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Newsletter 6/2024


Inhalt:


Hochschulpolitik


WissZeitVG: Bundesrat fordert Korrekturen und Klarstellungen
WissZeitVG: Bundesrat fordert Korrekturen und Klarstellungen
© Bundesrat


Der Bundesrat hat am 17. Mai 2024 zum Entwurf der Bundesregierung zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) Stellung genommen. In einem Beschluss regt die Länderkammer an, zumindest für klassisch Habilitierende von der sogenannten „4+2“-Regelung abzuweichen, die nach einer vierjährigen Befristung in der Postdoc-Phase lediglich eine weitere zweijährige Befristung mit verbindlicher Anschlusszusage zulässt. Stattdessen solle eine Option geschaffen werden, auch ohne Anschlusszusage die Höchstbefristungsdauer für die Postdoc-Phase weiterhin bei sechs Jahren zu belassen. Zugleich macht sich die Länderkammer für bundeseinheitliche Befristungsregelungen stark. Durch die Tarifsperre, die es den Tarifparteien untersagt, gesonderte Vereinbarungen für den wissenschaftlichen Arbeitsmarkt zu schließen, werde „einer Zersplitterung des Wissenschaftssystems“ durch unterschiedliche Regelungen in den Ländern vorgebeugt. Übergänge und Wechselmöglichkeiten innerhalb der Wissenschaftseinrichtungen seien so gewährleistet. Ob es bei Stellen in der Lehre und Wissenschaftsverwaltung überhaupt einer vierjährigen Weiterqualifikation nach der Promotion bedarf, zieht der Bundesrat in Zweifel. Die Länderkammer verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Beamtenstellen wie z. B. die des Akademischen Rats lediglich den Doktorgrad als Laufbahnerfordernis vorsehen. Zusätzlichen Klärungsbedarf sieht der Bundesrat auch bei der Regelung zum Vorrang der Qualifizierungsbefristung vor der Drittmittelbefristung.

Obwohl das WissZeitVG, das zurzeit im Bundestag beraten wird, kein zustimmungspflichtiges Gesetz ist, erschwert die Stellungnahme des Bundesrats die Kompromisssuche innerhalb der Ampel-Koalition weiter. Gegenüber dem „Wiarda-Blog“ rückte die FDP-Bundestagsfraktion von der „4+2“-Regelung ab und sprach sich für eine generelle Beibehaltung der sechsjährigen Höchstbefristungsdauer in der Postdoc-Phase aus. Demgegenüber drängt vor allem die SPD-Bundestagsfraktion auf eine Verkürzung der Befristungsmöglichkeiten nach der Promotion. Die koalitionsinterne Zustimmung zur „4+2“-Regelung hatte das FDP-geführte Bundesministerium für Bildung und Forschung nur unter äußerster Mühe über die Gesprächsbereitschaft zu einer weiteren Lockerung der Tarifsperre erwirkt.


Quelle: Bundesrat



Bislang keine Mittel für Bund-Länder-Dauerstellenprogramm
Bislang keine Mittel für Bund-Länder-Dauerstellenprogramm

© Zerbor / iStock.com



Laut Bundesregierung stehen vorerst keine Mittel zum Ausbau von unbefristeten Stellen in der Wissenschaft zur Verfügung. Das geht aus einer Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hervor, über die der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda vorab berichtet hat. In ihrer Anfrage hatte die Unionsfraktion Bezug auf einen Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags vom 11. Oktober 2023 genommen. Darin war die Bundesregierung mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP dazu aufgefordert worden, ein Programm zum Ausbau von Dauerstellen in der Wissenschaft aufzusetzen und dem Haushaltsausschuss bis Ende September 2024 über den Fortgang zu berichten. Auf die Frage, ob die Bundesregierung ein „Academic-Tenure“-Programm für den Mittelbau plane, lautete die allgemein gehaltene Auskunft lediglich, das Ministerium habe „einen Beratungsprozess mit Expertinnen und Experten von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Förderorganisationen zu wissenschaftlichen Karrierewegen initiiert“. Auf Basis der Ergebnisse „dieses ergebnisoffenen Dialogprozesses sowie unter Berücksichtigung der ersten begleitenden Evaluation des Tenure-Track-Programms“ solle ein Vorschlag zur Umsetzung des vom Bundestagshaushaltsausschuss gefassten Maßgabebeschlusses erarbeitet werden.

Quelle: jmwiarda.de



DHV erinnert an 75 Jahre Grundgesetz
DHV erinnert an 75 Jahre Grundgesetz

© Deutscher Hochschulverband



Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands (DHV), Professor Lambert T. Koch, hat das Grundgesetz als einen verlässlichen Rahmen gewürdigt, der Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit garantiere. Zugleich gewährleisten die dort verbürgten Grundrechte, zu denen insbesondere die Freiheit von Forschung und Lehre gehöre, dass sich Wissenschaft hierzulande frei entfalten könne. Leider seien auch hierzulande und in anderen westlichen Demokratien in wachsendem Maße Anfeindungen gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu beobachten. Dem eigenen Weltbild zuwiderlaufende Forschungsaktivitäten und -ergebnisse würden diffamiert. Populistische Kräfte unterminierten den gesellschaftlichen Diskurs mit „Fake News“ bzw. „alternativen Fakten“. Vermehrt werde nationale Abschottung propagiert, wo man sich vor anderen Einflüssen fürchte, statt auf die für den grenz- und kulturübergreifenden Austausch von Ideen unabdingbare Weltoffenheit von Wissenschaft zu setzen. Demokratie und Wissenschaftsfreiheit müssten daher auch in der alltäglichen Verfassungswirklichkeit immer neu verteidigt werden.

Aufeinander bezogen und miteinander verwoben, lebten Demokratie und eine freiheitliche Wissenschaft von konstruktivem Streit und der Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Wenn die Debattenkultur zusehends verrohe und an die Stelle argumentativer Auseinandersetzungen Verunglimpfung, Hetze oder gar Gewalt träten, sei dies wichtiger denn je. „Gerade Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer tragen zur Demokratiebildung maßgeblich bei, indem sie ihre Studierenden zum eigenständigen Denken motivieren und ihnen dabei einen gleichermaßen respektvollen wie kritischen Umgang mit konträren Positionen vorleben und vermitteln“, so Koch. „Seit 75 Jahren ist dies ein Auftrag, dem wir uns als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verpflichtet fühlen. Mit seiner dialogorientierten Kommunikation möchte der DHV gemeinsamen Anstrengungen in diese Richtung Vorschub leisten, nicht zuletzt um unsere Demokratie angesichts aktueller Herausforderungen noch resilienter zu machen.“


Prüfung von Sanktionen gegen Lehrende: Staatssekretärin muss gehen
Prüfung von Sanktionen gegen Lehrende: Staatssekretärin muss gehen
© BMBF


Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat Staatssekretärin Professorin Sabine Döring in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen. Hintergrund ist ein offener Brief von Hochschullehrenden, die sich gegen die polizeiliche Räumung einer zeitweiligen propalästinensischen Besetzung an der FU Berlin ausgesprochen hatten. Wie das ARD-Magazin Panorama publik gemacht hatte, war daraufhin im Ministerium eine Prüfung veranlasst worden, ob Sanktionen gegen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Briefes möglich seien. Dies hatte in Politik und Wissenschaft für Kritik gesorgt, die bis hin zu Rücktrittsforderungen an die Ministerin reichten.

„Ich habe veranlasst, dass der Sachverhalt gründlich und transparent aufgearbeitet wird“, erklärte Stark-Watzinger dazu am 16. Juni 2024. „Fest steht, dass eine Prüfung potenzieller förderrechtlicher Konsequenzen bei den zuständigen Fachreferaten in der Tat erbeten wurde.“ Die für die Hochschulabteilung zuständige Staatssekretärin Döring habe den Prüfauftrag veranlasst. „Ebenfalls hat sie erklärt, dass sie sich bei ihrem Auftrag der rechtlichen Prüfung offenbar missverständlich ausgedrückt habe“, so Stark-Watzinger weiter. „Nichtsdestotrotz wurde der Eindruck erweckt, dass die Prüfung förderrechtlicher Konsequenzen auf der Basis eines von der Meinungsfreiheit gedeckten offenen Briefes im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erwogen werde. Das widerspricht den Prinzipien der Wissenschaftsfreiheit. Prüfungen förderrechtlicher Konsequenzen wegen von der Meinungsfreiheit gedeckten Äußerungen finden nicht statt.“

Laut Präsidenten des Deutschen Hochschulverbands, Professor Lambert Koch, bleibt Stark-Watzinger angezählt. „Dass ihre Staatssekretärin in einer politisch so sensiblen Angelegenheit ohne ihr Wissen einen Prüfauftrag vergibt, ist wenig glaubwürdig“, erklärte Koch gegenüber der „Rheinischen Post“. „Sehr vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat sie auch vorher mit ihrer oftmals unglücklichen Kommunikation vor den Kopf gestoßen. Das Vertrauen zu ihr ist innerhalb der Wissenschaft erschüttert.“

Quelle: Rheinische Post
Zur Erklärung von Stark-Watzinger: BMBF

Zum Panorama-Bericht: ndr.de



Antisemitische Likes: TU-Präsidentin entschuldigt sich und tritt nicht zurück
Antisemitische Likes: TU-Präsidentin entschuldigt sich und tritt nicht zurück
© Philipp Arnoldt / TU Berlin


Die Präsidentin der TU Berlin, Professorin Geraldine Rauch, hat sich mehrfach für antisemitische Likes auf der Plattform X, vormals Twitter, entschuldigt, will jedoch trotz heftiger Kritik im Amt bleiben. Nach einer Tagung des Akademischen Senats der TU am 5. Juni 2024 hatten sich 13 von 25 Mitgliedern für ihren Rücktritt ausgesprochen. Der Akademische Senat hatte aber keinen Antrag auf Abwahl gestellt, sondern ein Meinungsbild erhoben und der Präsidentin dann 24 Stunden Zeit gegeben, um über ihren Verbleib zu entscheiden. „Ich trete nicht zurück. An meinen Fehlern werde ich arbeiten“, gab sie daraufhin am 6. Juni 2024 bekannt. Das Kuratorium beschloss am 10. Juni mehrheitlich, Rauch „konstruktiv-kritisch“ zu unterstützen. Zwar habe die Präsidentin durch ihr Fehlverhalten der TU Berlin viel Schaden zugefügt, dennoch sollte ihr die Chance eingeräumt werden, Vertrauen zurückzugewinnen.

Rauch war unter erheblichen Rechtfertigungsdruck geraten, seit die „Jüdische Allgemeine“ Screenshots ihres inzwischen gelöschten X-Accounts öffentlich gemacht hatte. Dabei war es insbesondere um ein Beitrag mit einem Foto von Demonstranten gegangen, die ein Bild des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit aufgemaltem Hakenkreuz hochhielten. Rauch selbst hatte dazu in einem Statement verlauten lassen, dass sie den Tweet wegen des Textes mit der Forderung nach einem Waffenstillstand in Gaza geliked und das dazu gepostete Bild nicht genauer betrachtet habe. „Dies war ein Fehler, für den ich mich aufrichtig entschuldigen möchte, da dieses Bild Symbole nutzt und Gleichsetzungen verwendet, die ich mir nicht zu eigen mache und die ich entschieden ablehne.“

In einem gesonderten ergänzenden Statement hatten Präsidiumsmitglieder der TU zugleich Rauchs Aktivitäten auf X verurteilt. Das Liken eines eindeutig antisemitischen Tweets sei ein „inakzeptabler Fehler“, von dem man sich wie „von jeglichem Antisemitismus“ entschieden distanziere.

Rauch selbst hatte am 5. Juni erklärt, bei der Senatsverwaltung ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt zu haben, um juristische Klarheit hinsichtlich ihres Verhaltens zu schaffen. Zugleich hatte sie vor dem Akademischen Senat angekündigt, bei womöglich antisemitischen Protesten auf dem Campus sofort reagieren und die Arbeit innerhalb der Universität gegen Antisemitismus weiter stärken zu wollen.

Quelle: juedische-allgemeine.de

Zu den Statements aus der TU: tu.berlin.de



Proteste an Universitäten: Justizminister nimmt Lehrende in die Verantwortung
Proteste an Universitäten: Justizminister nimmt Lehrende in die Verantwortung
© BPA / Steffen Kugler


Angesichts propalästinensischer Proteste an deutschen Universitäten hat Bundesjustizminister Marco Buschmann die Lehrenden in die Pflicht genommen. „Es darf keine Bedrohung, keine Beleidigung, keine Billigung von Straftaten stattfinden“, äußerte der FDP-Politiker gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ich persönlich würde mir wünschen, dass Dozenten ihre Studenten dazu ermutigen, Argumente vorzutragen. Gerade an Universitäten sollte das stärkere Argument zählen – und nicht das lautere Geschrei.“

An der HU Berlin war zuvor erneut eine Besetzung von Universitätsräumlichkeiten durch propalästinensische Aktivistinnen und Aktivisten von der Polizei beendet worden. Die Universitätsleitung hatte die Besetzung zunächst geduldet und auf einen Dialog mit den Protestierenden gesetzt. Die Räumung war Medienberichten zufolge dann vor allem auf Drängen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegener, erfolgt. Kritik daran äußerte wiederum die Präsidentin der TU Berlin, Professorin Geraldine Rauch. Der Vorgang zeige „mangelndes Vertrauen in die Hochschulleitungen“ und untergrabe die Hochschulautonomie, erklärte Rauch gegenüber dem „Tagesspiegel“. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ räumte dagegen die Präsidentin der HU, Professorin Julia von Blumenthal, ein, dass sie rückblickend anders handeln würde. Sie habe verhindern wollen, dass die Gräben zwischen proisraelischen und propalästinensischen Studierenden größer würden: „Im Nachhinein weiß ich, ein Dialog mit diesen Besetzergruppen kann nicht gelingen.“

Eine Gruppe namens Berlin Student Coalition hatte die Räume des Instituts für Sozialwissenschaften der HU besetzt. Von Berliner Hochschulen fordert sie unter anderem, dass diese sich für einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand in Gaza einsetzen und Druck auf die deutsche Regierung ausüben, damit keine militärischen, finanziellen und diplomatischen Hilfen an Israel gehen.


Offener Brief gegen Israel-Boykott
Offener Brief gegen Israel-Boykott
© Bjoern Wylezich / iStock.com


Mehrere Tausende haben dem „Tagesspiegel“ zufolge einen Offenen Brief unterschrieben, in dem sich vorwiegend Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften gegen den Boykott israelischer Forschender wie auch akademischer Institutionen wenden. Die „schrittweise, oft subtile Ausgrenzung“ von Israelis infolge des militärischen Vorgehens Israels im Gaza-Streifen sei „alarmierend“ und widerspräche den grundlegenden Prinzipien der akademischen Freiheit, heißt es in dem Schreiben, in dem für eine Fortführung der Zusammenarbeit plädiert wird. Ein akademischer Boykott sei kontraproduktiv und würde sowohl den Debatten in der israelischen Zivilgesellschaft als auch dem Dialog zwischen Israel und Palästina schaden.

Unter den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Offenen Briefs befinden sich laut „Tagesspiegel“ auch einige Personen von Berliner Forschungseinrichtungen und Universitäten, die zuvor in einem anderen Offenen Brief die Räumung eines propalästinensischen Protestcamps an der FU Berlin kritisiert hatten.

Auch die Allianz der Wissenschaftsorganisationen und die Kultusministerkonferenz sind Forderungen nach einem Boykott israelischer Forschender und israelischer Wissenschaftseinrichtungen entschieden entgegengetreten. „Wir halten es für diskriminierend und falsch, Forschungskooperationen mit israelischen Wissenschaftseinrichtungen zu beenden, israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von internationalen Konferenzen und Auszeichnungen auszuschließen oder Förderanträge von Forschenden abzulehnen, die an israelischen Einrichtungen arbeiten“, heißt es in einer Erklärung der Allianz vom 10. Juni 2024. „Solche Maßnahmen sind zudem kontraproduktiv, denn sie treffen die Falschen und schwächen eine unabhängige Stimme der Vernunft in Israel.“

Quelle: Wissenschaftsrat | Tagesspiegel



KMK stellt sich neu auf
KMK stellt sich neu auf
© KMK



Ab dem 1. Juli 2024 werden innerhalb der Kultusministerkonferenz (KMK) eigenständige Ministerkonferenzen für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingerichtet, die fortan die bereichsspezifischen Themen eigenständig bearbeiten und vertreten sollen. Das wurde am 13. Juni 2024 auf der KMK-Plenumssitzung in Völklingen beschlossen. Zur Behandlung gemeinsamer politisch-strategischer Themen ist demnach eine regelmäßige oder anlassbezogene gemeinsame Tagung der drei Ministerkonferenzen geplant. Organisatorisch bedeutet dies, dass die gleichberechtigten Vorsitzenden der drei Ministerkonferenzen eine gemeinsame Spitzenstruktur bilden werden, die für die politisch-strategische Koordination der KMK zuständig sein wird.

Die rechtlich unverbindlichen Beschlüsse der KMK erfolgen bislang nach dem Einstimmigkeitsprinzip. Gäbe die KMK dieses Prinzip auf, könnten Blockaden verhindert oder auch mutigere Beschlüsse ermöglicht werden, weil sich veränderungsbereite Länder zu einer engeren Kooperation verpflichten könnten. In Völklingen konnte sich die KMK jedoch lediglich darauf verständigen, „Möglichkeiten zur Ausgestaltung etwaiger Mehrheitsentscheidungen oder anderer Verfahrenswege“ weiter zu prüfen. Künftig wird ein auf Amtschefsebene angesiedeltes Verwaltungsgremium die operative und administrative Koordinierung und Steuerung des Sekretariats übernehmen.

Quelle: KMK


KMK will Internationalisierung von Hochschulen vorantreiben

KMK will Internationalisierung von Hochschulen vorantreiben
© Ca-ssis / iStock.com


Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat eine gemeinsam von Bund und Ländern getragene Internationalisierungsstrategie der Hochschulen verabschiedet. Hochschulen sollen Motoren der internationalen Mobilität werden. So sollen die Gewinnung, Integration und der Verbleib internationaler Studierender sowie Forschender durch eine verbesserte Willkommenskultur und mehr fremdsprachige Studienangebote gefördert werden. Zudem soll die Vermittlung von Deutschkenntnissen verbessert, die Studienerfolgsquote gesteigert und vermehrt Bleibeperspektiven für internationale Absolventinnen und Absolventen geschaffen werden. Gleichzeitig sollen Internationalisierungserfahrungen inländischer Studierender und Forschender gestärkt werden. Rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen sollen darüber hinaus verbessert werden, etwa durch beschleunigte Visa- und Aufenthaltsverfahren und eine bessere Anerkennungspraxis für ausländische Studierende. Außerdem wollen Bund und Länder krisenfeste Strukturen an den Hochschulen fördern und den Schutz der Wissenschaftsfreiheit stärken. Die neue Strategie, deren Umsetzung in der jeweiligen Verantwortung von Bund und Ländern liegt, gilt für den Zeitraum 2024 bis 2034.

Quelle: KMK


Neue Wege ins Lehramt
Neue Wege ins Lehramt
© Caiaimage/Chris Ryan / iStock.com


Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat weitere Schritte zur Gewinnung und Qualifizierung von Lehrkräften beschlossen. Sie öffnet den Berufszugang für sogenannte Ein-Fach-Lehrkräfte sowie Absolventinnen und Absolventen sogenannter Quereinstiegs-Masterstudiengänge und dualer Studiengänge. Der aktuelle Beschluss zielt unter anderem darauf ab, Absolventinnen und Absolventen alternativer Lehrkräfteausbildungsprogramme, auch bei einem Wechsel in ein anderes Land, nahtlos in den Vorbereitungsdienst bzw. in den Schuldienst zu integrieren.

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) kritisierte das Vorhaben: „Für eine ausbildungsintegrierende, einphasige, duale Lehramtsausbildung müssten die fachlichen und fachdidaktischen Anteile gegenüber der zweiphasigen Lehrkräftebildung gekürzt und der Vorbereitungsdienst der Lehrkräfte abgeschafft werden. Dies wollen wir nicht, schon gar nicht für ein gymnasiales Lehramtsstudium“, erklärte DPhV-Bundesvorsitzende Professorin Susanne Lin-Klitzing. Angesichts des hohen Bedarfs an Lehrkräften sei die vorübergehende Einbindung von gut zu qualifizierenden Quereinsteigenden in den Lehrerberuf richtig. Jedoch müssten diese analog zu grundständig ausgebildeten Lehrkräften qualifiziert werden. Dies gelte ebenso für Ein-Fach-Lehrkräfte, die sich bei einer Einstellung im zweiten Fach universitär nachqualifizieren sollten.

Quelle: Deutsche Philologenverband | KMK


Studienabbruchquote in den ersten drei Semestern: Jeder Neunte hört auf
Studienabbruchquote in den ersten drei Semestern: Jeder Neunte hört auf
© Statistisches Bundesamt


Elf Prozent der insgesamt 422.700 Personen, die im Studienjahr 2019 erstmals in einem grundständigen Studium an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren, hat das Studium innerhalb der ersten drei Semester abgebrochen. Das geht aus einer Berechnung hervor, die das Statistische Bundesamt auf Basis der Studienverlaufsstatistik erstmals vorgelegt hat. 12 Prozent der 371.000 Personen, die im Studienjahr 2019 ein Erststudium in einem Bachelorstudiengang aufnahmen, brachen demnach ihr Studium innerhalb der ersten drei Semester ab. Damit lag die Abbruchquote nach drei Semestern für die Studienanfängerinnen und -anfänger in Bachelorstudiengängen doppelt so hoch wie in den anderen grundständigen Studiengängen. Für die 51.700 Studienanfängerinnen und -anfänger etwa in Staatsexamens-, Diplom- oder Magisterstudiengängen lag die Abbruchquote innerhalb von drei Semestern lediglich bei sechs Prozent. Während zehn Prozent der 368.000 Studienanfängerinnen und -anfänger mit Abitur oder anderer schulischer Hochschulzugangsberechtigung innerhalb der ersten drei Semester ihr Studium abbrachen, fiel der Anteil bei den 12.900 Personen mit einer beruflichen Hochschulzugangsberechtigung mit 17 Prozent deutlich höher aus.




Zahl der Gasthörer steigt langsam wieder
Zahl der Gasthörer steigt langsam wieder
© millann / iStock.com


Nach einem pandemiebedingten Einbruch erholt sich die Zahl der Gasthörerinnen und Gasthörer an deutschen Hochschulen allmählich. Sie liegt aber weit unter dem Vor-Corona-Niveau. Im Wintersemester 2023/24 haben 32.200 Gasthörerinnen und Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Laut Statistischem Bundesamt waren das neun Prozent mehr Gaststudierende als im Wintersemester 2022/2023 (29.600), aber noch 14 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im Wintersemester 2019/2020 (37.200).

Die Zahl der ausländischen Gaststudierenden erhöhte sich im Wintersemester 2023/2024 im Vergleich zu 2022/2023 um 1,8 Prozent auf 3.600 erhöht, die Zahl der deutschen Gaststudierenden um zehn Prozent auf 28.500.

Der aktuelle Zuwachs der Gasthörerzahlen erfolgte vor allem in der Altersgruppe ab 60 Jahren. Infolgedessen stieg das Durchschnittsalter der Gaststudierenden vom Wintersemester 2022/2023 zum Wintersemester 2023/2024 von 49 auf 51 Jahre.

Quelle: Statistisches Bundesamt



Bundestag bessert bei BAföG-Reform nach
Bundestag bessert bei BAföG-Reform nach
© BMBF


Entgegen der bisherigen Planungen des FDP-geführten Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird es nun doch zu einer Erhöhung von Bedarfssätzen und Wohnkostenzuschlag beim BAföG kommen. Das hat der Deutsche Bundestag beschlossen. Die BAföG-Sätze sollen demnach um fünf Prozent steigen. Der Wohnkostenzuschlag erhöht sich von 360 auf 380 Euro und auch die Elternfreibeträge werden um insgesamt 5,25 Prozent aufgestockt. Vereinbart wurde zudem, dass BAföG-Geförderte nicht mehr Schulden zurückzahlen müssen als bisher. Bestandteil des BMBF-Entwurfs für die kommende Bafög-Reform waren bereits eine Ausweitung der Freibeträge vom Einkommen der Eltern, eine einmalige Studienstarthilfe von 1.000 Euro für Studierende aus einkommensschwachen Haushalten sowie ein Flexibilitätssemester, das es Studierenden ermöglichen soll, ohne Angabe von Gründen über die Förderungshöchstdauer hinaus für ein weiteres Semester BAföG zu beziehen.


Restriktiverer Zugang zu niederländischen Universitäten
Restriktiverer Zugang zu niederländischen Universitäten
© rarrarorro / iStock.com


Studieren in den Niederlanden wird für Ausländerinnen und Ausländer absehbar schwieriger. Das berichtet die „FAZ“. In einer Grundsatzvereinbarung hat demnach das neue, die Regierung stellende Vier-Parteien-Bündnis angekündigt, die Zahl an ausländischen Studierenden zu beschränken. Eine Ausnahme soll für Fächer gelten, die einen Arbeitsmarkt mit hohem Bedarf bedienen. Niederländisch soll den Plänen zufolge wieder in mehr Studiengängen Ausbildungssprache werden und für Ausländerinnen und Ausländer ein Numerus clausus gelten.

In den Niederlanden stammt von den Erstsemestern in Bachelorstudiengängen beinahe jeder Dritte aus dem Ausland. Laut Statistikbehörde CBS kommen gut drei Viertel der ausländischen Studierenden aus Europa, von ihnen wiederum die meisten aus Deutschland.

Quelle: FAZ

Karriere

Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen
Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen
© Universität Paderborn


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Universität Paderborn das DHV-Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen. Die Auszeichnung, die die Universität erstmals erhalten hat, gilt seit dem 1. Juni 2024 für fünf Jahre.

Quelle: Hochschulverband


DHV und ProBe
DHV und ProBe
© ProBe


Das Präsentationscoaching-Angebot ProBe richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Coaching soll dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Dieses Coaching führen wir abhängig von Ihrem konkreten Bedarf gerne auch digital durch, auf Deutsch oder auf Englisch.

Weitere Informationen: ProBe - Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an:
Dr. Ulrich Josten
Dr. Kirstin Übernickel

Tel.: 0228 90266 24
E-Mail: consulting@hochschulverband.de

Recht aktuell


Tierschutz-Novelle passiert Bundeskabinett
Tierschutz-Novelle passiert Bundeskabinett
© BMEL


Das Bundeskabinett hat am 24. Mai 2024 den Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Die im ursprünglichen Entwurf des federführenden Bundeslandwirtschaftsministeriums enthaltene deutliche Verschärfung des Strafmaßes für das Töten von Tieren hatte auch in der Scientific Community für erhebliche Unruhe gesorgt, weil möglicherweise auch die Forschung unter der Ahndung schwerwiegender Verstöße gegen das Tierschutzrecht leiden könnte. Laut verabschiedetem Gesetzentwurf sollen die Beantragungs- und Genehmigungsverfahren und alle sonstigen Anforderungen an Tierversuche jedoch gleich bleiben. Auch die Wertung, ob die Tötung eines Tieres im Einzelfall von einem „vernünftigen Grund“ gedeckt ist, soll sich nicht ändern. Um das herauszustellen, wurde nach Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Forschung eine Erläuterung in der Begründung zum Tierschutzgesetz vorgesehen, die Behörden und Gerichten als Auslegungshilfe dienen könne. Außerdem sei eine Konkretisierung in der Tierschutz-Versuchstierverordnung geplant. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Quelle: BMEL



Hochschulgesetz wird verschärft
Hochschulgesetz wird verschärft
© Universität Rostock


Künftig soll es in Berlin wieder möglich sein, Studierende zu exmatrikulieren, wenn sie Ordnungsverstöße begehen. Das soll aber nur als Ultima Ratio möglich sein und auch nur dann, wenn eine rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung vorliegt. Darauf haben sich die Regierungsfraktionen von CDU und SPD in Berlin geeinigt.

Angesichts andauernder antisemitischer und gewaltsamer Vorfälle soll es auch beim Hausrecht eine Verschärfung geben: Hochschulen können dann in extrem gelagerten Fällen zum Beispiel ein Hausverbot für neun Monate verhängen. Bislang war dies nur für drei Monate möglich. Wer einmal exmatrikuliert wurde, soll sich an derselben Hochschule innerhalb einer Frist von zwei Jahren nicht noch einmal einschreiben können.

Personalia

Neuer Rektor
Neuer Rektor
© Universität Stuttgart / Max Kovalenkot
Professor Peter Middendorf wird neuer Rektor der Universität Stuttgart. Der bisherige Prorektor für Wissens- und Technologietransfer tritt zum 1. Oktober 2024 die Nachfolge von Professor Wolfram Ressel an, der nach drei Amtszeiten nicht mehr zur Wahl stand.


Wiederwahl
Wiederwahl
© HRK


Professorin Anja Steinbeck, Rektorin der Universität Düsseldorf, bleibt für weitere zwei Jahre Sprecherin der Mitgliedergruppe Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und in dieser Funktion auch Vizepräsidentin der HRK. Im Amt bestätigt wurde zudem Professor Volker Epping, Präsident der Universität Hannover, als stellvertretender Sprecher der Gruppe.



Fünf neue Humboldt-Professuren ausgewählt
Fünf neue Humboldt-Professuren ausgewählt
© Humboldt-Stiftung


Drei Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.

Die ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben:

Professor Arend Bayer, Mathematiker von der University of Edinburgh, soll künftig an der FU Berlin und Dana Branzei, Molekularbiologin am Krebsforschungszentrum IFOM in Mailand, an der Universität Duisburg-Essen arbeiten. Der Mathematiker Professor Daniel Kráľ von der Universität Brno soll an die Universität Leipzig und das Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig wechseln. Professorin Ingrid Stiller, Sprachwissenschaftlerin an der Macquarie University in Sydney, soll an die Universität Hamburg kommen.

Für eine Humboldt-Professur für Künstliche Intelligenz wurde Professorin Sandra Wachter, Expertin für Technikrecht an der University of Oxford, von der Universität Potsdam und dem Hasso-Plattner Institut in Potsdam nominiert.



Berliner Wissenschaftspreis
Berliner Wissenschaftspreis
oben: © Michelle Stolte
unten: © Charité


Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat am 27. Mai 2024 den mit 40.000 Euro dotierten Berliner Wissenschaftspreis verliehen. Der Hauptpreis wurde Professorin Artemis Alexiadou zuerkannt, Sprachwissenschaftlerin an der HU Berlin und am Leibniz-Institut für Allgemeine Sprachwissenschaft. Mit ihren grundlegenden Forschungen in der modernen Grammatiktheorie habe die Linguistin einen entscheidenden Beitrag zum menschlichen Sprachverständnis geleistet, hieß es zur Begründung. Der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbundene Nachwuchspreis ging an Professor Kerem Böge, klinischer Psychologe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Mit seinen Arbeiten trage er unter anderem maßgeblich zum Abbau von Vorurteilen gegenüber schizophrenen Krankheitsbildern bei.

Vermischtes

Sittiche suchen Universität heim
Sittiche suchen Universität heim
© Universität Mainz


Der Bestand an Halsbandsittichen, die seit ihrer Flucht aus zoologischen Gärten oder privaten Volieren vor allem im Rhein-Main-Gebiet siedeln, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Rund 4.000 Halsbandsittiche sollen laut „Allgemeiner Zeitung“ mittlerweile in Mainz leben. Auswirkungen davon spürt auch die heimische Universität. Am Mainzer Mikrotron, dem Teilchenbeschleuniger des Instituts für Kernphysik, geben mehrere in der Fassade klaffende Löcher Hinweise auf Bruthöhlen von Halsbandsittichen. Selbst auf dem Campus der Universität Mainz sind ihre schrillen Schrei immer häufiger zu vernehmen. Die Sittiche, deren ursprüngliche Heimat in Afrika und im südlichen Asien liegt, schätzen insbesondere den Botanischen Garten mit seiner Vielzahl hoher Bäume und das große Angebot an Nisthöhlen und exotischen Futterpflanzen.

Quelle: Allgemeine Zeitung


Seminare
DHV-Seminare

Aktuelle Online-Seminare

Bewerbung auf eine Professur
Montag, 24. Juni 2024, 09:30 - 14:30 Uhr

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mittwoch, 26. Juni 2024, 09:30 - 15:45 Uhr

Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden
Donnerstag, 27. Juni 2024, 11:00 - 15:30 Uhr

Dekaninnen/Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Montag, 01. Juli 2024, 09:30 - 16:00 Uhr

ChatGPT und andere KI-Bots – Chancen und Risiken für Forschung und Lehre
Mittwoch, 03. Juli 2024, 14:00 - 17:00 Uhr

Zielvereinbarungen in Besoldungsverhandlungen und bei Ausstattungsangeboten
Donnerstag, 04. Juli 2024, 10:00 - 11:15 Uhr

Berufung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
Montag, 08. Juli 2024, 09:30 - 13:00 Uhr

Bewerbung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
Mittwoch, 10. Juli 2024, 09:30 - 13:00 Uhr

Verhandlungsziele und -erfolge in Berufungsverhandlungen
Freitag, 12. Juli 2024, 10:00 - 14:30 Uhr

Personalauswahl in Berufungsverfahren
Montag, 22. Juli 2024, 09:00 - 15:00 Uhr

Alle Termine, Programme und aktuelle Informationen finden Sie unter www.dhvseminare.de.
Auch InHouse-Veranstaltungen sind möglich.

Publikationen

Neuerscheinung: Lioba Werth/Klaus Sedlbauer: Wissenschaft professionell managen – Lehrstuhl- und Lehrmanagement
Neuerscheinung: Lioba Werth/Klaus Sedlbauer: Wissenschaft professionell managen – Lehrstuhl- und Lehrmanagement



Sie fragen sich, wie Sie die lehrstuhlinternen Abläufe noch professioneller und mit weniger Aufwand organisieren können? Wie sich die Außendarstellung optimieren lässt? Was Sie beim Management Ihrer Lehr- und Prüfungstätigkeiten im Blick haben sollten, damit Ihr Lehrbetrieb für alle Beteiligten erfolgreich funktioniert? Das Handbuch „Wissenschaft professionell managen. Lehrstuhl- und Lehrmanagement“ von Professorin Lioba Werth und Professor Klaus Sedlbauer zeigt Ihnen ebenso konkret wie strukturiert auf, wie Sie mit geschickten Methoden und Routinen souverän den eigenen sowie den von außen an Sie gestellten Anforderungen begegnen können.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer: Wissenschaft professionell managen – Forschungs- und Präsentationsmanagement
Lioba Werth/Klaus Sedlbauer: Wissenschaft professionell managen – Forschungs- und Präsentationsmanagement



Sie sollen eine zukunftsorientierte und international anerkannte Forschung etablieren, Drittmittel akquirieren, entsprechende Forschungsprojekte koordinieren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern: Das Handbuch „Wissenschaft professionell managen - Forschungs- und Präsentationsmanagement“ von Professorin Lioba Werth und Professor Klaus Sedlbauer zeigt mit bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän und professionell Forschung konzipieren, managen und präsentieren.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer: Personal in Hochschule und Wissenschaft professionell führen
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Was macht eine gute Führungskraft in der „Arbeitswelt Wissenschaft“ aus? Wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah beschreiben Lioba Werth und Anna Steidle in ihrem Buch „Personal in Hochschule und Wissenschaft professionell führen“ die Grundlagen, die wichtigsten Instrumente und die besonderen Herausforderungen für Führungskräfte in Hochschule und Wissenschaft.

Das Werk bietet sowohl die Grundlage für die Führung von wissenschaftlichem Personal (z.B. durch Professorinnen und Professoren) als auch die Führung von der Professorenschaft selbst.

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Hochschul-Fundraising. Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Beispiele für Best Practices. Hrsg. von Bernd Helmig/Yvonne Dorf /Cornelia Kliment
Hochschul-Fundraising. Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Beispiele für Best Practices. Hrsg. von Bernd Helmig/ Yvonne Dorf /Cornelia Kliment



Das Hochschul-Fundraising ist zu einem festen Bestandteil der Mittelbeschaffung an staatlichen Hochschulen im deutschsprachigen Raum geworden. Der vorliegende Sammelband präsentiert Best Practice-Beispiele für erfolgreiches Hochschul-Fundraising und bietet damit einen reichhaltigen Fundus an Ideen und Instrumenten. Es finden sich Beispiele für erfolgreiches Hochschul-Fundraising bei eher kleineren Hochschulen in strukturschwachen Regionen ebenso wie umfassende Ansätze von großen Institutionen mit reichhaltigem industriellen Umfeld. Ergänzt werden diese Beispiele aus der Praxis durch einen Beitrag, der die wissenschaftliche Literatur systematisch analysiert und Erfolgsfaktoren des Hochschul-Fundraising extrahiert.

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Vierte erweiterte Auflage
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)
Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management"



NEU: Mehr als 500 neue Einträge, davon viele aus dem Bereich Prüfungsordnungen

Ob Sie „Berufungsleistungsbezüge“ oder „Zulassungsbeschränkung“ ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

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Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache
Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache



Sie schreiben einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache und wollen zum Beispiel Forschungslücken aufzeigen oder Ergebnisse kommentieren? Sie müssen auf Englisch vortragen? Das „Wörterbuch der allgemeinen Wissenschaftssprache. Wörter, Wendungen und Mustertexte“ von Dirk Siepmann bietet in komprimierter Form zahlreiche griffige und direkt einsetzbare Formulierungsalternativen auf Deutsch und Englisch.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

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Vorschau F&L
Forschung & Lehre

Vorschau F&L - Schwerpunkt: „Japan“

Mit Beiträgen von Franz Waldenberger, Stefan Keppler-Tasaki, David Chiavacci, Axel Karpenstein 

Weitere Beiträge:

Olaf Wünsch/Hans-Joachim Bargstädt: Industrieerfahrung als Voraussetzung für Ingenieurprofessuren

Bilal Gökce: Rückgang der Erstsemesterzahlen im Maschinenbau
Ergebnisse einer Umfrage auf Instagram und TikTok

Olaf Köller: MINT-Bildung an deutschen Gymnasien - keine Erfolgsgeschichte


„Forschung & Lehre“ online
"Forschung & Lehre" online
© F&L


Immer etwas entdecken: die Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf: www.forschung-und-lehre.de

DHV-Ticker

Wechsel an der Spitze des Landesverbands Baden-Württemberg
Wechsel an der Spitze des Landesverbands Baden-Württemberg
© Universität Freiburg


(Uf.) Zum 1. Juni 2024 ist ein Wechsel im Amt des Vorsitzenden im Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband (DHV) erfolgt. Neuer Landesverbandsvorsitzender ist Professor Jan C. Behrends (Universität Freiburg, Physiologisches Institut). Er folgt auf Professor Rainer Gadow (Universität Stuttgart), der 25 Jahre an der Spitze des Landesverbands Baden-Württemberg stand.



Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung

DHV und Hochschulconsult


Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Das Angebot umfasst derzeit acht unterschiedliche Themenfelder, zu denen u.a. zählt:

Consultingbaustein FAKULTÄTSMANAGEMENT

Unser Angebot zum Thema Fakultätsmanagement gibt Hilfestellung im Rahmen der fakultätsinternen Zielfindungsprozesse zur Entwicklung einer tragfähigen (Neu)Ausrichtung mit Blick auf alle wesentlichen Aufgabenbereiche:

• Strategie und Führung
• Finanzmanagement
• Personalmanagement und Personalentwicklung
• Steuerung von Lehr- und Forschungsprozessen

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Consultingbausteine und ausführliche Informationen zu Hochschulconsult – Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an:
Dr. Kirstin Übernickel, Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228 90266-24
E-Mail: consulting@hochschulverband.de


„Mitglieder werben Mitglieder 2024“
Neue Werbeaktion „Mitglieder werben Mitglieder 2023“



(Wi.) Empfehlen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen eine Mitgliedschaft im DHV! Wenn Sie Mitglied sind und im Jahr 2024 für den DHV mindestens zwei neue Mitglieder werben, erhalten Sie als Dankeschön für Ihr Engagement eine Geldprämie von 50 Euro pro geworbenem Mitglied.

Es lohnt sich für Sie also nicht nur, Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV oder bei der Geschäftsstelle.


Kooperationspartner
DHV und QLOCKTWO
DHV und QLOCKTWO
© QLOCKTWO


(Gü.) QLOCKTWO MOON mit vier renommierten Designpreisen ausgezeichnet

Die QLOCKTWO MOON wurde bereits ein halbes Jahr nach ihrer Vorstellung mit dem German Design Award, dem internationalen Good Design Award, dem Red Dot Award: Interior Design und zuletzt mit dem ICONIC AWARD ausgezeichnet. Letzteren nahm Managing Partner Jens Adamik während der Milan Design Week 2024 in der italienischen Mode- und Designmetropole persönlich entgegen.
„Die Auszeichnungen bestätigen einmal mehr unseren Anspruch, Designobjekte zu schaffen, die nicht nur die Zeit auf einzigartige Weise repräsentieren, sondern auch in Form und Funktion neue Maßstäbe setzen“, so Adamik. Die aufwendig gefertigte und wahlweise mit Gold, Mondgold oder Platin veredelte MOON symbolisiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Marke: den Aufbruch in das QLOCKTWO UNIVERSE, das dreiteilige Gesamtkunstwerk von Biegert & Funk. Damit schreibt sie die Geschichte der außergewöhnlichen Zeitobjekte des Unternehmens fort und avanciert mit ihrer vierfachen Auszeichnung innerhalb kürzester Zeit zum nächsten Designklassiker von QLOCKTWO.




DHV und Erich Schmidt Verlag
DHV und Erich Schmidt Verlag
© Erich Schmidt Verlag


(Gü.) Smart Government für Hochschulen

Mit der 3. Auflage von „Digitalisierung – vernetztes E-Government“ erscheint jetzt der bewährte Praxisleitfaden von Professorin Margit Seckelmann rundum aktualisiert im Erich Schmidt Verlag.

Wer sich im Spannungsfeld Digitalisierung und Verwaltung bewegt, findet in der neuen Auflage des Praxisbuchs von Professorin Margit Seckelmann (Hrsg.) vielseitige neue Impulse.

Fokussiert werden sowohl zahlreiche Anwendungen digitalisierter Verwaltung als auch Überlegungen zur strategischen Positionierung, Fragen der Führung und Akzeptanz in der digitalisierten Verwaltung und Entwicklungsperspektiven (Einsatz der Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung).

Es ist auf dem neuesten Rechtsstand und beinhaltet sowohl neue europäische Rechtsakte (Data Governance Act) als auch deutsche Gesetze (Onlinezugangs- und Registermodernisierungsgesetz).

Insgesamt punktet das Werk mit seinem integrativen Ansatz – EU-, Bundes-, Landes-, und Kommunalebene werden gleichermaßen in den Blick genommen und wichtige Themen wie KI in angemessener Tiefe behandelt.



DHV und Brother
DHV und Brother
© Brother


(Gü.) Der Mensch im Kontext der Cybersicherheit

Wenn Unternehmen Cyberangriffe auf ihre IT-Systeme verhindern wollen, nutzen sie in der Regel Firewalls und andere Schutzmechanismen, um es den Angreifern so schwer wie möglich zu machen. Zwar sind diese Methoden meist recht effektiv, doch bieten sie noch keinen vollständigen Schutz. Um sich diesem anzunähern, muss noch eine weitere Komponente hinzugezogen werden: der Mensch bzw. alle Mitarbeiter eines Unternehmens.
Die Mitarbeiter stellen eine wichtige Hürde im Rahmen der IT-Security dar. Denn wenn diese ausreichend geschult sind, haben Angreifer auch mittels Phishing-Mails und weiteren Angriffsmethoden, die sich dem Social Engineering zuordnen lassen, nur schwer eine Chance, einem Unternehmen zu schaden.
Um eine menschliche Firewall zu erreichten, müssen die Unternehmen für eine Cybersicherheitskultur sorgen. Dies ist beispielsweise durch Schulungen und Notfallübungen möglich. Auf unserem Blog haben wir sechs Schritte zusammengestellt, wie der Aufbau einer Cybersicherheitskultur gelingen kann.

Erfahren Sie mehr zum menschlichen Faktor



Redaktion

Dr. Yvonne Dorf
Dr. Matthias Jaroch
Alexander Seelig
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Birgit Ufermann (Uf.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

Hinweis zur Verwendung gendersensibler Sprache.

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