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Newsletter 9/2020



Inhaltsverzeichnis:

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Hochschulpolitik
Trauer um Professor Hartmut Schiedermair

Foto: DHV/Till Eitel

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) trauert um Professor Hartmut Schiedermair. Der emeritierte Völkerrechtler der Universität zu Köln war von 1980 bis 2004 Präsident der Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland und starb am 23. August 2020 in seiner Geburtsstadt Bonn im 85. Lebensjahr. Über Jahrzehnte hinweg habe Schiedermair den Aufbau einer starken und schlagkräftigen Berufsvertretung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland vorangetrieben, teilte der DHV mit. Als wertvoller und hochgeschätzter Ratgeber sei er dem DHV seit 2004 als Ehrenpräsident verbunden geblieben.


„Hartmut Schiedermair hat den DHV nachhaltig geprägt und sich um die deutschen Universitäten und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in außerordentlichem Maße verdient gemacht. Mit großem Verantwortungsbewusstsein und unermüdlicher Tatkraft hat er sich in den Dienst der Kolleginnen und Kollegen gestellt. Maßgeblich ihm ist es zu verdanken, dass der DHV in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein hohes Ansehen genießt“, erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. Nach der weltpolitischen Wende 1989/1990 habe Schiedermair die innere Einheit der Wissenschaft in Deutschland vorangetrieben. Für die „Erneuerung des Geistes“ sei er mit Augenmaß und Leidenschaft eingetreten. „Unnachgiebig und nachhaltig“ habe er für bessere Bedingungen für Forschung und Lehre gekämpft. Gegen Kontrollen und Eingriffe in die akademische Freiheit und in die Selbstverantwortung des Hochschullehrerberufs habe er sich ebenso vehement verwahrt wie gegen den Vorwurf der vermeintlichen Faulheit von Universitätsprofessorinnen und –professoren. Auch für eine leistungsgerechte Vergütung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern habe er leidenschaftlich gestritten und eine allzu bürokratische Umsetzung der Bologna-Reformen in Deutschland angeprangert.


48-Stunden-Woche

Quelle: istockphoto.com

Die durchschnittliche Arbeitszeit von Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftlichem Personal geht zurück. Bei Universitätsprofessuren sank die Wochenarbeitszeit von 52 (1992) über 51 (2007) auf 48 Stunden (2018), bei Fachhochschulprofessuren von 42 (2007) auf 38 Stunden (2018). Das zeigt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie des International Centre for Higher Education Research (INCHER) Kassel zu den Veränderungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Fachhochschulen und Universitäten.


Die Zeitanteile, die Professorinnen und Professoren für Forschung und Lehre aufwenden, variieren nach Hochschulgröße erheblich. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an kleinen Universitäten verbringen demnach ein Drittel ihrer Zeit mit Lehraufgaben, während bei ihren Kolleginnen und Kollegen an großen und als exzellent ausgezeichneten Universitäten dieser Zeitanteil in etwa ein Viertel beträgt. Der zeitliche Einsatz für die Lehre sei jedoch insgesamt trotz steigender Studierendenzahlen in den letzten drei Jahrzehnten rückläufig, durch die zunehmend bedeutend werdende Drittmittelakquise nehme vor allem die von Professorinnen und Professoren aufgebrachte Zeit für Verwaltung zu, nicht aber deren Zeitbudget für Forschung.


Letzteres sei für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter größer geworden, weil ihre Stellen zunehmend über Drittmittel finanziert würden. Gleichwohl sei ihre Unzufriedenheit mit den Arbeits-und Vertragsbedingungen gestiegen. Eine mögliche Erklärung hierfür sei, dass durch das drittmittelbedingte Wachstum an wissenschaftlichem Personal der Wettbewerbsdruck größer und die Wahrscheinlichkeit, die nächste Karrierestufe erreichen zu können, geringer werde.


Zur INCHER-Studie „Organisierte, metrifizierte und exzellente Wissenschaftler*innen. Veränderungen der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Fachhochschulen und Universitäten von 1992 über 2007 bis 2018“:
http://www.uni-kassel.de/einrichtungen/fileadmin/datas/einrichtungen/incher/Aktuelles/Buecher_bilder/INCHERWorkingPaper13.pdf

Weitere Verlängerungsmöglichkeiten für Befristungen


Quelle: istockphoto.com
Angesichts der andauernden Covid-19-Pandemie schreibt die Bundesregierung eine bereits bestehende Übergangsregelung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz für ein weiteres halbes Jahr ab dem 1. Oktober 2020 fort. Bereits das Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz sah eine Verlängerung von Befristungen in der Qualifizierungsphase zunächst um sechs Monate vor (vgl. DHV-Newsletter 4/2020). Es gilt für Verträge, die zwischen 1. März und 30. September 2020 bestehen. Nun sollen weitere sechs Monate hinzukommen – auch für Beschäftigungsverhältnisse, die erst zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.
https://www.bmbf.de/de/karrierewege-fuer-den-wissenschaftlichen-nachwuchs-an-hochschulen-verbessern-1935.html


Umfrage: Mehrheit der Studierenden sieht weiteres Digitalsemester negativ



Die Vorstellung, noch ein weiteres Semester digital zu studieren, finden sechs von zehn Studierenden schlecht. Das geht aus der Befragung „Studieren digital in Zeiten von Corona“ des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim hervor. Für die Studie wurden online ausgefüllte Fragebögen und Freitextantworten von bundesweit 2.350 Studierenden ausgewertet.
Als belastend empfanden die Studierenden unter anderem die fehlende Infrastruktur der Hochschule, aber auch die Notwendigkeit, sich um andere Familienmitglieder kümmern zu müssen, oder den fehlenden Platz zum ungestörten Arbeiten. Auch Einsamkeit, Ablenkung, technische Einschränkungen sowie die fehlende persönliche Betreuung durch die Lehrenden wurden als Hürden des digitalen Lernens aufgeführt.

Positiv bewerteten die Befragten dagegen die Zeitersparnis durch wegfallende lange Anfahrtswege zum Studienort, die gewonnene Flexibilität in der Arbeitsgestaltung und das Kennenlernen neuer digitaler Angebote.

79 Prozent der Befragten vermissten das Campusleben. 85,4 Prozent fehlte der Kontakt zu anderen Studierenden. Die Hälfte der Teilnehmenden vermisste zudem die Möglichkeit, Lehrende anzusprechen.
https://www.uni-hildesheim.de/media/presse/Sonstiges/03_PI_2020_09_10_Stu.diCo_Studieren_Corona_XX.pdf


Ruf nach einem Tarifvertrag Promotion


Die Junge Akademie will über die Einführung eines Tarifvertrags Promotion die Finanzierung und Beschäftigungsdauer von Doktorandinnen und Doktoranden einheitlich und fair gestalten. Bislang seien die Rahmenbedingungen für Promotionen jedoch sehr unterschiedlich je nach Institut und Fachrichtung. Das Spektrum reiche von Promovierenden ohne Finanzierung über Stipendiatinnen und Stipendiaten bis zu wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Haushalts- und Drittmittelstellen in den Tarifverträgen der Länder bzw. des Bundes mit einem Stellenumfang von 50 bis 100 Prozent.

Ein neuer Tarifvertrag soll allen Promovierenden die gleiche Vergütung im Rahmen eines Vollzeitarbeitsvertrags garantieren. Die Mindestdauer der Beschäftigungsverhältnisse soll sich an den fachüblichen Promotionszeiten orientieren. Zudem sollen alle Doktorandinnen und Doktoranden die Chance erhalten, sich an der Lehre zu beteiligen, unabhängig von der Finanzierungsart ihrer Promotion. Über den Tarifvertrag sollen auch Stipendien und Fast-Track-Promotionen nach dem Bachelorabschluss geregelt und abgesichert werden.
https://www.diejungeakademie.de/fileadmin/user_upload/Bilder/publikationen/20200915_Stellungnahme_AG_Pro-Motion.pdf


Deutschland behauptet sich als drittstärkste Nation in den Top 200


Deutschland bleibt mit 21 Universitäten hinter den USA und Großbritannien das dritterfolgreichste Land in den Top 200 im aktuellen „World University Ranking“ des britischen Magazins „Times Higher Education (THE)“.


Beste deutsche Universität ist dem Ranking zufolge erneut die LMU München auf Rang 32, unter die ersten hundert gelangten zudem die TU München (41) , die Universität Heidelberg (42), die Charité-Universitätsmedizin Berlin (75), die Universität Tübingen (78), die HU Berlin (80) und die Universität Freiburg (83). Zu den besten 200 zählen darüber hinaus die Universitäten in Aachen, Bonn, Berlin (FU und TU), Göttingen, Hamburg, Mannheim, Ulm, Würzburg, Köln, Dresden, Bielefeld, Münster und Erlangen-Nürnberg.
Platz eins des THE-Rankings geht bereits zum fünften Mal in Folge an die Universität Oxford. Auf Rang zwei wird die Stanford University gelistet, gefolgt von Harvard, dem California Institute of Technology und dem Massachusetts Institute of Technology.

Das „THE World University Ranking“ gehört zu den renommiertesten Rankings, ist aber umstritten, weil es neben Statistiken und Analysen auch auf subjektiven Einschätzungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beruht. Zu den Bewertungskriterien zählen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung, Wissenstransfer und Zitationen. Für die aktuelle Ausgabe wurden 1.527 Universitäten aus 93 Ländern untersucht.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2021/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats

Deutschland bei „ERC Starting Grants“ vorn


Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die begehrten „ERC Starting Grants“ für 2020 vergeben. Mit 88 Auszeichnungen gehen wie bereits im Vorjahr die meisten Auszeichnungen nach Deutschland. 62 Stipendien erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Vereinigten Königreich, 42 in den Niederlanden und 38 in Frankreich, wie der ERC bekanntgab.


Aus 3.272 eingegangenen Bewerbungen hätten in diesem Jahr 436 Personen eine Förderung aus dem Gesamtetat von 677 Millionen Euro erhalten. Etwas mehr als ein Drittel der Geförderten (37 Prozent) seien Wissenschaftlerinnen.


Die Auszeichnung ist mit 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren dotiert. Der für alle Forschungsbereiche offene Förderpreis für vielversprechende Talente ist Teil des „Horizon 2020“-Programms der EU. Die Auszeichnung soll es jungen Forschenden ermöglichen, eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen und so eine unabhängige Karriere zu beginnen.
https://erc.europa.eu/news/StG-recipients-2020


60.000 internationale Studieninteressierte trotz Covid-19-Pandemie

Quelle: istockphoto.com

Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist das Interesse ausländischer Bewerberinnen und Bewerber an einem Studium in Deutschland ungebrochen: Wie die Servicestelle für internationale Studienbewerbungen in Deutschland, uni-assist, und der Deutsche Akademische Austauschdienst mitteilten, hatten sich bis zum Stichtag am 20. August 2020 knapp 60.000 internationale Studieninteressierte aus 183 Herkunftsländern für ein Bachelor- oder Masterstudium in Deutschland beworben.


Damit liege die Zahl der Bewerbungen bei rund 80 Prozent des Vorjahres und übertreffe sogar die Zahlen für das Wintersemester 2017/2018 und sämtlicher Jahre zuvor. Angesichts der Covid-19-Pandemie mit ihren weltweiten Mobilitätseinschränkungen sei dieses große internationale Interesse ausgesprochen erfreulich, so die beiden Organisationen.

https://www.daad.de/de/der-daad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/weltweites-interesse-an-deutschland-ungebrochen-gross/


Wieder mehr Hochschulabschlüsse


Im Prüfungsjahr 2019 erwarben rund 512.000 Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss an einer deutschen Hochschule. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren dies drei Prozent mehr als im Vorjahr (499.000). Damit liege die jüngste Entwicklung wieder im langfristigen Trend steigender Absolventenzahlen, der seit 2001 zu beobachten sei. Lediglich 2018 war die Zahl der Hochschulabschlüsse gegenüber dem Vorjahr vorübergehend um einen Prozentpunkt gesunken (vgl. DHV-Newsletter 9/2019).


Mit 254.100 Absolventinnen und Absolventen führte jedes zweite Examen 2019 zu einem Bachelorabschluss. Auch bei den Promotionen und Masterabschlüssen waren mit 28.700 bzw. 145.000 wieder Zuwächse zu verzeichnen.


Die meisten Abschlüsse (40 Prozent) seien in den Fächern Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt worden. Jeder vierte Abschluss (26 Prozent) entfiel laut Mitteilung auf die Ingenieurwissenschaften. Elf Prozent der Hochschulabschlüsse wurden in der Mathematik und den Naturwissenschaften und zehn Prozent in den Geisteswissenschaften erworben. In der Humanmedizin beziehungsweise den Gesundheitswissenschaften erreichten sieben Prozent der Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss. Die restlichen Abschlüsse entfielen auf Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin sowie Kunst und Kunstwissenschaft.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_337_213.html


Rüge für BMBF wegen Standortvergabe des Zentrums für Batteriezellenforschung


Der Bundesrechnungshof hat Fehler in dem umstrittenen Verfahren zur Standortvergabe eines Zentrums für Batteriezellenforschung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (vgl. DHV-Newsletter 7/2019) aufgelistet. „In weiten Teilen war das Verfahren nicht ausreichend transparent“, heißt es in einem Bericht der Behörde, aus dem die „Stuttgarter Nachrichten“ und die „Stuttgarter Zeitung“ zitierten. Das Bundesforschungsministerium habe etwa den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht ausreichend beachtet und sei auch seiner Pflicht zur Dokumentation und Aktenführung nicht im erforderlichen Umfang nachgekommen.


Das BMBF hatte im Sommer vergangenen Jahres entschieden, dass ein mit rund 500 Millionen Euro gefördertes Zentrum für Batteriezellenforschung bis 2022 in Münster entstehen soll. Ressortchefin Anja Karliczek kommt aus dem nahe gelegenen Ibbenbüren und war für die Standortvergabe heftig kritisiert worden (vgl. DHV-Newsletter 10/2019).


Aus Sicht der Ministerin leistet der Prüfbericht „einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Debatte um die Standortentscheidung“. Verfahrensfehler seien zwar begangen worden und sollten zukünftig ausgeschlossen werden. Die Entscheidung für Münster sei aber inhaltlich richtig gewesen. Ihr Agieren in dem Verfahren sei zudem nicht kritisiert worden.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-batteriezellenfabrik-rechnungshof-bestaetigt-kritik-aus-baden-wuerttemberg.7c84a85a-aaea-4b83-81fc-f1f90c75aae4.html

Zur Erklärung der Ministerin:

https://www.bmbf.de/de/karliczek-wir-ziehen-lehren-aus-dem-verfahren-zur-forschungsfertigung-batteriezelle-12418.html


Deutschlands Bildungsausgaben weiterhin unter OECD-Durchschnitt



Die Industrienationen haben in den vergangenen Jahren einen geringeren Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Bildungsausgaben verwendet. Im Hochschul- und Universitätsbereich sind die Ausgaben dabei am stärksten gesunken. Das hebt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem diesjährigen Bericht „Bildung auf einen Blick“ hervor. Demnach sind die prozentualen Gesamtausgaben am BIP für Grundschulen und weiterführende Schulen sowie Universitäten und Hochschulen zwischen 2005 und 2012 zunächst gestiegen. Zwischen 2015 und 2017 sei der Wert dann im Durchschnitt um 1,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gefallen. Deutschland liegt dabei mit 4,2 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt.


Während Deutschland pro Studierenden 10.436 US-Dollar ausgab, waren es im OECD-Schnitt 11.234 US-Dollar. Allerdings waren die Pro-Kopf-Ausgaben pro Bildungsteilnehmerin bzw. –teilnehmer insgesamt mit 13.529 US-Dollar hierzulande höher als in den meisten anderen Ländern (OECD-Schnitt 11.231 Dollar).


2019 haben 33 Prozent der 25- bis 34-Jährigen in Deutschland einen Tertiärabschluss erworben, deutlich mehr als noch 2009, wo die Zahl bei 26 Prozent lag. Nach wie vor ist dies aber immer noch weniger als der OECD-Schnitt von 45 Prozent. Die OECD führt dies erneut auf das leistungsfähige Berufsausbildungssystem in Deutschland zurück, das eine ebenso hohe Beschäftigungsfähigkeit wie das Hochschulsystem sicherstelle. Gleichwohl wird wie in den Vorjahren der hohe Einkommensvorteil von Menschen mit einem Tertiärabschluss betont.


Deutschland bleibt der OECD zufolge zudem Spitzenreiter bei der MINT-Bildung. Als MINT-Fächer werden Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bezeichnet.
https://www.oecd-ilibrary.org/education/bildung-auf-einen-blick_19991509


Mehr Tempo bei Hightech-Agenda


Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie will Bayern mehr Geld in einen schnelleren Ausbau seines Hightech-Forschungsnetzwerks stecken. 900 Millionen Euro sollen dafür in den beiden kommenden Jahren fließen. Das hat das Kabinett des Freistaats am 14. September 2020 beschlossen.


Bereits ab April 2021 und nicht erst sukzessive bis 2023 soll die Besetzung von 1.800 Forschungsstellen erfolgen. Zudem sollen an den Hochschulen Stellen, die aus dem Hochschulausbauprogramm stammen, verstetigt werden. Dafür stehen dieses Jahr 142,5 und nächstes 100,3 Millionen Euro zur Verfügung.


Bayerns Hightech-Agenda sah bisher vor, bis 2023 ein neues Netzwerk für Spitzenforschung im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik landesweit zu schaffen. Dazu sollen 1.000 zusätzliche Professuren und 13.200 neue Studienplätze im Land entstehen. Insgesamt umfasst die Agenda zwei Milliarden Euro (vgl. auch DHV-Newsletter 10/2019).
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-14-september-2020/


Klimaschutz: Brandbrief an das Helmholtz-Präsidium


Mehr als 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft haben ihr Präsidium zu mehr Tempo beim Klimaschutz aufgefordert. Im Rahmen der bestehenden Klimainitiative bei Helmholtz sei es essenziell, Nachhaltigkeit nicht nur in der Forschungsarbeit zu verfolgen, „sondern wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Arbeit an allen Zentren nachhaltig und klimaneutral zu gestalten“, heißt es demnach in einem Schreiben an das Präsidium.


Die aktuelle Entwicklung eines Fahrplans für eine klimaneutrale Helmholtz-Gemeinschaft bis zum Jahr 2050 greife zu kurz. „Dieser Zeithorizont ignoriert eine gerechte Verteilung des weltweiten CO2-Emissions-Budgets, welches für Deutschland die Klimaneutralität um das Jahr 2035 herum erfordert“, so die Forscherinnen und Forscher weiter. Nötig seien stattdessen Sofortmaßnahmen, um den CO2-Ausstoß in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität ab sofort zu reduzieren. Dadurch könne die Gemeinschaft eine der Wissenschaft gebührende Vorreiterrolle einnehmen und die nötige Glaubwürdigkeit gewinnen, um den „umfassenden Transformationsprozess“ in Politik und Gesellschaft zu unterstützen.


Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Professor Otmar Wiestler, bezeichnete gegenüber dem „Tagesspiegel“ den Aufruf als einen „weiteren wichtigen Anstoß in die richtige Richtung“ und kündigte an, den Austausch mit den Autorinnen und Autoren des Aufrufs zu suchen.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/brandbrief-fuer-klimaschutz-dicke-luft-bei-helmholtz/26148302.html


Studierende halten Universität besetzt


Seit Anfang September halten Studierende die Universität für Theater- und Filmkunst in Budapest besetzt. Sie protestieren damit gegen die Aufhebung der Autonomie der Hochschuleinrichtung durch die Regierung Orbán.
An der Universität hatte ein neues Kuratorium, das ausschließlich mit Vertrauenspersonen der Regierung besetzt ist, zu Beginn des Monats so gut wie alle Leitungsbefugnisse übernommen. Die Führungsgremien der Ausbildungsstätte für Theater- und Filmschaffende waren deshalb geschlossen zurückgetreten.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/budapester-demonstrieren-erneut-fuer-freie-universitaeten-3078/


Hackerangriff auf Universitätsklinikum



Das Universitätsklinikum Düsseldorf war seit dem 10. September 2020 für mehrere Tage wegen Problemen mit der Informationstechnik nur eingeschränkt erreichbar. Weder der Normalbetrieb noch die Notfallversorgung waren möglich. Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat inzwischen einen Hackerangriff bestätigt. Auf einem der betroffenen Server sei ein an die Heinrich-Heine-Universität adressiertes Erpressungsschreiben gefunden worden.

Die Polizei habe daraufhin Kontakt zu den Erpressern aufgenommen und erklärt, dass der Angriff Systeme eines Notfallkrankenhauses getroffen habe. Die Erpresser hätten dann die Entschlüsselung der Server ermöglicht, weshalb die Attacke mutmaßlich der Universität und nicht der Klinik gegolten habe, so die Ministerin weiter.

Seitens der Staatsanwaltschaft wird nun auch wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, weil eine lebensbedrohlich erkrankte Patientin, die in der Nacht zum 12. September in ein weiter entferntes Krankenhaus gebracht werden musste, inzwischen verstarb.
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/uniklinik-duesseldorf-erpressung-hacker-100.html


Karriere

Fast 1.000 Euro Differenz bei monatlichem W3-Grundgehalt von Professoren

Quelle: istockphoto.com

Um fast 1.000 Euro differiert die monatliche Grundbesoldung einer W3-Professur je nach Bundesland. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrer September-Ausgabe veröffentlicht.

Unter Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren und unter Einberechnung der in einigen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge ist Bayern bei den monatlichen W3-Grundgehältern Spitzenreiter eines föderalen Besoldungsrankings mit 7.473,96 Euro, dicht gefolgt von Baden-Württemberg (7.473,55 Euro). Vor dem Bund, der noch vor einem Jahr die Rangliste der W3-Grundgehälter angeführt hatte (7355,57 Euro), hat sich nunmehr Sachsen (7422,53 Euro) geschoben. Das Mittelfeld führen Brandenburg (7.294,65 Euro), Hamburg (7.155,58 Euro) und Bremen (7.115,30 Euro) an. Dahinter rangieren Berlin (6.985,72 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (6.926,61 Euro), Schleswig-Holstein (6.893,05 Euro) und das Saarland (6.888,82 Euro). Im unteren Mittelfeld liegen Sachsen Anhalt (6.879,51 Euro), Nordrhein-Westfalen (6.871,22 Euro), Hessen (6.741,93 Euro) und Rheinland-Pfalz (6.651,61 Euro). Schlusslichter sind Niedersachsen (6.631,59 Euro) und Thüringen (6.495,05 Euro).


Die Grundgehälter in der W-Besoldung können durch individuelle Leistungsbezüge erhöht werden.
https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/professur/bayern-bei-grundbesoldung-vorne-3048/


Margarete von Wrangell-Programm


Mit dem Margarete von Wrangell-Programm fördern das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie die jeweilige Hochschule gezielt Wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg auf dem Weg zur Professur. Vorrangiges Ziel des Programms ist es, besonders qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu ermutigen und materiell in die Lage zu versetzen, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren.


Förderanträge können über die Leitung der jeweiligen Hochschule bis zum 30. September 2020 (Ausschlussfrist) eingereicht werden. Die Förderung der ausgewählten Wissenschaftlerinnen beginnt im dritten Quartal 2021.


Weitere Informationen unter:
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/ausschreibungen


Präsentationscoaching für Forschungsgruppen


Das Präsentationscoaching-Angebot ProBe richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie an Hochschulleitungen. Das Coaching soll dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.


Vor dem Hintergrund, dass aktuell viele Begutachtungen digital durchgeführt werden, wird das Coaching sowohl digital als auch vor Ort angeboten.


ProBe führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz (Scholz CTC GmbH) und Frau Heike Hofmann, M.A. (Körper&Sprache) durch.
https://www.hochschulverband.de/probe.html

PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung:
https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Soll es einen Tarifvertrag Promotion geben?

istockphoto.com

Die Junge Akademie fordert eine Vereinheitlichung der Finanzierungs- und Beschäftigungsformen von Promovierenden. Soll es einen Tarifvertrag Promotion geben?

Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Causa Nuhr: Deutliche Mehrheit hält Wiedereinstellung des Audio-Beitrags durch DFG für richtig

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Leserinnen und Leser im August gefragt, ob die Entscheidung der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtig war, einen umstrittenen Kommentar des Kabarettisten Dieter Nuhr nach zwischenzeitlicher Löschung wieder auf ihre Webseite zu stellen. 90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja, zehn Prozent mit Nein.

Recht aktuell

Verfassungsbeschwerde wegen Beschlagnahmung von Forschungsdaten


Ein Erlanger Professor hat vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen die Beschlagnahmung seiner Forschungsdaten eingereicht, weil das gegen die im Grundgesetz gewährleistete Wissenschaftsfreiheit verstoße.


Für ein Forschungsprojekt zu islamistischer Radikalisierung im Gefängnis hatte der Rechtspsychologe Professor Mark Stemmler einen Häftling interviewt, den Ermittler für einen mutmaßlichen Islamisten hielten. Die Generalstaatsanwaltschaft München ließ den Mitschnitt des Tonbands beschlagnahmen. Den Eingriff in die Forschungsfreiheit hielt sie für gerechtfertigt, weil es um die Aufklärung eines schwerwiegenden Verbrechens gegangen sei. Die Ermittlungen gegen den Gefangenen sind inzwischen eingestellt worden, da sich der Verdacht nicht erhärtet hatte.


Stemmler beklagt vor allem, dass er seine Forschung unter diesen Voraussetzungen nicht fortsetzen könne. Seine Interviews könne er nur führen, wenn er den Betroffenen Verschwiegenheit zusichere.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/erlanger-professor-reicht-beschwerde-in-karlsruhe-ein-3091/


Kein Anspruch auf Online-Prüfung

Quelle: istockphoto.com

Studierende haben trotz der Covid-19-Pandemie keinen Anspruch auf Online-Prüfungen von zu Hause aus. Die Prüferinnen und Prüfer können festlegen, in welcher Form eine Klausur zu erbringen ist. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) am 2. September 2020 entschieden (Az.: 2 ME 349/20). Geklagt hatte ein Student der Universität Lüneburg, der eine Präsenzklausur schreiben sollte. Der Masterstudent hatte argumentiert, er gehöre als Raucher zu einer vom Robert Koch-Institut definierten Risikogruppe in der Covid-19-Pandemie. Deshalb wollte er die Klausur als Onlineklausur von zu Hause aus schreiben, um ein Infektionsrisiko bei der Prüfung zu vermeiden. Die Universität hatte das unter anderem unter Hinweis auf ihr Hygienekonzept abgelehnt und bereits vor dem Verwaltungsgericht obsiegt.


Die Prüferinnen und Prüfer hätten einen weiten Beurteilungs- und Gestaltungsspielraum, der nicht überschritten worden sei, urteilte das OVG. Der sich anschließende Antrag des Studenten auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen die Universität wurde laut „Spiegel“ vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen (Az: 1 BvQ 100/20).
https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/studierende-mussen-trotz-corona-pandemie-an-prasenzprufungen-teilnehmen-192114.html
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lueneburg-student-muss-praesenzklausur-schreiben-trotz-corona-a-ef76520c-3188-4d21-8e4d-6ecaaa399a5f



Stellungnahme zur Hochschulgesetzesnovelle


(Uf.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat in einer Stellungnahme den Entwurf des Vierten Gesetzes zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften in Baden-Württemberg gewürdigt. Zu begrüßen sei, dass der Gesetzentwurf Regelungen für Unternehmenskooperationen, das Zusammenwirken mit anderen Einrichtungen und für gemeinsame Berufungen sowie Berufungen in der Medizin enthalte, um Rechtssicherheit vor dem Hintergrund einer möglichen Umsatzbesteuerung zu schaffen. Auch die gesetzliche Aufnahme der Seniorprofessur, die vorgesehene Möglichkeit von Freistellungen bei bestimmten Lehrvorhaben und die neuen Exmatrikulations- und Ordnungsvorschriften bei Fehlverhalten von Studierenden seien begrüßenswert.

Trotz zahlreicher Änderungen werde die Machtfülle der Rektorate nicht in dem Maße durch Kontrollrechte des Senats kompensiert, wie es auch der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg gefordert habe. Zu beanstanden blieben besonders der defizitäre Katalog von Beschlussfassungsgegenständen des Senats und die weiterhin nicht umgesetzte „ausschlaggebende Mitwirkung“ des Senats bei Wahl und Abwahl des Rektorats sowie bei Abwahl der Dekane. Kritisch sieht der DHV zudem die vorgesehene Möglichkeit, nicht staatlichen Bildungseinrichtungen ein Promotions- und Habilitationsrecht verleihen zu können, aber auch die Versuche, mittels erheblicher Zugangserleichterungen mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die Dualen Hochschulen und für Kunsthochschulen zu gewinnen.
https://www.hochschulverband.de/856.html#c6647


Elektronische Fernprüfungen


(Det.) Der Freistaat Bayern plant, elektronische Fernprüfungen an den Landeshochschulen durchzuführen. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie habe sich gezeigt, dass insbesondere aus Gründen des Gesundheits- und Infektionsschutzes das Bedürfnis bestehe, Hochschulprüfungen ohne physischen Kontakt durchführen zu können. In diesem Zusammenhang sieht die Verordnung vor, den Prüfling, der in seiner eigenen Wohnung eine Prüfung ablegt, zu filmen – auch um Täuschungsversuche unterbinden zu können.


Der Landesverband Bayern im Deutschen Hochschulverband hat hierzu eine Stellungnahme abgegeben, die insbesondere kritisiert, dass die Eingriffe in die Unverletzlichkeit der Wohnung und die informationelle Selbstbestimmung nicht gerechtfertigt seien, zumal die elektronische Fernprüfung auch in gänzlich anderer Ausgestaltung stattfinden könne. So könnten beispielsweise staatliche Ressourcen genutzt werden (universitäre E-Testcenter) oder aber auf eine Open Book-Variante auch bei Klausuren abgestellt werden.

Personalia
Leitungsgremium der Stiftung Innovation in der Hochschullehre


Die Marburger Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Professorin Evelyn Korn, komplettiert den Vorstand der Stiftung Innovation in der Hochschullehre unter dem Dach der Toepfer Stiftung gGmbH. Die neue Organisationeinheit soll eine transparente Vergabe der künftig jährlich von Bund und Ländern bereitgestellten 150 Millionen Euro für Innovationen in der Hochschullehre garantieren und Austausch, Vernetzung und Wissenstransfer auf diesem Feld fördern (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 12/2019). Neben dem Vorstand Wissenschaft wurden bereits Maria Cornelia Raue als Geschäftsführender Vorstand sowie Antje Mansbrügge als Vorstand Innovation berufen.


Sofja Kovalevskaja-Preise


Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Preisträger der mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise bekanntgegeben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an jeweils vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie sollen für die Dauer von bis zu fünf Jahren an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen leiten. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind die Zell- und Entwicklungsbiologin Marcia de Almeida Monteiro Melo Ferraz (LMU München), der physikalische Chemiker Danila Barskiy (Universität Mainz), die Bioinformatikerin Agnieszka Golicz (Universität Gießen), der Astrophysiker Gregory Maurice Green (Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg), die Mathematikerin Anna-Lena Horlemann (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Oberpfaffenhofen), der Radiologe André F. Martins (Universitätsklinikum Tübingen), die Psychologin Mar Rus-Calafell (Universität Bochum) und der Biologe Torben Schiffner (Universität Leipzig).


Deutscher Umweltpreis

 Foto: pik-potsdam.de

Professor Ottmar Edenhofer gehört in diesem Jahr zu den Preisträgern des Deutschen Umweltpreises, der mit insgesamt 500.000 Euro dotiert ist. Der Ökonom und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung habe mit seinem wissenschaftlichen Lösungsansatz, einen Preis für den Ausstoß von Kohlendioxid zu verlangen, die deutsche Klimapolitik belebt und entscheidende Impulse im Diskurs über finanzielle Anreize als Instrument für mehr Klima- und Naturschutz geliefert, erklärte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.


Anna Krüger Preis für Wissenschaftssprache

Foto: unibw.de

Professorin Hedwig Richter erhält den vom Wissenschaftskolleg zu Berlin vergebenen Anna Krüger Preis für Wissenschaftssprache 2020. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis zeichnet eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus, die bzw. der „ein hervorragendes Werk in einer guten und verständlichen Wissenschaftssprache geschrieben hat“. Die Historikerin, die an der Universität der Bundeswehr in München lehrt, veröffentlichte 2017 die Studie „Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert“ und in diesem Jahr die Arbeit „Demokratie. Eine deutsche Affäre“.


Von Kaven-Ehrenpreis 2020

Foto: ovgu.de

Professorin Alexandra Carpentier von der Universität Magdeburg ist für ihre Leistungen an der Schnittstelle von Mathematik und Informatik mit dem von Kaven-Ehrenpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewürdigt worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihr am 14. September 2020 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung in Chemnitz verliehen.


Sonderpreis des Deutschen Radiopreises

Foto: Charité

Professor Christian Drosten ist für seine Mitwirkung am NDR-Info-Podcast „Coronavirus-Update" der Sonderpreis des Beirats des Deutschen Radiopreises zugesprochen worden. Dem Virologen von der Charité-Universitätsmedizin Berlin sei es gelungen, komplexe naturwissenschaftliche und epidemiologische Zusammenhänge allgemeinverständlich darzulegen. Die Gradlinigkeit, populär zu erklären, ohne populistisch zu werden, habe ihn „zur zentralen Stimme in der Pandemie werden lassen“, so die Jury.

Vermischtes

Online-Petition gegen Examensverlust


Auch in diesem Jahr sind in Bayern wieder mindestens 18 Abschlussklausuren von Lehramtsstudierenden verloren gegangen. Wie in den Vorjahren stehen die schuldlos Betroffenen vor der Wahl, die Klausur zu wiederholen oder die Note ungenügend für diesen Prüfungsabschnitt zu akzeptieren. Wegen einer fehlenden Staatsexamensnote ist ein vollwertiger Antritt des Vorbereitungsdienstes als Beamter/Beamtin auf Widerruf damit nicht möglich.

Ein betroffener Passauer Student hat deshalb eine Online-Petition an den Bayerischen Landtag angestrengt. Zu den darin enthaltenen Forderungen gehört, dass die Prüfungsarbeiten zu digitalisieren und zu sichern seien, bevor sie verschickt werden. Sendungen sollten zudem künftig verfolgt werden und die einzelnen Korrekturphasen lückenlos dokumentiert werden. Ebenso seien Prüflinge schneller und besser zu informieren, falls trotzdem eine Klausur verloren ginge. Statt einer Prüfungswiederholung oder der Bewertung mit der Note sechs solle in diesem Fall künftig die Durchschnittsnote eingetragen werden.

Das bayerische Kultusministerium hält der „FAZ“ zufolge eine vollständige Digitalisierung bei 20.000 Examen für zu aufwendig. Ein neues Verfahren für eine bessere Kontrolle und Nachvollziehbarkeit des Verfahrens sei bereits beschlossen, könne aber aus Sicherheitsgründen noch nicht öffentlich gemacht werden.

DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Online-Seminare



Juniorprofessur und Tenure Track-Professur kompakt: Rechte, Pflichten und Perspektiven

Dienstag, 29. September 2020, 10:00-13:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/juniorprofessur_tenuretrackprofessur_online-seminar

Forschungsförderung strategisch nutzen
Mittwoch, 7. Oktober 2020, 9:30-17:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=174&catalog_id=3&category_id=20&language_id=

Gleichstellung an Hochschulen – Diskriminierungsschutz und familienfreundliche Arbeitsbedingungen
Dienstag, 13. Oktober 2020, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=160&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Nebentätigkeitsrecht
Montag, 19. Oktober 2020, 10:00-15:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=171&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Berufungspraxis aktuell
Dienstag, 20. Oktober 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungspraxis_online-seminar

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Dienstag, 27. Oktober 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungsverhandlungen_medizinische_fakultaet_online-seminar

Selbstbild und Wirkung,
Mittwoch/Donnerstag, 28./29. Oktober, jeweils 9:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=170&catalog_id=3&category_id=19&language_id=

Mutterschutz, Elternzeit und arbeitsrechtliche Auswirkungen in der Wissenschaft
Dienstag, 3. November 2020, 10:00-11:45 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=164&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Drittmitteleinwerbung und –verwaltung
Donnerstag, 5. November 2020, 9:00-15:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/drittmittel_einwerben_verwalten_online-seminar

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Donnerstag, 5. November 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=162&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Berufung auf eine Juniorprofessur oder Tenure-Track-Professur W 1
Freitag, 6. November 2020, 10:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufung_juniorprofessur_tenure_track_online-seminar

Dekaninnen und Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Donnerstag, 6. November 2020, 9:30-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/dekanInnen_leitungsaufgaben_online-seminar

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de
Publikationen
Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


NEU: "Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache" 


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe


Schwerpunkt "Work-Life-Balance"

Tobias Kretschmer: Work-Life-Balance in der Wissenschaft

Michael Andrick: Zeitgeistiger Unfug oder Schlüsseldiskussion?

Standpunkt

Dieter Thomä: Im Wind stehen, ohne einzuknicken

Peter Seele: Wie Google das Hochschulsystem angreift

Andreas Eder: 15 Jahre h-Index

"Forschung & Lehre" online


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2021

Quelle: istockphoto.com
(Wi.) Aufgrund des coronabedingten Ausfalls des 70. DHV-Tages am 6./7. April 2020 in Berlin hat der DHV-Tag im schriftlichen Umlaufverfahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2021 um 0,9 Prozent beschlossen.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2021 zwischen 121 Euro und 224 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da eine Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge satzungsgemäß ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung beim Eintritt in den Ruhestand einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf entsprechende Mitteilungen angewiesen.


Mitglieder werben lohnt sich



(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.
Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das Ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:
- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- digitale Lehre
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Kooperationspartner
DHV und Adobe

Foto: AdobeStock

(Gü.) Herzliche Einladung zur Adobe Abendschule

Neue Ideen für Unterricht und Lehre, ganz bequem bei Ihnen zu Hause: In diesem Herbst laden wir Sie immer mittwochs um 17:00 Uhr zu einer aktuellen Webcast-Stunde ein. In unserer virtuellen Konferenzserie bieten wir Ihnen ein breites Programm, um Sie bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Finden Sie viele neue Ideen für die Lehre, lernen Sie nützliche Digitaltools kennen und knüpfen Sie Kontakte mit Gleichgesinnten. Wir freuen uns auf Sie!

Entdecken Sie hier das Programm und melden Sie sich kostenlos an: https://event.on24.com/wcc/r/2516640/ABC684070C2FD274A037061B1E798A6C/1329095?partnerref=DHVNL



DHV und Spektrum der Wissenschaft



(Gü.) Die Spektrum eBookFlat

Lernen Sie jetzt unsere Spektrum eBookFlat kennen! Mit der Spektrum eBookFlat erhalten Sie Zugriff auf eine Auswahl von zwölf E-Books (PDF-Format) des Sachbuchprogramms von Springer Spektrum aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Jeden Monat wird ein Buch ausgetauscht, so dass Sie alle vier Wochen auf ein Neues zugreifen können.


DHV und Erich Schmidt Verlag


(Gü.) Das digitale Sommersemester geht in ein digitales Wintersemester über: Mit drei Datenbank-Angeboten für Forschung & Lehre nimmt auch der Erich Schmidt Verlag (ESV) die Chancen der „explodierenden“ Onlinenutzung am Campus an.


ESV-Digital Arbeitssicherheit bietet unter der neuen ESV-Contentplattform Fachcontent aus Technik, Recht und Organisation – um von der Gefährdungsbeurteilung bis zur Unterweisung alle Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz erfolgreich wahrzunehmen:
www.ESV-Digital.de/Arbeitssicherheit

ESV-Digital.de/StiftungsWissen öffnet die gesamte Wissenswelt der professionellen Stiftungsarbeit. Mit Fachcontent zu allen wichtigen Stiftungsthemen in Organisation, Kommunikation, Recht, Steuern und Vermögensverwaltung – und News rund um den Stiftungsmarkt:
www.ESV-Digital.de/StiftungsWissen

Entgeltfortzahlung – Krankengeld – Mutterschaftsgeld stellt vernetztes Wissen im Sozialrecht bereit. Das Online-Angebot enthält alle relevanten Vorschriften und arbeits- bzw. sozialgerichtliche Entscheidungen – und zeigt maßgebliche Verbindungen zwischen den Bereichen auf:
www.ESV.info/EKM

Über die eLibrary „ESV-Campus“ können alle Angebote für das digitale Semester inkl. Remote Access freigeschaltet werden:
www.ESV-Campus.de


DHV und QLOCKTWO


(Gü.) Kreative Prozesse bei QLOCKTWO


Bei QLOCKTWO spielen Kunst und Kreativität eine große Rolle. Deshalb haben wir direkt in unserem Headquarter in Schwäbisch Gmünd ein eigenes Atelier eingerichtet, in dem alle künstlerischen Prozesse vonstattengehen. Hier können sich die beiden kreativen Köpfe Marco Biegert und Andreas Funk voll ausleben und spannende neue Projekte erarbeiten. In diesem Rahmen sind bereits zahlreiche Kunstwerke entstanden – was sie alle gemeinsam haben? Sie erzählen eine Geschichte! Das Thema Zeit spielt häufig eine essenzielle Rolle in den Arbeiten der beiden. So auch das nebenstehende Werk: Die beiden Bilder stellen die Lebenszeit von Stan Laurel und Marilyn Monroe dar. Jeder gesetzte Punkt steht für einen gelebten Tag der Person. So entsteht aus der Zeit ein Kunstwerk, das verdeutlicht, wie wertvoll unsere Zeit ist – denn sie ist endlich. Wenn Sie mehr über unser Atelier und die Kunstwerke der beiden Gründer erfahren möchten, werfen Sie doch einen Blick in unseren Blogpost unter:
https://qlocktwo.com/de/magazine/the-studio



DHV und Bayer Gastronomie


(Gü.) Willkommen im Weinkeller im Kasino Leverkusen der Bayer Gastronomie


Genießen Sie unser Angebot! Wählen Sie aus über 400 ausgesuchten Weinen aus Europa und Übersee die wir Ihnen bequem nach Hause liefern – zum Probieren, zum Studieren, zum Feiern – und natürlich zum Genießen.

Ob Sie den richtigen Wein zu einem Menü suchen, einen edlen Tropfen vor dem Kamin genießen möchten oder den idealen Wein für einen Abend mit Freunden suchen. Bei uns sind Sie richtig. Neben unserem großen Angebot an Weinen bieten wir Ihnen darüber hinaus eine Auswahl von edlen Spirituosen an. Von Armagnac bis Rum finden Sie alles im Weinkeller der Bayer Gastronomie.

Abgerundet wird das Angebot durch unsere Monatsaktion, in der wir Ihnen jeweils fünf Weine vorstellen. Darunter sind Neuentdeckungen, sowie auch Bestseller. Diese Weine bieten wir Ihnen für den Aktionszeitraum in der beliebten 5+1 Aktion an. Die aktuellen Aktionsweine des Monats August kommen aus dem Weinland Italien. Sie kaufen von einer Sorte der Aktionsweine fünf Flaschen und wir geben Ihnen die sechste Flasche gratis dazu.
Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise. Übrigens versenden wir ab 19,90 Euro versandkostenfrei.


DHV und a&o Hostels


(Gü.) Reisen in Zeiten von Corona
Seit einem halben Jahr beherrscht das Thema Covid-19 nahezu die ganze Welt. Auch a&o als Europas größte Hostelkette ist von den Auswirkungen natürlich nicht verschont geblieben.


Schon frühzeitig, als niemand an touristisches Reisen dachte, entwickelte a&o ein Hygienekonzept, welches immer wieder an die neuesten Erkenntnisse angepasst wird.


So stehen in allen Gebäuden ausreichend Desinfektionsmittel bereit. Leitsysteme mit Aufklebern auf dem Boden sorgen für einen reibungslosen Ablauf und erinnern an die gebotenen Abstände. Auch beim Frühstück hat sich einiges verändert: Gerade erst abgeschafft muss a&o aus Hygienegründen derzeit wieder auf Kleinstverpackungen für Marmelade & Co. zurückgreifen.


Das eigentliche Ziel, mit dem Programm „a&o green“ den Status als grünste Hotelkette Europas zu festigen, hat der international agierende Anbieter von Low-Budget-Unterkünften jedoch nicht aus den Augen verloren. Auch 2021 setzt die Kette wieder voll auf Nachhaltigkeit. Die jüngsten Ergebnisse zeigen: Mit einer Übernachtung bei a&o werden weniger als fünf kg CO2 ausgestoßen. Damit liegt die Kette deutlich unter dem Wert von ca. 25 kg CO2 vergleichbarer Economy-Hotels.


DHV und Altruja


(Gü.) Unsere Altruja-Software haben wir frisch überarbeitet und vor kurzem, am 8. September 2020, gelauncht! Durch zehn Jahre Expertise in der Fundraising-Beratung kennen wir Ihre Herausforderungen und Probleme und verstehen Fundraising für Hochschulen und gemeinnützige Organisationen.

Sie haben jederzeit Zugriff auf die Altruja-Spendentools und die Digital Fundraising Software und sind unabhängig von unseren Arbeitszeiten. Profitieren Sie bei Altruja von einem umfassenden persönlichen Support bei der Einrichtung und Integration des Spendentools auf Ihrer Website, von Beratung zur optimalen Nutzung und vom telefonischen Support mit persönlichem Ansprechpartner.

Zum Launch verschenken wir eine kostenfreie Workshop-Reihe! Erfahren Sie, was wirklich funktioniert, um im Online Fundraising erfolgreich zu sein, auch für kleinere Hochschulen, die erst im Fundraising starten.
Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und sich gleich anzumelden:
https://www.altruja.de/lp/digital-fundraising-workshop.html




Redaktion

Professor Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Professor Dr. Hubert Detmer (Det.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)

Angelika Wirth (Wi.)

Birgit Ufermann (Uf.)


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Rheinallee 18-20
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