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PLUS
Der DHV-Karriere-Newsletter
Ausgabe 10/2020



Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Das ist PLUS, der Karriere-Newsletter des DHV.

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder oder nach Anmeldung.

Geschenke verboten
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Geschenke verboten
Geschenke im Mitarbeiterkreis zu Jubiläen oder Geburtstagen sind üblich, manchmal sogar erwünscht, aber auf keinen Fall verboten. Anders sieht es mit Geschenken aus, die in Bezug auf das Amt und eine bestimmte Amtshandlung gewährt werden, wie z.B. die Übernahme von Übernachtungs- und Bewirtungskosten oder Upgrades für die Flugreise anlässlich einer Tagung oder eines wissenschaftlichen Vortrags.

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern ist es beamten- und strafrechtlich grundsätzlich untersagt, im Rahmen der Ausübung ihres Amtes wirtschaftliche (z.B. Freikarten) oder nichtwirtschaftliche Vorteile (z.B. Aufnahme in einen elitären Verein) anzunehmen. Geschützt werden sollen die Lauterkeit des öffentlichen Dienstes und das Vertrauen der Allgemeinheit in die Sachgerechtigkeit und „Nichtkäuflichkeit“ der Entscheidungsfindung im öffentlichen Dienst. Für angestellte Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gilt
Entsprechendes. Dabei greift das Verbot auch in das Privatleben ein, etwa wenn Reise- oder Verpflegungskosten für einen mitreisenden Familienangehörigen gewährt werden sollen. Ausnahmen vom Annahmeverbot bedürfen der Zustimmung des Dienstherrn.

Regelmäßig legen Hochschulen in internen Merkblättern den Umgang mit Belohnungen und Geschenken fest. Dort werden Zuwendungen bis zu einer bestimmten wertmäßigen Grenze als generell genehmigt normiert. Die Bagatellgrenze liegt zumeist zwischen zehn und fünfzig Euro. Bestehen Zweifel, ob das Geschenk behalten werden darf, sollte dies im Vorfeld mit der Hochschule geklärt werden. 

Quelle: Justitiariat DHV
Umzugskosten
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Umzugskosten
In Berufungsverhandlungen wird regelmäßig eine Zusage über die Umzugskostenvergütung erteilt, wenn die neu zu berufende Hochschullehrerin oder der neu zu berufende Hochschullehrer an den neuen Hochschulstandort oder in dessen Umkreis zieht (regelmäßig 30 km Einzugsbereich). Der Umzug selbst muss innerhalb einer in der Berufungsvereinbarung genannten Frist (regelmäßig fünf Jahre) nach Erteilung der Zusage der Umzugskostenvergütung erfolgen und der Antrag auf Kostenerstattung innerhalb einer festgelegten Ausschlussfrist gestellt werden.

Zudem enthalten die umzugskostenrechtlichen Regelungen eine Klausel, wonach die Umzugskostenvergütung zurückzuzahlen ist, wenn die Hochschullehrerin oder der Hochschullehrer vor Ablauf von zwei Jahren nach Beendigung des Umzugs aus einem von ihr/ihm zu vertretenden Grund aus dem Dienstverhältnis ausscheidet. Diese in den Landesumzugskostengesetzen geregelte Rückzahlungsverpflichtung gilt unabhängig davon, ob sie der Hochschullehrerin oder dem Hochschullehrer bekannt war. Relevant wird sie in der Praxis vor allem dann, wenn vor Ablauf von zwei Jahren nach Beendigung des Umzugs ein Ruf an eine andere Hochschule angenommen und das Dienstverhältnis mit der bisherigen Hochschule beendet wird. Das Auslösen der Rückzahlungsverpflichtung lässt sich dann zwar nicht verhindern, aber es kann versucht werden, mit der neuen Hochschule über eine – zumindest teilweise – finanzielle Kompensation der Rückerstattung zu verhandeln, beispielsweise in Form der Gewährung eines einmaligen Berufungsleistungsbezugs.

Quelle: Justitiariat DHV

"Ich schwöre" – auf was eigentlich?
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Beamtenverhältnis
"Ich schwöre" – auf was eigentlich?


Mit der erstmaligen Ernennung in das Professoren-Beamtenverhältnis ist ein Diensteid zu leisten. Der in den Beamtengesetzen festgeschriebene Wortlaut des Eides verpflichtet die Beamtin bzw. den Beamten auf das Grundgesetz (Verfassungseid) und auf die Einhaltung der Amtspflichten und Wahrung der Gesetze (Amtseid). Einen Eid, der die Treue der Beamtin bzw. des Beamten zu einer bestimmten Person oder Institution zum Ausdruck bringen soll (Treueeid), beinhaltet die Eidesformel nicht.

Aufgrund der grundgesetzlich geschützten Glaubens- und Gewissensfreiheit darf der Eid ohne religiöse Beteuerung geleistet werden und der Gesetzeswortlaut „ich schwöre“ durch „ich gelobe“ oder eine andere Beteuerungsformel ersetzt werden. Eine konstitutive Bedeutung für das Beamtenverhältnis hat der Eid nicht, anders als die statusbegründende Ernennung. Er dient „lediglich“ der Gewissensschärfung der bereits ernannten Beamtin bzw. des bereits ernannten Beamten. Allerdings hat die Verweigerung des Diensteides für die Beamten schwerwiegende Konsequenzen. Sie sind nach den beamtenrechtlichen Vorschriften grundsätzlich zu entlassen, wenn sie den Diensteid verweigern. Ein Ermessensspielraum besteht hier nicht.



Quelle: Justitiariat DHV

Wieviel Pension?
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Wieviel Pension?
Beamte haben Anspruch auf Versorgung. Ein Anspruch auf eine diesbezügliche Auskunft ist allerdings in den meisten Fällen gesetzlich nicht normiert.

Lediglich in einigen Bundesländern existieren Regelungen, die einen Anspruch auf eine sogenannte Versorgungsauskunft vor Erreichen der Altersgrenze vorsehen (so etwa in Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen oder Rheinland-Pfalz). Insbesondere bei einem Dienstherrnwechsel, aber auch bei einer Neuberufung wird sich allerdings die Frage nach der Höhe der zu erwartenden Versorgung stellen. Hier kann die Bitte um Festsetzung bzw. Auskunft zur Anrechnung sogenannter ruhegehaltfähiger Vordienstzeiten helfen.

Der Anspruch auf eine solche Entscheidung über Vordienstzeiten „bei der Berufung“ in das Beamtenverhältnis ist - anders als der Anspruch auf eine Versorgungsauskunft - in allen Beamtenversorgungsgesetzen ausdrücklich vorgesehen. Über eine solche Auskunft zu den anrechenbaren Vordienstzeiten lässt sich sodann auch die zu erwartende Pension errechnen.

Quelle: Justitiariat DHV
Forschungs- und Lehrzulagen
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Forschungs- und Lehrzulagen
Im Zuge der Einführung der W-Besoldung ist u.a. die Möglichkeit eröffnet worden, zuzüglich zum Grundgehalt auch sogenannte Forschungs- und Lehrzulagen zu gewähren. Von dieser Zulagenart wird in der Praxis eher selten Gebrauch gemacht.

Rechtsgrundlagen für die Gewährung von Forschungs- und Lehrzulagen finden sich vor allem in Landesbesoldungsgesetzen bzw. Hochschulleistungsbezügeverordnungen der Länder. Sie sind auf der Homepage des DHV  veröffentlicht. Hiernach können Professorinnen und Professoren (je nach Landesrecht zum Teil auch Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren), die Mittel privater Dritter für Forschungs- oder Lehrvorhaben der Hochschule einwerben, aus diesen Mitteln nicht ruhegehaltfähige Zulagen erhalten.

Voraussetzung ist, dass der Drittmittelgeber Mittel für genau diesen Zweck ausdrücklich vorgesehen hat. Die Höhe dieser Zulage ist in den meisten Bundesländern auf 100 Prozent des Jahresgrundgehaltes begrenzt. Da insbesondere Forschungs- und Lehrzulagen für die Hochschulen kostenneutral sind, könnte diese zur Gehaltssteigerung im Einzelfall durchaus häufiger in Betracht gezogen werden.

Quelle: Justitiariat DHV

  DHV-Digital |
Online-Seminarprogramm
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DHV-Seminare
Online-Seminarprogramm im Oktober/November


07. Oktober, 09:30 - 17:30 Uhr
Forschungsförderung strategisch nutzen

20. Oktober, 10:00 - 14:35 Uhr
Berufungspraxis aktuell

28. und 29. Oktober, 09:00 - 12:00 Uhr
Selbstbild und Wirkung

03 November, 10:00 - 11:45 Uhr
Mutterschutz, Elternzeit und arbeitsrechtliche Auswirkungen in der Wissenschaft

05. November, 09:00 - 15:00 Uhr
Drittmitteleinwerbung und -verwaltung

06. November, 10:00 - 12:00 Uhr
Berufung auf eine Juniorprofessur oder Tenure-Track-Professur W1



Work-Life-Balance
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Work-Life-Balance
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stoßen nicht nur in der Corona-Pandemie immer wieder an ihre Grenzen, um Arbeits- und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Helfen können flexible Arbeitsmodelle, eine gute Kinderbetreuung und die Beschäftigung an einem Standort für Dual-Career-Couples.

Professorin Isabell Welpe hat untersucht, wie Arbeitgeber die Work-Life-Balance ihrer Beschäftigten fördern können. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München nennt beispielhaft Healthcare Center in Campusnähe, spezielle Betreuungsangebote für leicht erkrankte Kinder oder einen Wäscheservice.  

Mehr zum Thema „Work-Life-Balance“ lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Forschung & Lehre und auf forschung-und-lehre.de .

Quelle: Forschung & Lehre
Digitaler Nachlass: Worauf ist zu achten?
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Digitaler Nachlass: Worauf ist zu achten?
Einkäufe, Bankgeschäfte und ein Großteil der privaten Kommunikation werden zunehmend online abgewickelt. Woran die wenigsten jedoch denken: Menschen gehen, Daten bleiben. Wer entscheidet über die Accounts, wenn die Inhaberin oder der Inhaber versterben? Rechtlich hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass Erbende im Wege der sogenannten Gesamtrechtsnachfolge in die Rechtsposition eines Erblassenden eintreten – auch in den digitalen Nachlass.

In der Praxis geht es oftmals darum, Zugang des Erben auf vom Erblasser oder von der Erblasserin genutzte Online-Dienste zu erhalten, um sich u. a. ein Bild über laufende Vertragsverhältnisse, noch ausstehende Forderungen und Verbindlichkeiten zu verschaffen. Sowohl über private Regelungen als auch digitale Nachlassdienste lässt sich frühzeitig Ordnung in die eigene Online-Welt bringen. Wie im eigenen Interesse, aber auch im Sinne derjenigen Menschen, die einem nahestehen, Vorsorge getroffen werden kann, erläutert  Marcel Kubis vom IGMR (Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht der Universität Bremen) in „Forschung & Lehre

Quelle: Forschung & Lehre

Beratung, Coaching, Mentoring

Gerade zu Beginn einer wissenschaftlichen Karriere bedarf es einer systematischen Karriereplanung, -begleitung und -förderung. Mit welchen Angeboten Sie der DHV auf dem Weg zur Professur unterstützen kann, erläutert DHV-Justitiarin Dr. Sandra Schlüter.



Weniger Forschungszeit
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Studie
Weniger Forschungszeit


Die Zeitanteile, die Professorinnen und Professoren für Forschung und Lehre aufwenden, variieren nach Hochschulgröße erheblich. Das zeigt eine vom Bundesforschungsministerium geförderte Studie des International Centre for Higher Education Research (INCHER) Kassel.

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an kleinen Universitäten verbringen demnach ein Drittel ihrer Zeit mit Lehre, während bei ihren Kolleginnen und Kollegen an großen und als exzellent ausgezeichneten Universitäten dieser Zeitanteil in etwa ein Viertel beträgt. Der zeitliche Einsatz für die Lehre habe sich insgesamt jedoch trotz steigender Studierendenzahlen in den letzten drei Jahrzehnten rückläufig entwickelt, durch Verwaltungstätigkeiten wie Drittmittelakquise nehme vor allem die von Professorinnen und Professoren aufgebrachte Zeit für Verwaltung zu, nicht aber deren Zeitbudget für Forschung.

Die Zeitanteile für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien größer geworden, weil ihre Stellen zunehmend über Drittmittel finanziert würden. Gleichwohl sei ihre Unzufriedenheit mit den Arbeits-und Vertragsbedingungen gestiegen. Durch das drittmittelbedingte Wachstum an wissenschaftlichem Personal werde der Wettbewerbsdruck größer und die Wahrscheinlichkeit, die nächste Karrierestufe erreichen zu können, geringer.




Weitere Verlängerungsmöglichkeiten für Befristungen
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Weitere Verlängerungsmöglichkeiten für Befristungen
Angesichts der andauernden Covid-19-Pandemie schreibt die Bundesregierung die bereits bestehende Übergangsregelung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz für ein weiteres halbes Jahr ab dem 01. Oktober 2020 fort. Bereits das Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz sah eine Verlängerung von Befristungen in der Qualifizierungsphase zunächst um sechs Monate vor. Es gilt für Verträge, die zwischen dem 01. März und 30. September 2020 bestehen.

Nun sollen weitere sechs Monate hinzukommen – auch für Beschäftigungsverhältnisse, die erst zwischen dem 01. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.


Quelle: BMBF
Hochschullehrer und YouTuber
© youtube

Hochschullehrer und YouTuber
Professor Matthias Reich ist seit August 2006 Lehrstuhlinhaber für Bohrtechnik, Spezialtiefbauausrüstungen und Bergbaumaschinen an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

Auch als YouTuber macht er inzwischen Karriere. Der Hochschullehrer betreibt auf der Videoplattform den Kanal „Spaß mit Tiefbohrtechnik“. Mehr als 35 Folgen hat Matthias Reich mit seiner Arbeitsgruppe bislang gedreht. Der Erfolg gibt ihm recht. Unter der Bezeichnung „Fun with Drilling Engineering“ findet sich auch eine englische Version der Clips. Kurze Videos mit kleinen, aber wirkungsvollen Experimenten wecken das Interesse an der Öl- und Gasförderung, nicht zuletzt bei künftigen Studieninteressierten.

Quelle: Reich/Youtube

Zoom im Hochschulbereich
© zoom
Videokonferenzdienste
Zoom im Hochschulbereich


Als Plattform für Audio- und Videokonferenzen erfreut sich Zoom  weiterhin großer Beliebtheit. Damit steht die Software jedoch auch unter stetiger Beobachtung von Sicherheitsexpertinnen und -experten sowie Sicherheitsbehörden, wie etwa dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Das BSI hat – soweit ersichtlich – bislang keine generelle Warnung oder Empfehlung zur Nutzung von Zoom oder anderer Videokonferenzdienste ausgesprochen. Unabhängig davon steht Zoom – wie jedoch auch andere kommerzielle Software für Videokonferenzen (Microsoft Teams, Skype, Google Meet, GoToMeeting, Blizz und Cisco Webex) – in anhaltender Kritik mehrerer Datenschutzbeauftrager des Bundes und der Länder. Diese konkretisiert sich hauptsächlich im Vorwurf, dass nicht nachvollziehbar sei, inwieweit Daten zu unternehmenseigenen Zwecken genutzt werden bzw. die Dienstanbieter sich diese Datennutzung in den zugrundeliegenden Nutzungsverträgen vorbehalten. Diese datenschutzrechtliche Problematik gewinnt anlässlich
der Bezugnahme erster Landesdatenschutzbeauftragter auf das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 16.07.2020 (Az. C-311/18) zum sogenannten Privacy Shield und rechtskonformer Datenübermittlungen in die USA an Bedeutung.

Der häufige Verweis der Datenschutzaufsichtsbehörden auf Open-Source-Webkonferenzsysteme, die auf eigenen Webservern betrieben werden können, wie etwa BigBlueButton oder Jitsi, mag angesichts der Datenschutzanforderungen verständlich sein. Jedoch müssen die erheblichen technischen Anforderungen, die eine Nutzung dieser Videokonferenzsysteme im Hochschulbereich voraussetzt, zunächst durch entsprechende Infrastrukturen und Kapazitäten
vor Ort geschaffen werden.

Es bleibt festzuhalten, dass nach aktuellem Stand kein Videokonferenzdienst einerseits den teilweise sehr strengen Anforderungen einiger Datenschutzaufsichtsbehörden und andererseits dem Bedarf der Praxis gerecht zu werden scheint.
Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer befinden sich jedenfalls dienst- und datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite, sofern sie den offiziellen Empfehlungen ihrer Hochschule bei der Nutzung der Videokonferenzplattformen für Ihre Veranstaltungen folgen.



Quelle: Justitiariat DHV 

Was ist eigentlich ... ein DOI
© international doi foundation
Was ist eigentlich ...
... ein DOI?


Das Akronym DOI steht für Digital Object Identifier. Ein DOI ist eine dauerhafte Dokumentenkennung, die zur Zitierung und Verlinkung von Dokumenten in einem digitalen Netzwerk genutzt wird. Verwendung findet er vor allem bei Artikeln aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Da mit einem DOI Inhalte im Internet eindeutig und persistent ausgewiesen sind, wird diese Angabe in vielen Zitierrichtlinien empfohlen.

Ein DOI wird von einer dafür autorisierten Agentur vergeben. Er besteht aus einem organisationsspezifischen Präfix und einer im Wesentlichen frei definierbaren „objektspezifischen“ Ziffernfolge oder einem alphanumerischen Code. Das Präfix beginnt stets mit „10.“ und wird vom Suffix durch einen Schrägstrich getrennt.



Coachingecke
Zum Professor berufen?
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Lehrkompetenz

Bei der Bewerbung auf eine Professur ist es wichtig, nicht nur die eigene Passung für die zu erfüllenden Forschungsaufgaben aufzuzeigen, sondern auch die Kompetenz, die anfallenden Lehraufgaben optimal wahrnehmen zu können. Bewerberinnnen und Bewerber müssen sich daher gut überlegen, wie sie die für die Professur geforderte didaktische Eignung bestmöglich nachweisen. Nicht selten wird auch die Einreichung von Lehrkonzepten gemeinsam mit den weiteren Bewerbungsunterlagen gefordert.

Im Rahmen der Bewerbungsunterlagen kann man die Lehrkompetenz durch eine Liste der abgehaltenen Lehrveranstaltungen belegen, den Nachweis über den Besuch didaktischer Fortbildungsveranstaltungen führen, Lehrevaluationsergebnisse aufnehmen sowie die Kenntnis von modernen Lehrmethoden (virtual classroom etc.) aufzeigen. Auch die Fähigkeit, Lehre in englischer Sprache anbieten zu können, unterstreicht die Lehrkompetenz. Da zu den Lehraufgaben auch die Abnahme von Prüfungen gehört, sollte eine entsprechende Prüfungserfahrung durch eine Liste der abgenommenen Prüfungen nachgewiesen werden. Auch Kenntnisse in der Weiterentwicklung eines Studiengangs – zum Beispiel als Mitglied in einer Studienkommissionen o.ä. am bisherigen Hochschulstandort – sollten nicht unerwähnt bleiben. Und schließlich ist der Erhalt eines Lehrpreises nicht nur eine besondere Auszeichnung für die Lehrende bzw. den Lehrenden, sondern ein herausragender Beleg für Lehrkompetenz.


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Nachts wird repariert
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Nachts wird repariert

Der Hauptzweck des Schlafes ändert sich einer Studie zufolge beim Menschen im Alter von zwei bis drei Jahren. Während es bei Kleinkindern hauptsächlich um Reorganisation neuronaler Strukturen gehe, stünde bei Erwachsenen die Reparatur im Vordergrund. Dieses Forschungsergebnis veröffentlichten US-Forscher im Fachblatt „Science Advances“. Beim Menschen verändere sich im Alter von etwa 2,4 Jahren die Funktion der Nachtruhe fundamental: Statt Synapsen aufzubauen, gehe es von da an hauptsächlich um die Wartung und Reparatur des Gehirns.




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Prof. Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
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Dr. Ulrike Preißler
Dr. Juliane Lorenz


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