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PLUS
Der DHV-Karriere-Newsletter
Ausgabe 09/2020



Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Das ist PLUS, der Karriere-Newsletter des DHV.

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder oder nach Anmeldung.

... und plötzlich Führungskraft
© voyata / istock.com

... und plötzlich Führungskraft
Mit Übernahme eines Lehrstuhls oder eines Forschungsteams ist man – ob es einem behagt oder nicht – auch Führungskraft. Wird die Führungsrolle nicht ausgeübt, entsteht oft ein Vakuum, das nicht nur das Ansehen der Führungskraft stark beeinträchtigen, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gewisser Weise „lähmen“ kann.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten, dass die Führungskraft ihre Führungsrolle auch ausfüllt, klare Vorgaben macht, Leistungen einfordert und kontrolliert, (Forschungs-)Prozesse begleitet, für den Zusammenhalt im Team sorgt, aber auch verlässlicher (Diskussions-)Partner ist und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Verfolgung ihrer eigenen Ziele und ihrer Entwicklung unterstützt. Als Führungskraft im wissenschaftlichen Kontext ist man zudem mit wissenschaftsspezifischen Besonderheiten konfrontiert wie einer regelmäßigen, wenngleich natürlichen Fluktuation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einem vor allem von Erkenntnisgewinn geleiteten Arbeiten, diversen Abhängigkeiten (Gutachter, Publikationsentscheider etc.) und meist befristeten Arbeitsverhältnissen.

Eine gute Führung hängt nicht nur von der Persönlichkeit und Begabung einer Führungskraft ab, sondern ist eine erlernbare Fähigkeit, die man trainieren kann. Wer erfolgreiche Mitarbeiterteams haben will, muss gut führen. Spezielle Workshops, wie sie auch der DHV anbietet, geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, die wichtigsten Methoden und Grundsätze zeitgemäßer, wirksamer Führung im Hochschul-/Forschungsbetrieb kennenzulernen. Denn gute Führung trägt nicht nur zu erstklassigen Leistungen bei, sondern schafft der Führungskraft auch Raum für die eigentlichen Kernaufgaben.

Quelle: Justitiariat DHV
Hängepartie
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Hängepartie
Was für die im Berufungsverfahren unterlegenen Bewerberinnen und Bewerber die Wahrnehmung ihres Grundrechts auf Rechtsschutz ist, kann für die Erstplatzierte bzw. den Erstplatzierten manchmal zu einer Hängepartie werden.

Kann und will eine unterlegene Bewerberin oder ein unterlegener Bewerber die Auswahlentscheidung der Hochschule nicht hinnehmen, hat sie bzw. er die Möglichkeit, einen verwaltungsgerichtlichen Eilrechtsschutz ("Konkurrentenklage") zu beantragen. Dieser sogenannte einstweilige Rechtsschutz ist auf die vorläufige Untersagung der Stellenbesetzung und Ernennung der bzw. des Erstplatzierten durch die Hochschule gerichtet. Der Antrag ist binnen 14 Tage nach Bekanntwerden des Auswahlverfahrens-Ergebnisses zu stellen. Die Hochschulen sind zwecks Vermeidung etwaiger Schadensersatzansprüche gut beraten, diese Frist abzuwarten und in der Zwischenzeit keine Ernennung vorzunehmen.

Das Gericht prüft bei eingeleitetem Rechtsschutzverfahren die Rechtmäßigkeit der Auswahlentscheidung. Kommt es zu dem Ergebnis, dass die Auswahl rechtsfehlerhaft erfolgte, wird der Hochschule die Ernennung der bzw. des Erstplatzierten untersagt und sie hat – abhängig von Inhalt und Reichweite des Verstoßes – das Berufungsverfahren vollständig oder teilweise zu wiederholen. Das bedeutet, dass sich alle Bewerberinnen und Bewerber erneut einem Berufungsverfahren mit offenem Ausgang zu stellen haben. Auch wenn der Begriff des Eilrechtsschutzes ein zügiges Verfahren vermuten lässt, sind Eilverfahren von mehreren Monaten keine Seltenheit. In diesem Fall ist Geduld gefragt. Erst wenn das Gericht keinen Auswahlverfahrensfehler feststellen kann, steht einer Ernennung der bzw. des Erstplatzierten nichts mehr im Wege.

Quelle: Justitiariat DHV

Einfach mal raus?
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DHV-Kurzinformation
Einfach mal raus?


Corona entfliehen, für begrenzte Zeit aussteigen, um etwas völlig anderes zu machen, oder Zeit für Pflege und Begleitung eines geliebten Menschen verwenden oder „früher aufhören“ – es gibt viele Gründe, um einen Antrag auf Freistellung und Beurlaubung im öffentlichen Dienst zu stellen.

Die Möglichkeiten für eine Freistellung hängen in fast allen Bundesländern davon ab, dass dienstliche Belange der Beurlaubung nicht entgegenstehen dürfen. Bei Beurlaubungen entfällt grundsätzlich der Anspruch auf Besoldung. Daneben sehen aber noch viele Länder die Möglichkeit vor, Teilzeitmodelle mit einer Anspar- und einer Freistellungsphase zu nutzen.

Über diese Möglichkeiten informiert eine Zusammenfassung des DHV, gestaffelt nach 16 Bundesländern.



Wissenschaft und Arbeitszeitverordnung
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Wissenschaft und Arbeitszeitverordnung
Nach geltender Rechtslage unterliegen dienstrechtliche Professorinnen und Professoren keiner Festlegung ihrer Arbeitszeit. Sie nehmen ihre vielfältigen Aufgaben in Forschung, Lehre und Selbstverwaltung vielmehr, wie es in den Landeshochschulgesetzen heißt, „selbstständig“ wahr. Sie versetzen sich sozusagen selbst in den Dienst. Dieses Privileg korreliert mit der grundgesetzlich geschützten „Freiheit von Forschung und Lehre“. Daher sind Professorinnen und Professoren auch nicht weisungsabhängig und haben in der Regel keinen Fachvorgesetzten.

Dies gilt aber nur für dienstrechtliche, also im Wege der Berufung ernannte Professuren. Apl-Professorinnen und -Professoren, die arbeitsrechtlich oder dienstrechtlich der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter angehören, können sich nicht auf dieses Privileg berufen.

In der klinischen Hochschulmedizin gibt es im Übrigen noch alte C3- und neue W2-Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren, die im Hinblick auf ihre klinischen Dienstaufgaben, häufig verbunden mit einer Funktion als Oberarzt, sowohl gegenüber dem Chef weisungsabhängig sind als auch der Arbeitszeitverordnung unterliegen.

Quelle: Justitiariat DHV
Krankgeschrieben – trotzdem arbeiten?
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Krankgeschrieben – trotzdem arbeiten?
Eigentlich ist man krank und krankgeschrieben. Aber die Frist für den Drittmittelantrag droht abzulaufen, eine wichtige Sitzung der Berufungs- oder Promotionskommission mit auswärtigen Gutachtern steht an und so quält sich mancher gegen ärztlichen Rat und aus Gründen der Kollegialität aus dem Krankenbett. Wie ist das rechtlich zu beurteilen?

Ein krankgeschriebener Beamter kann von niemandem zu dienstlichen Handlungen verpflichtet werden. Ein Mitglied einer Prüfungskommission muss prüffähig sein. Prüfungsrechtlich ist der Vorsitzende einer Prüfungskommission verpflichtet, bei ernstlichen Zweifeln an der Prüfungsfähigkeit des Prüfers die Prüfung abzubrechen.

Andererseits sind dienstlich relevante Handlungen eines krankgeschriebenen Beamten nicht per se rechtswidrig. Sie werden es erst dann, wenn die dienstliche Handlung von der Krankheit beeinflusst wird. In der Praxis dürfte deshalb das Risiko, das mit einem solchen selbstausbeuterischen Verhalten verbunden ist, relativ klein sein. Es wird gegen Null tendieren, wenn im Krankenstand wissenschaftliche Veröffentlichungen oder andere Forschungsarbeiten verfasst werden.

Quelle: Justitiariat DHV

  DHV-Digital |
Online-Seminarprogramm
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DHV-Seminare
Online-Seminarprogramm im August/September


04. September, 14:00 - 16:15 Uhr
Lehrkompetenz und Forschungserfahrung im Bewerbungsverfahren - die Anfertigung eines schriftlichen Forschungs- und Lehrkonzeptes

08. September, 10:00 - 11:15 Uhr
Zielvereinbarungen in Besoldungsverhandlungen und bei Ausstattungsangeboten

17. September, 10:00 - 11:15 Uhr
Arbeitszeugnisse an der Hochschule - verstehen und erfassen

17. und 18. September, 10:00 - 16:00 Uhr
Praxistraining für Berufungsverhandlungen

23. September, 10:00 - 13:15 Uhr
Gleichstellung an Hochschulen - Rechtliche Grundlagen und Gleichstellung in Berufungsverfahren

29. September, 10:00 - 13:30 Uhr
Juniorprofessur und Tenure Track-Professur kompakt: Rechte, Pflichten und Perspektiven



Wann ist eine Promotion abgeschlossen?
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Wann ist eine Promotion abgeschlossen?
Nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) können „nach abgeschlossener Promotion“ befristete Verträge bis zu einer Dauer von sechs Jahren (Medizin: neun Jahre) abgeschlossen werden. Das Gesetz schweigt sich zu der Frage aus, wann eine Promotion „abgeschlossen“ ist.

Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte beurteilt diese Frage nach dem Landesrecht und dem Satzungsrecht der Universitäten (Promotionsordnung). Im Regelfall kommt es weder auf die Aushändigung der Urkunde, noch auf das Datum der Ablieferung der Pflichtexemplare an. Vielmehr gilt als Ende des Promotionsverfahrens der Tag der mündlichen Prüfung, insbesondere wenn sie mit der Aushändigung einer vorläufigen Bescheinigung verbunden ist.

Quelle: Justitiariat DHV
W3-Grundgehalt: Bayern vorn, Thüringen Schlusslicht
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W3-Grundgehalt: Bayern vorn, Thüringen Schlusslicht
Das aktuelle Besoldungsranking des DHV belegt: Noch immer gibt es ein Süd-Nord-Gefälle in der W-Grundbesoldung. Um fast 1.000 Euro differiert die monatliche Grundbesoldung einer W3-Professur je nach Bundesland.

Unter Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren und unter Einberechnung der in einigen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge ist Bayern bei den monatlichen W3-Grundgehältern Klassenprimus eines föderalen Besoldungsrankings mit 7.473,96 Euro, dicht gefolgt von Baden-Württemberg (7.473,55 Euro). Vor dem Bund, der noch vor einem Jahr die Rangliste der W3-Grundgehälter angeführt hatte (7355,57 Euro), hat sich nunmehr Sachsen (7422,53 Euro) geschoben. Schlusslichter sind Niedersachsen (6.631,59 Euro) und Thüringen (6.495,05 Euro).

Quelle: Forschung & Lehre

DIN 5008
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Schreib- und Gestaltungsregeln
DIN 5008


Was in einem Brief oder einer E-Mail stehen soll, wissen Sie selbst am besten. Aber wie das Schreiben aussehen sollte, um als leserfreundliches, zweckmäßig und übersichtlich gestaltetes Schriftstück beim Empfänger auch einen guten und professionellen Eindruck zu machen, ist oftmals nicht trivial. Wie sieht ein perfektes Anschriftenfeld aus und wer ist wie („cc“ oder „bcc“) in einen Verteiler mit aufzunehmen? Wohin gehört der Hinweis auf die dem Schreiben beigefügten Anlagen? Wie ist ein (Teil-)Betreff zu formulieren, wie die (elektronische) Signatur bzw. Absenderangabe zu gestalten? Und was ist eine gute Schriftgröße, Schriftart oder ein empfehlenswerter Zeilenabstand, damit Informationen schnell erfasst werden können?

Festlegungen wie die „Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung“ der neuen DIN 5008 können dazu beitragen, Texte und Informationen so darzustellen, dass sie unter Berücksichtigung der Lese- und Nutzungsgewohnheiten der Anwender optimal erfasst und verarbeitet werden können. Zudem können die DIN-Festlegungen helfen, Texteingaben zu erleichtern, Schreibarbeit einzusparen, nach außen (z.B. als Institut oder Projektgruppe) einheitlich aufzutreten und die Übertragung der Daten zwischen unterschiedlichen Geräten sicherzustellen.

Um sich – aber auch anderen – das Leben und Lesen einfacher zu machen, lohnt es sich, einmal einen Blick in die in weiten Kreisen anerkannten Regeln zu werfen.



Quelle: www.din.de

Hauptamt oder Nebentätigkeit
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Hauptamt oder Nebentätigkeit
Welche beruflichen Tätigkeiten von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sind dem Hauptamt, welche einer Nebentätigkeit zuzuordnen? Sind Wahlämter oder Begutachtungen speziell für Einrichtungen der Kunst- oder Wissenschaftsförderung, zum Beispiel für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer Gesellschaft oder für den Deutschen Akademischen Austauschdienst und für die Alexander von Humboldt-Stiftung Nebentätigkeiten?

Grundsätzlich sind sie es, da Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer primär gegenüber der jeweiligen Institution Hochschule verpflichtet sind. Nach Maßgabe des jeweiligen Landesrechts kann jedoch auf Antrag der Hochschullehrerin oder des Hochschullehrers die Wahrnehmung von Aufgaben in Einrichtungen der Kunst- oder der Wissenschaftsförderung, die überwiegend aus staatlichen Mitteln finanziert werden, zur dienstlichen Aufgabe erklärt werden, wenn dies mit der Erfüllung der übrigen Aufgaben vereinbar ist.  Mit der Erklärung zur Dienstaufgabe gehen einige Vorteile einher: Reisen sind dann Dienstreisen und Unfälle sind dann Dienstunfälle.



Quelle: Justitiariat DHV
Korrupte Journals erkennen
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Korrupte Journals erkennen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stoßen auf dem Publikationsmarkt immer wieder auf betrügerische Geschäftsmodelle. Kenntnis über die relevanten Zeitschriften im eigenen Fachbereich schützt davor, auf vermeintlich seriöse Fachzeitschriften hereinzufallen. Bei der Masse an Publikationen fällt der Überblick jedoch zunehmend schwerer. Oft geben die Informationen der eigenen Hochschulen oder Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen eine erste Orientierung.

Im "Web of Science" oder "Journal Guide" können Forschende prüfen, ob ein Journal als Fachzeitschrift geführt ist oder in sogenannten Black Lists wie "Beall" oder "Cabell" als unseriös eingestuft wird. Zusätzlich lohnt der Blick auf die Website eines Journals: Fehlen Impressum, ISSN oder die Leitlinien zur Veröffentlichung, ist Vorsicht geboten, sagt Forscherin Dr. Anna Abalkina von der LMU München. Auch wenn die Korrespondenz-E-Mail über "gmail" oder "yahoo" läuft, sollte man von dieser lieber die Finger lassen, wie die Wissenschaftlerin im Interview mit "Forschung & Lehre" erklärte.



Quelle: Forschung & Lehre

Breakout-Rooms
© zoom
Was sind eigentlich...
Breakout-Rooms


Die Hochschulen haben aufgrund der Corona-Pandemie die meisten Abläufe vom Campus ins Netz verlegt. Viele greifen dabei auf die Videokonferenz-Lösung „Zoom“ zurück. Von der Lehre bis zum Berufungsverfahren ist der sogenannte „Breakout-Room“ dabei ein wertvoller Helfer: In der virtuellen Hochschulwelt fungiert er nicht nur als Forum für den Austausch in einer Kleingruppe während eines Seminars, sondern auch als Warteraum für Bewerberinnen und Bewerber während des Vorsingens vor der Berufungskommission.
Der Veranstalter oder die Veranstalterin eines Zoom-Meetings kann je nach Anlass aktuell bis zu 50 dieser „Breakout-Rooms“ eröffnen und die Teilnehmenden einer Videokonferenz während des Meetings auf diese verteilen. Falls gewünscht, besteht auch die Möglichkeit, Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei zwischen den Räumen wechseln zu lassen.




Vereinbarkeit unterstützen
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Vereinbarkeit unterstützen
Die Corona-Pandemie stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf eine harte Probe. Erste Studienergebnisse zeigen, dass gerade für Wissenschaftlerinnen die Zeit für Forschung zu fehlen scheint.

Das Gespräch mit Dekanat oder Gleichstellungsbeauftragten kann helfen, passende Lösungen zu finden. Strukturelle Maßnahmen wie Vertragsverlängerungen oder Budgetaufstockungen könnten eine sinnvolle Lösung sein, sagt die Präsidentin der Universität Osnabrück, Professorin Susanne Menzel-Riedl. Richten sich die Angebote allerdings nur an Frauen, diskriminierten sie Männer, die sich in der Care-Arbeit einbringen. Richteten sie sich an beide, übernähmen gerade Frauen die Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen.

Im 1:1-Gespräch mit der Hochschule könnten sich Beschäftigte bewusst damit auseinandersetzen, welche Bedingungen sie im Homeoffice erwarteten, wie sie Aufgaben in einer Partnerschaft fair aufteilen und welche Förderangebote der Universität ihnen helfen könnten.


Quelle: Forschung & Lehre
Durchstarten mit der Qualifikationsprofessur
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Durchstarten mit der Qualifikationsprofessur
Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler haben in Hessen die Chance auf eine Qualifikationsprofessur. Nach einer erfolgreichen Zwischen- und Endevaluation in Ergänzung zu jährlichen Statusbesprechungen folgt nach sechs Jahren die Zusage für eine unbefristete Professur.

Einblicke in diesen und andere Wege zur Universitätsprofessur sowie die Gestaltung der Besoldung bietet der Präsident der Universität Gießen in der aktuellen Ausgabe von Forschung & Lehre. „Ich möchte als Universitätspräsident keine ‚grauen Vorverhandlungen‘ führen. Es gibt auch keine Sondierungsgespräche und schon gar nicht parallel mit mehreren auf der Liste“, betont Professor Joybrato Mukherjee. Er setze auf das „übliche, tradierte Verfahren“. Nur in einzelnen Fällen führe er Vorgespräche mit Rufinhabern.


Quelle: Forschung & Lehre

In English, please!?
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Übersetzungsservice
In English, please!?


Mit DHV-DE bietet der Deutsche Hochschulverband in Zusammenarbeit mit einem Team von ausgewiesenen Fachübersetzern einen wissenschaftsspezifischen Übersetzungsservice an. Übersetzt und redigiert werden zeitnah und hochwertig insbesondere Fachtexte und -artikel, Forschungsanträge oder auch Bewerbungsunterlagen vom Deutschen ins Englische oder umgekehrt, auf Anfrage auch in anderen Sprachen.


Coachingecke
Zum Professor berufen?
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Aus der Coachingecke
Zum Professor berufen?


Auf dem Weg zur Professur, der eine geraume Zeit in Anspruch nimmt und sehr kompetitiv ist, kommt nicht selten die Wissenschaftlerin oder der Wissenschaftler auch einmal ins Grübeln, ob die Professur wirklich der richtige Karriereweg ist. Beweggründe für das Anstreben einer Professur sind im Regelfall die Freude am wissenschaftlichen Arbeiten, Neugierde an neuen Forschungsthemen, Freude an der Lehre und Nachwuchsförderung, die Aufgaben in Forschung und Lehre und Selbstverwaltung an der Hochschule. Der Beruf der Professorin beziehungsweise des Professors bietet immer noch relativ große Freiheiten. Die Forschungsthemen können selbst identifiziert und es kann eigenverantwortlich gearbeitet werden. Der Beruf ist gesellschaftlich hoch angesehen und mit Forschung und Lehre wirkt man in der Wissenschaft und letztlich in die Gesellschaft hinein.

Für einen solchen Beruf – insbesondere weil es ein Risikoweg ist – muss man sich „berufen“ fühlen. In Stunden des Grübelns muss man sich deshalb selbstkritisch fragen, ob man bereit ist, lange Zeit in befristeten Arbeitsverhältnissen zu arbeiten, bis man später einmal auf Lebenszeit verbeamtet wird. Es muss beleuchtet werden, ob man genügend intrinsisch motiviert ist. Kann man sich vorstellen, dauerhaft Forschung und Lehre zu betreiben und andererseits: Hätte man überhaupt Freude an einem Beruf außerhalb der Wissenschaft und wenn vielleicht, was käme dann eigentlich in Betracht? Würde sich der Karriereweg wirklich einfacher gestalten? Gelangt man zu der Erkenntnis, dass man echte und dauerhafte Freude am Beruf nur haben kann, wenn man eine Professur bekleidet, dann ist man für die Wissenschaft „berufen“ und sollte trotz aller Risiken den Weg zum Beruf der Hochschullehrerin beziehungsweise des Hochschullehrers in Angriff nehmen.


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Biohackers
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Synthetische Biologie macht uns von Geschöpfen zu Schöpfern. Das ist nicht nur die Zukunft der Medizin, sondern der Menschheit.

sagt die Schauspielerin Jessica Schwarz in ihrer Rolle als Biologie-Professorin Tanja Lorenz in der deutschen Netflix-Serie „Biohackers“.
Die Serie fragt, wie weit Forschung medizinisch, genetisch und vor allem moralisch gehen darf und wie stark der Mensch in die Natur eingreifen sollte. Gedreht wurde unter anderem an der Universität Freiburg. Vermisst wird in der Serie eine tiefere Auseinandersetzung mit der synthetischen Biologie als Grundlage der Gentherapie.




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