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Newsletter 1/2021


Inhalt:

Hochschulpolitik Karriere Barometer Recht aktuell Personalia 

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Hochschulpolitik

Uni-Barometer 2019: 1:65 statt 1:66 – Betreuungsrelation minimal verbessert

Quelle: istockphoto.com

Die Zahl der Universitätsprofessorinnen und -professoren hat sich im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die für „Forschung & Lehre“ ausgewertet wurden, lehrten 27.745 Professorinnen und Professoren an deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen, darunter 1.543 Juniorprofessorinnen und -professoren. Insgesamt gibt es damit 188 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mehr als im Jahr 2018.

Die Zahl der Studierenden ist gegenüber 2018 um 3.061 geringfügig gesunken. An Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen studieren mithin zurzeit 1.814.305 Menschen. Damit hat sich das Betreuungsverhältnis minimal verbessert. Es liegt im Durchschnitt bei 65 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer. 2017 waren es noch 66 Studierende, 2010 allerdings 60.

Erneut wurden auch die Betreuungsverhältnisse in den einzelnen Bundesländern erhoben. Die beste Betreuungsrelation hat erneut Thüringen mit 43 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer. Das Schlusslicht bleibt NRW mit knapp 90 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer.
Zum Uni-Barometer:
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/bis-zu-90-studierende-pro-professor-3344/


"Puls": Wissenschaft geht eher mit Sorge als Zuversicht ins kommende Jahr

Quelle: istockphoto.com
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sehen dem kommenden Jahr für die Wissenschaft eher mit Sorge als Zuversicht entgegen. Dies geht aus einer Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, die das Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn durchgeführt und deren Ergebnisse die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrer Januar-Ausgabe veröffentlicht hat. 47,2 Prozent blicken eher mit Zuversicht, 52,8 eher mit Sorge auf das neue Jahr. Eher optimistisch erwiesen sich vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen (53,5 Prozent) und Thüringen (52,5 Prozent), eher pessimistisch ihre Kolleginnen und Kollegen aus Rheinland-Pfalz (63,1 Prozent) und Niedersachsen (62,8 Prozent).

Im Ergebnis unentschieden fällt der Rückblick auf das zurückliegende Jahr aus. Das zu Ende gehende Jahr 2020 bewerteten 50 Prozent als eher gut und 50 Prozent als eher schlecht für die Wissenschaft in Deutschland. Zu einer eher positiven Rückschau neigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bayern (54,3 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (53,4 Prozent), zu einer eher negativen ihre Kolleginnen und Kollegen in Bremen (63,9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (59,1 Prozent).

Im Auftrag des DHV hatte das ZEM vom 9. bis 11. Dezember 2020 die mehr als 32.000 DHV-Mitglieder befragt. Von ihnen antworteten 4.010. Vorbild für die Erhebung ist die traditionelle Frage, mit der das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel von der Bevölkerung wissen will, ob sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegenblickt. Die Ergebnisse dieser Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. Mit dem neuen Format „Puls“ strebt der DHV an, etwas Vergleichbares für die Wissenschaft zu schaffen.

Brexit: Großbritannien verlässt Erasmus-Programm


Großbritannien wird sich weiterhin am EU-Forschungsförderprogramm „Horizon Europe“ beteiligen, steigt aber nach mehr als 30 Jahren aus dem Mobilitätsprogramm „Erasmus+“ aus. Bis Ende 2020 bewilligte Förderungen sind jedoch im ganzen Vereinigten Königreich über deren Laufzeit bis 2023 gesichert.


Es habe sich um eine „schwierige Entscheidung“ gehandelt, erklärte der britische Premierminister Boris Johnson nach der Einigung auf ein Post-Brexit-Handelsabkommen mit der EU. „Erasmus+“ sei für sein Land jedoch „extrem teuer“.


Johnson kündigte zugleich ein Ersatzprogramm an, das nach dem britischen Computerpionier Alan Turing benannt werden soll. Damit soll es britischen Studierenden ermöglicht werden, an den ausländischen Universitäten weltweit zu lernen. Für die derzeit knapp 150.000 an britischen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden aus EU-Staaten dürfte der Auslandsaufenthalt an Universitäten im Vereinigten Königreich dagegen demnächst teurer und schwieriger werden. Das neue Programm wird keine Mittel für Studierende bereitstellen, die ins Vereinigte Königreich kommen.


Von einer „Zäsur“ in der Zusammenarbeit zwischen deutschen und britischen Hochschulen sprach der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Peter-André Alt.
Die Entscheidung der britischen Regierung, künftig nicht länger an „Erasmus+“ teilzunehmen, sei ein „herber Rückschlag“. In den Verhandlungen über eine britische Beteiligung an „Horizon Europe“ werde es nun darauf ankommen, die europäisch-britische Zusammenarbeit in der Forschung auf eine tragfähige und zukunftsorientierte Grundlage zu stellen. „Trotz der schwierigen Umstände werden die britischen Universitäten auch weiterhin zu den wichtigsten Partnern der deutschen Wissenschaft zählen“, unterstrich Alt.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/grossbritannien-verlaesst-erasmus-programm-3371/
Zur HRK-Mitteilung:
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/zusammenarbeit-deutscher-und-britischer-hochschulen-auch-unter-erschwerten-rahmenbedingungen-sichern/

„Horizon 2020“: Deutschland größter Profiteur und Zahler


In dem nach siebenjähriger Laufzeit endenden EU-Forschungsprogramm „Horizon 2020“ haben die beteiligten Länder unterschiedlich stark von der Förderung profitiert. Die meisten Gelder warben Deutschland, Großbritannien und Frankreich ein, wie „Nature“ berichtete. Von den verteilten Mitteln in Höhe von rund 60 Milliarden Euro erhielten diese drei Länder zusammen mehr als 22 Milliarden Euro. Mit am wenigsten haben dagegen die baltischen und osteuropäischen Staaten wie Polen, Slowakei, Bulgarien und Rumänien eingeworben.


Zwar hat Deutschland mit knapp 15 Prozent den größten Anteil der Mittel aus „Horizon 2020“ erhalten, jedoch mit 20 Prozent auch am stärksten zum gesamten EU-Haushalt beigetragen. Auch Frankreich und Italien zählten zu den Staaten, die prozentual mehr Mittel zum EU-Haushalt beisteuerten als sie im Vergleich dazu aus „Horizon 2020“ erhielten.


Das Vereinigte Königreich hat dagegen 12,1 Prozent der Programmmittel eingeworben, aber nur durchschnittlich 11,4 Prozent zum gesamten EU-Haushalt beigetragen. Weitere Nettoempfänger sind Spanien, die Niederlande, Belgien, Schweden, Österreich und Dänemark.
https://www.nature.com/articles/d41586-020-03598-2


Föderalismus: Karliczek für mehr Einfluss des Bundes in der Bildungspolitik

Quelle: BMBF

Bundesministerin Anja Karliczek hat eine stärkere Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Bildungspolitik gefordert. Die Covid-19-Pandemie zeige, dass dies nötig sei, führte sie im Gespräch mit dem „Spiegel“ aus. Derzeit könne der Bund nur Geld für Investitionen, etwa für die Digitalisierung der Schulen, geben. Eine inhaltliche Zusammenarbeit sei nicht möglich. Dies könne kein Zukunftsmodell sein. „Wir brauchen einen Aufbruch in der Bildungspolitik. Immerhin geht es um die Zukunftschancen unserer jungen Generation. Es geht darum, dass wir Themen identifizieren, die Bund und Länder gemeinsam besser angehen können als jedes Bundesland allein“, so die Ministerin weiter.

Karliczek plädierte für eine Neuregelung spätestens bis zum Jahr 2024, wenn der Digitalpakt für Schulen ausläuft. Auch bei anderen Themen wie der Inklusion, der Integration und der Entkopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft müsse sich die Zusammenarbeit im Föderalismus weiterentwickeln, erklärte die Ministerin.


Unterdessen wies der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Vorstoß Karliczeks zurück. Deutschlands Bildungssystem werde international nicht wettbewerbsfähiger, wenn Kompetenzen immer mehr vermischt würden.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/anja-karliczek-cdu-ruettelt-am-bildungsfoederalismus-das-kann-doch-kein-zukunftsmodell-sein-a-00000000-0002-0001-0000-000174784612


Private Hochschulen in der Pandemie


43 Prozent der privaten Hochschulen sagen, dass die Covid-19-Pandemie keine Auswirkungen auf ihre aktuelle Lage habe. 27,3 Prozent meinen, ihre Lage habe sich verschlechtert. Knapp 30 Prozent sehen sogar eine Verbesserung ihrer Lage. Das sind Ergebnisse einer Befragung des Stifterverbandes.

Während die großen Privathochschulen demnach offenbar gut durch die Pandemie kommen, geben vor allem die kleinen Hochschulen mit weniger als 5.000 Studierenden an, dass sich ihre momentane Situation verschlechtert habe. Der Rückgang der Studierendenzahl, besonders der internationalen Studierenden, seien ein Problem, aber auch die rückläufigen Förderungen von Unternehmen und Stiftungen. Die stärksten negativen Auswirkungen durch die Pandemie würden von den Hochschulleitungen im Bereich Transfer- und Forschungskooperationen wahrgenommen. Vor allem ausgewählte Forschungsprojekte in Kooperationen mit externen Partnern seien durch die momentanen Kontaktbeschränkungen erschwert durchzuführen. Außerdem seien zusätzliche Förderaufträge weggebrochen.

Deutlich positiver fielen die Einschätzungen im Bereich Lehre aus. 98 Prozent der privaten Hochschulen gaben an, dass die Umstellung auf digitale Lehre reibungslos verlaufen sei.
https://www.stifterverband.org/medien/private-hochschulen-pandemie

Längere Studienzeiten und höhere Abbruchquoten bei Studierenden mit Behinderung

istockphoto.com
Studierende mit Behinderung brauchen für ihr Studium länger und brechen es häufiger ab als Studierende ohne Behinderung. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zur Barrierefreiheit an deutschen Hochschulen hervor.

Studierende mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen rechnen demnach derzeit mit einer Studiendauer von durchschnittlich 8,1 Semestern. Bei Studierenden ohne Beeinträchtigungen seien es dagegen 7,7 Semester. Aber schon vor der Covid-19-Pandemie hätten Studierende mit Behinderung länger für ihr Studium benötigt. 2016 hätten 36 Prozent der Studierenden mit Behinderungen und 22 Prozent der Studierenden ohne Behinderungen mehr als zehn Hochschulsemester durchlaufen. Die Abbruchquote sei zudem mehr als doppelt so hoch gewesen (32 Prozent mit Behinderung gegenüber 13 Prozent ohne Behinderung).
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/studierende-mit-behinderung-brechen-oefter-ab-3411/

Fürs Auslandstudium am liebsten nach Österreich


Unter deutschen Studierenden ist Österreich zum elften Mal in Folge der beliebteste Zielstaat für ein Auslandsstudium. Im Jahr 2018 waren dort rund 29.100 Deutsche eingeschrieben. Auf den Plätzen zwei und drei der beliebtesten Staaten für ein Auslandsstudium folgten die Niederlande mit 21.300 sowie das Vereinigte Königreich mit 15.300 deutschen Studierenden. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Auf die drei genannten Staaten entfiel demnach 2018 knapp die Hälfte der insgesamt 135.300 deutschen Auslandsstudierenden. Im Vergleich zum Vorjahr ging ihre Zahl um 3,8 Prozent zurück. Auf 1.000 deutsche Studierende an deutschen Hochschulen kommen gegenwärtig 53 deutsche Studierende im Ausland.


Die Wahl des Studienortes hängt dem Statistischem Bundesamt zufolge oft eng mit dem Studienfach zusammen. Die Auswirkungen des Numerus clausus für Medizin an deutschen Hochschulen sind vor allem an den hohen Anteilen deutscher Studierender dieses Faches in einigen osteuropäischen Staaten ablesbar. In Litauen, Polen und Ungarn waren über 60 Prozent der deutschen Auslandsstudierenden in Humanmedizin eingeschrieben, in Tschechien knapp die Hälfte (47 Prozent).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/12/PD20_529_217.html


33 Humboldt-Scouts


Im Rahmen des im Mai eingerichteten Henriette Herz-Scouting-Programms (vgl. DHV-Newsletter 5/2020) sollen sogenannte Humboldt-Scouts Forschungstalente aus aller Welt für ein Stipendium in Deutschland gewinnen. Die ersten 33 Scouts, 23 davon Wissenschaftler und zehn Wissenschaftlerinnen, hat die Alexander von Humboldt-Stiftung ausgewählt. Beworben hatten sich insgesamt 78 Personen von 46 Institutionen. Gleich drei Scouts stellt nun die Universität Münster. Jeweils zwei Scouts kommen von der FU Berlin, der HU Berlin, der LMU München sowie den Universitäten Gießen und Hamburg.


Jeder Scout kann bis zu drei internationale Talenten zu einem Humboldt-Forschungsstipendium verhelfen, sofern diese die formalen Voraussetzungen erfüllen. Unter den drei Vorgeschlagenen soll mindestens eine Frau sein.
https://www.humboldt-foundation.de/entdecken/newsroom/aktuelles/erste-humboldt-scouts-im-henriette-herz-scouting-programm-ausgewaehlt


Datenpanne ermöglichte Zugriff auf Prüfungsdaten


An der FU Berlin ist es am 12. Januar 2021 zu einer Datenschutzpanne gekommen: Studierende hatten zeitweise die gleichen Zugriffsrechte wie Prüfungsämter und so auch Zugang zu sensiblen Informationen, wie das Portal „netzpolitik.org“ berichtete.


Studierende konnten demnach im Campus-Management die Daten von aktuellen und ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen einsehen, zum Beispiel Noten oder belegte Kurse. Auch konnten sie Veränderungen vornehmen. Vorausgegangen war ein Update des Campus-Managements. Den Studierenden wurden die Sonderrechte nach der Anfrage von „netzpolitik.org“ an die FU entzogen. Dort werde derzeit geprüft, ob es zu unzulässigen Veränderungen an den Daten gekommen sei.
https://netzpolitik.org/2021/datenschutz-gau-freie-universitaet-berlin-gab-studierenden-vollen-zugriff-auf-alle-pruefungsdaten-update/


BSI: Hackerangriff hätte verhindert werden können


Der Hackerangriff auf das Universitätsklinikum Düsseldorf hätte mit leicht zu treffenden Vorkehrungen vereitelt werden können. Der einfache Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hätte gereicht, erklärte dessen Präsident Arne Schönbohm laut „WDR“ bei einem Kongress der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur inneren Sicherheit.


Das Bundesamt weise sehr schnell auf jede erkannte Sicherheitslücke in der Software von Unternehmen hin. So war es auch im Fall des Universitätsklinikums Düsseldorf: Dort warnte die Behörde bereits im Januar, also acht Monate vor dem Angriff.


IT-Systeme des Universitätsklinikums waren durch einen Hackerangriff in der Nacht zum 10. September 2020 lahmgelegt worden. Das Universitätsklinikum musste sich daher zeitweise von der Notfallversorgung abmelden (vgl. DHV-Newsletter 9/2020).
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/bsi-hackerangriff-uniklinik-duesseldorf-100.html


KMK-Präsidentin will „Notabitur“ vermeiden

Foto: KMK

Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, will Abiturientinnen und Abiturienten trotz der Pandemie einen vollwertigen Schulabschluss ermöglichen. „Ein Notabitur hätte fatale Folgen. Wir brauchen eine gleichwertige Hochschulzugangsberechtigung“, erklärte Ernst im Interview mit der „Welt“, betonte aber zugleich: „Sollten die harten Einschränkungen im Schulbetrieb jetzt noch viel länger dauern, müssen wir uns das Thema Abschlüsse noch einmal vornehmen.“

Forderungen, Schülerinnen und Schülern angesichts der Unterrichtsausfälle einen Nachteilsausgleich zu gewähren, um so die Chancengleichheit im Studium zu gewährleisten, sind der KMK-Präsidentin zufolge „verfrüht“. Versäumten Unterrichtsstoff durch ein zusätzliches Schuljahr zu kompensieren, sei nicht notwendig. „Wir müssen ja auch sorgfältig mit der Lebenszeit der jungen Menschen umgehen. Abgesehen davon hätten wir auch gar nicht das Personal dafür“, so Ernst weiter.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article224307406/Schulen-und-Corona-Ein-Notabitur-haette-fatale-Folgen.html


Rücktritt nach Plagiatsvorwürfen

Foto: ÖVP Jakob Glaser

Die österreichische Familien- und Arbeitsministerin Christine Aschbacher ist nach Plagiatsvorwürfen zurückgetreten. Die ÖVP-Politikerin begründete ihren Schritt mit einer Vorverurteilung durch „die Medien und die politischen Mitstreiter“. Zuvor waren Vorwürfe laut geworden, dass Aschbacher Teile ihrer wissenschaftlichen Arbeiten kopiert hatte, ohne die Quellen auszuweisen.


Aschbacher wies die Vorwürfe des Plagiatsprüfers Stefan Weber zurück. Sie habe ihre Diplomarbeit und Dissertation stets nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Sie trete zurück, um ihre Familie vor Anfeindungen und Beleidigungen zu schützen.


Ihre Dissertation hatte die Politikerin im vergangenen Mai an der Technischen Universität Bratislava eingereicht. Ihre Diplomarbeit hatte sie bereits 2006 an einer Fachhochschule in Wien geschrieben. Weber hatte in seinem Blog Aschbachers Arbeiten als „noch nie gelesene Abgründe von Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“ bezeichnet.
https://www.welt.de/politik/ausland/article224059178/Oesterreich-1-1-durch-Google-Translate-gejagt-Ministerin-tritt-zurueck.html


Proteste gegen neuen Rektor


Die Ernennung eines umstrittenen neuen Rektors an der Istanbuler Bogazici-Universität hat zu heftigen Protesten geführt. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte an Neujahr den Volkswirt und loyalen AKP-Politiker Melih Bulu, der bislang nicht durch akademische Leistungen aufgefallen war, per Dekret zum Rektor der angesehenen Hochschule ernannt. Gegen diese Personalentscheidung protestierten Studierende und Lehrende. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Mehrere Studierende wurden verhaftet und zur Fahndung ausgeschrieben.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/festnahmen-nach-protesten-von-studierenden-in-istanbul-3376/

Karriere

Bis zu 1.640 Euro Differenz bei tatsächlicher Professorenbesoldung

Quelle: istockphoto.com

Bis zu 1.640 Euro liegen inzwischen die realen Bruttogehälter von Professorinnen und Professoren je nach Bundesland auseinander. Während der Durchschnittswert der tatsächlich bezogenen Professorenbesoldung bei W3-Professorinnen und Professoren in Bayern 9.570 Euro beträgt, beläuft er sich bei einer W3-Professorin oder bei einem W3-Professor in Mecklenburg-Vorpommern auf 7.930 Euro. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrer Januar-Ausgabe 2021 veröffentlicht hat. Dem Besoldungsranking liegen dabei auf Bitte des DHV vom Statistischen Bundesamt ermittelte fächerübergreifende Durchschnittswerte für die Professorenbesoldung an öffentlichen Hochschulen und Berufsakademien (ohne Hochschulkliniken) zugrunde. Berücksichtigt wurden über die Grundgehälter hinaus Familienzuschläge, diverse Leistungsbezüge, z. B. aus Anlass von Berufungen, und auch Sonderzahlungen, soweit diese im Erhebungsmonat Juni 2019 ausgezahlt wurden. Auf diese Weise lässt sich die reale Professorenbesoldung jenseits von nur die Grundgehälter erfassenden Besoldungstabellen ermitteln.

Auch die Unterschiede bei den Durchschnittswerten der Besoldung für Frauen und Männer haben sich bei W3-Professuren weiter verstärkt. Lag 2018 in der Besoldungsgruppe W3 der Abstand bei 690 Euro zu Lasten der Wissenschaftlerinnen, so liegt er 2019 bereits bei 720 Euro. Auch bei den W2- und W1-Professuren haben sich die Abweichungen in der realen Durchschnittsbesoldung bei den Geschlechtern erhöht. Die tatsächlich bezogene Besoldung war bei W2-Professorinnen zuletzt im Schnitt um 320 Euro (2018: 290 Euro) und bei W1-Professorinnen um 140 Euro (2018: 130 Euro) geringer als bei ihren Kollegen aus derselben Besoldungsstufe.
https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/professur/differenz-bei-realer-w-besoldung-steigt-3338/


Präsentationscoaching für Forschungsgruppen


Das Präsentationscoaching-Angebot ProBe richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie an Hochschulleitungen. Das Coaching soll dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.


Vor dem Hintergrund, dass aktuell viele Begutachtungen digital durchgeführt werden, wird das Coaching sowohl digital als auch vor Ort angeboten.
ProBe führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz (Scholz CTC GmbH) und Frau Heike Hofmann, M.A. (Körper&Sprache) durch.
https://www.hochschulverband.de/probe


PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).


PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung: https://www.hochschulverband.de/plus

Barometer

Ja zur Weiterentwicklung des Föderalismus in der Bildungspolitik?

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Bundesministerin Anja Karliczek drängt auf mehr Einfluss des Bundes in der Bildungspolitik. Die Pandemie habe gezeigt, dass es einheitliche Lösungen brauche. Teilen Sie diese Forderung?

Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/

Mehrheit sieht in niedersächsischen Haushaltskürzungen keinen Vorboten für die zukünftige Hochschulpolitik

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Ob die empfindlichen Haushaltskürzungen an Niedersachsens Hochschulen ein Vorbote für die zukünftige Hochschulpolitik der Länder nach der Pandemie seien, wollte der DHV im Dezember von den DHV-Newsletter-Leserinnen und -Lesern wissen. 46.6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagten Ja, 53.4 Prozent Nein.
Recht aktuell

Zulagenaffäre: Neunmonatige Bewährungsstrafe für ehemaligen Rektor


Der ehemalige Rektor der Verwaltungshochschule Ludwigsburg ist wegen Untreue zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Stuttgart sah es Medienberichten zufolge als erwiesen an, dass der Angeklagte unmittelbar vor seinem Ausscheiden 13 Professorinnen und Professoren Zulagen trotz klar fehlender Rechtsgrundlage gewährt hatte.


Bereits zuvor hatte sich der frühere Rektor mit seinem einstigen Arbeitgeber geeinigt. Nach Angaben des Landgerichts schloss er einen Vergleich mit dem Wissenschaftsministerium und zahlte 180.000 Euro Schadenersatz.


Das Verfahren gegen den mitangeklagten ehemaligen Kanzler war bereits gegen eine Geldauflage in Höhe von 45.000 Euro vorläufig eingestellt worden. Zwölf Professorinnen und Professoren, die von den Zusatzzahlungen profitiert hatten, haben zudem Geldauflagen von jeweils 23.500 Euro gezahlt. Das Verfahren gegen einen noch verbliebenen, wegen Beihilfe zur Untreue angeklagten Professor wurde gegen eine Geldauflage in gleicher Höhe eingestellt.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/gerichtsurteil-beendet-zulagenaffaere-3366/

Personalia

Neuer Vorsitzender I

Foto: Doreen Tomkowitz
Professor Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, übernimmt im Jahr 2021 turnusmäßig den Vorsitz in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Stellvertretende Vorsitzende ist Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Neuer Vorsitzender II

Foto: Uni Weimar
Der Akkreditierungsrat hat in einer Briefwahl Professor Hans-Joachim Bargstädt von der Universität Weimar zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Bauingenieur tritt die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Professor Reinhold Grimm an, der aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt hat.

Neuer Vorsitzender III

Foto: Uni Kassel
Professor Olaf Wünsch von der Universität Kassel hat turnusmäßig den Vorsitz im Vorstand des Dachvereins 4ING, Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V. übernommen. Er folgt auf Professor Möller von der Universität Wuppertal.

Preis für mutige Wissenschaft

Foto: Uni Heidelberg
Jenny Wagner vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg hat den Preis für mutige Wissenschaft 2020 erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Baden-Württemberg exzellente Forscherinnen und Forscher, die ausgetretene Wege verlassen und ihre Forschungsarbeit mit besonders viel Mut und Wagnis vorangetrieben haben. Wagner habe von Beginn ihrer Karriere an hohes Risiko durch den Sprung zwischen den wissenschaftlichen Feldern bewiesen: von ihrem Start in der Teilchenphysik zur Promotion in den Lebenswissenschaften bis zu ihrer Arbeit als Quereinsteigerin in der Kosmologie, hieß es zur Begründung.
Ein Porträt der Preisträgerin findet sich unter:
https://www.youtube.com/watch?v=0Vl5Wdro5Fc


Landesforschungspreis 2020


Der baden-württembergische Landesforschungspreis in der Kategorie Grundlagenforschung geht an die Nierenforscherin Professorin Anna Köttgen vom Universitätsklinikum Freiburg. Träger des Preises für Angewandte Forschung ist der Immunologe Professor Hans-Georg Rammensee von der Universität Tübingen, der ein Spezialist für Krebs-Immuntherapie und einer der beiden Gründer des Tübinger Corona-Impfstoff-Herstellers Curevac ist. Der alle zwei Jahre vergebene Landesforschungspreis ist in beiden Kategorien mit einem Preisgeld von je 100.000 Euro versehen.


(oben: Professorin Anna Köttgen, Foto: Universität Freiburg,

unten: Professor Hans-Georg Rammensee, Foto: mmunology-tuebingen.de)

Vermischtes

Virologe als Verkaufsschlager


Spielwarenmacher Tino Günther aus dem Erzgebirge konnte durch die Produktion eines Räuchermännchens, das dem Virologen Professor Christian Drosten von der Charité ähnelt, die Existenz seines Betriebes retten. Von Privatpersonen allein sollen Medienberichten zufolge mehr als 5.000 Bestellungen eingegangen sein, hinzu kämen viele Anfragen von Handelspartnern und Einzelhändlern. Nachgefragt werde die Figur auch aus dem Ausland, etwa Österreich, den USA und Japan, berichtete die „Freie Presse“.


Das 26 Zentimeter hohe Räuchermännchen mit Mund-Nasen-Schutz, weißem Kittel und zerzaustem Haar steht auf einem stilisierten Corona-Virus. Ihm kommt der Rauch nicht wie sonst üblich aus dem Mund, sondern aus dem Kopf.
https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/warum-der-drosten-raeuchermann-aus-seiffen-mehr-als-nur-ein-bestseller-ist-artikel11273516

Foto: Spielewarenmacher Günther

DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Online-Seminare

Digitalisierung der Lehre (Restplätze)
Freitag, 29. Januar 2021, 10:00-15:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/digitalisierung_lehre_online-seminar

Lehre und Prüfen in Zeiten von Corona (Restplätze)
Montag, 1. Februar 2021, 9:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/lehren_pruefen_corona_digitales_semester_online-seminar

Stressmanagement (Restplätze)
Donnerstag, 4. Februar 2021, 9:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=193&catalog_id=3&category_id=19&language_id=

Berufungspraxis aktuell
Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungspraxis_online-seminar

Zielvereinbarungen in Besoldungsverhandlungen und bei Ausstattungsangeboten
Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:00-11:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/zielvereinbarungen_besoldung_ausstattung_online-seminar

Basiswissen Pensionierung (Zusatztermin)
Freitag, 26. Februar 2021, 11:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/pensionierung_online-seminar

Berufung auf eine Juniorprofessur oder Tenure-Track-Professur W 1
Montag, 1. März 2021, 10:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufung_juniorprofessur_tenure_track_online-seminar

Karrierewege in der Hochschulmedizin
Dienstag, 2. März 2021, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=199&catalog_id=3&category_id=28&language_id=

Gemeinsame Berufungen
Donnerstag, 4. März 2021, 9:30-14:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/gemeinsame_berufungen_online-seminar

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie unter www.dhvseminare.de. Auch InHouse-Veranstaltungen sind möglich.
Publikationen

Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de
Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe: Zukunft der Demokratie


Karl-Rudolf Korte
Demokratische Zukunft
Gestaltungsmacht für das Gemeinwohl

Andreas Zick
Konflikte, Gewalt, wankende Demokratie?
Der Zustand der Demokratie mit Blick auf Forschung und Lehre

Weitere Beiträge:

Edgar Fischer | Peter Dieterich
Digitale Prüfungen
Ein aktueller Überblick über die prüfungsrechtlichen Anforderungen

Klaus Ferdinand Gärditz | Valeska Stephan | Brigitte Vollmar
Droht eine Blockade der tierexperimentellen Forschung?
Anmerkungen zu einem avisierten Kabinettsentwurf aus juristischer Sicht

Rüdiger E. Scharf
„Enormer“ Anstieg der Produktivität
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Alltag von Lebenswissenschaftlern


"Forschung & Lehre" online

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DHV-Ticker

Mitglieder werben Mitglieder 2021


(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2021 wieder mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2021 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2021 die meisten Mitglieder wirbt.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2021 geworben haben, eine hochwertige QLOCKTWO-Tischuhr verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mitglied-werden oder bei der Geschäftsstelle.
Kooperationspartner

DHV und Allianz


(Gü.) Die Einkommensvorsorge der Allianz

Oft unterschätzen Menschen ihr eigenes Risiko krank zu werden und deshalb nicht mehr arbeiten zu können oder gar zu sterben. Gerade die letzten Monate haben viele Menschen für die finanziellen Folgen einer längeren Krankheit sensibilisiert. Die Notwendigkeit einer Absicherung der eigenen Arbeitskraft und der Familie rücken deutlich mehr in den Mittelpunkt.

Dienstunfähigkeit z.B. gibt es häufiger, als man denkt: 2018 war dies bei 16 Prozent der pensionierten Beamten der Fall (1). Die gesetzliche Absicherung deckt dabei nicht immer den Bedarf, um den eigenen Lebensstandard zu halten.

In der Lebensversicherung stellen wir Ihnen neben unseren hervorragenden Einkommensvorsorgeprodukten unsere gesamte Produktpalette für Ihre individuelle Risikoabsicherung, Kinder- und Altersvorsorge und Anlageprodukte mit besonderen DHV-Konditionen zur Verfügung.


Informationen zur Dienstunfähigkeit:

https://www.allianz.de/vorsorge/dienstunfaehigkeitsversicherung/


1 Quelle: Bundesamt für Statistik 2018
2 Bei Ausscheiden EMR-Schutz in der DRV durch Nachversicherung


DHV und Edecy


(Gü.) Edecy – neuer Partner der Wissenschaft


Edecy freut sich, ab sofort als Kooperationspartner des Deutschen Hochschulverbands die Rolle der Wissenschaft in Deutschland zu stärken. Edecy ist eine digitale Forschungsplattform, die sich der Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen verschrieben hat und den effizienten Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Innovationen vorantreiben möchte. Als Partner der Wissenschaft ist es unser Ziel, den Zeit- und Kostenaufwand für Forschungseinrichtungen bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern aus der Wirtschaft zu minimieren, um damit mehr Freiraum für Forschung, Lehre und Transfer zu schaffen. Dieses Ziel erreichen wir durch die Kombination von automatisiertem Partner-Matching mittels künstlicher Intelligenz mit der persönlichen Beratung durch erfahrene Innovationsberater. Unsere Vision ist es, vielversprechende Forschungs- und Entwicklungsprojekte von den innovationshemmenden Begleiterscheinungen rund um Partnersuche, Bürokratie und Finanzierung zu befreien, um so das volle Potenzial von Forschungskooperationen zu realisieren.
Unser Angebot für alle DHV-Mitglieder: 10 Prozent Rabatt auf 1 Jahr Edecy Premium- Gebühr!
www.edecy.de


DHV und Spektrum der Wissenschaft


(Gü.) Die Spektrum eBookFlat

Die Spektrum eBookFlat – Lernen Sie jetzt unsere Spektrum eBookFlat kennen! Mit der Spektrum eBookFlat erhalten Sie Zugriff auf eine Auswahl von zwölf E-Books (PDF-Format) des Sachbuchprogramms von Springer Spektrum aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Jeden Monat wird ein Buch ausgetauscht, so dass Sie alle vier Wochen auf ein Neues zugreifen können. Sichern Sie sich jetzt unser Weihnachtsangebot: 13 für 12 Monate:
https://www.spektrum.de/shop/spektrum-der-wissenschaft/abo/spektrum-ebookflat-jahreabo/1791602?utm_source=DHV&utm_medium=AZ&utm_campaign=DHV_AZ_EBF

DHV und wbg


(Gü.) Die wbg – Entdeckungsreisen in die Welt des Wissens

Werden Sie Teil der größten geisteswissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands. Entdecken Sie die Highlights aus der Welt des Wissens und exklusive Editionen, die wir selbst verlegen. Unser Fokus ist nicht kommerziell, Gewinne werden reinvestiert. Wir wollen Themen sichtbar machen, die Wissenschaft und Gesellschaft bereichern. Tauschen Sie sich aus und bringen Sie sich ein. Durch Ihren Beitrag unterstützen Sie uns als einen der größten Förderer von Wissenschaft, Bildung und Kultur. In unseren Verlags-Labels erscheinen jährlich rund 120 Publikationen, darunter viele Werke, die ansonsten auf dem Buchmarkt nicht möglich wären. Seit 2019 vergeben wir den höchstdotierten deutschsprachigen WISSEN!-Sachbuchpreis.

wbg-Premium-Vorteile für nur 2,50 Euro im Monat:

- Wahl eines Gratis-Begrüßungsbuches
- 20 Prozent Preisvorteil auf 3.000 wbg-Bücher und 1.500 eBooks
- 10 Euro Guthaben pro Jahr für Ihren Einkauf im wbg-Shop
- exklusive Kultur- und Museumsvorteile
- Netzwerken mit Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren auf wbg-community.de

DHV und Adobe


(Gü.) Video-Tutorials für die kreative digitale Lehre

Neu auf dem Adobe YouTube-Kanal: In unserer stetig wachsenden Education-Playlist finden Sie zahlreiche praxisnahe Infovideos, die Ihnen die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Kreativtools in Unterricht und Lehre aufzeigen – egal, ob in Präsenz- oder in Fernsituationen.

Erfahrene Pädagogen präsentieren Ihnen eine Vielzahl von Medienprojekten, die Sie selbst erstellen oder von Studierenden erarbeiten lassen können. Erfahren Sie alles über die unkomplizierte Erstellung von Lernvideos, interaktiven Arbeitsblättern, digitalen Buchreferaten, Podcasts und vielem mehr.

Sämtliche Videos stehen Ihnen jederzeit kostenlos zur Verfügung. Schauen Sie rein: 

https://www.youtube.com/playlist?list=PLJqSnoZkal-hBhqOnuIBUuxKDX4W3t-pY


DHV und QLOCKTWO


(Gü.) Raum für Neues #iconstogether


Ideen in der Wissenschaft brauchen Zeit und Raum. Sie brauchen Diskussion, Auseinandersetzung und Interaktion, um neue Ansätze hervorzubringen. Schaffen wir diesen Raum, bahnen sich fundamentale Entdeckungen oft ihren Weg in unseren Alltag und nach einiger Zeit können wir uns die Dinge, wie sie vorher einmal waren, kaum noch so vorstellen.
Ähnlich verhält es sich mit der Kunst. Erst im richtigen Raum kann sie atmen und so in ihrer ganzen Komplexität auf den Betrachter wirken. Unsere Wahrnehmung wird dabei besonders vom Zusammenspiel aus Raum und Zeit beeinflusst. Erst wenn diese beiden harmonieren, entstehen Momente der Klarheit und Inspiration. Kreationen, die darin mit zeitlosem Design nach Vollkommenheit und Perfektion streben, werden oft als Ikonen bezeichnet. Sie haben einen bedeutenden Einfluss auf das Leben vieler Menschen – meist nach nur einem kurzen Blick oder einer einfachen Berührung. Aber sie sind selten das Ergebnis Einzelner. Wer alleine danach strebt, kann dies mit Begeisterung, Ehrgeiz und Entschlossenheit tun - aber nur gemeinsam wachsen wir über uns hinaus und entfalten unausgeschöpfte Potenziale. Manchmal müssen wir dafür einfach nur am selben Ort sein.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesundes, schöpferisches und inspirierendes Jahr 2021!
https://qlocktwo.com/


DHV und a&o Hostels


(Gü) a&o Hostels – die neue Art des Studentenlebens


Man kennt es: Als Student in einer neuen Stadt bleiben oftmals nicht viele Möglichkeiten, da das Budget für die Miete einer Unterkunft stark begrenzt ist. Doch nicht jeder Student möchte gern in eine große WG ziehen, sondern hätte vielleicht lieber etwas mehr Zeit und Raum für sich allein. An dieser Stelle ist das neue Studentenangebot für Langzeitaufenthalte ab zwei Wochen genau das richtige. Nicht nur, dass schon ab 25 Euro pro Nacht ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung bezogen werden kann, auch die zentrale Lage, das hervorragende ÖPNV-Netz und die große Lobby für den gemeinsamen Austausch sprechen dafür. So kann nach Wunsch die freie Zeit allein genossen oder dafür genutzt werden, neue multikulturelle Menschen kennenzulernen.


Optional kann in jedem a&o das Frühstück hinzugebucht oder ganz einfach die Gästeküche, welche sich in fast jedem a&o Hostel befindet, genutzt werden.


Durch die zentrale Lage der Hostels ist der Weg zur Uni schnell und einfach. Und um es noch einfacher zu gestalten, gibt es in den Berliner Hostels BVG Tickets für den öffentlichen Nahverkehr direkt an der Lobby, wo unter anderem auch Stadtpläne ausliegen. Und auch für den Fall, dass die Vorlesungen nur online stattfinden, ist jeder Student bei a&o bestens mit dem kostenfreien Highspeed WLAN versorgt und kann sich ganz einfach in den Coworking Space setzen oder auf dem Zimmer lernen.



Redaktion
Professor Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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