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Newsletter 10/2020



Inhaltsverzeichnis:

Hochschulpolitik Karriere Barometer Recht aktuell Personalia Vermischtes DHV-Seminare

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Hochschulpolitik
Hochschulpakt: Bundesrechnungshof rügt hohe Rücklagen


Aus dem Hochschulpakt zum Aufbau von Studienplätzen sind bis Ende 2018 3,7 Milliarden Euro nicht ausgegeben worden. Mit 1,917 Milliarden Euro entfielen davon mehr als die Hälfte auf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Das hat der Bundesrechnungshof in einem Bericht kritisiert, der dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zugesandt worden ist und über den zunächst der „Tagesspiegel“ berichtet hat. Bereits im Vorjahr hatten die Rechnungsprüferinnen und -prüfer eine intransparente Ausgabenpolitik beim Hochschulpakt bemängelt (vgl. DHV-Newsletter 5/2019). Offenbar habe sich seitdem aber wenig geändert, heißt es weiter. Teilweise würden Hochschulen sogar noch über Mittel aus der ersten Phase des Hochschulpaktes verfügen, die bereits im Jahr 2013 endete.


Dass die Hochschulen die angehäuften Mittel noch bis zum Jahr 2023, zum Ende der Laufzeit des Hochschulpaktes, ausgeben könnten, halte der Rechnungshof für „unwahrscheinlich“. Es sei zu befürchten, dass die Länder nun einen „Ausgabendruck“ aufbauten, indem sie die Hochschulen anhielten, die Mittel restlos auszugeben.


Das Bundesforschungsministerium hat laut „Tagesspiegel“ die Kritik zurückgewiesen: Das Ziel zusätzlicher Studienanfänger werde erreicht und eine zweckentsprechende Verwendung bis 2023 sei möglich. Der Rechnungshof fordere dennoch für den Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“, die Nachfolgeregelung zum Hochschulpakt, ein „stimmiges Berichtswesen“, so der „Tagesspiegel“ weiter.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/ruege-vom-rechnungshof-die-hochschulen-sitzen-auf-milliarden/26209158.html


Kempen: „Anhäufung von Hochschulpaktmitteln empörend und inakzeptabel”


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Länder und Hochschulen dafür kritisiert, Mittel aus dem Hochschulpakt anzuhäufen, statt sie zweckgemäß zur Verbesserung der Studienbedingungen auszugeben. „Der Bedarf an mehr Dozentinnen und Dozenten ist vorhanden, wird aber nicht gedeckt. Dass Länder und Hochschulen dringend benötigte Mittel zur Verbesserung der Studienbedingungen in Milliardenhöhe bunkern, ist daher empörend und schlichtweg inakzeptabel. Die Betreuungsrelation von Studierenden pro Professur verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen an deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen im Bundesdurchschnitt bei 65 zu 1, im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sogar bei 90 zu 1“, erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Umso unverständlicher sei es, dass Hochschulpaktmittel laut Bundesrechnungshof für fragwürdige Projekte wie Parkhäuser oder Ladestationen für E-Fahrzeuge und verabredungswidrig für Bauvorhaben eingeplant würden.

Die Verbesserung der Studienbedingungen an Universitäten sei ohne Personalaufwuchs undenkbar. Der quantitative Ausbau müsse qualitativ unterfüttert werden. Das Tenure-Track-Programm von Bund und Ländern, das bis zum Jahr 2032 einen Aufwuchs von 1.000 Lebenszeitprofessuren vorsehe, bleibe angesichts konstant hoher Studierendenzahlen „nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Kempen weiter. Unverändert müssten sich viele junge exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Befristung zu Befristung hangeln. Hochschulleitungen sollten deshalb ihrer Verantwortung für den Nachwuchs nachkommen und Rücklagen aus Hochschulpaktmitteln umgehend in zusätzliches Lehrpersonal investieren. „Auf diese Weise erhielten angesichts anhaltend hoher Studierendenströme künftige Generationen weiterhin eine hochwertige akademische Bildung und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jene verlässlichen Karriereperspektiven, die sie benötigen und verdienen“, betonte Kempen.

281.700 Euro Drittmittel je Universitätsprofessur



Im Jahr 2018 warben eine Professorin beziehungsweise ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 281.700 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entsprach das einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor niedriger: An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 36.300 Euro und an den Kunsthochschulen 19.400 Euro.


Die Fächergruppe mit den höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor an Universitäten waren im Jahr 2018 mit 599.400 Euro die Ingenieurwissenschaften. An zweiter Stelle folgten die Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit 590.800 Euro. Wesentlich geringer waren die Drittmitteleinnahmen mit 139.700 Euro je Professorin und Professor in den Geisteswissenschaften und in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit durchschnittlich 138.900 Euro.


Die meisten Drittmittel warben unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) die RWTH Aachen (324 Millionen Euro), die TU München (299 Millionen Euro) und die TU Dresden (244 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor erzielten die RWTH Aachen (955.700 Euro), die TU München (741.000 Euro) und die Universität Stuttgart (643.700 Euro).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_371_213.html


Umfrage: Corona-Semester mit viel Licht, aber auch Schatten



91 Prozent der Lehrangebote an deutschen Hochschulen wurden im Sommersemester erfolgreich digitalisiert, an der Hälfte der Hochschulen (54 Prozent) gelang die Umstellung sogar innerhalb von 14 Tagen. Lehrende wie Studierende sind mit der schnellen und flexiblen Reaktion ihrer Hochschulen sehr zufrieden. Trotzdem führte die rein digitale Lehre zu einer deutlich schlechteren Lernerfahrung der Studierenden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, für die der Stifterverband und McKinsey & Company im Juli und August mehr als 11.0000 Studierende und 1.800 Lehrende an deutschen Hochschulen befragt haben.

Zwischen den einzelnen digitalen Formaten habe es große Unterschiede bei der Zufriedenheit gegeben: Sowohl Lehrende (87 Prozent) als auch Studierende (78 Prozent) bewerteten die Umstellung von Lehrformaten in größeren Gruppen wie Vorlesungen positiv. Eher negativ beurteilt worden sei hingegen von Lehrenden und Studierenden die Umstellung von Lehrformaten in Kleinstgruppen wie Übungen oder insbesondere Laborarbeit. Dies betreffe vor allem Fächer mit großen Praxisanteilen wie Humanmedizin, Naturwissenschaften, Kunst, Musik oder Sport.

Je länger die rein digitale Lehre andauerte, desto unzufriedener waren laut Studie auch die Studierenden mit ihrem Lernerlebnis. Vermisst haben sie vor allem das interaktive, sozialisierende Campus-Leben. Noch im Wintersemester 2019/2020 zeigte sich die große Mehrheit der Studierenden (85 Prozent) mit ihrem Lernerlebnis zufrieden. Im Sommersemester waren es nur noch 51 Prozent. Die Gründe für die zunehmende Unzufriedenheit seien vor allem mangelndes Sozialleben unter Studierenden, Motivations- und Konzentrationsprobleme beim Lernen zu Hause oder die fehlende Orientierung bei der Einschätzung des Lernstoffes.
https://www.future-skills.net/analysen/hochschulen-corona-und-jetzt


Fehlerhafte Statistik bei Honorarprofessuren?

istockphoto.com
Die Zahl der Honorarprofessuren dürfte deutlich höher sein als gemeldet. Das geht aus Recherchen der „FAZ“ hervor. Laut Statistischem Bundesamt hat es im Jahr 2018 insgesamt 1.615 Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren gegeben. „Tatsächlich ist jedoch anzunehmen, dass es zehnmal so viele Honorarprofessuren mit oder ohne Lehrverpflichtung gibt. Eine Größenordnung von rund zwanzigtausend erscheint noch realistischer“, heißt es in der Zeitung weiter.

Viele Hochschulen haben demnach Schwierigkeiten, ihre Honorarprofessuren zu beziffern. Auf Grund unterschiedlicher Messmethoden und falscher Zählungen seien die Zahlen in vielen Bundesländern deutlich zu niedrig.

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/schein-der-exklusivitaet-die-zahl-der-honorarprofessuren-ist-deutlich-hoeher-als-gemeldet-16964993.html


Überbrückungshilfe für Studierende ausgelaufen

Quelle: istockphoto.com

Die Bundesregierung hat Überbrückungshilfen für Studierende in Covid-19-bedingten Notlagen (vgl. DHV-Newsletter 5/2020) zum Ende des Monats September ausgesetzt. Mittlerweile habe sich die Wirtschaftslage wieder entspannt und dadurch auch die Beschäftigungslage für Studierende verbessert, hieß es aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Seit Juni seien 135.000 Anträge von Studierenden auf Corona-Hilfen gebilligt worden, dabei seien Zahlungen in Höhe von 60 Millionen Euro zugesagt worden. Zwei Drittel der betroffenen Studierenden seien mit der Höchstsumme von 500 Euro unterstützt worden, erklärte Staatssekretär Michael Meister Ende September. Das Deutsche Studentenwerk bilanzierte Anfang Oktober inzwischen 150.000 positiv beschiedene Anträge in einer Gesamthöhe von 65 Millionen Euro.


Die Überbrückungshilfen richteten sich an Studierende, die wegen der Pandemie ihre Jobs verloren hatten oder deswegen keine Unterstützung der Familie mehr erhielten.
https://www.bmbf.de/de/meister-bisher-135-000-mal-studentische-corona-notlagen-gelindert-12609.html
https://www.studentenwerke.de/de/content/150000-mal-%C3%BCberbr%C3%BCckungshilfe-f%C3%BCr


Corona-Ampel für Hochschulen


An den Berliner Hochschulen soll zum Wintersemester eine Maskenpflicht gelten, wenn sich Studierende, Lehrende und Besucher in den Gebäuden bewegen. Während Präsenzveranstaltungen wird ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen, nicht aber vorgeschrieben. Das sieht der neue dreistufige Hygieneplan für die Hochschulen vor, den Staatssekretär Steffen Krach am 24. September 2020 vorgestellt hat.

Je nach Infektionsgeschehen sollen die Maßnahmen verschärft werden. In einer zweiten Stufe würde ein Mund-Nasen-Schutz auch in Vorlesungen und Seminaren vorgeschrieben sein, das – ohnehin nicht große – Präsenzangebot würde weiter ausgedünnt. In der letzten Stufe würden die Hochschulen in den Notbetrieb mit ausschließlich digitaler Lehre zurückkehren.

Der Stufenplan soll sich an der Berliner Corona-Ampel orientieren. Bei der Phase Gelb wird über eine Verschärfung auf Stufe zwei beraten, springt die Ampel sodann auf Rot, muss die Inkraftsetzung der Stufe drei erörtert werden. Allerdings solle es keinen Automatismus geben, weil es nicht im Wochentakt Stufenänderungen geben soll. Angesichts steigender Infektionszahlen steht die Corona-Ampel der Hochschulen in Berlin seit dem 8. Oktober 2020 auf Stufe zwei.
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.995899.php

Warnung vor Ausgabenkürzungen für Forschung und Entwicklung


Die Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Helmholtz-Gemeinschaft hadern mit dem geplanten EU-Budget (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 9/2020). In einem Gastbeitrag für die „Zeit“ schreiben sie, es sei „mehr als nur ein falsches Signal“, dass die Förderung für Forschung und Entwicklung um 14 Prozent gekürzt werden soll. „Diese Entscheidung setzt die große Chance aufs Spiel, gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, so die Professoren Matthias Kleiner, Reimund Neugebauer Martin Stratmann und Otmar Wiestler.


„Wissenschaft, Forschung und Innovation zu stärken muss auch ein vorrangiges politisches Ziel für ganz Europa sein.“ Wolle Europa seinen Platz in der Welt behaupten, müsse es technologisch souverän werden. „Wissenschaft und Forschung können Krisen nicht allein lösen. Sie sind jedoch das Fundament für die Zukunft, für Wohlstand, Nachhaltigkeit und Stabilität“, vermerken die Präsidenten weiter. Die Kürzung der Ausgaben für die Forschung sei daher „falsch und langfristig nicht zielführend“.


Auch die Hochschulrektorenkonferenz hat Bundesregierung und Europaparlament erneut zu einer Nachjustierung des EU-Finanzrahmens gedrängt: „Die Kürzungspläne der Staats- und Regierungschefs gefährden ausgerechnet den programmatisch angekündigten Ausbau der europäischen Kooperation in Bildung und Forschung, der ohne substanzielle Finanzierung nicht möglich sein wird.“


Nationale Forschungsdateninfrastruktur



Bund und alle Länder haben als Gründungsmitglieder am 12. Oktober 2020 in Hannover den Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V. gegründet. Der Zweck des Vereins mit Sitz in Karlsruhe ist die Etablierung und Fortentwicklung des Forschungsdatenmanagements und somit die Effizienzsteigerung des deutschen Wissenschaftssystems. Die Struktur der Vereinsorgane und deren Kompetenzverteilung verfolgen einen wissenschaftsgeleiteten Ansatz. Die inhaltlich-strategische Steuerung der NFDI und die Umsetzung der inhaltlich-technischen Grundsätze obliegen somit Vereinsorganen, die überwiegend oder ausschließlich mit wissenschaftlichen Mitgliedern besetzt sind.
Weitere Informationen unter:

https://www.nfdi.de/


Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim sollen 2022 fusionieren


Das Universitätsklinikum Heidelberg und das Mannheimer Klinikum wollen sich zusammenschließen und in die alleinige Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg übergehen.


Bisher ist das Mannheimer Klinikum eine städtische Tochter. Das Land ist nur über die Medizinische Fakultät beteiligt, die zur Universität Heidelberg gehört. Geplant ist nun, dass beide Krankenhäuser als medizinische Maximalversorger bestehen bleiben, aber unter ein organisatorisches Dach kommen. Im Südwesten würde durch die Fusion ein Krankenhaus im Format der Berliner Charité entstehen. Das Haus mit über 3.300 Betten soll das Herzstück in einem neuen Gesundheitsnetzwerk von Wissenschaftseinrichtungen und Universitätskliniken in der Rhein-Neckar-Region werden. Umgesetzt werden soll die Fusion Anfang 2022. Das Konzept muss aber noch in der grün-schwarzen Regierungskoalition abgestimmt und die Finanzierung abschließend geklärt werden. Ob es noch vor der Landtagswahl im März 2021 zu einer Entscheidung kommt, ist offen.
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-thema-des-tages-unikliniken-mannheim-und-heidelberg-sollen-fusionieren-_arid,1698398.html


Zusätzliche Milliarde Euro für Universitätsklinika


Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt den Universitätsklinika im Kampf gegen die Folgen der Covid-19-Pandemie eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung. Mit dem Geld sollen notwendige und zukunftsweisende Investitionen in der Hochschulmedizin getätigt werden. Die Mittel stammen aus dem NRW-Sonderprogramm für Universitätsklinika, das Teil des umfassenden Konjunkturprogramms der Landesregierung ist. So sollen etwa zusätzliche Kapazitäten insbesondere durch Neubauten geschaffen, die baulichen Strukturen an die gestiegenen Hygieneanforderungen angepasst und bestehende Versorgungs- und Forschungskapazitäten erweitert werden.


Von der Gesamtsumme von einer Milliarde Euro fließen rund 760 Millionen Euro in Baumaßnahmen an die sechs Uniklinika in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster. Daneben stehen rund 160 Millionen Euro für Investitionen in Gebäudeausstattung und Geräte sowie in digitale Infrastruktur zur Verfügung. Weitere 80 Millionen Euro sind für Investitionen im Bereich von Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultäten der Universitäten Bochum und Bielefeld und den mit diesen Standorten verbundenen Kliniken vorgesehen.
https://www.mkw.nrw/Presse/Konjunkturpaket_Unikliniken


Neuorganisation der Hochschullandschaft


Zum 1. Januar 2023 sollen die TU Kaiserslautern mit dem Universitätsstandort in Landau zu einer neuen Technischen Universität verschmelzen und die Universität Koblenz verselbständigt werden (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 5/2020). Auf einen Fahrplan und die hierfür notwendigen Finanzierungsgrundlagen haben sich die Universitätsleitungen der Universität Koblenz-Landau und der TU Kaiserslautern mit dem Wissenschaftsministerium am 21. September 2020 verständigt.


Die für die Neuorganisation bereits zur Verfügung gestellten acht Millionen Euro stockt die Landesregierung um weitere zehn Millionen Euro auf. Diese sollen von den Universitäten insbesondere für die Digitalisierung der Bibliotheken und der Verwaltungen in Kaiserslautern, Landau und Koblenz sowie dem Ausbau der Rechenzentren genutzt werden. Bekräftigt wurde, dass die aktuell bestehenden Personalressourcen an den Standorten in Koblenz und Landau erhalten werden, um die Kapazitäten für Studium und Lehre aufrechtzuerhalten.
https://mwwk.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/hochschulstrukturreform-hochschulleitungen-und-ministerium-einigen-sich-ueber-finanzierungsgrundlage/


Bis zu zehn zusätzliche Professuren für Künstliche Intelligenz


Foto: Staatskanzlei RLP

Rheinland-Pfalz will die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) weiter voranbringen. Nachdem das Land für den Zeitraum von 2018 bis 2023 Projektmittel von 18 Millionen Euro zur Stärkung der rheinland-pfälzischen KI-Forschung bereitgestellt hat, kommt nunmehr der gleiche Betrag für den Zeitraum bis 2025 hinzu.


Wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf bei der Vorstellung der „KI Agenda für Rheinland-Pfalz“ am 22. September 2020 in Mainz ankündigten, sollen bis zu zehn neue KI-Professuren entstehen. Gegenwärtig sind im Land 17 KI-Professuren besetzt.


Eine neue KI-Allianz von Hochschulen und außeruniversitären Instituten soll zudem die Forschungsaktivitäten vernetzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Außerdem sollen KI-Lotsen als Ansprechpartner für Unternehmen wie für Behörden bereit stehen. Erste KI-Lotsin ist die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern, Professorin Anita Schöbel. Zu KI-Botschaftern ernannt wurden die Informatikerin Professorin Katharina Zweig von der TU Kaiserslautern und der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern, Professor Andreas Dengel.

https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/ki-agenda-verabschiedet-rheinland-pfalz-vorreiter-der-schluesseltechnologie-kuenstliche-intelligenz/


Hackerangriff auf Schweizer Hochschulen


Mehrere Schweizer Universitäten sind nach Medienberichten Opfer von Hackerangriffen geworden. Unbekannte drangen mittels Späh-E-Mails in die Netzwerke der Hochschulen ein und zweigten Lohnzahlungen in insgesamt sechsstelliger Höhe ab.


Durch sogenannte Phishing-E-Mails sollen Universitätsangehörige zum Eingeben ihrer Daten aufgefordert worden sein. Hacker sollen dadurch Zugang zu den Systemen der Hochschulen erlangt und dort Empfängerkonten für Lohnzahlungen geändert haben. Die Dachorganisation Swissuniversities bestätigte die Angriffe, nannte aber keine Details zu Schadenssumme und Zahl der betroffenen Hochschulen.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/hacker-stehlen-gehalt-von-schweizer-hochschulen-3160/


Recylingpapierfreundlichste Hochschule 2020


Die FernUniversität in Hagen ist am 6. Oktober 2020 im Bundesumweltministerium als „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2020“ für die ausschließliche Verwendung von Papier mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet worden. Zweiter und Dritter wurden die FU Berlin und die Hochschule Harz. Als „Aufsteiger des Jahres“ wurde die Universität zu Köln geehrt. Die Universität Tübingen, die Universität Osnabrück, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und TU Kaiserslautern wurden als Mehrfachsiegerinnen geehrt.
Der Papieratlas wird seit 12 Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Seit 2016 hat sich der Hochschulwettbewerb in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband als fester Bestandteil des Papieratlas etabliert. Universitäten und Fachhochschulen mit über 5.000 Studierenden waren eingeladen, ihren Papierverbrauch transparent zu machen. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 43 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von über 75 Prozent einen neuen Rekord aufstellten.

Der Einsatz von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Höchste ökologische Anforderungen und beste Qualität garantiert dabei das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser.

Karriere

Frauen in den Wirtschaftswissenschaften unterrepräsentiert


Die wirtschaftswissenschaftliche Forschung wird stark von Männern dominiert. Das geht aus einer Erhebung des Vereins für Socialpolitik unter 69 deutschen Universitäten hervor, über die die „FAZ“ berichtet hat. Rund 35 Prozent der Studierenden, Doktoranden, Post-Docs und Assistenzprofessoren sind demnach weiblich. Der Anteil sinke aber bei den Lebenszeitprofessuren auf 15 Prozent. In den Forschungsbereichen Makroökonomie und Finanzen liege der Anteil sogar nur bei sieben beziehungsweise elf Prozent. Im internationalen Vergleich hinke Deutschland damit zurück – in Frankreich sei beispielsweise jeder dritte wirtschaftswissenschaftliche Lehrstuhl mit einer Frau besetzt.


Präsentationscoaching für Forschungsgruppen


Das Präsentationscoaching-Angebot ProBe richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie an Hochschulleitungen. Das Coaching soll dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.


Vor dem Hintergrund, dass aktuell viele Begutachtungen digital durchgeführt werden, wird das Coaching sowohl digital als auch vor Ort angeboten.


ProBe führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz (Scholz CTC GmbH) und Frau Heike Hofmann, M.A. (Körper&Sprache) durch.
https://www.hochschulverband.de/probe.html

PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).

PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung:
https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Sorge vor Wintersemester?

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Die Covid-19-Infektionszahlen steigen wieder und das Wintersemester steht vor der Tür. Sehen Sie dem kommenden Semester mit Sorge entgegen?


Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/


Knappe Mehrheit gegen Tarifvertrag Promotion

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Der Deutsche Hochschulverband hat die Leserinnen und Leser im September gefragt, ob es zur Vereinheitlichung von Finanzierungs- und Beschäftigungsformen von Promovierenden einen Tarifvertrag Promotion geben soll. 48,4 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja, 51,6 Prozent mit Nein.

Recht aktuell

Abberufung von Rektorin rechtens


Die vorzeitige Abberufung der ehemaligen Rektorin der Verwaltungshochschule Ludwigsburg Claudia Stöckle ist aus Sicht des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zu Recht erfolgt. Damit gab das Gericht der Berufung des Landes und der Hochschule gegen eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart statt. Letzteres hatte 2018 die vorzeitige Abberufung durch Senat und Ministerium Anfang 2015 als rechtswidrig eingestuft. Die 2011 an die Hochschulspitze gewählte Juristin hatte bei ihrem Amtsantritt zahlreiche Mängel in der Hochschule ausgemacht, darunter auch eine möglicherweise rechtswidrige Praxis bei der Vergabe von Leistungszulagen (vgl. DHV-Newsletter 11/2017).


Der VGH, der nur den Tenor seiner Entscheidung bekanntgab, ließ keine Revision zu (Az. 9 S 2092/18). Gegen diese Nichtzulassung kann aber noch Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.
https://verwaltungsgerichtshof-baden-wuerttemberg.justiz-bw.de/pb/,Lde/7278489/?LISTPAGE=1213200


Fehlerhaftes Berufungsverfahren bei einer Politik-Professur


Im Streit um die Neubesetzung einer Politik-Professur an der Universität Halle hat das Verwaltungsgericht Halle entschieden, dass die Auswahlentscheidung wiederholt werden muss. Ein unterlegener Bewerber hatte Klage wegen Benachteiligung im Verfahren eingereicht. Wie der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda in seinem Blog berichtet, habe das Gericht „durchgreifende Mängel“ erkannt. So hätte ein Mitglied der Berufungskommission gar nicht mitwirken dürfen, weil es als akademische Lehrerin dem Gericht zufolge „eine bedenkliche persönliche Nähe“ zum Berufenen, ihrem ehemaligen Habilitanden, gegeben hätte. Neben offenkundiger Befangenheit eines Kommissionsmitglieds habe die Berufungskommission bei der Bewertung der von den Bewerberinnen und Bewerbern eingeworbenen Drittmittel uneinheitliche Maßstäbe angelegt, auch sei das Ergebnis der Probevorträge nicht hinreichend dokumentiert und die Bewertungen seien nicht nachvollziehbar dargestellt worden. Schließlich seien auch die Laudationes der auf der Berufungsliste verzeichneten Personen fehlerhaft gewesen – zugunsten des Berufenen, unter anderem weil darin auf nicht in den Bewerbungsunterlagen enthaltene Leistungen verwiesen worden sei.
https://www.jmwiarda.de/https-www.jmwiarda.de-2020-10-05-gericht-stoppt-umstrittene-berufung-in-halle/




Fall Giffey schwelt weiter


Die FU Berlin will die Rechtmäßigkeit ihrer erteilten Rüge gegenüber Bundesfamilienministerin Franziska Giffey wegen Mängel in deren Doktorarbeit (vgl. DHV-Newsletter 11/2019) untersuchen lassen. Am 22. September 2020 wurde dem Juristen Professor Ulrich Battis von der HU Berlin laut „FAZ“ folgende Frage zur Klärung übermittelt: „Ist es rechtmäßig, auf der Grundlage von Paragraph 34 Absätze 7 und 8 Berliner Hochschulgesetz (BerlHB) eine Rüge zu erteilen, auch wenn das BerlHG dies nicht ausdrücklich regelt und die jeweilige Promotionsordnung zur Entziehung eines Doktorgrades auf die gesetzlichen Bestimmungen beziehungsweise das BerlHG verweist?“


Hintergrund der Anfrage ist laut "FAZ", dass die von der FU erteilte Rüge nach Meinung vieler (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 8/2020) das zulässige Ermessen einer Hochschule überschreitet. Die Berliner Landesregierung hält sie dagegen für zulässig. Sollte Battis die Rüge als unzulässig erklären, geriete die FU unter Zugzwang, das Plagiatsverfahren im Fall Giffey neu aufzurollen.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ruege-der-promotion-von-franziska-giffey-wird-ueberprueft-16985303.html



Hochschulgesetz verstößt gegen EU-Recht


Das ungarische Hochschulgesetz verstößt nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen EU-Recht. Es verletze unter anderem Grundrechte wie die akademische Freiheit, urteilten die Luxemburger Richter (Rechtssache C-66/18).


Das Gesetz sieht vor, dass ausländische Universitäten auch in ihrem Heimatland lehren müssen und der Betrieb von Ungarn vertraglich mit dem Heimatland vereinbart sein muss (vgl. DHV-Newsletter 4 und 5/2017).


Die vom ungarischstämmigen US-Milliardär George Soros gegründete, in den USA akkreditierte Central European University (CEU) war die einzige Universität aus dem Nicht-EU-Ausland, die diese Anforderungen nicht erfüllte. Ende 2018 verkündete die CEU tatsächlich ihren weitgehenden Umzug von Budapest nach Wien (vgl. DHV-Newsletter 10/2018). Bereits ein Jahr zuvor hatte die EU-Kommission entschieden, gegen Ungarn vor dem EuGH zu klagen.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/ungarns-hochschulgesetz-verstoesst-gegen-eu-recht-3164/


Personalia

Neuer Präsident

Foto: Uni Würzburg
Neuer Präsident der Universität Würzburg wird Professor Paul Pauli. Der Psychologe folgt auf Professor Alfred Forchel und wird seine sechsjährige Amtszeit zum 1. April 2021 antreten.

Nobelpreise 2020


Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2020 in Stockholm geehrt werden. Jeder Nobelpreis ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen (ca. 950.000 Euro) dotiert.


Das Komitee vergab den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin an die Professoren Harvey J. Alter von den National Institutes of Health, Bethseda, Micheal Houghton von der Universität Alberta, Edmonton und Charles M. Rice von der Rockefeller Universität, New York für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus und dadurch entstandene Heilungschancen.


Der Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Professor Roger Penrose von der Universität Oxford und zur anderen Hälfte an Professor Reinhard Genzel, Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, Garching, sowie Professorin Andrea Ghez von der University of California, Los Angeles. Sie werden für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern ausgezeichnet.


Den Nobelpreis für Chemie teilen sich Professorin Emmanuelle Charpentier, Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin, und Professorin Jennifer A. Doudna von der University of California, Berkeley für die Entwicklung der Genschere Crispr-Cas9 zur Erbgut-Veränderung.


Den diesjährigen Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten Professor Paul R. Milgrom und Professor Robert B. Wilson von der Universität Stanford. Sie werden für ihre Verbesserungen der Auktionstheorie und Erfindung neuer Auktionsformate geehrt.

Ars legendi-Preis 2020


© Sean Castineira Corves

Professor Christoph Corves von der Universität zu Kiel erhält den diesjährigen Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre. Der Stifterverband vergab den mit 50.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr für die "Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements von Studierenden". Der Kieler Professor für Geographie stelle "das Empowerment der Studierenden in den Mittelpunkt seiner Lehre" und motiviere sie auf vielfältige Weise zu sozialem Engagement, hieß es zur Begründung.


Hermann-Heinrich-Gossen-Preis

Foto: LMU

Der mit 10.000 Euro dotierte Hermann-Heinrich-Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik geht in diesem Jahr an Professor Fabian Waldinger von der LMU München. Ausgezeichnet wird er für bedeutende empirische Beiträge zur Wissensökonomik.


Rückkehrer

 

Mit dem Angebot, jeweils fünf Jahre bis zu 1,25 Millionen Euro für den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe zur Batterieforschung zu erhalten, holt Nordrhein-Westfalen drei herausragende junge Wissenschaftler aus dem Ausland zurück.
Die ausgewählten Rückkehrer Christoph Bannwarth (Stanford University), Kai Steffen Exner (Universität Sofia) und Christopher J. Stein (University of California, Berkeley) können ihre Forschungstätigkeit im Laufe der nächsten Monate an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufnehmen und werden nun mit einer von ihnen bevorzugten Universität in Verhandlung treten.

Vermischtes

Ig-Nobelpreise


Am 17. September 2020 sind die 30. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die „Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“. Auch ein Forscher aus Deutschland befindet sich in der Kategorie Physik unter den Preisträgern: Er hatte gemeinsam mit Kollegen aus der ganzen Welt erforscht, was mit einem lebenden Regenwurm passiert, wenn man seinen Körper mit hoher Frequenz vibrieren lässt.

Politisch wurde es in diesem Jahr bei der Vergabe in der Kategorie Medizinische Bildung: Die Staatsoberhäupter von Brasilien, Großbritannien, Indien, Mexiko, Belarus, den USA, der Türkei, Russland und Turkmenistan wurden dafür geehrt, während der Covid-19-Pandemie gezeigt zu haben, dass Politiker einen unmittelbareren Einfluss auf Leben und Tod haben können als Wissenschaftler und Ärzte.

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: „Ignoble“ heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich jedoch zumeist niemand: Die Auszeichnungen werden normalerweise vor stets ausverkauftem Haus in ausgelassener Stimmung vorgenommen. Auf Grund der Covid-19-Pandemie fand die diesjährige Verleihung jedoch ausschließlich online statt.
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/kuriose-forschung-mit-ig-nobelpreisen-ausgezeichnet-3112/
Die komplette diesjährige Preisverleihung findet sich unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Amkyp-dhYX0

DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Online-Seminare



Berufungspraxis aktuell

Dienstag, 20. Oktober 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungspraxis_online-seminar

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Dienstag, 27. Oktober 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungsverhandlungen_medizinische_fakultaet_online-seminar

Selbstbild und Wirkung
Mittwoch/Donnerstag, 28./29. Oktober, jeweils 9:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=170&catalog_id=3&category_id=19&language_id=

Mutterschutz, Elternzeit und arbeitsrechtliche Auswirkungen in der Wissenschaft
Dienstag, 3. November 2020, 10:00-11:45 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=164&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Donnerstag, 5. November 2020, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=162&catalog_id=3&category_id=18&language_id=

Berufung auf eine Juniorprofessur oder Tenure-Track-Professur W 1
Freitag, 6. November 2020, 10:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufung_juniorprofessur_tenure_track_online-seminar

Projektmanagement an der Hochschule
Freitag und Dienstag, 6. und 10. November 2020, jeweils 9:00-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=181&catalog_id=3&category_id=20&language_id=

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Montag, 9. November 2020, 10:00-13:45 Uhr
https://www.dhvseminare.de/bewerbung_professur_medizinische_fakultaeten_online-seminar

Der Chefarztvertrag
Dienstag, 10. November 2020, 10:00-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=167&catalog_id=3&category_id=17&language_id=

Zeit- und Selbstmanagement
Donnerstag/Freitag, 12./13. November 2020, jeweils 9:00-13:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=50&catalog_id=1&category_id=5&language_id=

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie auch unter https://www.dhvseminare.de
Publikationen
Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.


NEU: "Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache" 


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe


Klimawandel

Mit Beiträgen von Susanne Crewell, Axel Ockenfels, Armin Nassehi, Matthias Garschagen und Detlef Stolten


Weitere Beiträge

Andreas von der Dunk/Torsten Gille
Forschungsdatenmanagent
Ein Erfahrungsbericht aus der Beratungspraxis

Martin Hellfeier
Tenure Track
Was ist bei der Berufung zu beachten?

Mike S. Schäfer u.a.
Ergebnisse einer Umfrage zur Replikationskrise der Wissenschaft

u.a.

"Forschung & Lehre" online


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
DHV-Ticker

Wahlen zum DHV-Vorstand in Hamburg


(Hen.) Der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat seinen Vorstand neu gewählt. Für den Wahlkreis der Helmut-Schmidt-Universität werden zukünftig Professorin Christiane Bender und Professor Philipp Herzberg im Vorstand vertreten sein. Im Wahlkreis der Universität Hamburg wurden Professor Peter Burger, Professor Thomas Weber, Professorin Dorothea Alewell und Professorin Claudia Schindler gewählt. Als Vertreter des Wahlkreises UKE Hamburg-Eppendorf wurden Professor Udo Schumacher und Professor Volker Harth in den Vorstand gewählt; für die TU Hamburg Professor Christian Ringle und Professor Thomas Wrona. Die sonstigen wissenschaftlichen Institutionen werden im DHV-Landesvorstand vertreten durch Professor Harald Sternberg von der HCU Hamburg sowie Professor Jörn Axel Kämmerer von der Bucerius Law School. Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Landesvorstandes am 15. September 2020 wurde zudem Professor Peter Burger von der Universität Hamburg als Landesverbandsvorsitzender wiedergewählt.


Mitglieder werben lohnt sich



(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2020 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2020 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2020 die meisten Mitglieder wirbt.
Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2020 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV (https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html) oder bei der Geschäftsstelle.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das Ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:
- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- digitale Lehre
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Kooperationspartner
DHV und Santander Universitäten

Foto: AdobeStock

(Gü.) 1.500 Santander #InvestInYou-Stipendien

Über Santander Universities bietet Santander vier vollständig online durchgeführte, globale Stipendienprogramme für mehr als 1.500 Studierende und junge Berufstätige. Die Programme zielen auf die Entwicklung beruflicher Fähigkeiten in den Bereichen Technologie, Führung und Sprachen sowie in weiteren Schlüsselqualifikationen des heutigen Arbeitsmarktes ab. Vergeben werden die von Santander geförderten Stipendien von den jeweils verantwortlichen Institutionen Massachusetts Institute of Technology (MIT), der London School of Economics (LSE), der Universität von Pennsylvania (UPenn) und der ESADE Business School in Barcelona.


Die Programme sind auf der von Santander entwickelten Online-Plattform Santander Becas veröffentlicht worden und unter folgendem Link zu finden:


https://www.becas-santander.com/de


Die Bewerbungen sind größtenteils schon geöffnet, lediglich für den MIT Kurs sind Bewerbungen erst ab November möglich. Nutzen Sie die Chance und teilen Sie dieses kostenfreie Angebot mit Ihren Studierenden.




DHV und Spektrum der Wissenschaft



(Gü.) Die Spektrum eBookFlat

Lernen Sie jetzt unsere Spektrum eBookFlat kennen! Mit der Spektrum eBookFlat erhalten Sie Zugriff auf eine Auswahl von zwölf E-Books (PDF-Format) des Sachbuchprogramms von Springer Spektrum aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Jeden Monat wird ein Buch ausgetauscht, so dass Sie alle vier Wochen auf ein Neues zugreifen können.


DHV und Erich Schmidt Verlag


(Gü.) Die Hueber Lernsoftware Deutschfuchs – jetzt neu über ESV-Campus!


Von den rund drei Millionen Studierenden an deutschen Hochschulen waren laut Statista im WS 2019/20 etwa 14 Prozent ausländische Studierende. Tendenz steigend. Und auch wenn Lehrveranstaltungen im digitalen Semester zu 95 Prozent im Netz stattfinden, muss die Lehre nicht unpersönlicher werden: Die Hueber Lernsoftware Deutschfuchs unterstützt Dozierende und Nicht-Muttersprachler bei der Vermittlung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) mit authentischen und kreativen Online-Materialien.


Übungsmaterial, das Spaß macht und auch lehrwerksunabhängig eingesetzt werden kann:


- über 5.000 interaktive Übungen und Spiele,
- praxisgerechte Aufbereitung für A1 bis B1; B2 in Vorbereitung,
- stets aktuelle und neue Materialien durch regelmäßige Updates,
- einfache Teilnehmerverwaltung, Leistungskontrolle in Echtzeit und Selbstlernbereich,
- integriertes Videokonferenz-Tool; auch geeignet für Zoom, Skype o.ä.

Neben Grammatikthemen findet man spannende Hör- und Lesetexte z.B. zur Arbeitssuche oder zum Reisen sowie monatliche Nachrichten aus Deutschland.


Die Hueber Lernsoftware Deutschfuchs kann ab sofort über ESV-Campus freigeschaltet werden.

Interessiert? Dann melden Sie sich gerne bei uns unter Tel. +49 30 /25 00 85-295 bzw. -296 oder per E-Mail: KeyAccountDigital@ESVmedien.de


DHV und Adobe


(Gü.) Kreativität neu erleben – auf der Adobe MAX 2020


Wir laden Sie herzlich ein zu drei Tagen MAXimaler Inspiration: Der Adobe Kreativ-Event des Jahres findet zum ersten Mal komplett digital statt. Sie können dabei sein, kostenlos und live: vom 20. bis zum 22. Oktober.

Erleben Sie spannende Produkt-Updates, aktuelle Themen aus der Bildungslandschaft und inspirierende Keynotes mit weltbekannten Künstlern wie Gwyneth Paltrow, Dirk Nowitzki, Annie Leibovitz und vielen mehr. Über 50 Stunden Programm warten auf Sie – wählen Sie einfach Ihre Wunschsessions aus. Die Adobe MAX wird weltweit per Livestream in englischer Sprache übertragen, ausgewählte Beiträge werden mit deutschen Untertiteln verfügbar sein.

Entdecken Sie hier das Programm und melden Sie sich kostenlos an: https://max.adobe.com/de/


DHV und QLOCKTWO


(Gü.) Nachhaltigkeit bei QLOCKTWO - Ein ganzheitliches Konzept

Nachhaltigkeit spielt bei QLOCKTWO eine wichtige Rolle. Wir setzen alles daran, unsere Prozesse möglichst nachhaltig zu gestalten. Die Korpusse unserer Objekte fertigen wir von Hand in unserer eigenen Schreinerei in Schwäbisch Gmünd, wo sich auch unsere Manufaktur befindet. In dieser werden die einzelnen QLOCKTWOs schließlich zu fertigen Kunstwerken komplettiert und anschließend in einer nachhaltigen Verpackung, ohne unnötigen Kunststoff, an unsere Kunden verschickt. Dabei findet der gesamte Manufakturprozess mit CO₂-neutralem Öko-Strom aus der Alpenregion statt. Nachhaltigkeit ist jedoch auch immer ganzheitlich zu sehen. Die Region, in der wir leben, hat eine lange ökologische Tradition im Bereich der Streuobstwiesen, welche jedoch immer weniger Flächen einnehmen. Wir haben uns in Rücksprache mit Herrn Arnold, dem Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, dazu entschieden, die Reaktivierung und Pflege einer Fläche zu übernehmen. Streuobstwiesen sind nämlich eines der artenreichsten und komplexesten Ökosysteme Europas. Erfahren Sie mehr über unser Nachhaltigkeitskonzept auf unserem Blog:
https://qlocktwo.com/magazine/sustainability-at-qlocktwo


DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob


(Gü.) Ratgeber für Organisatoren und Verantwortliche von Veranstaltungen

Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) veröffentlicht Richtlinie über die Sicherheit bei Veranstaltungen für Organisatoren und Verantwortliche (VaSi-Ri).

„Wir möchten mit der VaSi-Ri den Veranstaltern helfen, die Anforderungen im Hinblick auf die Besuchersicherheit zu meistern. Auch wenn jede Veranstaltung ihre individuellen Herausforderungen hat“, erklärt Olaf Jastrob, Vorsitzender des DEB und Inhaber eines Sachverständigenbüros für Veranstaltungssicherheit. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Professorin Mandy Risch-Kerst und Holger Gerdes sowie dem DEB-Mitglied Tobias Zweckerl hat Olaf Jastrob die VaSi-Ri erarbeitet. „Die Regelungen dieser Richtlinie dienen als Rahmen-Handlungsempfehlung für Veranstalter und Genehmigungsbehörden, soweit keine anderen Regelungen existieren“, so die Präambel. Die Richtlinie schließt damit als Orientierungsrahmen die Lücke in bestehenden Regelwerken und befasst sich erstmals auch mit Hygienekonzepten für Veranstaltungen.

Die VaSi-Ri steht nebst weiterer Handlungsempfehlungen auf der Homepage des DEB zum Download zur Verfügung:
www.expertenrat-besuchersicherheit.de


DHV und a&o Hostels


(Gü.) Auch wenn Reisen derzeit nur eingeschränkt möglich sind: Europas größter Hostelanbieter wächst weiter. Seit Anfang Oktober betreibt die vor 20 Jahren in Berlin gegründete Economy-Kette ihr zweites Haus in Kopenhagen. Zunächst 137 Zimmer auf sechs Etagen in einem sanierten Altbau laden zum Städtetrip ein. Anfang 2021 kommen weitere 81 Zimmer im unmittelbar angrenzenden Neubau hinzu. Als Highlight wird ein Event-Atrium Alt und Neu miteinander verbinden. Die mit Schiefer verkleidete Fassade und das überarbeitete Dach in Sägezahn-Design unterstreichen perfekt den industrial charme der Umgebung.


Seiner Maxime bleibt a&o auch im neuesten Trendviertel der dänischen Hauptstadt treu. Citynah, perfekt angebunden und auf die Bedürfnisse von Städtereisenden angepasst, bietet das a&o Kopenhagen Sydhavn die ideale Unterkunft für Einzelreisende, Paare, Familien oder Backpacker.


Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und kostenfreies Highspeed-WLAN gehören selbstverständlich auch in Skandinavien zu den gewohnten Annehmlichkeiten. Wer die Stadt landestypisch entdecken möchte, leiht sich am besten eines unserer Fahrräder aus.
Velkommen kære gæster!




Redaktion

Professor Dr. Michael Hartmer

Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de


Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: 

Jacqueline Güldenring (Gü.)

Dr. Sven Hendricks (Hen.)

Angelika Wirth (Wi.)



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