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PLUS
Der DHV-Karriere-Newsletter
Ausgabe 11/2020



Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Das ist PLUS, der Karriere-Newsletter des DHV.

PLUS erscheint jeden ersten Mittwoch im Monat. Für alle DHV-Mitglieder oder nach Anmeldung.

Keine Eile mit Weile
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Keine Eile mit Weile
Möchte sich eine Bewerberin oder ein Bewerber gegen einen aus ihrer bzw. seiner Sicht rechtswidrigen Abbruch eines Stellenbesetzungsverfahrens zur Wehr setzen, kann dies nur über den Weg einer einstweiligen Anordnung geltend gemacht werden. Für diesen Antrag gilt eine Monatsfrist, die mit Erhalt der Abbruchmitteilung zu laufen beginnt. Die Monatsfrist gilt nach höchstrichterlicher Rechtsprechung als ausreichend, um eine zeitnahe Klärung darüber zu erhalten, ob die Bewerberin bzw. der Bewerber einen Antrag auf einstweilige Anordnung stellen will. Nach Ablauf der Monatsfrist ist das Antragsrecht verwirkt und einem dennoch eingelegten Eilantrag fehlt das erforderliche Rechtsschutzbedürfnis.

In einem Beschluss vom 16. Juli 2020 hat das Oberverwaltungsgericht Niedersachen klargestellt, dass es auch dann zu einer Verwirkung kommt, wenn die Bewerberin bzw. der Bewerber innerhalb der Monatsfrist (mehrfach) Kontakt mit dem erhofften neuen Dienstherrn aufgenommen und sich mit dem Abbruch des Verfahrens nicht einverstanden gezeigt hat. Allein die Äußerung des fehlenden Einverständnisses mit dem Abbruch lässt, so das Gericht, nämlich nicht erkennen, ob die Bewerberin bzw. der Bewerber die Angelegenheit damit schon bewenden lassen möchte oder ob nicht doch noch ein Eilantrag gestellt wird. Der potentiell künftige Dienstherr darf aber ohne eindeutige Äußerung zur (Nicht-)Einlegung eines Eilantrags darauf vertrauen, dass nach Ablauf der Monatsfrist kein Eilantrag mehr gestellt wird.

Der Grundsatz der Rechtssicherheit lässt somit keine Weile zu, sondern verlangt – Unmutsäußerungen hin oder her – grundsätzlich die Stellung eines Eilantrags innerhalb der Monatsfrist; sonst ist der Rechtsschutz verwirkt.

Quelle: Justitiariat DHV
Karriere-Tipp vom Nobelpreisträger
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Karriere-Tipp vom Nobelpreisträger
Professor Reinhard Genzel ist Physiknobelpreisträger 2020. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern rät der Astrophysiker, sich starke Mentorinnen und Mentoren im eigenen Forschungsfeld zu suchen und von ihnen zu lernen. Seinen persönlichen Weg hätte neben seinem Vater, ebenfalls Wissenschaftler, vor allem der US-amerikanische Forscher Charles Townes geprägt. „Ich rate jedem Nachwuchswissenschaftler und jeder Nachwuchswissenschaftlerin, sich solche Mentorinnen und Mentoren zu suchen. […] Suche den Besten in deinem Feld, schau, dass du bei ihm deine Lehre machst und lerne von dieser Person.“

Wie denkt Reinhard Genzel, der Nobelpreisträger aus Deutschland ansonsten über die Arbeit in der Wissenschaft? Das erfahren Sie im Interview von Forschung & Lehre.

Quelle: Forschung & Lehre

Achtung bei Neueinstellung nach TV-L
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Wissenschaftliches Personal
Achtung bei Neueinstellung nach TV-L

Das Entgelt des wissenschaftlichen Personals nach dem Tarifvertrag der Länder setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: der Entgeltgruppe und der Erfahrungsstufe. Eine höhere Entgeltgruppe mit einer niedrigeren Erfahrungsstufe kann dabei nach der Entgelttabelle des TV-L ein geringeres Gehalt bedeuten als eine niedrigere Entgeltgruppe mit einer hohen Erfahrungsstufe. Bei Neueinstellungen muss daher besonders sorgfältig hingeschaut werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die neue Beschäftigung in einer höheren Entgeltgruppe erfolgen soll als die vorherigen Verträge in der Wissenschaft. Ein Beispiel hierfür ist die Neueinstellung als Nachwuchsgruppenleiterin bzw. -leiter in der Entgeltgruppe (EG) 14 oder EG 15, wenn die bisherige Berufserfahrung nach EG 13 vergütet wurde. Der Tarifvertrag der Länder (TV-L) schützt zwar bei einer Höhergruppierung im laufenden Arbeitsverhältnis vor einer Zuordnung in eine Erfahrungsstufe mit schlechterem Entgelt als zuvor. Das gilt jedoch nicht bei einer Neueinstellung.

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Entgeltgruppen 13-15 sind bei der Zuerkennung von Erfahrungsstufen in den jeweiligen Entgeltgruppen Zeiten mit einschlägiger Berufserfahrung an anderen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen grundsätzlich anzuerkennen. Einschlägige Berufserfahrung ist Berufserfahrung in der übertragenen oder einer auf die Aufgabe bezogenen entsprechenden Tätigkeit. Dazu gehört nicht eine vorherige Tätigkeit in einer niedrigen Entgeltgruppe. Das betrifft auch die Konstellation der Neueinstellung als Nachwuchsgruppenleiterin bzw. -leiter. Bei einer Neueinstellung kann eine Hochschule aber zur Deckung des Personalbedarfs im Rahmen einer Ermessensentscheidung sonstige Berufserfahrungszeiten anerkennen, die für die auszuübende Tätigkeit förderlich sind. Äußerst misslich ist, dass viele Hochschulen die einzustellende Person erst den Vertrag unterzeichnen lassen, ohne über die Erfahrungsstufen zu informieren. Eine Klärung vor der Vertragsunterzeichnung ist dringend anzuraten. Oft wird, wenn die Einstufung sofort durch den Einzustellenden moniert wird, von Personalverwaltungen noch nachträglich die Möglichkeit der Anerkennung förderlicher Zeiten eröffnet. Darauf gibt es aber keinen Rechtsanspruch.



Quelle: Justitiariat DHV

Die Tenure-Track-Professur
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Die Tenure-Track-Professur
Die Tenure-Track-Professur ist für viele Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ein attraktiver Karriereweg. Schließlich winkt bei erfolgreicher Evaluation die Zusage auf eine Entfristung. Um sich optimal darauf vorzubereiten, rät DHV-Justiziar Martin Hellfeier, schon vor den Berufungsverhandlungen einen Blick in die Regularien der Hochschule zu werfen. Darin sind unter anderem die Evaluationskriterien definiert, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während des Tenure Tracks beachten sollten. Auch finden sie Informationen darüber, ob bereits vor Antritt des Tenure-Tracks Zielvereinbarungen getroffen werden sollen.

Auch interessant: Oftmals haben Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf einer Tenure-Track-Stelle die Chance, frühzeitig entfristet zu werden - etwa, wenn sie einen ERC-Grant einwerben oder einen Leibniz-Preis erhalten. Weitere Details lesen Sie im ausführlichen Beitrag der November-Ausgabe von Forschung & Lehre.

Quelle: Forschung & Lehre
Das Lampenfieber im Griff
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Das Lampenfieber im Griff
Die Vermittlung der eigenen Forschungsergebnisse an die interessierte Öffentlichkeit wird immer wichtiger. Packt einen bei einem Vortrag das altbekannte Lampenfieber, rät Musikmedizinerin Claudia Spahn, es sich zunutze zu machen. Denn Lampenfieber könne Konzentration, Leistung und die eigene Wirkung sogar stärken.

Die Wissenschaftlerin empfiehlt, sich bei Vorträgen auf den Inhalt und nicht auf die eigene Person zu konzentrieren. Das reduziere die Nervosität. Im Anschluss gelte es, sich auf die positiven Aspekte des Auftritts zu konzentrieren – der wirke auf andere meist besser als es einem die innere kritische Stimme zuflüstert. Kurz vor dem Auftritt könne außerdem eine besondere Atmung helfen.

Was bei Lampenfieber sonst noch hilft? Lesen Sie den Beitrag in Forschung & Lehre.

Quelle: Forschung & Lehre

  DHV-Digital |
Online-Seminarprogramm
© dhv
DHV-Seminare
Online-Seminarprogramm im November/Dezember


6. und 10. November, 09:00 - 13:00 Uhr
Projektmanagement an der Hochschule

12. und 13. November, 09:00 - 13:00 Uhr
Zeit- und Selbstmanagement

16. November, 14:00 - 18:30 Uhr
Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

26. November, 09:00 - 13:15 Uhr
Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und
Besoldungsoptimierungen in 'W'

27. und 30. November, 09:00 - 13:00 bzw. 13:00 - 17:00 Uhr
Wissenschaftsenglisch schreiben

3. Dezember, 09:00 - 14:30 Uhr
How to Become a Professor in Germany

8. Dezember, 09:00 - 13:00 bzw. 13:00 - 17:00 Uhr
Bewerbung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen



Ernannt trotz fehlerhafter Urkunde?
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Beamtenernennung
Ernannt trotz fehlerhafter Urkunde?


Die Beamtengesetze schreiben vor, dass eine Beamtenernennung nur durch Aushändigung einer Urkunde erfolgen kann. Ohne Urkunde somit keine Ernennung. Zu diesem sogenannten Urkundsprinzip gehören auch strenge inhaltliche Vorgaben. So muss die Urkunde einen gesetzlich vorgeschriebenen Wortlaut enthalten („unter Berufung in das Beamtenverhältnis“ mit einem die Art des Beamtenverhältnisses „auf Lebenszeit“ oder „auf Zeit“ bestimmenden Zusatz), sie muss vom Dienstvorgesetzen eigenhändig unterschrieben sein und dem Beamten bzw. der Beamtin muss die Originalurkunde und nicht etwa eine Abschrift oder ein Entwurf ausgehändigt werden.

Erfüllt die Ernennung eine dieser wesentlichen Anforderungen an die Form nicht, liegt ein Nichtigkeitsgrund vor. Der Formfehler ist jedoch in bestimmten Fällen heilbar und die Ernennung damit gleichwohl wirksam. So kann trotz Fehlens des Zusatzes „auf Lebenszeit“ die Ernennung wirksam sein, wenn aus der Urkunde oder dem Inhalt der Begleitakte eindeutig hervorgeht, dass die zuständige Ernennungsbehörde ein bestimmtes Beamtenverhältnis begründen wollte. 

Schleichen sich in die Urkunde Fehler in der Namensschreibung oder beim Geburtsdatum ein, ohne dass dadurch Unklarheiten hinsichtlich der zu ernennenden Person bestehen, berührt dies die Wirksamkeit der Ernennung nicht. Auch bei derartigen offenbaren Schreibfehlern empfiehlt es sich jedoch, eine Berichtigung der Urkunde zu fordern, um jeglichen Zweifel an der Zugehörigkeit der Urkunde zur ernannten Person zu vermeiden.



Quelle: Justitiariat DHV
Zum Beitrag "Ohne Eid und ohne Urkunde?" aus der Ausgabe 08/2020

Beratung, Coaching, Mentoring
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im DHV:



Dr. Vanessa Adam, LL.M.

Frau Dr. iur. Vanessa Adam, LL.M.
Eine von zwölf Anwältinnen und Anwälten im DHV.

„Wer komplexe Verhandlungssituationen strukturiert vorbereitet, kann sie mit Bravour meistern“


  • Justitiarin im DHV

  • Geschäftsführerin des DHV-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern

  • Seit 2011 im DHV tätig, zuvor Rechtsanwältin im Arbeitsrecht, Justitiarin bei einem Arbeitgeberverband in Berlin sowie Syndikusanwältin in einem Kölner Konzern

  • Berufliche Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Beamten- und Hochschulrecht, gemeinsame Berufungsverfahren

  • Coaching auf Deutsch und Englisch



Zu Gutachten gezwungen?
© iStock

Zu Gutachten gezwungen?
Der Dekan verlangt vom verdatterten Hochschullehrer die Begutachtung einer Dissertation, deren Verfasser der Hochschullehrer niemals zu Gesicht bekommen hat, geschweige denn als Doktorand angenommen hat.

Wie kaum anders zu erwarten, liegen einem solchen Fall akademisch kaputte Verhältnisse zugrunde. Der Doktorvater weigerte sich, die Dissertation zu begutachten. Daraufhin erwirkte der Promovend vor dem Verwaltungsgericht eine Verpflichtung der Universität, das Promotionsvorhaben weiterzutreiben. In der Zwischenzeit war der Betreuer pensioniert worden und konnte sich rechtlich unangreifbar auf die Position zurückziehen, nicht mehr zur Begutachtung verpflichtet zu sein.

Folge: Der Doktorand hat einen Anspruch darauf, dass seine Dissertation von der Fakultät, von der er angenommen wurde, begutachtet wird. Dieser Anspruch ist von der Universität (Fakultät) zu erfüllen. Der einzige Weg, sich als Mitglied dieser Fakultät dem zu entziehen, ist der Verweis auf die Denomination. Fällt die Dissertation sachlich-inhaltlich nicht in das Aufgabengebiet, für das man berufen worden ist, entfällt die Möglichkeit zur Begutachtung verpflichtet zu werden.


Quelle: Justitiariat DHV
Selbstplagiat
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Selbstplagiat
Zwei Mal schlau kann dumm sein. Wer, was menschlich naheliegt, von seinen eigenen Gedanken in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung so überzeugt ist, dass er sie noch einmal in einer weiteren Veröffentlichung verwenden will, macht sich zwar kein fremdes Gedankengut ohne Kenntlichmachung zu eigen, so dass ein Plagiat nicht vorliegen wird. Insofern muss man schon Zweifel hegen, ob das sogenannte Selbstplagiat nicht ein Widerspruch in sich ist. Vor diesem Hintergrund wird auch urheberrechtlich in aller Regel keine Rechtsverletzung vorliegen.

Soweit es sich aber um Qualifikationsarbeiten handelt (insbesondere Master/Dissertation/Habilitation), die nach der einschlägigen Prüfungsordnung eine eigenständige wissenschaftliche Forschungsarbeit darstellen sollen, wird man berechtigte Zweifel an der wissenschaftlichen „Originalität“ hegen müssen. Dies gilt umso mehr, wenn der Autor mehrfach geistige Anleihen bei sich selbst nimmt und sie nicht kennzeichnet. Schlechte Wissenschaft ist grundsätzlich nicht graduierungsfähig.


Quelle: Justitiariat DHV

Vergabe und Vergütung von Lehraufträgen
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DHV-Merkblatt
Vergabe und Vergütung von Lehraufträgen


Die Vergabe von Lehraufträgen an deutschen Hochschulen und Universitäten ergänzt seit jeher die reguläre akademische Lehre und dient der Abrundung des Lehrangebots.

Die Vergabe und die Vergütung der Lehraufträge regeln die Länder durchaus heterogen. Gemein ist ihnen lediglich, dass die Hochschulgesetze der Länder eine einseitige Vergabe des Lehrauftrages kraft Hoheitsakt vorsehen, was die Anwendung von arbeits- und vertragsrechtlichen Grundsätzen ausschließt. Ferner nehmen die Lehrbeauftragten ihre Lehraufgaben selbständig wahr und genießen die von Art. 5 Abs. 3 GG garantierte Freiheit von Forschung und Lehre. Sie sind also in ihrer Lehre nicht an Weisungen gebunden.

Einzelheiten der anfallenden Vergütung richten sich häufig nach den lokalen Satzungen, Richtlinien, Erlassen oder Ordnungen an den Hochschulen, woraus sich eine breite Streuung der jeweiligen Vergütungssätze ergibt. An der Universität Potsdam beträgt die Mindestvergütung pro Lehrveranstaltungsstunde bspw. 21 Euro, während der Höchstsatz pro Stunde an den Hochschulen in Bremen bis zu 100 Euro betragen kann.

Die Grundsätze der Vergabe und Vergütung von Lehraufträgen in den Ländern können Sie nunmehr zusammengefasst in einem Merkblatt des DHV auf einen Blick einsehen.



Neue Mitglieder für die Junge Akademie
© diejungeakademie
Bewerbungsverfahren
Neue Mitglieder für die Junge Akademie


Für die Wahl von zehn neuen Mitgliedern sucht die Junge Akademie exzellente und engagierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bzw. Künstlerinnen und Künstler mit Interesse an interdisziplinärer Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft und Politik. Die Mitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Sie verfügen über einen Forschungsetat, der für gemeinsame wissenschaftliche und künstlerische Projekte verwendet wird, sowie ein persönliches Budget, das für die individuelle Förderung aufgewendet werden kann.

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie ist eine herausragende Promotion bzw. ein herausragendes künstlerisches Qualifikationswerk. Die Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist in der Regel mindestens drei, aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen. Die Zuwahl 2021 erfolgt durch die Junge Akademie auf der Basis von Selbstbewerbungen. Die Bewerbungsfrist endet am 16. November 2020.



Neue Ausschreibung des ProFiL-Programms
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Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre
Neue Ausschreibung des ProFiL-Programms


Seit Januar 2004 fördern die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität Berlin mit dem hochschulübergreifenden Programm „ProFiL. Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre: Mentoring – Training – Networking“ hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Von Juli 2021 bis Juli 2022 können 54 Wissenschaftlerinnen bei der weiteren Entwicklung ihrer Karriere unterstützt und auf Führungs- und Managementaufgaben einer Professur vorbereitet werden.

Das Programm wird in deutscher und englischer Sprache durchgeführt. Bewerben können sich Privatdozentinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdoktorandinnen der FU, der HU und der TU Berlin sowie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Die englischsprachige Programmlinie ist für internationale Wissenschaftlerinnen konzipiert. Für dieses englischsprachige Programm können sich auch internationale Wissenschaftlerinnen der Charité bewerben.

Für die Teilnahme ist ein Kostenbeitrag von 150 Euro zu leisten. Bewerbungsschluss ist der 13. November 2020.



Was ist eigentlich ... die Nationale Forschungsdateninfrastruktur?
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Was ist eigentlich ...
... die Nationale Forschungsdateninfrastruktur?


Bund und Länder haben am 12. Oktober in Hannover den Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V. gegründet. Ziel des Vereins mit Sitz in Karlsruhe ist ein verbessertes Forschungsdatenmanagement in Deutschland.

Die Vielzahl an erhobenen Forschungsdaten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen soll systematisch erschlossen, nachhaltig gesichert und zugänglich gemacht werden. Außerdem sollen Forschungseinrichtungen national und international besser vernetzt werden, um die Effizienz des  deutschen Wissenschaftssystems zu steigern. Für die Förderung der NFDI wollen Bund und Länder von 2019 bis 2028 bis zu 90 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stellen. Der Großteil des Geldes soll bis zu 30 Initiativen in drei zeitlich versetzten Ausschreibungsrunden zugutekommen, die sich am Aufbau der Dateninfrastruktur beteiligen wollen.



Coachingecke
Neu in der Fakultät
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Neu in der Fakultät

Sie sind neu berufen und müssen sich mit Hochschule, Fakultät und Institut vertraut machen und zurechtfinden. Grundsätzlich sollten Sie mit vielen Protagonisten kommunizieren und sich intensiv informieren.

Finden Sie im Gespräch heraus, wer Ihnen valide Informationen geben kann. Trinken Sie den einen oder anderen virtuellen oder anlogen Kaffee in der Mittagspause, um Ihr neues Netzwerk aufzubauen. Vergewissern Sie sich vorher, für was Sie in der Fakultät thematisch und kompetenziell stehen möchten. Was wollen Sie in der Lehre abdecken? Unerlässlich ist das Studium des Studienplanes, um abschätzen zu können, welche Lehre in toto an einem Institut oder in einem Fachbereich erbracht werden muss und wie die eigene Lehre einzuordnen ist. Nur mit einem klaren Bild von sich selbst kann man sich in einer neuen Institution positionieren.

Überlegen Sie sich, in welchen Gremien Sie sich einbringen könnten. Durch Mitarbeit in Gremien lernt man die Kolleginnen und Kollegen sehr schnell besser kennen und merkt, wie eine Institution „tickt“. Im Übrigen wird es immer gern gesehen, wenn sich die Neue oder der Neue auch in die Selbstverwaltung engagiert. Bringen Sie in Erfahrung, woran die Kolleginnen und Kollegen in der Forschung arbeiten, und benutzen Sie diese Kenntnisse für die Initiierung der ersten Gespräche. Jedes Gegenüber schätzt es, wenn man sich mit ihm schon beschäftigt hat und weiß, woran man arbeitet. Kurz: Information und Kommunikation ebnen den Weg zu einem erfolgreichen Start am neuen Standort.


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Es sind nicht nur Jungs, die Wissenschaft machen, es sind auch Mädchen
Professorin Andrea Ghez im „Tagesspiegel“ vom 7. Oktober 2020

Mit Professorin Andrea Ghez von der der University of California, Los Angeles, ist in diesem Jahr erst die vierte Physik-Nobelpreisträgerin in der fast 120-jährigen Geschichte der Preise ausgezeichnet worden.



Quelle: Tagesspiegel

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