenkultur zu nehmen und sich dabei auch mit ihren Entscheidungen auseinanderzusetzen.
Zu den DFG-Erklärungen:
https://dfg2020.de/statement-dfg-dieter-nuhr/
https://www.dfg.de/download/pdf/presse/download/200806_erklaerung_wiederonlinestellen_nuhr_dfg2020.pdf
Zum Nuhr-Statement:
https://www.youtube.com/watch?v=ZYU7qxPKW7w

Ohne Präsenzlehre keine Einreise von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten


Quelle: istockphoto.com

Personen aus Nicht-EU-Ländern, die an einer deutschen Hochschule studieren wollen, dürfen nach Angaben der Bundesregierung zurzeit weiter nur eingeschränkt einreisen. Demnach werden Visa nur an diejenigen vergeben, die eine Präsenzpflicht an ihrer Universität nachweisen können, wie aus einer Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Kai Gehring hervorgeht, über die das ARD-Hauptstadtstudio zuerst berichtet hatte. Auch bei Grenzkontrollen würden Bescheinigungen gefordert, um festzustellen, dass die Voraussetzungen eines Präsenzstudienaufenthaltes im Einzelfall erfüllt seien, hieß es weiter.


Kritikerinnen und Kritiker verglichen diese Bestimmungen mit der inzwischen zurückgenommenen Androhung der US-Regierung, ausländische Studierende, die keine Präsenzveranstaltungen an amerikanischen Hochschulen besuchen, aus den USA auszuweisen. Auch Bundesministerin Anja Karliczek hatte dies kritisiert und darauf hingewiesen, dass Wissenschaft und Forschung gerade vom internationalen Austausch lebten. Gehring warf Karliczek nun „Doppelmoral“ vor.


Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hingegen betonte gegenüber dem „Tagesspiegel“ die Unterschiede zu den USA: „Keinesfalls würden etwa internationale Studierende, die sich aktuell in Deutschland aufhalten, aufgefordert, im Falle eines reinen Online-Studiums auszureisen.“ Dass die Einreiserlaubnis nur dann erteilt werde, wenn der gewählte Studiengang Präsenzanteile enthalte, sei demnach weniger problematisch. Da im kommenden Semester eine Mischung aus Online- und Präsenzlehre geplant sei, sollten die Universitäten im Einzelfall prüfen, so die HRK.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/studium-in-der-coronakrise-keine-visa-fuer-onlinestudium/26094932.html


Wissenschaftsminister wollen höheren Ausgleich für Universitätsklinika


Quelle: istockphoto.com

Die 16 Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder haben in einem Brandbrief vom 5. August 2020 an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Unterstützung für die deutschen Universitätsklinika angemahnt. Die bisherigen Ausgleichszahlungen im Zuge der Covid-19-Pandemie seien „nicht ausreichend“, heißt es in dem Schreiben. Die Ausfall-Pauschalen für leere Betten seien zu gering. „Beispielsweise erhalten nur 23 von 34 Universitätskliniken die höhere Ausgleichspauschale von 760 Euro. Erschwerend kommt hinzu, dass die höhere Ausgleichspauschale erst ab Inkrafttreten der Verordnung gilt. Die finanzielle Hauptlast durch die Freihaltung von Bettenkapazitäten von Mitte März bis etwa Ende Mai wird damit nicht ausreichend kompensiert“, so die Ressortchefinnen und –chefs weiter. „Wir bitten daher um weitere Nachjustierungen am Krankenhausentlastungsgesetz, um so die Leistungsfähigkeit der Universitätskliniken und Maximalversorger weiterhin sicherzustellen.“
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/minister-fuer-wissenschaft-fordern-mehr-geld-fuer-unikliniken-3009/


EU-Haushalt: Wissenschaftsorganisationen fordern Nachbesserungen


Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Hochschulrektorenkonferenz haben sich für eine bessere Forschungsförderung in der EU ausgesprochen. Zuvor hatten sich die Staats- und Regierungschefs der EU am 21. Juli 2020 nach zähem Ringen auf einen EU-Haushalt mit deutlichen Kürzungen bei Bildung und Forschung verständigt. Lediglich 80,9 Milliarden Euro sollen für das Förderprogramm „Horizon Europe“ fließen, noch im Mai hatte die EU-Kommission 94,4 Milliarden Euro vorgeschlagen. Auch bei „Erasmus+“ soll es Abstriche zu den ursprünglichen Plänen geben. Statt 26 Milliarden sind nunmehr noch rund 21 Milliarden Euro für das Austauschprogramm vorgesehen.

Die drei Wissenschaftsorganisationen begrüßten daher, dass das beim Haushalt mitspracheberechtigte EU-Parlament fraktionsübergreifend Nachbesserungen für mehr Innovationskraft und eine erfolgreiche Krisenbewältigung angemahnt habe. Gemeinsam forderten sie, die Programme „Horizon Europe“ und „Erasmus+“ finanziell besser auszugestalten, um den europäischen Wissenschaftsstandort langfristig zu sichern und zu stärken.
https://www.dfg.de/download/pdf/presse/das_neueste/das_neueste_2020/200724_pm_daad_dfg_hrk_euhaushalt.pdf


Ministerium prüft Verschwendungsvorwürfe gegen LMU


Nach dem Bekanntwerden von Verschwendungsvorwürfen gegen die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat das bayerische Wissenschaftsministerium eine detaillierte Prüfung angeordnet. Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) hatte die Universität gerügt und mutmaßlich verschwenderische Ausgaben aufgelistet.
Der ORH hatte in einem bislang unveröffentlichten und am 5. August 2020 bekanntgewordenen Prüfungsbericht aus dem Jahr 2018 unter anderem Taxikosten von 64.000 Euro für einen einzigen Mitarbeiter und hohe Kosten für Bewirtungen sowie zwei interne Fortbildungen in Venedig moniert.
Die Universität hatte die Vorwürfe, über die die „Süddeutsche Zeitung“ als erstes berichtet hatte, in einer Stellungnahme zurückgewiesen. Sie betonte, es gebe weder Handlungsbedarf gegen Mitglieder der LMU in straf- bzw. dienstrechtlicher Hinsicht noch Anlass für Rückforderungen bzw. Regress. Die LMU sah zudem „sehr starke Anhaltspunkte dafür, dass in rechtswidriger Weise die Inhalte des Berichts ganz oder teilweise an Medienvertreter gelangt sind“.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/lmu-muenchen-rechnungshof-vorwuerfe-1.4990299?reduced=true
Zur LMU-Stellungnahme:
https://www.uni-muenchen.de/aktuelles/news/2020/orh_stellungnahme.html


Grüne Gentechnik: Wissenschaftler springen Bauer gegen Kretschmann bei


Wegen eines Streits bei den Grünen um den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein Forschungsprogramm von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gestoppt. Diese wollte mit dem mit fünf Millionen Euro dotierten Programm Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen fördern. In einem Offenen Brief an den Ministerpräsidenten warben am 29. Juli 2020 Forscherinnen und Forscher um den Pflanzenwissenschaftler Professor Karl Schmid von der Universität Hohenheim dafür, eine erneute Ausschreibung dieses Forschungsprogramms zu ermöglichen. Dieses sei „mutig und zukunftsorientiert“. Es gehe darum, „faktenbasiert Entscheidungen über die zukünftige Nutzung und Regulierung“ von Genome Editing zu treffen. Baden-Württemberg könne „seinen Ruf als national und international führender und innovativer Forschungsstandort“ unterstreichen.
https://www.uni-hohenheim.de/uploads/media/20-07-29_Offener_Brief_Forscher_an_Kretschmann_02.pdf


Keine Kooperation mit Konfuzius-Institut


Die Universität Hamburg will laut Medienberichten ihre Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut beenden. Als Grund wurde eine Veränderung der chinesischen Politik im Hinblick auf die Wissenschaft angegeben. Beispiel sei die Entfernung sogenannter wissenschaftlicher Freiheitsklauseln aus den Leitbildern vieler chinesischer Universitäten. Zuvor hatte die „Welt“ berichtet, die Universität Hamburg wolle das Risiko einer Einflussnahme und eines Wissensabflusses nicht länger eingehen.

In Deutschland gibt es mehrere Konfuzius-Institute an Hochschulen. Erklärtes Ziel ist es, die chinesische Sprache und Kultur zu vermitteln. Ende 2019 hatte die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag vor chinesischer Einflussnahme an deutschen Hochschulen durch Konfuzius-Institute gewarnt.
https://www.welt.de/politik/plus211931127/China-abhaengige-Institute-Erste-deutsche-Hochschulen-kappen-die-Konfuzius-Connection.html


Vorzugsbehandlung für Giffey?


Eine Rüge, wie sie die FU Berlin Bundesfamilienministerin Franziska Giffey wegen Mängel in ihrer Dissertation erteilt hat, hat keine Rechtsgrundlage im Berliner Promotionsrecht. Zu dieser Einschätzung ist nach einem Bericht der „FAZ“ ein Gutachten gekommen, das der Wissenschaftsdienst des Berliner Abgeordnetenhauses im Auftrag der Berliner AfD-Fraktion erstellt hat. Die FU hatte Giffey im Oktober 2019 wegen Plagiatsvorwürfen lediglich eine Rüge erteilt, den Doktorgrad jedoch nicht entzogen. In der Arbeit gebe es zwar Mängel, das Gesamtbild rechtfertige aber nicht die Entziehung des Doktorgrades, hatte die FU argumentiert. Die Rüge gab es dafür, dass Giffey die Standards wissenschaftlichen Arbeitens nicht durchgängig beachtet habe (vgl. DHV-Newsletter 11/2019 und 4/2020).
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/plagiat-franziska-giffey-wurde-rechtswidrig-bevorzugt-16894300.html
Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel



2,7 Milliarden Euro für die Hochschulen


Thüringen will in die Landeshochschulen nach Maßgabe einer neuen Hochschulrahmenvereinbarung in den nächsten fünf Jahren insgesamt 2,7 Milliarden Euro investieren. Trotz Covid-19-Pandemie und erwarteter massiver Steuerausfälle hält das Land damit an einer Steigerungsrate von vier Prozent jährlich fest.
Die Mittel sollen für Digitalisierung, eine zielgenauere Lehrerausbildung sowie weniger Studienabbrüche bei Lehramtsstudierenden eingesetzt werden. Sie sind aber auch an Bedingungen geknüpft. So soll die Zahl der Studierenden auf dem Niveau von rund 50.000 gehalten werden. Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sollen die Hochschulen zudem den Bereich Ingenieurwissenschaften weiterentwickeln und dabei vor allem auf Kooperationen und hochschulübergreifende Abstimmungen setzen.

Die neue Rahmenvereinbarung sieht zudem vor, dass die Hochschulen schrittweise mehr Geld bekommen. Im Jahr 2025 sollen es insgesamt rund 580 Millionen Euro sein. Im laufenden Jahr liegt dieses Budget demgegenüber bei rund 477 Millionen Euro.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/geldsegen-fuer-thueringer-hochschulen-2956/


Steigende Kosten beim Hochschulbau


Die Instandsetzung der elf Berliner Hochschulen ohne die Charité wird einer groben Schätzung zufolge bis zum Jahr 2036 Kosten in Höhe von 5,4, Milliarden Euro verursachen. Das geht laut „Tagesspiegel“ aus einer Anfrage der CDU-Fraktion an die Senatsverwaltung Wissenschaft und Forschung hervor. Ein vorläufiges Gutachten hatte zunächst eine Summe von 3,2 Milliarden Euro ergeben. Laut Senatsverwaltung stehen nach derzeitigem Stand bis zum Jahr 2036 etwa 4,9 Milliarden Euro aus verschiedenen Förderlinien für Investitionen in Hochschulbauten zur Verfügung. Finanzierungsmittel aus dem Berliner Infrastrukturfonds und aus Bundesfördermitteln könnten das Budget noch erweitern.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/sanierung-von-hochschuleinrichtungen-hohe-summen-fuer-die-aufruestung-der-unis/26021008.html



Gutachten: 4,3 Milliarden Euro Sanierungsbedarf



Um Niedersachsens Hochschulen angemessen sanieren, modernisieren und erweitern zu können, sind einem Gutachten der Landeshochschulkonferenz zufolge 4,3 Milliarden Euro nötig. Das hat das Politikjournal „Rundblick Niedersachsen“ unter Berufung auf die noch unveröffentlichte Untersuchung eines sechsköpfigen Expertenrats berichtet.


Danach veranschlagt die Universität Göttingen ihren Sanierungsbedarf mit 872 Millionen am höchsten, gefolgt von der Universität Hannover mit 833 Millionen und der Universität Braunschweig mit 677 Millionen Euro. Ohne Bestandserweiterungen ergebe sich allein für Sanierungen und Modernisierungen ein Gesamtbetrag von 3,1 Milliarden Euro.


Die Studienbedingungen hätten sich stark verändert: An der Universität Hildesheim sei zum Beispiel die zur Verfügung stehende Quadratmeterzahl je Studierenden in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich von 6,9 auf 4,9 gesunken. In demselben Zeitraum sei die Zahl der Beschäftigten um 60 und die der Studierenden um 82 Prozent gestiegen.
https://www.rundblick-niedersachsen.de/gutachten-hochschulen-brauchen-43-milliarden-euro/


Mit Vertrauensanwälten gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung


Im Kampf gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung an Hochschulen in Baden-Württemberg sollen Betroffene mit einer Vertrauensanwältin oder einem Vertrauensanwalt eine zusätzliche Anlaufstelle erhalten. Das kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 12. August 2020 in Stuttgart an. Obwohl das Landeshochschulgesetz vorsehe, dass alle Hochschulen Ansprechpersonen für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung bestellen, fehlten insbesondere an kleineren Einrichtungen mitunter Ressourcen, um Betroffene in diesem sensiblen Themenkomplex ausreichend zu beraten, so die Ministerin weiter. Aufgrund der besonderen Abhängigkeitsverhältnisse in der Wissenschaft sei es auch von besonderer Bedeutung, sich anonym an eine externe Person wenden zu können. Hierdurch könne auch das Dunkelfeld im Bereich sexueller Belästigung besser ausgeleuchtet werden.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/sexuelle-belaestigung-hochschulen-in-baden-wuerttemberg-unterzeichnen-gemeinsame-resolution/




Keine Prüfungen an religiösen Feiertagen


Mit einem Verzicht von Prüfungen an religiösen Feiertagen will die Universität Bochum bundesweit Vorreiter sein. Als nach eigenen Angaben erste Universität in Deutschland hat sie sich dazu verpflichtet, Prüfungstermine so festzulegen, dass sie grundsätzlich nicht mit einem religiösen Arbeitsverbot oder hohen Feiertagen kollidieren. Die Universität will sich damit zu religiöser Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme bekennen. Der Beschluss soll für alle Religionsgemeinschaften gelten.

Relevant sei die Regelung damit etwa für orthodoxe Juden aufgrund des Schreibverbots am Schabbat oder für Muslime im Hinblick auf hohe Feiertage wie das Ramadan- oder Opferfest. Die christlichen Feiertage seien ohnehin gesetzlich geschützt.
Studierende, die durch eine Prüfung in eine religiöse Konfliktlage kämen, sollen rechtzeitig die Prüfenden beziehungsweise den jeweiligen Prüfungsausschuss informieren, damit ihnen ein Ausweichtermin ermöglicht werde. Sie müssen dazu einen Nachweis vorlegen, der die Notwendigkeit einer Teilnahme an einer religiösen Feier oder ein religiöses Arbeitsverbot bezeugt.
https://news.rub.de/hochschulpolitik/2020-07-15-senatsbeschluss-keine-pruefungen-religioesen-feiertagen


Weniger BAföG-Geförderte


Im Jahr 2019 haben in Deutschland 680.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Das waren 47.000 Personen weniger als im Vorjahr (6,4 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhielten 388.000 Frauen (57 Prozent) und 292.000 Männer (43 Prozent) BAföG-Leistungen. Von den Geförderten waren 2019 489.000 Studierende und 191.000 Schülerinnen bzw. Schüler. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,7, die Zahl der geförderten Studierenden um 5,5 Prozent zurück.

Im Schnitt erhielten Studierende im vergangenen Jahr eine Förderung in Höhe von 514 Euro pro Monat, 21 Euro mehr als im Vorjahr. Bei Schülerinnen und Schülern lag der Betrag bei 473 Euro, 19 Euro mehr als im Vorjahr.

Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für BAföG-Leistungen im vergangenen Jahr auf 2,6 Milliarden Euro. Das waren 84 Millionen Euro beziehungsweise drei Prozent weniger als 2018.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/08/PD20_290_214.html



Karriere

Wer wird „Hochschullehrer/in des Jahres“?


Zum fünfzehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) den/die „Hochschullehrer/in des Jahres“. Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen des Berufsstandes verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

„Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich in vielfältiger Weise“, erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. „Mit der Auszeichnung wollen wir dies sichtbarer machen und einer breiten Öffentlichkeit vor Augen führen, in welch großer Bandbreite Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sich auch außerhalb von Forschung und Lehre einsetzen.“

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2020 Kandidatinnen und Kandidaten als „Hochschullehrer/in des Jahres“ vorzuschlagen.
Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf


Wer wird „Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres“?

istockphoto.com
Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur „Hochschullehrer/in des Jahres“ zeichnet academics.de – das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung aus dem ZEIT-Verlag und „Forschung & Lehre“ – den/die „Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres“ aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2020 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung:
https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Causa Nuhr: Wiedereinstellung des Audio-Beitrags durch DFG richtig?

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen umstrittenen Kommentar des Kabarettisten Dieter Nuhr nach zwischenzeitlicher Löschung wieder auf ihre Website gestellt. War das richtig?

Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Mehrheit attestiert Hochschulen gutes Krisenmanagement während Covid-19-Pandemie

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Leserinnen und Leser im Juli gefragt, ob das bisherige Krisenmanagement der Hochschulen während der Covid-19-Pandemie funktioniert habe. 58,3 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 41,7 Prozent mit Nein.

Recht aktuell

Maskenpflicht bei Prüfungen

Quelle: istockphoto.com

Auch bei mehrstündigen Klausuren in der Universität müssen Prüflinge einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das hat das Verwaltungsgericht Köln am 22. Juli 2020 entschieden (Az.: 6 L 1246/20). Ein Jurastudent der Universität zu Köln hatte zuvor gegen die Maskenpflicht bei Klausuren geklagt und argumentiert, dass Abstandsregelungen im Klausurraum ausreichend seien und möglicherweise Plexiglasscheiben aufgebaut werden könnten.


Laut Gericht ist der Schutz von Leben und Gesundheit der anderen Prüflinge jedoch vorrangig, so dass Rechte der Prüflinge dahinter „zurücktreten“ müssten. Die Universität zu Köln beziehe sich auf eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts, wonach das Risiko einer Tröpfcheninfektion durch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verringert werde.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/gericht-stuetzt-maskenpflicht-in-pruefungen-2969/



Disziplinarverfahren wegen Plagiaten


Eine Untersuchungskommission der TU Darmstadt hat „eine gravierende Missachtung guter wissenschaftlicher Praxis“ in Publikationen der Soziologin Professorin Cornelia Koppetsch festgestellt. Die Universität wird nunmehr ein Disziplinarverfahren einleiten, um den Sachverhalt aus dienstrechtlicher Sicht überprüfen zu lassen. Bereits 2019 waren Plagiatsvorwürfe gegen die Monographien „Die Gesellschaft des Zorns“ sowie „Die Wiederkehr der Konformität“ erhoben worden. Die betroffenen Verlage hatten daraufhin zum Jahresende 2019 beide Bücher vom Markt genommen.

Diese Werke und zwei darüber hinaus unter die Lupe genommene Aufsätze weisen laut Untersuchungskommission unter Leitung der Philosophin Professorin Petra Gehring „eine Vielzahl von Unregelmäßigkeiten auf, die sich breit gestreut über alle überprüften Texte verteilen“. Von insgesamt 117 angezeigten bzw. ermittelten problematischen Stellen wurden 111 als Plagiate bzw. Verstöße eingestuft. Es sei „in hohem Maße unwahrscheinlich“, dass die Verstöße gegen die Regeln der Zitatkennzeichnungen und des Umgangs mit Literatur „gänzlich unabsichtlich“ geschehen seien: „Die Befunde dokumentieren jedenfalls eine gewisse Routine bei einer Form der Texterstellung, die den Eindruck der Originalität der eigenen Schrift zu Lasten anderer (und auch des Forschungsstandes) steigert.“ Hinzu komme, dass Koppetsch ihre eigenen empirischen Forschungen oft nur unzureichend dokumentiert habe.
https://www.tu-darmstadt.de/media/daa_responsives_design/01_die_universitaet_medien/aktuelles_6/news_1/2020_2/46-2020-Koppetsch.pdf


Geldstrafe wegen Beleidigung: Professor geht in Berufung

Quelle: istockphoto.com

Professor Ulrich Kutschera von der Universität Kassel ist am 3. August 2020 vor dem Kasseler Amtsgericht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Gegen das nicht rechtskräftige Urteil hat der Evolutionsbiologe Berufung eingelegt.


Das Verfahren gegen den Hochschullehrer bezog sich auf ein Interview zur Ehe für alle, das 2017 auf dem Internetportal kath.net erschienen war. Unter anderem hatte Kutschera dort erklärt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“


Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, unter dem Vorwand angeblich „biowissenschaftlicher Fakten“ Homosexuellen eine grundsätzliche Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zuzuschreiben. Kutschera hatte sich während des Prozess bemüht, die Korrektheit seiner Aussagen zu belegen.


Vor Gericht wurde er nun vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen. Allerdings sah es Kutscheras Äußerungen auch nicht durch die Freiheit der Wissenschaft gedeckt, zumal der Evolutionsbiologe die Äußerung in einem Interview und nicht in einer Vorlesung getätigt habe.


Die Universität Kassel hatte daraufhin erklärt: „Die Äußerungen von Ulrich Kutschera empören.“ Zudem verwies die Hochschule auf das Hessische Disziplinargesetz, nach dem ein mögliches Disziplinarverfahren solange ruhe, bis in einem Strafverfahren ein rechtskräftiges Urteil vorliege.
Zur Stellungnahme der Universität Kassel vom 3. August 2020:
https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles/aus-der-hochschule/stellungnahmen-der-hochschule/stellungnahme-zum-strafprozess-gegen-prof-dr-ulrich-kutschera-stand-7-8/2020

Personalia
Neue Präsidentin I

Foto: Kirsten Nijhof

Professorin Gesine Grande soll die erste Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg werden. Die ehemalige Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig setzte sich bei der Wahl durch den Senat gegen die amtierende Interimspräsidentin Professorin Christiane Hipp durch. Letztere hatte das Amt übernommen, als der vorherige Präsident Professor Jörg Steinbach zum Wirtschaftsminister Brandenburgs berufen worden war. Grande ist laut Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle „die einzige an der Spitze einer deutschen Hochschule mit ostdeutschen Wurzeln“.


Neue Präsidentin II


Professorin Simone Fulda wird neue Präsidentin der Universität Kiel. Die Medizinerin und bisherige Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastruktur der Universität Frankfurt/Main folgt auf Professor Lutz Kipp, der seine Bewerbung für eine zweite Amtszeit zurückgezogen hatte.


Neuer Präsident

 

Professor Jean-Pierre Bourguignon ist von der Europäischen Kommission zum vorübergehenden Präsidenten des European Research Council (ERC) ernannt worden. Sein Vorgänger Professor Mauro Ferrari hatte den ERC nach nur drei Monaten im Amt im Streit verlassen (vgl. DHV-Newsletter 4/2020).


Neuer Vorstandsvorsitzender


Professor Christopher Baum wird zum 1. Oktober 2020 neuer Vorstandsvorsitzender des Berlin Institute of Health. Der Mediziner und bisherige Vizepräsident der Universität zu Lübeck folgt auf Professor Axel Radlach Pries, der die Position zwei Jahre kommissarisch innehatte.


Student des Jahres

Foto: FAU/Erich Malter

Sagithjan Surendra ist am 24. Juli 2020 die Auszeichnung „Student des Jahres“ an seiner Alma mater, der Universität Erlangen-Nürnberg, übergeben worden. Der Student der Molekularen Medizin ist Gründer und Motor des „Aelius Förderwerks“, das seit 2017 Kinder und Jugendliche aus nichtakademischen Elternhäusern, oftmals mit Migrationshintergrund, über ein breites ideelles Förderangebot auf ihrem Bildungsweg unterstützt. Surendra zeige mit seinen Kommilitoninnen und Kommilitonen ein über die Leistungen des Studiums hinausgehendes, herausragendes Engagement, das in jeder Hinsicht vorbildlich und beispielhaft sei, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern im Deutschen Hochschulverband (DHV), Professor Max-Emanuel Geis, bei einer feierlichen Zeremonie. Der vom DHV und Deutschen Studentenwerk gestiftete Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro versehen, das der Stifterverband zur Verfügung gestellt hat.
Zum Video-Porträt des „Studenten des Jahres“:
https://youtu.be/cndGuYpvhNE


Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Foto: dfg 

Der Informatiker, Biochemiker und Mediziner Professor Thomas Hartung von der Johns Hopkins University in Baltimore und der Universität Konstanz sowie der Biochemiker und Toxikologe Professor Marcel Leist, ebenfalls Universität Konstanz, erhalten den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der mit insgesamt 80.000 Euro dotierte Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die den Tierschutz in der Forschung im Sinne des 3R-Prinzips verbessern. Die drei R stehen dabei für Replace (Vermeiden), Reduce (Verringern) und Refine (Verbessern).

Vermischtes

Auf die harte Tour

Quelle: istockphoto.com

Weil sie ihrem Sohn mit unlauteren Mitteln zu einem Universitätsabschluss verhelfen wollte, ist eine Mutter aus Kalifornien laut „FAZ“ zu fünf Wochen Gefängnis verurteilt worden. Nachdem ihr Sohn an der Georgetown-Universität eine Verwarnung wegen nicht zufriedenstellender Leistungen erhalten hatte, zahlte die Frau einer dritten Person 9.000 Dollar (umgerechnet 7.900 Euro), damit diese Online-Kurse an der Elite-Universität für ihren Sohn ablegt.

Als einer davon nur mit der Note „befriedigend“ bewertet wurde, forderte die Frau einen Preisnachlass. Vor Gericht bat sie um Milde: „Ich habe aus Liebe zu meinem Sohn gehandelt, aber letztlich habe ich ihm sehr geschadet“.
Laut zuständiger Bezirksrichterin hat die Frau ihren Sohn gelehrt, „dass es okay ist zu betrügen, dass es okay ist, Abkürzungen zu nehmen“. Der Sohn müsse nun lernen, dass man sich anstrengen und für Dinge arbeiten müsse. „Leider lernt er das hier auf die harte Art“, so die Richterin weiter.

Das Urteil ist Teil eines Hochschulskandals, in dem mehr als 50 Personen angeklagt wurden, Schmiergelder gezahlt zu haben, um ihre Kinder Prüfungen bestehen zu lassen oder ihnen mithilfe vorgetäuschter Leistungen Zugang zu bestimmten Hochschulen zu verschaffen.
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/mutter-betruegt-bei-unipruefung-fuer-ihren-sohn-haftstrafe-16862737.html

Termine

DHV-Symposium 2020: „Was nun?
Die Herausforderungen des Klimawandels– im Spiegel der Wissenschaft

Quelle: istockphoto.com

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 9:30-16:30 Uhr,
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Der menschengemachte Klimawandel schreitet voran. Die Folgen sind bereits spürbar: Die Zunahme extremer Wetterphänomene, schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel und sich ausbreitende Wüsten bedrohen die Lebensgrundlagen der Menschheit.

Im Kampf gegen den Klimawandel müssen global umfassende technische, wirtschaftliche und politische Maßnahmen ergriffen werden. Der Handlungsdruck wächst. Insbesondere die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wirft Politikerinnen und Politikern vor, die Zukunft ihrer Generation zu verspielen. Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder „Extinction Rebellion“ gewinnen an Zulauf und fordern höchste Priorität für die Bewältigung des Klimawandels.

Welche Folgen des Klimawandels sind schon zu sehen und welche drohen noch? Ist die Erderwärmung noch zu stoppen, vielleicht sogar revidierbar? Inwieweit sind Anpassungen unserer Lebenswelt möglich? Welche Lösungsansätze gibt es und was kann jeder Einzelne, was können der Staat und die Staatengemeinschaft tun? Wie muss Klimapolitik gestaltet werden? Ist ein wirksamer Klimaschutz in Demokratien möglich oder bedarf es gar einer „Ökodiktatur“? Gibt es eine Korrelation zwischen (nationalem) Klimaschutz und (nationalem) Wohlstand?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 7. Oktober 2020 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der „Köpfe, die Wissen schaffen“, will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,
Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.
Anmelden können Sie sich auch online unter
https://www.dhvseminare.de/symposium_2020


DHV-Seminare

DHV-Online-Seminare im September



Die Konkurrentenklage - ein stumpfes Schwert?
Donnerstag, 3. September 2020, 16:00-17:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/konkurrentenklage_online-seminar

Lehrkompetenz und Forschungserfahrung im Bewerbungsverfahren
Freitag, 4. September 2020, 10:00-12:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=159&catalog_id=3&category_id=16&language_id=

Basiswissen Pensionierung
Montag, 7. September 2020, 11:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=120&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Zielvereinbarungen in Besoldungsverhandlungen und bei Ausstattungsangeboten
Dienstag, 8. September 2020, 10:00-11:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/zielvereinbarungen_besoldung_ausstattung_online-seminar

Dekaninnen und Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Dienstag, 9. September 2020, 10:30-15:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/dekanInnen_leitungsaufgaben_online-seminar

Digitalisierung der Lehre
Montag, 14. September 2020, 10:00-15:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/digitalisierung_lehre_online-seminar

Arbeitszeugnisse an der Hochschule - verstehen und erfassen
Donnerstag, 17. September 2020, 10:00-11:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=163&catalog_id=3&category_id=15&language_id=

Praxistraining für Berufungsverhandlungen
Donnerstag/Freitag, 17./18. September 2020, jeweils 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=165&catalog_id=3&category_id=17&language_id=

Wissenschaftliche Karriere und Selbstpräsentation
Dienstag, 22. September 2020, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=166&catalog_id=3&category_id=15&language_id=

Gleichstellung an Hochschulen - Rechtliche Grundlagen und Gleichstellung in Berufungsverfahren
Mittwoch, 23. September 2020, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=158&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Juniorprofessur und Tenure Track-Professur kompakt: Rechte, Pflichten und Perspektiven
Dienstag, 29. September 2020, 10:00-13:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=128&catalog_id=3&category_id=15&language_id=

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de
Publikationen
Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


NEU: "Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache" 


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe


Finanzierung der Hochschulmedizin

Mit Beiträgen von Reinhard Busse, Susanne Johna, Katja Kümmel, Frank Wissing und Klaus Lieb

Weitere Beiträge

Stefan Kühl
Brauchbare Illegalitäten
Über das Management funktionaler Regelbrüche an Hochschulen

DHV-Besoldungsbarometer 2020
Bayern und Baden-Württemberg zahlen am besten, Thüringen wieder Schlusslicht

Hjördis Czesnick
Beratungsbedarf
Autorschaft und Datennutzung im Konfliktfall

Katrin B. Klingsieck | Julia Bobe
Weise Nachsicht
Effektive Strategien gegen Prokrastination


u.a.

"Forschung & Lehre" online


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Neuwahl DHV-Gruppe Karlsruhe


(Uf.) Professor Daniel Hug (Institut für Stochastik) ist neuer Vorsitzender der DHV-Gruppe Karlsruhe. Professor Norbert Henze (ebenfalls Institut für Stochastik), bisheriger Sprecher der DHV-Gruppe, ist zum stellvertretenden Vorsitzender gewählt worden. Professor Alfons Steiner (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften), der das Amt des DHV-Vertreters ununterbrochen von Oktober 1998 bis zum jetzigen Zeitpunkt wahrgenommen hat, scheidet aus dem Vorstand aus.

Neuwahl DHV-Gruppe Konstanz


(Uf.) Professor Leon Horsten (Theoretische Philosophie) ist neuer Vertreter der DHV-Gruppe Konstanz. Dies hat das schriftliche Wahlverfahren ergeben.


Mitglieder werben lohnt sich



(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.
Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das Ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:
- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- digitale Lehre
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Kooperationspartner

DHV und Santander Universitäten


(Gü.) Entrepreneur-Förderpreis Santander X Tomorrow Challenge

Banco Santander hat im Mai über den globalen Unternehmensbereich Santander Universities eine Initiative für Entrepreneure gestartet. Der Wettbewerb rief Start-Ups in 14 Ländern auf, Ideen einzureichen, wie die sozioökonomischen Auswirkungen von Covid-19 gemildert werden können. Kürzlich hat die Santander Gruppe unter Vorsitz von Ana Botín, Santander Executive Chairman, nun die Gewinner in den vier Kategorien Re-Skill, Re-Work, Re-Invent und Re-Launch gekürt.

Die 20 Gewinner-Startups, die aus 2.251 Projekten aufgrund ihrer Ideen und Planungen, Durchführbarkeit und Skalierbarkeit ausgewählt wurden, erhalten jeweils 20.000 Euro für ihre Projekte. Weiterhin werden sie mit Mentoring, Roadshows zur Beschaffung von Finanzmitteln und mit Berichterstattung in verschiedenen Medien unterstützt. Aus Deutschland hat die MotionMiners GmbH mit Sitz in Dortmund in der Kategorie Re-Invent gewonnen. Sie hat ein Tool zur Verhinderung von Neuinfektionen mit Hilfe von Sensoren und künstlicher Intelligenz entwickelt.


DHV und Adobe

Foto: AdobeStock

(Gü.) Creative Cloud fördert Kreativität und analytisches Denken

Aktuelle Studien belegen, dass Hochschulabsolventen bessere Chancen auf beruflichen Erfolg haben, wenn sie über Soft Skills wie Kreativität, analytisches Denken, kreative Problemlösung und Teamfähigkeit verfügen. Oft sind es aber genau diese Fähigkeiten, deren Vermittlung zu kurz kommt. Hier kann Adobe mit besonderen Angeboten für Hochschulen helfen.

Erfahren Sie mehr:
https://blogs.adobe.com/creative/2020_08_creative-cloud-hochschule-beruf-erfolg


DHV und QLOCKTWO



(Gü.) QLOCKTWO: Die Zeit erlebbar machen

Die Objekte des in Schwäbisch Gmünd ansässigen Designunternehmens QLOCKTWO sind weit mehr als nur Kunst: Sie sind geprägt von der Idee, die Zeit als wichtigstes Gut in den Köpfen der Menschen zu verankern.
Schon in den Jugendjahren entwickelten die befreundeten Gründer Marco Biegert und Andreas Funk innovative und künstlerische Experimente, die den Grundstein für das Konzept des heutigen Unternehmens legten. Auch wenn sich ihre Wege in Studienzeiten kurzzeitig trennten, verloren sie ihre gemeinsame Leidenschaft nicht aus den Augen. Im Jahr 2009 wurde die QLOCKTWO schließlich erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Heute zählt die Marke durch die Mitgliedschaft im Rat für Formgebung zu den rund 300 wichtigsten Designunternehmen Deutschlands. Auf kreative und ästhetische Weise werden hier Zeit und Vergänglichkeit durch die Objekte vermittelt und erlebbar gemacht. Dabei werden sämtliche Objekte lokal produziert und von Hand gefertigt – das macht sie zu Zeit-losen Kunstwerken.
Lesen Sie mehr über die Entstehung von QLOCKTWO in unserem Blogpost:
https://qlocktwo.com/de/magazine/the-founders


DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob


(Gü.) Sicherheit im Umgang mit der Pandemie


Hygiene- & Rechtsberatung


Betreiber und Verantwortliche stellen die neue Gefährdungslage und kurzfristig erlassene behördliche Auflagen vor organisatorische und materielle Herausforderungen.


Unser interdisziplinäres Team aus Hygienefachkräften, Ingenieuren und Veranstaltungsmeistern hat bereits vor der Pandemie die Veranstaltungshygiene als Segment der gesamtheitlichen Besuchersicherheit analysiert und umgesetzt.


Wir begleiten Sie bei der Analyse, Umsetzung und Schulung unter Einbeziehung bereits getroffener Maßnahmen:
ERSTELLUNG von objekt-/veranstaltungsbezogenen Gefährdungsbeurteilungen und Hygienekonzepten unter Beachtung individueller Gegebenheiten und Handlungsabläufen,

VALIDIERUNG bereits erstellter Konzepte und ergriffener Maßnahmen,

BERATUNG hinsichtlich Technik und rechtlichen Fragen*,
DOKUMENTATION - Einführung einer rechtssicheren, geeigneten und ressourcenschonenden Dokumentation,
INSTRUKTION & SCHULUNG von Mitarbeitern (bspw. z. Hygienebeauftragten),
AUSSTATTUNG & INFRASTRUKTUR,
KONTROLLE & AUFSICHT des Hygienemanagements.
www.Hyg-Consult.de
+49 2271 837630
service@jastrob.de

*durch Professor M.Risch-Kerst / Kanzleikooperation EventLawyers


DHV und Erich Schmidt Verlag


(Gü.) Schon jetzt steht fest, dass sich die aktuelle Krise auch auf die Gestaltung des kommenden Wintersemesters 2020/21 auswirkt, weil es an den Universitäten und Hochschulen keinen ganz normalen Lehrbetrieb geben wird. Insbesondere die digitalen Angebote von ESV-Fachmedien (https://esv.info/lp/digital-flexibel) bieten dann vielseitige Unterstützung. Kostenlose Dozentenprüfstücke und das Gesamtprogramm findet man über www.ESV-Campus.de/dozenten.html.

Die Bewältigung der Krise rückt – nicht zuletzt mit einem beispiellosen Konjunkturprogramm zur wirtschaftlichen Zukunftssicherung – aber auch Themen wie den Klimaschutz als vielleicht größte Herausforderung unserer Zeit zurück in den Fokus. Nicht nur gesellschaftlich und ökonomisch, sondern auch hinsichtlich der vielfältigen rechtlichen Implikationen in Wissenschaft und Praxis. Die wichtigsten Einzelfragen hierzu stellt Ihnen die Neuerscheinung Grundzüge des Klimaschutzrechts von Professor Walter Frenz jetzt in einer kompakten Einführung systematisch zusammen:
https://www.esv.info/.ref/bw9e-5t6rwu/978-3-503-19454-4

Insiderinformationen der Meinungsführer bietet in diesem Kontext auch die Fachzeitschrift ER EnergieRecht. Verfolgen Sie die aktuelle fachliche Debatte und bleiben Sie in einem der derzeit dynamischsten Rechts- und Arbeitsfelder auf neuestem Stand. Lesen Sie doch einmal unverbindlich Probe:
www.ERdigital.de/info


DHV und Bayer Gastronomie


(Gü.) Willkommen im Weinkeller im Kasino Leverkusen der Bayer Gastronomie


Genießen Sie unser Angebot! Wählen Sie aus über 400 ausgesuchten Weinen aus Europa und Übersee die wir Ihnen bequem nach Hause liefern – zum Probieren, zum Studieren, zum Feiern – und natürlich zum Genießen.

Ob Sie den richtigen Wein zu einem Menü suchen, einen edlen Tropfen vor dem Kamin genießen möchten oder den idealen Wein für einen Abend mit Freunden suchen. Bei uns sind Sie richtig. Neben unserem großen Angebot an Weinen bieten wir Ihnen darüber hinaus eine Auswahl von edlen Spirituosen an. Von Armagnac bis Rum finden Sie alles im Weinkeller der Bayer Gastronomie.

Abgerundet wird das Angebot durch unsere Monatsaktion, in der wir Ihnen jeweils fünf Weine vorstellen. Darunter sind Neuentdeckungen, sowie auch Bestseller. Diese Weine bieten wir Ihnen für den Aktionszeitraum in der beliebten 5+1 Aktion an. Die aktuellen Aktionsweine des Monats August kommen aus dem Weinland Italien. Sie kaufen von einer Sorte der Aktionsweine fünf Flaschen und wir geben Ihnen die sechste Flasche gratis dazu.
Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise. Übrigens versenden wir ab 19,90 Euro versandkostenfrei.

https://www.aohostels.com/de/




Redaktion

Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Jacqueline Güldenring (Gü.)

Angelika Wirth (Wi.)

Birgit Ufermann (Uf.)


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Servicenummer für Rechtsberatung:
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