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Newsletter 2/2021


Inhalt:

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Hochschulpolitik

Plädoyer für mehr Flexibilität bei Prüfungen


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Hochschulen und Gesetzgeber dazu aufgefordert, Rechtssicherheit bei digitalen Prüfungen zu schaffen. „Aus Gründen des Gesundheitsschutzes ist es richtig und sinnvoll, soweit wie möglich auf digitale Prüfungsformate umzustellen“, erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. Die Anpassung der rechtlichen Grundlagen sollte insbesondere zu einer größeren Variabilität der Prüfungsformen führen und bei Wahrung der Qualitätsstandards den Austausch von Prüfungsformaten ermöglichen.

Vor allem „Hausarbeiten“ und online stattfindende mündliche (Einzel-)Prüfungen seien die in Coronazeiten unproblematischsten Prüfungsformate. Darüber hinaus sollten alle Fakultäten klären, inwieweit sie „Open-Book-Klausuren“ anbieten können: Zum einen würden Open-Book-Prüfungen als Formate, bei denen die Prüflinge vorher festgelegte Hilfsmittel verwenden dürfen, dem Wesen einer universitären Prüfung gerechter, weil sie an Stelle der reinen Wissensabfrage auf Synthese- und Transferleistungen setzen. Zum anderen entzögen sie wenigstens partiell möglichen Täuschungsabsichten die Grundlage. Anders verhalte es sich bei „Home-Klausuren“, bei denen die Aufsicht per Video oder mit Hilfe technischer Mittel erfolge. „Solche Prüfungsformate setzen die Einwilligung des Prüflings voraus und sind als Eingriffe in die grundrechtlich geschützte Unverletzlichkeit der Wohnung und die informationelle Selbstbestimmung zumindest fragwürdig. Auch im Hinblick auf mit relativ einfachen Mitteln zu bewirkende Täuschungsmöglichkeiten bleiben sie ein problematisches Format,“ so Kempen.

Abschließend würdigte der DHV-Präsident, dass einige Länder bereits prüfungsrechtliche Anpassungen eingeleitet hätten. Teilweise sei jedoch eine autonomiefeindliche Detailsteuerung zu kritisieren. Aus Sicht des DHV reiche regelmäßig eine Ermächtigung an die Hochschulen als Satzungsgeber aus. Erforderlich seien dann allerdings universitäre Regelungen, in denen Prüfungsmodalitäten unter Beachtung des Datenschutzrechts definiert würden. „In vielfältiger Form werden gleichwohl Fragen, Konstellationen und Probleme bestehen bleiben, die zum Teil auch von Verwaltungsgerichten nachträglich bewertet werden müssen“ hob der DHV-Präsident hervor.


HRK fordert mehr Rechtssicherheit für Prüfungen

Quelle: istockphoto.com
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sieht die Länder in der Pflicht, noch bestehende rechtliche Unsicherheiten bei digitalen Prüfungen durch entsprechende Verordnungen zu beseitigen, um den Hochschulen ausreichende Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Mehrheitlich fehlten solche Regelungen noch. „Es reicht dabei nicht aus, die Verordnungen nur prüfungsrechtlich zu konzipieren, vielmehr müssen Datenschutz, Datensicherheit und arrondierende Fragen mitgeregelt sein“, erklärte HRK-Präsident Professor Peter-André Alt.

Entscheidend bleibe, dass die Wahl der Prüfungsform im Einzelfall von der Hochschule und den intern zuständigen Einheiten zu treffen sei. Aspekte des Infektionsschutzes und der praktischen Durchführbarkeit seien dabei ebenso entscheidend wie Fragen der technischen Realisierbarkeit oder der Prüfungsdidaktik.

Der durch die Pandemie entstandene gegenwärtige Zwang zu neuartigen Lösungen bietet aus Sicht der HRK auch Chancen: Die Hochschulen seien entschlossen, die vitale Frage verschiedener Prüfungsformate auch für eine Zeit nach der Pandemie im Sinne einer weiteren Stärkung von Studium und Lehre innovativ fortzuentwickeln.

Unterstützung für die Hochschulen in und nach der Pandemie


Angesichts der andauernden erheblichen Einschränkungen für die Hochschulforschung durch die Covid-19-Pandemie fordert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), negativen Folgewirkungen, insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs, so gut wie möglich zu begegnen. Durch die zwangsläufige Verlängerung von Qualifizierungszeiten, das notwendige verstärkte Engagement in der Lehre, zusätzliche familiäre Belastungen, weniger Möglichkeiten, sich vor allem international zu vernetzen, und teilweise geringere Beschäftigungsperspektiven auch außerhalb der Wissenschaft sei die Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angespannt.


Vor diesem Hintergrund sollten Hochschulen laut HRK unter Einhaltung der Qualitätsstandards bei Personalentscheidungen pandemiebedingte Beeinträchtigungen angemessen berücksichtigen. Die Übernahme zusätzlicher familiärer Sorge- und Betreuungsaufgaben solle in die Bewertung wissenschaftlicher Leistungen einfließen, etwa durch die angemessene Berücksichtigung solcher Zeiten bei der Ermittlung des „akademischen Alters“.


Bund, Länder und andere Forschungsförderer forderte die HRK auf, entlastende Regelungen so lange wie erforderlich fortzuführen. Dazu gehörten die Kompensation von Einnahmeausfällen zur Sicherung von Projekterfolgen und Forschungskompetenz sowie die Gegenfinanzierung von Mehrbedarfen, um Karrierebrüche zu verhindern. Die Finanzierung auch von erkenntnisgetriebener Forschung müsse national und europäisch dauerhaft sichergestellt sein, um Innovationsfähigkeit zu erhalten und gesellschaftliche Resilienz in zukünftigen Krisen durch das notwendige breite Wissensreservoir zu stärken.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesidium-definiert-bedarfe-fuer-hochschulforschung-in-und-nach-der-pandemie-4791/


Gründung eines Netzwerks gegen „Cancel Culture“


Rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine Initiative gegen Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit gegründet und am 3. Februar 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wende sich gegen eine „zunehmende Verengung von Fragestellungen, Themen und Argumenten“, hieß es: „Cancel Culture und Political Correctness haben die freie und kontroverse Debatte auch von Außenseiterpositionen vielerorts an den Universitäten zum Verschwinden gebracht.“


Mit ihrem Appell und der Gründung des Netzwerkes wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Voraussetzungen freiheitlicher Forschung und Lehre verteidigen und stärken. Sie setzen sich für eine von Sachargumenten und gegenseitigem Respekt geprägte Debattenkultur ein. Intellektuelle Freiheit, Neugierde und wissenschaftlicher Pluralismus seien dafür unabdingbar.


Zum Leitungsteam der Initiative gehören die Politologin Professorin Ulrike Ackermann, die Philosophin Professorin Maria-Sibylla Lotter, der Jurist Professor Martin Nettesheim, der Historiker Professor Andreas Rödder und die Historikerin Sandra Kostner als Sprecherin.
https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/presse/


Aufseher für Redefreiheit


Die britische Regierung hat Medienberichten zufolge eine Initiative für die Garantie der Meinungsfreiheit an Hochschulen angekündigt. Nach Aussage von Bildungsminister Gavin Williamson sollen "bei Zuwiderhandlungen energische Maßnahmen ergriffen werden". Insbesondere Studierendenvertretungen hätten ein "unangemessenes" Maß an Kontrolle über Gastrednerinnen und Gastredner, die an einer Hochschule zu Veranstaltung geladen würden. Betroffene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sollen entschädigt werden können. Auch öffentliche Mittel sollen an die Einhaltung der Meinungsfreiheit gekoppelt werden. Kontrollieren solle dies ein Aufseher des Bildungsministeriums. Eine Gruppe von Forschenden begrüßte den Vorstoß in der Tageszeitung "The Times" und kritisierte, dass "zu viele" Hochschulangehörige wegen unbequemer Ansichten von Debatten an Hochschulen ausgeschlossen würden.
Kritik äußerte die Generalsekretärin der University and College Union, Jo Grady. Ihrer Ansicht nach gehe die "größte Bedrohung der Meinungsfreiheit" nicht vom Personal oder den Studierenden der Hochschulen aus, sondern von den Versuchen der Regierung zu kontrollieren, "was auf dem Campus gesagt werden kann und was nicht". Auch die andauernde Jobunsicherheit in der Wissenschaft führe dazu, dass Hochschulangehörige seltener ihre Meinung frei äußern könnten.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/regierung-will-meinungsfreiheit-an-unis-gesetzlich-neu-regeln-3498/

Proteste nach Anfeindungen gegen Forscherin

istockphoto.com
In Reaktion auf ein Interview mit Professorin Maureen Maisha Auma im „Tagesspiegel“ über fehlende Diversität an deutschen Hochschulen hat der Sprecher für Bildung, Wissenschaft und Kultur der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider, eine Presseerklärung mit der Überschrift „Rassismus gegen Weiße nicht hinnehmen! Maureen Maisha Auma in ihre Schranken verweisen!“ veröffentlicht. Diese und ähnliche Äußerungen hat der Rat für Migration am 3. Februar 2021 aufgegriffen und die Diskreditierung der Rassismusforschung durch politische Akteure kritisiert. Ausgewiesene Rassismusforscherinnen und Rassismusforscher würden gezielt diffamiert und ihre Forschung fälschlicherweise als „ideologisch verbrämt und unhaltbar“ dargestellt, so der Rat weiter.

Die TU Berlin wandte sich in einem Statement gegen Rassismus und Diffamierung und erklärte sich mit ihrer Gastprofessorin Maureen Maisha Auma solidarisch. Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, hat gegen die Äußerungen Tillschneiders protestiert und ihn aufgefordert, sein Amt niederzulegen, weil er seiner Verantwortung für die Einhaltung der grundgesetzlich geschützten Wissenschaftsfreiheit nicht gerecht werde.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/diffamierung-von-wissenschaftlerin-kalkulierte-hetzkampagne/26925442.html
Zur Stellungnahme des Rats für Migration:
https://rat-fuer-migration.de/2021/02/03/zur-diskreditierung-rassismuskritischer-forschung/
Zur Stellungnahme der TU Berlin:
https://www.tu.berlin/ueber-die-tu-berlin/organisation/universitaetsleitung/gegen-rassismus-und-diskriminierung/

Studienanfängerzahlen sinken


Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Sommersemester 2020 an den Hochschulen in Deutschland hat sich rückläufig entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt vermeldet, haben rund 71.600 Personen erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen. Das waren 8.000 oder knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Während bei deutschen Studienanfängerinnen und -anfängern gegenüber dem Sommersemester 2019 ein Anstieg um drei Prozent auf 46.900 zu verzeichnen war, ist die Zahl der ausländischen Studienanfängerinnen und -anfänger pandemiebedingt um 28 Prozent auf 24.700 zurückgegangen.


Dabei verkleinerte sich die Gruppe der ausländischen Studienanfängerinnen und -anfänger, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben, um acht Prozent auf 1.800. Gleichzeitig reduzierte sich die Gruppe der Studienanfängerinnen und -anfänger, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, um 29 Prozent auf 22.800.


Die Zahl der Studierenden an deutschen Hochschulen im Sommersemester 2020 bewegt sich laut Statistikbehörde allerdings weiterhin auf einem hohen Niveau. So waren 2.723.100 Studentinnen und Studenten im Sommersemester 2020 an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Sommersemester 2019 um 20.900 oder 0,8 Prozent.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_043_213.html


Wissenschaftsminister drängen auf höheren Ausgleich für Universitätsklinika

Quelle: istockphoto.com

Die Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder haben den Bund erneut aufgefordert, für die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und Patienten in Universitätsklinika mehr Geld zur Verfügung zu stellen (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 8/2020). Die im November 2020 wieder eingeführten Pauschalen zum Ausgleich für den Wegfall anderer Behandlungen reichten nicht aus, hieß es in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Es bedürfe zusätzlicher Maßnahmen, um kurzfristig die Zahlungsfähigkeit zu sichern. Außerdem müsse ein Ausgleich für Corona-bedingte Einnahmeausfälle im laufenden Jahr unverzüglich gesetzlich verankert werden.

https://www.forschung-und-lehre.de/politik/wissenschafts-minister-fordern-mehr-geld-fuer-unikliniken-3447/


Wissenschaftssystem soll resilienter werden


Mit dem Positionspapier „Impulse aus der Covid-19-Krise für die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems in Deutschland“ will der Wissenschaftsrat die sichtbar gewordenen Herausforderungen und Schwächen des Wissenschaftssystems aufzeigen, notwendige Transformationen vorantreiben und eine Debatte über grundlegende Neuorientierungen wissenschaftspolitischen Handelns anstoßen. Dabei richtet sich das Augenmerk auf zehn Herausforderungen für das Wissenschaftssystem, die von der Krisenreaktionsfähigkeit in der Politikberatung über fehlende Souveränität und Sicherheit im digitalen Raum bis hin zu strategischen Herausforderungen in der Internationalisierung reichen.


Deutschland habe beispielsweise einen großen Nachholbedarf bei der Vernetzung und dem Management von Daten – vor allem, aber nicht nur in der Gesundheitsforschung. Die zukünftige Entwicklung des Wissenschaftssystems sollte sich nach Auffassung des Wissenschaftsrats nicht allein an der Förderung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit orientieren. Vielmehr sollte sie ebenso auf Resilienz als Fähigkeit, Krisen zu antizipieren und zu bewältigen sowie verändert und gestärkt aus ihnen hervorzugehen, ausgerichtet werden.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2021/PM_0221.html


Forschungskooperation mit China I: Korrekturen bei Stiftungsprofessur

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Die FU Berlin hat laut „Tagesspiegel“ einen umstrittenen Vertrag zur Finanzierung einer Stiftungsprofessur zum Aufbau eines Bachelor-Studiengangs „Chinesische Sprache und Gesellschaft“ (vgl. auch DHV-Newsletter 3/2020) nachverhandelt. So wurden ursprünglich enthaltende Bezugnahmen auf chinesisches Recht gestrichen. Insbesondere ein Passus, über den die FU sich verpflichtet hatte, bei Vertragsstreitigkeiten notfalls ein Schiedsgericht in China anzurufen, sei entfallen.


An die Stelle der Konfuzius-Institute sei mit dem Pekinger „Center for Language Education and Cooperation“ ein neuer Vertragspartner getreten, der zwar nicht der Kommunistischen Partei, wohl aber den Direktiven des chinesischen Staatsapparats unterstehe. Weiterhin könne die chinesische Seite Zahlung einstellen, wenn jährliche Evaluationen negativ ausfallen sollten. Außerdem müsse die FU weiterhin Lehrpläne und Kursmaterialien zur Verfügung stellen. Der chinesische Partner könne von der Universität jedoch keine „korrigierenden Maßnahmen“ mehr verlangen, falls die FU im Rahmen des Programms chinesische Gesetze verletze. Mit den nunmehr durchgeführten Anpassungen gebe sich die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung zufrieden. Sie hatte die FU zu Nachverhandlungen angewiesen.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/uni-bindet-sich-nicht-mehr-an-chinesisches-recht-fu-aendert-umstrittenen-vertrag-mit-peking-teilweise/26860644.html


Forschungskooperation mit China II: Klage wegen mangelnder Transparenz


Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und der Journalist David Missal werfen der Universität Mainz vor, trotz wiederholter Nachfragen Auskünfte zu Forschungskooperationen mit China zu verweigern, zu der sie nach dem Landestransparenzgesetz verpflichtet sei. Erst nach Eingang einer Klage beim Verwaltungsgericht Mainz übermittelte die Universität laut „SWR“ Informationen, die aus Sicht der GFF und des Journalisten aber unzureichend blieben. In der Antwort der Universität seien nur Angaben zur finanziellen Kooperation enthalten, nicht jedoch zu Zuwendungen wie kostenloses Personal oder Materialien. Die GFF und Missal wollen daher ihre Klage aufrechterhalten.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/klage-gegen-uni-mainz-100.html


Verlängerung der Nothilfe für Studierende

Quelle: istockphoto.com

Die Corona-Nothilfen für Studierenden werden auch nach Ablauf des Wintersemesters weitergezahlt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bestätigte, dass die sogenannte Überbrückungshilfe für Betroffene, die zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Not geraten sind, im gesamten Sommersemester gewährt wird. In einem Schreiben des Ministeriums heißt es zur Begründung, es sei wichtig, dass akut notleidende Studierende ihr Studium nicht aus finanziellen Gründen abbrechen müssten.

Studierende erhalten maximal 500 Euro pro Monat, wenn sie per Kontoauszug nachweisen, dass eine Notlage besteht. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/corona-nothilfe-fuer-studierende-wird-verlaengert-3490/


Erneute Prüfung der Dissertation Giffeys verzögert sich


Durfte die FU Berlin die Dissertation von Familienministerin Franziska Giffey rügen, obwohl das Berliner Hochschulgesetz bei Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis eine solche Sanktion explizit nicht vorsieht? Das wollte die Universität bis zum Ende des Wintersemesters in einer zweiten Prüfung der Dissertation klären (vgl. DHV-Newsletter 12/2020). Doch der angekündigte Zeitplan ist offensichtlich nicht mehr haltbar. Das ergibt sich aus der Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung auf eine schriftliche Anfrage aus der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, über die zuerst die „Berliner Zeitung“ berichtet hatte.

Wie die FU Berlin inzwischen verlauten ließ, hat sich der Promotionsausschuss des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften, der mit insgesamt sechs internen und externen Mitgliedern besetzt ist, am 25. Januar 2021 konstituiert. Wegen der erforderlichen Sorgfaltspflichten könne der zeitliche Aufwand, der für die Durchführung des komplexen Prüfverfahrens notwendig sei, allein vom Prüfgremium entschieden werden, hieß es seitens der FU weiter. Auch die Namen der Mitglieder des Gremiums werden bis auf Weiteres nicht öffentlich gemacht, um die vertrauliche Zusammenarbeit in dem Verfahren nicht zu gefährden.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/franziska-giffey-entscheidung-ueber-ihren-doktortitel-erst-nach-der-wahl-li.133753
Zur Pressemitteilung der FU Berlin:
https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2021/fup_21_015-neues-pruefgremium-franziska-giffey/index.html


Grundfinanzierung bis 2027


Die Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke hat sich gemeinsam mit den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen sowie dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Staats- und Universitätsbibliothek auf einen langfristigen Zukunftsvertrag verständigt. Bis zum Jahr 2027 sollen rund 750 Millionen Euro zusätzlich fließen. Vorgesehen ist, erstmals Tarif- und Inflationssteigerungen bis zu einer Höhe von zwei Prozent auszugleichen. Ebenso sind zusätzliche Mittel für Digitalisierung und Bauprojekte enthalten.
https://www.hamburg.de/bwfgb/14876136/hochschulvereinbarungen-2021-2027/


Rüge für teuren Grundstückskauf der TU Nürnberg


Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) hat den Kauf eines Grundstücks gerügt, auf dem die TU Nürnberg entsteht. Der Freistaat hatte 2018 rund 90 Millionen Euro für das ehemalige Bahngelände gezahlt, dessen Wert laut Medienberichten auf rund die Hälfte taxiert worden war. Die Staatsregierung habe den haushaltsrechtlich erforderlichen Nachweis nicht erbracht, dass dieser Kauf wirtschaftlich gewesen sei, urteilte der ORH. Die Behörde empfiehlt, den Grundstückskauf „erneut auf die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben zu überprüfen“.


Die Staatsregierung wies die Vorwürfe umgehend zurück. Der Grundstückskauf zur Errichtung der TU Nürnberg sei „nach geltendem Recht, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und mit Zustimmung des Bayerischen Landtags erfolgt“, ließ das Finanzministerium gegenüber dem „Bayerischen Rundfunk“ verlauten. Das Bauministerium ergänzte gegenüber dem Sender, eine Markterkundung habe damals ergeben, „dass für die Deckung der staatlichen Bedarfe am Markt keine Alternative“ zum ausgewählten Grundstück vorhanden gewesen sei.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/tu-nuernberg-rechnungshof-ruegt-teuren-grundstueckskauf,SNmLiU8


Beuth-Hochschule zukünftig BHT


Nach langer Debatte um ihren bisherigen Namensgeber wird die Beuth Hochschule für Technik neu benannt. Ab dem 1. Oktober 2021 wird sie Berliner Hochschule für Technik (BHT) heißen.


Im Jahr 2009 hatte die ehemalige Technische Fachhochschule Berlin das Wirken von Christian Peter Beuth (1781-1853) zur Gewerbeförderung und Industrialisierung Preußens 2009 mit der Umbenennung der Hochschule gewürdigt. Erst später tauchten historische Quellen auf, nach denen sich Beuth antisemitisch geäußert und auch gewirkt hat. Seine Verdienste um die gewerbliche Entwicklung in Preußen und die Ausbildung von Technikern blieben aber unbestritten, hieß es. „Wir sind eine weltoffene Hochschule mit Studierenden aus 132 Ländern“, betonte der Präsident der Einrichtung, Professor Werner Ullmann: „Gelebte Toleranz und Vielfalt in Studium, Lehre und Forschung und unter den Studierenden gehören zum Alltag unserer Hochschule (…). Rassismus und Antisemitismus haben hier nichts zu suchen.“
https://www.beuth-hochschule.de/232/article/7269


Polen: Verfahren gegen Holocaust-Forscher


Der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) hat sich besorgt wegen eines Verfahrens gegen zwei Holocaust-Forscher in Polen gezeigt. „Es hat ein enormes Einschüchterungspotenzial, wenn es zu solchen Gerichtsverhandlungen kommt“, so die VHD-Vorsitzende Professorin Eva Schlotheuber. Gerade jüngere Forscherinnen und Forscher könnten abgeschreckt werden. Auch entstehe ein großer Schaden für die Gesellschaft, wenn „wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse nicht im wissenschaftlichen oder öffentlichen Diskurs verhandelt werden, sondern vor Gericht“.


Die Historikerin Professorin Barbara Engelking und der Historiker Professor Jan Grabowski haben sich in einer 2018 erschienenen Publikation mit dem Massenmord an Juden in einer polnischen Provinz unter deutscher Besatzung befasst. Die Autorin und der Autor wurden daraufhin von der Nichte eines früheren Ortsvorstehers aus Ostpolen wegen Verleumdung verklagt. Die Frau sah die Erinnerung an ihren Onkel diffamiert, weil die Forscherin und der Forscher schrieben, der Ortsvorsteher habe an der Ermordung von Juden unter deutscher Besatzung mitgewirkt.


Am 9. Februar 2021 wurden die beiden Angeklagten vom Bezirksgericht Warschau nun dazu verurteilt, für die Aussage um Entschuldigung zu bitten. Eine von der Klägerin verlangte Entschädigung in Höhe von rund 22.500 Euro wurde dagegen abgelehnt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die beiden Historiker wollen in Revision gehen.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/zwei-holocaust-forscher-in-polen-angeklagt-3469/


Solidarität mit türkischem Protest


Ein Zusammenschluss aus über 3.300 internationalen Akademikerinnen und Akademikern hat sich in einem gemeinsamen Schreiben hinter die Studierendenproteste und gegen die daraufhin erfolgte gewaltsame Reaktion der Polizei in der Türkei (vgl. DHV-Newsletter 1/2021) gestellt. „Wir, die Unterzeichner, verurteilen diese Aktionen und stehen in Solidarität mit den Studierenden und der Fakultät der Bogazici-Universität“, zitiert „University World News“ aus dem Schreiben.


Ausgelöst wurden die Proteste vor rund einem Monat durch die Neubesetzung des Rektorats. Präsident Erdogan hatte Professor Melih Bulu, der der Regierungspartei AKP nahestehen soll, auf Grund eines nach dem Militärputsch 2016 geänderten Gesetzes zum Rektor der renommierten Istanbuler Universität ernannt. Die Studierenden protestieren gegen diesen Eingriff in die Hochschulautonomie.


Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Solidaritätsschreibens schließen sich dem an und fordern den Rücktritt des neuen Rektors. Von der türkischen Regierung verlangen sie, alle noch in Haft befindlichen Studierenden frei zu lassen sowie alle Anklagen zurückzuziehen.
https://www.forschung-und-lehre.de/festnahmen-nach-protesten-von-studierenden-in-istanbul-3376/


Startschuss für die nächste Runde


Die Initiative Pro Recyclingpapier sucht erneut die recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Hochschulen mit über 1.000 Studierenden sind bis zum 31. März 2021 ein weiteres Mal aufgerufen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen.


Der Papieratlas 2021 würdigt alle teilnehmenden Hochschulen für die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und stellt die ökologischen Einspareffekte in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen anschaulich dar. Die Sieger in den Kategorien „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“, „Aufsteiger des Jahres“ und „Mehrfachsieger“ werden im Herbst 2021 im Bundesumweltministerium ausgezeichnet.


Der Papieratlas steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Kooperationspartner des Hochschulwettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.
Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:
https://www.papieratlas.de

Karriere

Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen


Insgesamt 181 neue Rufe auf Professuren erteilten Berlins staatliche Hochschulen im Jahr 2020, 84 davon an Wissenschaftlerinnen und 97 an Wissenschaftler. Der Frauenanteil bei erteilten Rufen lag damit wie im Jahr zuvor auf einem Höchststand von 46 Prozent.


Damit dürfte Berlin seine bundesweite Spitzenposition beim Anteil von Professorinnen weiter ausbauen. Nach letzten Angaben des Statistischen Bundesamtes war im Jahr 2019 jede dritte der insgesamt 2.995 Professuren an Berlins staatlichen Hochschulen mit einer Frau besetzt. Der Bundesdurchschnitt betrug 25,6 Prozent.


Von den 84 an Wissenschaftlerinnen im Jahr 2020 erteilten Rufen waren 55 auf eine W2- oder W3-Professur auf Lebenszeit und machten damit 42 Prozent aller Rufe auf Lebenszeit aus. 29 Rufe wurden auf eine befristete W1-, W2- oder W3-Professur erteilt, der Frauenanteil lag hier bei 58 Prozent.
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1040624.php


Pandemiebedingte Verzögerungen der Qualifikation


Wie stark die Covid-19-Pandemie die Arbeitsmöglichkeiten für Inhaberinnen und Inhaber von befristeten Qualifikationsstellen beeinträchtigt, zeigt eine aktuelle Umfrage des Personalrats des wissenschaftlichen Personals an der Universität Hamburg. An dieser beteiligten sich mit 1.041 Personen mehr als die Hälfte der befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 70 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen ihr Qualifizierungsziel in der derzeitigen Vertragslaufzeit nicht mehr erreichen können oder eine Verlängerung ihres Vertrages benötigen, um ihr Qualifizierungsziel doch noch erreichen zu können. Bei ca. der Hälfte der Qualifikantinnen und Qualifikanten mit Verlängerungsbedarf wurde eine Verlängerung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bisher noch gar nicht thematisiert. Verlängerungszusagen bzw. -absagen gab es bei jeweils ungefähr zehn Prozent, bei knapp einem Viertel ist eine Verlängerungsmöglichkeit noch unklar.
https://www.wipr.uni-hamburg.de/2-news/covid-verlaengerung-von-qualifikationsstellen.html

Präsentationscoaching für Forschungsgruppen


Das Präsentationscoaching-Angebot ProBe richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie an Hochschulleitungen. Das Coaching soll dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.


Vor dem Hintergrund, dass aktuell viele Begutachtungen digital durchgeführt werden, wird das Coaching sowohl digital als auch vor Ort angeboten.
ProBe führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz (Scholz CTC GmbH) und Frau Heike Hofmann, M.A. (Körper&Sprache) durch.
https://www.hochschulverband.de/probe


PLUS: Der DHV-Karriere-Newsletter


Nützliches Wissen für den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Post-Doc bis zum Institutsleiter. Kurz und bündig, verständlich und klar: Das ist PLUS, der neue Karriere-Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV).


PLUS erscheint monatlich. Für alle DHV-Mitglieder per E-Mail frei Haus oder nach Anmeldung: https://www.hochschulverband.de/plus
Barometer

Aufseher für Redefreiheit?

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Die britische Regierung will Einschränkungen der Redefreiheit an Universitäten per Gesetz entgegentreten. Ein Aufseher im Auftrag des Bildungsministeriums soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Versuchen schützen, wegen unliebsamer Äußerungen zum Schweigen gebracht zu werden. Halten Sie einen solchen Vorstoß für sinnvoll?

Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de/

Mehrheit sieht in niedersächsischen Haushaltskürzungen keinen Vorboten für die zukünftige Hochschulpolitik

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Der DHV wollte im Januar von den Newsletter-Leserinnen und -Lesern wissen, ob sie die Einschätzung von Bundesministerin Anja Karliczek teilten, wonach die Pandemie gezeigt habe, dass es in der Bildungspolitik einheitliche Lösungen brauche. 56 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagten Ja, 44 Prozent Nein.
Recht aktuell

Neues Hochschulgesetz


(Uf.) Zum 31. Dezember 2020 ist das Vierte Hochschulrechtsänderungsgesetz in Kraft getreten. Der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband hatte dazu eine Stellungnahme abgegeben. Die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierschutz sind ins Gesetz aufgenommen worden. Nachträglich im Zuge eines Änderungsantrags der Regierungsfraktionen sind Neuregelungen, mit denen der Pandemie Rechnung getragen werden soll, eingefügt worden: zur Online-Lehre (mit dem Hinweis, dass Online-Lehre als solche zum zulässigen Spektrum möglicher Lehrangebote gehört), zu Online-Prüfungen, zu Online-Sitzungen von Hochschulgremien und zur Verlängerung von Prüfungsfristen. Klargestellt wird, dass Online-Prüfungen in der Prüfungsordnung festzulegen sind. Aus Gründen des Datenschutzes werden gesetzliche Vorgaben für Online-Prüfungen jeder Art mit Videoaufsicht gemacht. Für den Fall der Videoüberwachung gilt der Freiwilligkeitsvorbehalt. Angesichts der größeren Anonymität der Online-Prüfung wird unabhängig von der Verfahrensweise bei Vor-Ort-Prüfungen eine Identitätsprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer „Open-Book-Prüfung“ ist eine Videoaufsicht grundsätzlich nicht erforderlich, wohl aber in den Fällen, in denen die Nutzung von Hilfsmitteln bzw. Hilfspersonen ausgeschlossen werden muss. Eine darüber hinausgehende technisch mögliche Kontrolle des Endgerätes der Nutzerin bzw. des Nutzers (z.B. Bildschirmfreigabe) ist unzulässig; eine umfassende Raumüberwachung ist ausgeschlossen. Der Gesetzestext befindet sich auf der DHV-Homepage unter:
https://www.hochschulverband.de/hochschulgesetzsammlung

Vereinbarung über weitere Schritte der Fusion


Mit einer am 4. Februar 2021 unterzeichneten Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Baden-Württemberg soll die bundesweit einzigartige Fusion zwischen einer Universität und einem Großforschungszentrum am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) weiter vorangetrieben werden. Um die Verschränkung von Forschung, Lehre und Innovation zu befördern, werden administrative Hürden abgebaut und mehr Flexibilität in der Mittelverwendung ermöglicht. Insbesondere die Aufgaben des wissenschaftlichen Personals sollen zusammengeführt werden. Für das wissenschaftliche Leitungspersonal wird damit ein neues Statusamt eingerichtet. Dienstaufgaben können sowohl universitäre als auch Großforschungsaufgaben sein. Damit wird es möglich, einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Aufgaben sehr flexibel zuzuweisen.
https://www.bmbf.de/de/vereinbarung-unterzeichnet-grossforschung-und-universitaere-forschung-wachsen-am-kit-noch-13693.html

Klinische Leitungsaufgaben änderbar


Die Wissenschaftsfreiheit schützt eine Universitätsprofessorin nicht davor, dass ihr ein Tätigkeitsbereich an einer Universitätsklinik entzogen wird, der ursprünglich in ihrer Funktionsbeschreibung festgelegt war. Mit dieser Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Az.: 2 C 4.19) ist eine Medizinerin vorerst mit ihrer Klage dagegen gescheitert, dass sie ihre bisherige Leitungsfunktion in der Krankenversorgung nach einer Umstrukturierung verloren hatte. Soweit eine Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer im Bereich der Krankenversorgung tätig sei, garantiere ihr oder ihm die Wissenschaftsfreiheit lediglich einen angemessenen Tätigkeitsbereich. Dieser müsse nach Umfang und Inhalt eine hinreichende Grundlage an medizinischen Erkenntnissen dafür bieten, dass sie oder er sein Fach in Forschung und Lehre vertreten könne. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof, der zuvor geurteilt hatte, dass eine Funktionsbeschreibung auch nach Änderungen fortbestehe, muss jetzt entscheiden, ob der verbliebene Tätigkeitsbereich der Professorin nach Umfang und Inhalt noch angemessen ist.
https://www.bverwg.de/pm/2021/10

Dauerhaftes Berufungsrecht


Die Universität Mainz kann als erste Universität in Rheinland-Pfalz Professorinnen und Professoren dauerhaft eigenständig berufen. Die Vereinbarung dazu haben Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf und Universitätspräsident Professor Georg Krausch am 10. Februar 2021 in der Landeshauptstadt unterzeichnet.
Bereits seit 2011 hatte die Universität Mainz das Berufungsrecht temporär vom Wissenschaftsministerium übertragen bekommen. Auf Grundlage des neuen rheinland-pfälzischen Hochschulgesetzes kann sie dieses Recht nun dauerhaft ausüben. In regelmäßigen Abständen wird es aber zwischen dem Ministerium und der Universität einen Erfahrungsaustausch geben. Zusätzlich wird der Universitätspräsident dem Wissenschaftsministerium in einem dreijährigen Turnus berichten.
https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/13097_DEU_HTML.php
Personalia

Wiederwahl und Neubesetzung


Professorin Dorothea Wagner, Informatikerin vom Karlsruher Institut für Technologie, ist auf den Wintersitzungen des Wissenschaftsrats in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt worden. An der Spitze der Wissenschaftlichen Kommission hingegen gab es einen Wechsel: Neue Vorsitzende ist Professorin Anja-Katrin Boßerhoff, Biochemikerin an der Universität Erlangen-Nürnberg und seit 2017 Mitglied des Wissenschaftsrats.

(Foto oben: Prof. Dr. Dorothea Wagner, KIT

Foto unten: Prof. Dr. Anja Bosserhoff, FAU)


Neuer Präsident


Professor Metin Tolan wird neuer Präsident der Universität Göttingen. Der Physiker folgt auf Professor Reinhard Jahn, der das Amt nach dem Ausscheiden von Professorin Ulrike Beisiegel bis zum 31. Dezember 2020 als Interimspräsident innehatte. Zunächst hatte Professor Sascha Spoun das Spitzenamt übernehmen sollen. Nach Kritik aus der Professorenschaft und einer Konkurrentenklage war jedoch seine Wahl für fehlerhaft befunden worden. Spoun hatte daraufhin verzichtet und blieb Präsident der Universität Lüneburg.
(Foto: Universität Göttingen/Jan Vetter)

Gründungspräsident

Foto: TU Darmstadt
Professor Hans Jürgen Prömel, ehemaliger Präsident der TU Darmstadt, wird der erste Präsident der neuen TU Nürnberg. Prömel übernimmt ab dem 1. März 2021 für fünf Jahre.

Abberufung nach Untreueverdacht


Das Kuratorium des Deutschen GeoForschungsZentrums hat am 26. Januar 2021 Professor Reinhard Hüttl mit sofortiger Wirkung seines Amts als wissenschaftlicher Vorstand und Sprecher des Vorstands enthoben. Der Forst- und Bodenwissenschaftler war bereits Ende Oktober 2020 zunächst vorläufig von seinem Amt entbunden worden, nachdem Vorwürfe wegen des Umgangs mit Finanzmitteln erhoben worden waren. Diese Vorwürfe sind inzwischen Gegenstand eines laufenden Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Neuruppin. Nach Würdigung aller bekanntgewordener Tatsachen sehe das Kuratorium „keine Basis mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, hieß es.
https://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/meldungen/detailansicht/article/kuratorium-beruft-prof-huettl-ab/


Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2021


Der mit 120.000 Euro dotierte Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2021 geht in diesem Jahr an Professorin Bonnie L. Bassler von der Princeton University und dem Howard Hughes Medical Institute und Professor Michael R. Silverman, Emeritus des Agouron Institute in La Jolla. Beide werden für ihre bahnbrechenden Entdeckungen zur bakteriellen Kommunikation ausgezeichnet. Der mit 60.000 Euro dotierte Nachwuchspreis geht an Professorin Elvira Mass, Entwicklungsbiologin an der Universität Bonn. Sie wird für ihre Erkenntnisse über die Rolle von Zellen des angeborenen Immunsystems bei der Embryonalentwicklung von Geweben und Organen geehrt


(Fotos: Bonnie L. Bassler/privat/ Florence McCall/ Barbara Frommann/Universität Bonn/ Paul Ehrlich-Stiftung)

Vermischtes

„Lockdown“ ist „Anglizismus des Jahres“


Das Wort „Lockdown“ ist zum Anglizismus des Jahres 2020 gewählt worden. Es bezeichne im Deutschen eine Mischung aus mehr oder weniger strengen Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit und Kontaktbeschränkungen bei gleichzeitigem Schließen ausgewählter öffentlicher Einrichtungen, so die Jury um den Sprachwissenschaftler Professor Anatol Stefanowitsch von der FU Berlin. Mindestens seit den Anti-Corona-Maßnahmen gehöre „Lockdown“ zum festen Bestandteil der deutschen Sprache und habe seitdem ein für sogenannte „Lehnwörter“ typisches Eigenleben entwickelt. Auch auf den folgenden Plätzen der Jury stehen mit Begriffen wie „Social Distancing“, „Superspreader“, „Homeoffice“, „Homeschooling“ und „Shutdown“ prominente Termini mit Bezug zur Covid-19-Pandemie.
http://www.anglizismusdesjahres.de/anglizismen-des-jahres/2020-2/

DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Online-Seminare

Berufung auf eine Juniorprofessur oder Tenure-Track-Professur W 1
Montag, 1. März 2021, 10:00-12:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufung_juniorprofessur_tenure_track_online-seminar

Karrierewege in der Hochschulmedizin
Dienstag, 2. März 2021, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=199&catalog_id=3&category_id=28&language_id=

Gemeinsame Berufungen
Donnerstag, 4. März 2021, 9:30-14:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/gemeinsame_berufungen_online-seminar

Feedback in der Lehre
Freitag, 5. März 2021, 9:00-12:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=196&catalog_id=3&category_id=29&language_id=

Juniorprofessur und Tenure Track-Professur kompakt: Rechte, Pflichten und
Perspektiven
Dienstag, 9. März 2021, 10:00-14:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/juniorprofessur_tenuretrackprofessur_online-seminar

Berufungsverhandlungen nach Österreich und Bleibeverhandlungen in Deutschland
Freitag, 12. März 2021, 10:00-13:15 Uhr
https://www.dhvseminare.de/berufungen_oesterreich_deutschland_online-seminar

Die Professur – Karriereziele und Verhandlungserfolge
Dienstag, 16. März 16.03.2021, 13:00-16:10 Uhr
https://www.dhvseminare.de/professur_karriereziele_verhandlungserfolge_online-seminar

Übernahme einer Professurvertretung
Mittwoch, 17. März 2021, 9:30-11:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=192&catalog_id=3&category_id=28&language_id=

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Donnerstag, 18. März 2021, 10:00-16:00Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=200&catalog_id=3&category_id=26&language_id=

Hochschulbesteuerung
Freitag, 19. März 2021, 11:00-14:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/hochschulbesteuerung_online-seminar


Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie unter www.dhvseminare.de. Auch InHouse-Veranstaltungen sind möglich.
Publikationen

Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)


NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage 2019, 352 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache


Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.


Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, 34,90 Euro inkl. Porto, für DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 29,90 Euro inkl. Porto.
ISBN: 978-3-944941-06-6

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/90 266 66, Fax: 0228/90 266 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Achte unveränderte Auflage 2021, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.
Vorschau F&L

In der aktuellen Ausgabe: Frauenförderung in der Wissenschaft


Ute Klammer: Unübersichtliches Nebeneinander
Hochschulische Gleichstellungspolitik

„Chancengleichheit zahlt sich aus...“
Fragen an die Präsidentin der Deutschen Forschungs­gemeinschaft

Weitere Beiträge:

Katrin Gierhake: Freiheit? – Freiheit!
Die Verabsolutierung des homo phaenomenon im Corona-Diskurs

Andreas Kurth: Im Vollschutzanzug unter der Dekontaminationsdusche
Ein Hochsicherheitslabor als Ort der Forschung

Simone Fühles-Ubach/Dirk Tunger: Wissenschaftskommunikation im Wandel
Wie Altmetrics die klassische Bibliometrie verändern


"Forschung & Lehre" online

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Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
www.forschung-und-lehre.de
DHV-Ticker

Gewinner der DHV-Aktion „Mitglieder werben Mitglieder 2020


(Wi.) Auch im Jahr 2020 beteiligte sich wieder eine große Anzahl an Mitgliedern an der jährlichen Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“: 599 Mitglieder warben im genannten Aktionszeitraum ein oder mehrere neue Mitglieder für den DHV.

Das Engagement sollte nicht umsonst bleiben: Als Belohnung konnten sich diejenigen Mitglieder, die mehr als ein neues Mitglied geworben hatten, eine attraktive Werbeprämie (wie z.B. beitragsfreie Mitgliedschaft für ein Jahr, Büchergutschein, Weinpaket u.a.) aussuchen.

Der Hauptgewinn für die Werbung eines neuen Mitglieds – ein Laptop im Wert von 500 Euro – ging per Los an Frau Professorin Jana Gohrisch (Universität Hannover, Englische Literaturwissenschaft). Herzlichen Glückwunsch!

Für die Werbung der meisten neuen Mitglieder erhielt erneut Herr Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie) den ausgelobten Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro.

Auch 2021 setzt der DHV seine Mitglieder-Werbeaktion fort. Interessierte Mitglieder finden dazu weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter: 
https://www.hochschulverband.de/mitgliederwerbung.

Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.
Das Angebot umfasst derzeit sieben unterschiedliche Themenfelder, zu denen u.a. zählt:

Consultingbaustein KRISEN- UND RISIKOMANAGEMENT

Im Rahmen unseres Angebotes zu Krisen- und Risikomanagement unterstützen wir Sie bei folgenden Herausforderungen:
- Beratung bei der Erstellung von Notfall- und Krisenmanagementsystemen,
- Überprüfung und Analyse vorhandener Organisationsstrukturen und Dokumentationen zur Sicherheitsorganisation (Notfall, Krise, Sicherheit),
- Stellungnahmen und Analysen zu der Umsetzung von Betriebsvorschriften in Versammlungsstätten/Veranstaltungsräumlichkeiten,
- Erstellung von Räumungs- und Evakuierungskonzepten,
- Überprüfung und Analyse von vorhandenen Räumungs- und Evakuierungskonzepten.
Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Consultingbausteine und ausführliche Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
http://www.dhv-hochschulconsult.de
Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Leaders in Science


Seit Ende 2008 unterstützt Leaders In Science – Die DHV-Personalberatung wissenschaftliche Einrichtungen bei der Gewinnung hochqualifizierten Personals.

Insgesamt haben wir circa fünfundsiebzig Verfahren zur Besetzung von Führungspositionen an Universitäten und Hochschulen im öffentlichen und im privaten Bereich begleitet, zunächst mit Fokus auf die Rektorats-/Präsidium-Ebene, inzwischen u.a. auch in der Verwaltung und an Fakultäten. Die Besetzung von Professuren ist auch Teil unseres Portfolios, einen weiteren Schwerpunkt bildet die Suche nach Fundraising-Leitungen – nicht nur im Auftrag von Universitäten, Universitätsklinika und Hochschulen, sondern auch für namhafte NGOs und Stiftungen.

Unsere Beraterinnen und Berater verfügen über jahrelange Erfahrung in der Wahrnehmung der Ämter, die wir für Sie besetzen. Sie kennen die besonderen Usancen in der Wissenschaft, und sind in der Hochschulszene entsprechend vernetzt. Das gilt auch für das Projektmanagement-Team, das Leaders In Science von Beginn an verantwortet.

Ihr Nutzen:
- Image- und Zeitgewinn durch professionalisierte Verfahren
- qualitative Optimierung und Erweiterung der Bewerberlage
- strategische und operative Beratung und Entlastung bei allen Phasen und Arbeitsschritten im laufenden Findungsprozess.

Weitere Informationen zu Leaders In Science – Die DHV-Personalberatung finden Sie unter:
http://www.leaders-in-science.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Anne Schermer, M.A. Tel.: 0228/9026661, E-Mail: schermer@hochschulverband.de
Kooperationspartner

DHV und Santander


(Gü.) Santander Tech Stipendium | Digital Reskilling mit Ironhack

Lebenslanges Lernen spielt weltweit eine immer wichtigere Rolle. Durch stetige Entwicklungs- und Transformationsprozesse steht die Erweiterung von beruflichen Fähigkeiten für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber stark im Fokus. Daher bietet Santander ab sofort unter dem Motto #LifelongLearning das „Santander Tech Stipendium | Digital Reskilling“ in Zusammenarbeit mit Ironhack über den globalen Unternehmensbereich Santander Universitäten an. Im Rahmen des Stipendiums erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Grundlagen des Programmierens in einem vierwöchigen Grundkurs.

Dabei beschränkt sich die Zielgruppe nicht nur auf Studierende. Insgesamt bietet Santander 300 Plätze für Berufstätige, Studierende und Arbeitssuchende an, die ihre Fähigkeiten in den Bereichen der Programmiertechnologien und Webentwicklung ausbauen möchten, um ihre digitale Karriere voranzutreiben. Die 50 besten Absolventen des Grundkurses erhalten die Gelegenheit auf eine Teilnahme an einem sechsmonatigen Bootcamp, um ihre neu gewonnen Fähigkeiten weiter zu vertiefen und auszubauen. Bewerbungen sind noch bis zum 25. März 2021 auf der Plattform Santander Scholarships möglich:
https://www.becas-santander.com/de/program/tech-digital-reskilling-ironhack


DHV und Allianz


(Gü.) Allianz: Ihr starker Partner mit passgenauen Angeboten für Beamte

PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG – OPTIMAL VERSORGT


Die Krankenversicherung ist doch über den Dienstherrn geregelt? Nicht komplett. Üblicherweise sind mit der Beihilfe nur zwischen 50 und 80 Prozent der Krankheitskosten(1) abgedeckt. Die dadurch entstehende Lücke schließen Sie mit einer privaten Krankenversicherung. So sind Sie und Ihre Familie als Privatversicherte immer bestens versorgt. Außerdem können Sie die Leistungen Ihrem individuellen Bedarf anpassen – nicht umgekehrt. Wie viel Beihilfe Sie erhalten, ist von Ihrer Familiensituation und dem jeweiligen Dienstherrn abhängig. Auf was Sie sich verlassen können: Die Absicherung der Allianz deckt in der Regel ab, was die Beihilfe nicht leistet – übrigens auch im Ruhestand.


Haben Sie das gewusst?
94 Prozent der Beamten sind privat krankenversichert.(3)

BERUFS- UND DIENSTUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG – EINKOMMEN ABSICHERN


Als dienstunfähig gelten Beamte, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Dienstpflichten aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund ihres körperlichen Zustandes zu erfüllen. Die mögliche Konsequenz: Entlassung aus dem Dienst oder Versetzung in den Ruhestand. Selbst bei Beamten auf Lebenszeit ist die gesetzliche Absicherung durch den Dienstherrn oft nicht ausreichend, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Mit einer privaten Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherung können Sie die Versorgungslücke schließen.
Profitieren Sie als DHV-Mitglied dabei wie gewohnt von unseren exklusiven Sonderkonditionen.

Grafik oben: privat vorgesorgt
Grafik unten: Beamtenversorgung

1 Die Höhe der Absicherung ist bundesländerspezifisch, nur in Hessen beträgt sie bis zu 85 Prozent.
2 Für Kinder liegt der Beihilfebemessungssatz immer bei 80 Prozent (Ausnahme: Hessen und Bremen).
3 Statistisches Bundesamt: Sozialleistungen – Angaben zur Krankenversicherung (Ergebnisse des Mikrozensus); 2015; Seite 18.
4 Quelle: 7. Versorgungsbericht der Bundesregierung, 03/2020 http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/ themen/oeffentlicher-dienst/siebter-versorgungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=4
5 Quelle: Allianz 2019.
Die in Grafik 1 dargestellten Werte gelten für den Bund, für alle Bundesländer außer Bremen und Hessen sowie für alle Einstellungen in Baden-Württemberg bis 31.12.2012.


DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob


(Gü.) Sicherheit im Umgang mit der Pandemie

Hygiene- & Rechtsberatung
Betreiber und Verantwortliche stellen die neue Gefährdungslage und kurzfristig erlassene behördliche Auflagen vor organisatorische und materielle Herausforderungen. Unser interdisziplinäres Team aus Hygienefachkräften, Ingenieuren und Veranstaltungsmeistern hat bereits vor der Pandemie die Veranstaltungshygiene als Segment der gesamtheitlichen Besuchersicherheit analysiert und umgesetzt. Wir begleiten Sie bei der Analyse, Umsetzung und Schulung unter Einbeziehung bereits getroffener Maßnahmen.

ERSTELLUNG von objekt-/veranstaltungsbezogenen Gefährdungsbeurteilungen und Hygienekonzepten unter Beachtung individueller Gegebenheiten und Handlungsabläufen

VALIDIERUNG bereits erstellter Konzepte und ergriffener Maßnahmen

BERATUNG hinsichtlich Technik und rechtlichen Fragen*

DOKUMENTATION - Einführung einer rechtssicheren, geeigneten und ressourcenschonenden Dokumentation

INSTRUKTION & SCHULUNG von Mitarbeitern (bspw. z. Hygienebeauftragten)

AUSSTATTUNG & INFRASTRUKTUR

KONTROLLE & AUFSICHT des Hygienemanagements
www.Hyg-Consult.de
+49 2271 837630
service@jastrob.de

*durch Prof. Dr. M. Risch-Kerst/Kanzleikooperation EventLawyers

DHV und Nubert

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(Gü.) Kinoatmosphäre im Wohnzimmer genießen

Solange das öffentliche Kulturleben pausiert, macht man es sich zuhause gemütlich: Der heimische Fernseher wird zur Kinoleinwand, der Smart Speaker zur Konzertbühne. Viele Zuschauer und manche Zuhörerin stellen allerdings ernüchtert fest: Die blechern-dünne Klangkulisse lässt einfach keine Live-Atmosphäre aufkommen. Moderne Flachbildfernseher und kompakte Bluetooth-Boxen sind notorisch für ihre enttäuschende Klangqualität – den kompakten, dünnen Gehäusen fehlt einfach das Volumen für gute Lautsprecher. Die Lösung ist eine vollwertige Soundbar wie die nuPro AS-3500 von Nubert. Dank der flachen, niedrigen Bauform findet die Klangleiste bequem unter dem TV-Gerät Platz und wertet die Heimkinoakustik sofort hörbar auf. Ein moderner Digitalverstärker mit 240 Watt Spitzenleistung treibt ein ausgefeiltes Drei-Wege-System mit separaten Chassis für den Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich an; zwei auf der Unterseite angebrachte Subwoofer sorgen für tiefe, druckvolle Bässe. Bei Filmen und Fernsehsendungen sorgt das nuPro AS-3500 für klare Dialogwiedergabe und bessere Sprachverständlichkeit. Im Bluetooth-Musikmodus hält Nuberts Soundbar locker mit einer hochwertigen Stereoanlage mit. Und das für unter 1.000 Euro. Mehr unter:
www.nubert.de


DHV und wbg


(Gü.) Die wbg – Entdeckungsreisen in die Welt des Wissens

Werden Sie Teil der größten geisteswissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands. Entdecken Sie die Highlights aus der Welt des Wissens und exklusive Editionen, die wir selbst verlegen. Unser Fokus ist nicht kommerziell, Gewinne werden reinvestiert. Wir wollen Themen sichtbar machen, die Wissenschaft und Gesellschaft bereichern. Tauschen Sie sich aus und bringen Sie sich ein. Durch Ihren Beitrag unterstützen Sie uns als einen der größten Förderer von Wissenschaft, Bildung und Kultur. In unseren Verlags-Labels erscheinen jährlich rund 120 Publikationen, darunter viele Werke, die ansonsten auf dem Buchmarkt nicht möglich wären. Seit 2019 vergeben wir den höchstdotierten deutschsprachigen WISSEN!-Sachbuchpreis.

wbg-Premium-Vorteile für nur 2,50 Euro im Monat:

- Wahl eines Gratis-Begrüßungsbuches
- 20 Prozent Preisvorteil auf 3.000 wbg-Bücher und 1.500 eBooks
- 10 Euro Guthaben pro Jahr für Ihren Einkauf im wbg-Shop
- exklusive Kultur- und Museumsvorteile
- Netzwerken mit Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren auf wbg-community.de

DHV und Bayer Weinkeller


(Gü.) Willkommen im Weinkeller im Kasino Leverkusen der Bayer Gastronomie

Genießen Sie unser Angebot! Wählen Sie aus über 400 ausgesuchten Weinen aus Europa und Übersee, die wir Ihnen bequem nach Hause liefern – zum Probieren, zum Studieren, zum Feiern – und natürlich zum Genießen.

Ob Sie den richtigen Wein zu einem Menü suchen, einen edlen Tropfen vor dem Kamin genießen möchten oder den idealen Wein für einen Abend mit Freunden suchen: Bei uns sind Sie richtig. Neben unserem großen Angebot an Weinen bieten wir Ihnen darüber hinaus eine Auswahl von edlen Spirituosen an. Von Armagnac bis Rum finden Sie alles im Weinkeller der Bayer Gastronomie.

Abgerundet wird das Angebot durch unsere Monatsaktion, in der wir Ihnen jeweils fünf Weine vorstellen. Darunter sind Neuentdeckungen sowie auch Bestseller. Diese Weine bieten wir Ihnen für den Aktionszeitraum in der beliebten 5+1 Aktion an. Die aktuellen Aktionsweine des Monats Februar kommen aus dem Weinland Deutschland. Sie kaufen von einer Sorte der Aktionsweine fünf Flaschen und wir geben Ihnen die sechste Flasche gratis dazu.

Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise. Übrigens versenden wir ab 19,90 Euro versandkostenfrei.
www.shop.bayer-weinkeller.de

DHV und Adobe


(Gü.) Neue Ideen für die digitale Lehre

Immer mittwochs um 17:00 Uhr laden wir Sie herzlich zu einer inspirierenden Stunde ein: Die Adobe-Abendschule ist mit einer neuen Staffel zurück und unsere virtuelle Konferenzserie bietet wieder ein breites Informationsprogramm mit Praxisbezug.

Lernen Sie kreative Medienprojekte kennen, die Sie schnell und einfach umsetzen können – egal ob vor Ort oder in Distanzsituationen – und erfahren Sie mehr über aktuelle Bildungsthemen. Unsere erfahrenen Referenten sprechen über interaktive Lernvideos und hybride Unterrichtsmodelle, Podcasts und animierte Figuren, Cybermobbing und künstliche Intelligenz.

Entdecken Sie hier das Programm und melden Sie sich kostenlos an – wir freuen uns auf Sie! https://event.on24.com/wcc/r/2516640/ABC684070C2FD274A037061B1E798A6C/1329095?partnerref=DHVNL2


DHV und QLOCKTWO


(Gü.) QLOCKTWO – Mit Kunstfertigkeit und Handwerk zum nationalen Kulturgut


Seit jeher wird versucht, Zeit festzuhalten, zu messen und das ihr zugrundeliegende Konstrukt zu verstehen. Ist die Zeit schon immer gleich schnell vergangen? Wie nehmen die Menschen Zeit wahr? Das Landesmuseum Württemberg dokumentiert mit mehr als 700 Zeitobjekten die Zeitmessung über die Jahrhunderte und gewährt einen Einblick in ihre Geschichte. Bereits im Jahr 2018 wurde die QLOCKTWO LARGE CREATOR’S EDITION RUST im Stuttgarter Landesmuseum Württemberg ausgestellt und so offiziell zu einem nationalen Kulturgut. Im Jahr 2020 entschied sich das Museum zudem eine QLOCKTWO LARGE CREATOR’S EDITION GOLD in arabischer Sprache in die Sammlung aufzunehmen. Die besondere Zeitdarstellung von QLOCKTWO, die den Fokus auf das bewusste Erleben des Moments legt, begeistert als Teil der Ausstellung auch Dr. Irmgard Müsch, Kuratorin und Sammlungsleiterin des Landesmuseums Württemberg: „QLOCKTWO hat eine sehr innovative Form der Zeitdarstellung, nämlich nicht mit Zahlen, sondern mit Sprache. Sie zeigt die Zeit poetisch.” Als Zeitmesser mit einer herausragenden ästhetischen Gestaltung und einem besonderen Bezug zum Land passe die QLOCKTWO hervorragend in die Sammlung des Museums, so Dr. Müsch.


DHV und a&o


(Gü) a&o – Europas erste emissionsfreie Hostelkette bis 2025

Schon von Beginn an gehört das Thema Nachhaltigkeit bei a&o Hostels zu den Kernthemen des Unternehmens. Und nun möchte a&o sogar bis zum Jahr 2025 die erste emissionsfreie Budgetkette Europas werden. Und sogar zum heutigen Zeitpunkt liegt a&o bereits 75 Prozent unter dem CO2-Verbrauch, den andere Hotels pro Übernachtung aufzeigen. Das Ziel der kompletten Emissionsfreiheit möchte a&o mit Hilfe einer Nachhaltigkeits-Agenda erreichen, welche mehr als 170 Maßnahmen umfasst. Davon konnten bisher schon über 100 Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden, welche beispielsweise Wasserspar-Duschköpfe, Mülltrennung, Verzicht auf Plastikzahnputzbecher und Plastikbehälter beim Frühstück, die Verwendung von Papierstrohalme an der Bar sowie das Upcycling in Form von Bestandsimmobilien einbezieht. 35 der aktuell 39 Häuser sind dementsprechend Bestandsimmobilien und alle Häuser erhielten im vergangenen Jahr das Nachhaltigkeitssiegel „GreenSign“.


Weitere Informationen den Projekt „a&o green“ gibt es hier:
https://www.aohostels.com/de/green/



Redaktion
Professor Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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Serviceadresse
Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80

Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77


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